Drogenhilfe Heilungen: Alkohol

Kurzgefasste Erfolgsberichte mit psychologischer oder Ärztlicher Stellungnahme - z.T. mit ausführlichem Erfolgsbericht

Lesen Sie die individuellen Heilungsberichte bei Abhängigkeit/Missbrauch von:

  1. Drogen
    - Mischkonsum - Opium - Ecstacy - Cannabis - Heroin
    - Kokain - Speed - Polamidon - LSD
  2. Alkohol
  3. Medikamente
  4. Sonstige Süchte
  5. Psychische Erkrankungen
    - Angststörung - Depressionen
    - Ängste und Panikattacken - Borderline-Störung
    - Psychose

Frei von Marihuana- und Alkoholabhängigkeit

E.G., (39) Mistelbach, Österreich

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, habe ich bei unseren Nachbarn (Weinbauern) begonnen Alkohol zu trinken, weil ich auch dazugehören wollte. Mit dreizehn trank ich trotz Verbot durch meine Eltern täglich eine Flasche Wein. Als Soldat litt ich sehr unter Einsamkeit und Nichtverstandenwerden, trank oft bis zur Bewusstlosigkeit und wollte meinem Leben ein Ende setzen. Mein Verbrauch hatte sich bis zum 23. Lebensjahr auf täglich zehn Bier und eine Flasche Wein gesteigert. Anlässe gab es genug: Wetttrinken, Ortsfeste, Partys. Als Soldat begann ich zudem, Marihuana zu rauchen, etwa ab dem 25. Lebensjahr wöchentlich bis zu 20 Gramm – zirka 10 bis 20 Joints pro Tag. Gelegentlich schnupfte ich Heroin, nahm Kokain und LSD. Zwischen meinem 25. und 33. Lebensjahr wurde mir dreimal der Führerschein abgenommen. Doch ich konnte nicht vom Alkohol lassen. Ich habe nie therapeutische Hilfe in Anspruch genommen und wollte es selbst schaffen, ich habe es jedoch längstens für vier Wochen ohne Alkohol und Drogen ausgehalten.
Ende September 2004 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt und nahm regelmäßig die Heilkraft auf. Zunächst änderte sich an meinem Konsum wenig; ich habe mich aber intensiv mit der Lehre Bruno Grönings beschäftigt. Doch Anfang Mai 2005 geschah es von einem Tag auf den anderen, dass das Bedürfnis nach Drogen verschwunden war und ich keinen Alkohol mehr brauchte. Entzugserscheinungen hatte ich nicht, nur anfangs ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Seit ich frei bin von der Sucht, kann ich unbekümmert Auto fahren, habe wieder Selbstvertrauen, Ziele und Tatendrang. Meine Lebensfreude ist zurückgekehrt. 


Heilung von Abhängigkeit von Alkohol

E. P. (55) Modena, Italien

Im Jahr 1992 befand ich mich in einer sehr schwierigen Zeit. Meine Mutter war gestorben, und ich musste mich um meinen sehr alten Vater kümmern. Mein Vater war wegen seiner Erblindung Invalide und hatte einen sehr schwierigen Charakter. Ohne dass es mir recht bewusst wurde, vergrößerte sich mein täglicher Konsum an Wein zu den Mahlzeiten fortlaufend. Ich fühlte mich schuldig und schämte mich, aber ich konnte nicht aufhören zu trinken. Nach zehn Jahren war ich zuletzt bei einem Konsum von zwei bis drei Flaschen Wein täglich angelangt. 
Am 9. Februar 2002 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Danach wechselten sich Phasen von Abstinenz und noch stärkerem Alkoholkonsum ab, aber ich wollte denken und glauben, dass ich mich auf dem Weg zur Gesundheit befinde. Am 15. Juni 2003 verspürte bei dem üblichen Glas Wein zum Essen sofort eine starke Abwehrreaktion; ich musste ins Bad gehen und mich übergeben. Von diesem Augenblick an habe ich bis heute nie wieder Wein getrunken. Ich fühle mich wie neugeboren.


Frei von Alkoholabhängigkeit

H.-P. W. (54) Bielefeld, Deutschland

Seit 1993 ballerte ich mich regelmäßig an den Wochenenden zu und trank bis zu fünf Liter Bier am Tag. Etwa drei Jahre später stellte ich meinen Alkoholkonsum um und trank bis zu zwei Liter Bier an jedem Abend in der Woche. Ich gewöhnte mich an den Alkohol und war nicht mehr betrunken. Mit dem Alkohol baute ich Stress ab und versuchte vergeblich, die Depressionen zu bekämpfen. Ich wusste, dass ich abhängig war, konnte das Trinken aber nicht lassen. Das hat mir sehr zu schaffen gemacht.
Im November 2002 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Zunächst änderte sich an meiner Trinkgewohnheit nichts, aber ich bekam häufig Brechreiz und nächtlichen Juckreiz. Täglich habe ich mich auf den Empfang des Heilstroms eingestellt und mir immer wieder gesagt, dass ich wieder ganz gesund werden will.
Am 24. Juli 2003 war plötzlich das Bedürfnis nach Alkohol von einem Tag auf den anderen verschwunden. Seitdem habe ich nie wieder einen Tropfen Alkohol getrunken. Die Depressionen sind verschwunden. Ich hatte keinerlei Entzugserscheinungen. Selbst wenn ich in einer Gaststätte bin, habe ich kein Verlangen nach Alkohol mehr.


Frei von Alkoholabhängigkeit und Depressionen

J. L. (54) Buffalo, USA

Kurz nach meinem 18. Geburtstag (1968) begann ich Bier und Schnaps zu trinken. Es wurde zum Muster meines Lebens nach der Arbeit in die Stammkneipe und morgens mit schrecklichem Kater zur Arbeit zu gehen. Jeden Abend trank ich zwischen 12 und 17 Glas Bier. So ging es 35 Jahre lang.
Meine erste Ehe litt darunter und scheiterte schließlich. Nach der Scheidung (1982) begann eine schwere Depression. Zwei Selbstmordversuche hinterließen riesige Gedächtnislücken. Ich bin allein erziehender Vater und nur die Liebe zu meinem Sohn und meiner Tochter haben mich am Leben erhalten.
Im Januar 2004 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Im April 2004 bemerkte ich, dass ich schon fünf Tage hintereinander kein einziges Bier getrunken hatte, ja nicht einmal der Gedanke daran war mir gekommen. Für mich war es ein Wunder, nach 35 Jahren der Alkoholabhängigkeit völlig frei vom Verlangen nach Alkohol zu sein. Es sind keine Entzugserscheinungen aufgetreten. Es fühlt sich an, als wäre ich ein anderer Mensch geworden und das bin ich auch.
Seit Oktober 2004 ist auch die Depression verschwunden. Hoffnungslosigkeit und Angst sind einer Freude gewichen, einer Freude und Dankbarkeit zu leben.


J.P.

Fremdhilfe bei Alkoholabhängigkeit

J. P. (67) Zgierz, Polen über ihren Sohn

Mein Sohn trank seit einigen Jahren täglich zwei Flaschen Bier und dazu noch Schnaps. Immer sah ich kleine Schnapsflaschen bei ihm, denn ich bin täglich in seiner Wohnung. Ich redete ihm gut zu, mit dem Trinken aufzuhören, doch er hielt es höchstens ein bis zwei Tage ohne Alkohol aus. Seine Ehe hing auch nur noch an einem Faden.
Als ich in die Lehre von Bruno Gröning eingeführt wurde, bat ich täglich auch für meinen Sohn um Hilfe auf geistigem Weg. Einmal schrieb ich diese Bitte sogar auf, legte sie in eine Schublade und vergaß die Angelegenheit. Fünf Monate später hörte mein Sohn plötzlich auf zu trinken. Jetzt trinkt er schon seit zwei Jahren keinen Alkohol mehr und auch in seiner Ehe hat sich alles wieder eingerenkt.


Fremdhilfe bei Alkoholabhängigkeit

S.V. (56) Sittard, Niederlande über ihre Nachbarin

Im März 2000 zogen neue Nachbarn zu uns ins Haus. Diese Nachbarn kauften dauernd Alkohol, täglich eine Kiste Bier und ihre Besucher brachten auch stets Bier mit. Die Frau lag ständig im Bett und stand nur auf, um Alkohol zu trinken. Den ganzen Sommer sah man sie nie auβerhalb ihrer Wohnung. Bei geöffneter Balkontür zog starker Bierdunst zu uns herüber. Sie kam für drei Wochen in eine Entzugsklinik, trank aber sofort nach ihrer Rückkehr wieder den ganzen Tag. Die Sozialarbeiter wollten ihnen nicht mehr helfen, und auch der Hausarzt weigerte sich, sie aufzusuchen. Ihre Wohnung wurde gekündigt.
Im Juni 2000 bat meine Frau gemeinsam mit anderen für unsere Nachbarin um Hilfe und Heilung durch die Lehre Bruno Grönings. Ein paar Tage später wurde nebenan Wäsche aufgehängt, geputzt und gesaugt. Im Treppenhaus sprach uns die Nachbarin an und sagte, sie sei von der Alkoholsucht befreit. Ihr Hausarzt habe von einem Rätsel gesprochen und Bibelworte zitiert. Sie hat jetzt eine ganz andere Ausstrahlung, die Wohnung ist ordentlich, die Kündigung zog man zurück, bis heute geht es unserer Nachbarin sehr gut.



J. B. (59)

Heilung von Tabak- und Alkoholabhängigkeit

J. B. (59), Bielefeld, Deutschland

Etwa 33 Jahre lang rauchte ich Zigaretten, schliesslich bis zu 60 Stück am Tag. Nächtliches Husten störte meinen Schlaf; ich wurde nervös und reizbar. Bei körperlichen Belastungen geriet ich in Atemnot. Zuletzt musste ich bei mehr als zehn Treppenstufen eine Verschnaufpause einlegen.

Seit dem 19. Lebensjahr trank ich regelmässig zwei- bis dreimal in der Woche Alkohol. Die Menge steigerte sich im Lauf der Jahre bis auf eine Flasche Wein oder eine halbe bis schliesslich eine Flasche Weinbrand pro Abend. Aus Angst vor Entdeckung trank ich meist nur freitags bis sonntags. In den letzten fünf Jahren habe ich immer wieder versucht, mit dem Trinken aufzuhören. Doch nach sechs, sieben Tagen griff ich jedes Mal wieder zur Flasche.

Im August 1992 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Ein halbes Jahr später konnte ich mit dem Rauchen aufhören. Gleich nach der Einführung reduzierte sich mein Alkoholkonsum auf wöchentlich ein, zwei Glas. Etwa anderthalb Jahre später leerte ich noch einmal eine Flasche Sekt. Seither ist das Verlangen nach Alkohol verschwunden. Ich kann gelegentlich zum Essen oder in Gesellschaft ein Glas trinken, ohne das Bedürfnis nach mehr zu verspüren.



A. K. (42)

Heilung von Drogen- und Alkoholabhängigkeit sowie von Depressionen

A. K. (42), Kassel, Deutschland

1986, mit 27 Jahren, begann ich, Haschisch zu rauchen. Zwei Jahre später nahm ich auch LSD. Nach Scheidung und erneuter Trennung von einer Frau wurde ich depressiv. Ich griff zu Kokain und Heroin. Opium, psychogene Pilze, Stechapfel und Hanf baute ich selbst an. Wenn ich kein Heroin oder Kokain hatte, nahm ich Beruhigungs- und Aufputschmittel (u.a. Mandrax, Diazepam bzw. Captagon und Ritalin). 1991 ging es mir so schlecht, dass ich alle Drogen wegwarf und einen Kaltentzug machte. Doch mein Leben blieb ziel- und freudlos. Von 1995 bis 2000 arbeitete ich in der Schwerstbehindertenpflege und pflegte daneben meine Grossmutter. Für mein eigenes Leben hatte ich bald keine Kraft mehr. Ich rauchte wieder Haschisch und trank regelmässig, zunächst Wein, dann abendlich bis zu einer halben Flasche Whiskey und sechs bis sieben Dosen Bier. Als ich wegen des Drogenkonsums meine Arbeit zu verlieren drohte, hörte ich zwar mit dem Trinken auf, doch mein Lebenswille war erloschen. Ich schwankte zwischen Depressionen und Aggressionen, die sich in sinnlosen Zerstörungen äusserten.

Durch eine Ärztin lernte ich die Lehre Bruno Grönings kennen und wurde im Mai 2000 eingeführt. Fünf Tage später verbrannte ich alle Drogen. Seither bin ich frei. Ich habe kein Verlangen mehr danach. Depressionen und Aggressionen gehören der Vergangenheit an. Ich bin jetzt ein zufriedener und glücklicher Mensch.



E. S. (48)

Heilung von Alkohol- und Medikamentenmissbrauch

E. S. (48), Bremerhaven, Deutschland

Auf Grund persönlicher Probleme - ich war allein erziehende Mutter und hatte eine schwere Arbeit - trank ich seit dem 27. Lebensjahr (1981) regelmässig Alkohol. Täglich nahm ich dazu Beruhigungs- und Schlaftabletten, doppelt so viele wie verordnet. Mehreren Entzügen zu Hause folgte nach zwei, drei Monaten stets ein Rückfall. Während dieser Trinkphasen nahm ich zwei, drei Wochen lang täglich ein bis zwei Flaschen Wodka zu mir. Sonst ängstlich und depressiv, wurde ich, wenn ich trank, aggressiv. Ich hatte starke Schlafstörungen.

Im September 1994 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt, konnte ich sofort die Tabletten absetzen. Selbst beim Tod meiner Mutter griff ich nicht mehr zu Tabletten. Auch merkte ich auf einmal, dass das Verlangen nach Alkohol ohne Entzugserscheinungen verschwunden war. Heute kann ich ohne Folgen mal ein Glas Wein trinken. Depressionen und Wutanfälle sind verschwunden. Ich schlafe nachts wieder durch.



U. H. (33)

Heilung von Alkoholabhängigkeit

U. H. (33), Freising, Deutschland

Seit dem 17. Lebensjahr trank ich regelmässig Alkohol, meist Bier, generell so viel, bis ich nicht mehr konnte. Ich trank schon morgens. Da ich meine Lehre abgebrochen hatte und immer wieder längere Zeit arbeitslos war, häuften sich meine Schulden wegen des Alkoholkonsums. Ich wurde durch das Trinken aggressiv und hatte Beziehungsprobleme. Als ich schliesslich wieder Arbeit fand, trank ich auch dort regelmässig ein paar Flaschen Bier und zu Hause bis zu einer Flasche Wein, zwischendurch einige Glas Schnaps.

Nachdem ich im August 1999 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt worden war, trank ich zwar noch täglich, aber wesentlich weniger und z. T. alkoholreduziertes Bier. Anfang Dezember 1999 trank ich keinen Tropfen mehr. Von Januar bis Ende Februar 2000 trank ich noch zweimal bis zum Vollrausch. Seither habe ich nichts mehr getrunken. Alkohol reizt mich nicht mehr. Mal ein alkoholfreies Bier oder eine Schnapspraline rufen keinerlei Verlangen nach Alkohol hervor. Ich habe inzwischen meine Lehre beendet und mich selbstständig gemacht.




Heilung von langjähriger Alkoholabhängigkeit

P. B. (66), Split, Kroatien

Mit 17 begann ich, Alkohol zu trinken. Der Konsum steigerte sich in den letzten Jahrzehnten auf durchschnittlich zwei Liter täglich (Slivovitz und Weinbrand). 1991, mit 60 Jahren, hörte ich wegen blutender Speiseröhrengeschwüre für zwei Jahre mit dem Trinken auf. Doch in den Jahren darauf trank ich allen Warnungen zum Trotz weiter: täglich je drei Glas Slivovitz und Weinbrand, fünf Bier und zwei Liter Wein. Ich konnte einfach nicht aufhören.

Im August 1998, drei Monate nach meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings, war ich von der fast 50-jährigen Alkoholabhängigkeit geheilt. Ich konnte von einem Tag auf den anderen aufhören und habe bis heute nichts mehr getrunken.




Heilung von Tabak- und Alkoholabhängigkeit

H. W. (51), Österreich

Seit vielen Jahren trank ich Alkohol in grossen Mengen und rauchte bis zu drei Packungen starker Zigaretten pro Tag. Dies fing im Alter von 20 oder 25 langsam an und steigerte sich bis hin zur Gewohnheit. Ich trank rund um die Uhr und war kaum mehr nüchtern. Der Führerschein wurde mir entzogen. Viele meiner "Freunde" trennten sich von mir, weil ich nur noch unüberlegtes, aggressives Geschwätz von mir gab. Eine Therapie wollte ich nicht machen, da ich dachte, es wäre möglich, nur durch Willenskraft mit dem Trinken aufzuhören. Dies gelang aber nicht.

Im Januar 1998 erfuhr ich vom Bruno Gröning-Freundeskreis und konnte nach acht Monaten spontan mit dem Rauchen und Trinken aufhören, ohne Entzugserscheinungen. Mein Leben hat wieder einen Sinn.



A. R. (49)

Heilung von Borderline Persönlichkeitsstörung sowie Alkohol- und Medikamentenmissbrauch

A. R. (49), Wetzikon, Schweiz

Im Alter von 15 Jahren begann ich unter starken Depressionen zu leiden. Mit 16 Jahren begann ich wegen der starken Depressionen übermässig Alkohol zu trinken. Im 19. Lebensjahr verschrieb mir der Hausarzt Valium. Bei starken Angstzuständen schluckte ich bis zu 90 mg davon. Während eines Klinikaufenthaltes kam ein zusätzlicher Rohypnolkonsum (mehrere Tabletten auf einmal) hinzu. Mit 40 Jahren versuchte ich mir mit Tabletten das Leben zu nehmen. Danach wurde ich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In dieser Zeit fügte ich mir selber mit Messern, spitzen Gegenständen oder Zigaretten Wunden zu und versuchte mir wieder mehrfach das Leben zu nehmen. Nach drei Jahren wurde ich erfolglos entlassen. Nach kurzer Zeit bat ich selbst um Wiederaufnahme in derselben Klinik. Bei der kleinsten Frustration flippte ich total aus. Etliche Male wurde ich zwangsmediziert und isoliert. Durch mein Verhalten verlor ich mit der Zeit alle Freunde. Insgesamt war ich fünfmal in derselben psychiatrischen Privatklinik.

Im Frühling 1998 verbesserte sich mein Zustand langsam. Später erfuhr ich, dass sich eine Frau in der Klink für mich auf den Heilstrom einstellte. Im Juni 1998 hatte ich mich schon so weit erholt, dass ich in eine betreute Wohngruppe wechseln konnte. Im September 1998 wurde ich selbst in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Ich fühlte mich im Laufe der Zeit immer besser und konnte nach und nach alle Medikamente absetzen. Die Angstzustände, Depressionen, Aggressionen sowie Suizidgedanken sind verschwunden, und die Lust am Biertrinken wurde mir nach 30 Jahren genommen. Heute wohne ich in einer eigenen Wohnung und arbeite stundenweise wieder im Altersheim. Meine Ärztin ist sehr erstaunt, wie gut ich mich erholt habe.




Heilung von Alkoholabhängigkeit

I. B. (63), Verviers, Belgien

Mit 30 Jahren erhielt ich eine Arbeitsstelle in einem Café und trank dort täglich Alkohol. Nach der Arbeit trank ich zu Hause weiter. Als ich 46 Jahre alt war, zog mein Sohn aus, und mein Alkoholkonsum steigerte sich nochmals. Bei meiner späteren Arbeit als Hausmeisterin begann ich bereits morgens mit ein bis zwei Flaschen Bier. Gegen 14 Uhr trank ich ca. sechs bis sieben Flaschen Bier und am Abend Whisky, eine halbe und manchmal eine ganze Flasche. Nach einigen Jahren habe ich mit dem Whisky aufgehört, weil ich mich vor mir selbst ekelte. Ab da trank ich dann Bier (ca. einen halben Kasten pro Tag) und danach Wein (meistens eine Flasche). In dieser Zeit war ich leicht reizbar, nervös und rechthaberisch. Der Alkohol verschaffte mir ein angenehmes, freudiges Gefühl; oft musste ich jedoch auch weinen, bis ich dann erschöpft ins Bett ging. Obwohl ich mir schon lange bewusst war, dass ich alkoholabhängig war, habe ich nie einen Arzt oder eine Beratungsstelle aufgesucht.

Im April 1996 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Ich musste sehr viel weinen, was aber sehr angenehm war. Ich hatte immer das Gefühl, dass sich etwas in mir löste. An meinem Trinkverhalten änderte sich zunächst noch nichts. In den letzten Wochen vor der Heilung habe ich sogar einen Kasten Bier und ein bis anderthalb Flaschen Wein pro Tag getrunken. Dass dies Regelungen sein könnten, kam mir gar nicht in den Sinn.

Im April 1998 hatte ich plötzlich keine Lust und kein Bedürfnis mehr, Alkohol zu trinken. Ich habe mich selbst darüber gewundert. Als ich dann einige Monate nichts mehr getrunken hatte, wusste ich, dass dies die Heilung war. Dafür bin ich sehr dankbar und glücklich. Ich bin viel ruhiger und spüre eine grosse Lebensfreude in mir.




Heilung von Alkoholabhängigkeit

R. B. (46), Rotterdam, Niederlande

Seit meinem 20. Lebensjahr trank ich regelmässig Alkohol, ab dem 30. Lebensjahr 11 bis 12 Halbliterflaschen Bier pro Tag und im Winter auf meiner Arbeit (Hafenarbeit) einen Schuss Alkohol im Kaffee oder Tee. Seit 1985 nahmen meine Probleme (Stimmungsschwankungen, Depressionen, Aggressivität, Nervosität) in grossem Umfang zu. Ich hatte manchmal keinerlei Zeitbegriff mehr. Wegen der Probleme zu Hause ist meine Frau mit den Kindern ausgezogen.

Durch meine Frau bin ich im Juni 1994 zum Bruno Gröning-Freundeskreis gekommen. Nach gutem Start hörte ich allerdings bald auf, die Gemeinschaftsstunden zu besuchen.

Im Juni 1998 sass ich abends mit drei Dosen Bier und dem Foto von Bruno Gröning vor mir am Tisch. Nachdem ich die letzte Dose geöffnet hatte, schrie ich aus Verzweiflung das Foto an: “Mann, wer bist du denn, hilf mir doch!" In den folgenden Stunden lief mein Leben wie ein Film vor mir ab. Ich erkannte in dem Moment zum Beispiel, wie sehr meine Kinder vor mir erschraken und Angst bekamen, wenn ich sie liebevoll zurechtweisen wollte. Als ich meine Fehler akzeptieren konnte, wurde ich innerlich sehr froh. In den nächsten drei Tagen hatte ich Brechdurchfall. Ab und zu musste ich heftig weinen. Danach waren alle meine Probleme verschwunden. Seitdem habe ich keinen Alkohol mehr angefasst und auch kein Verlangen mehr danach. Meine Frau ist mit den Kindern wieder zurückgekommen.



W. J. (44)

Heilung von Alkoholabhängigkeit

W. J. (44), Blieskastel, Deutschland

Ich trank 20 Jahre lang regelmässig Alkohol. Nicht unbedingt während der Woche, jedoch immer am Wochenende. Ich war ein typischer "Quartalssäufer". Meine Zeit kam nach Feierabend. Mein Standard war pro Tag 15 Flaschen Bier und 5 – 10 Gläser Fernet Branca, manchmal auch mehr. Dazu kam entweder Cola Cognac, Whiskey oder Wodka. Meistens konnte ich mich am nächsten Morgen nicht erinnern, was in der Nacht geschehen war, und hatte oft ein schlechtes Gewissen.

Nach einem Autounfall mit tödlichem Ausgang für meinen Beifahrer trank ich immer mehr und es wurde immer schlimmer. Die Wochenenden dauerten nun von Donnerstag- bis Sonntagabend. Dass Alkohol enthemmt, ist ja hinreichend bekannt und so kamen noch Frauengeschichten hinzu. Auftretende Bauchschmerzen wurden mit Weinbrand behandelt. Als mein Arzt stark erhöhte Leberwerte feststellte, trank ich erst recht weiter.

Am 29. August 1996 erfuhr ich über ein Flugblatt von der Lehre Bruno Grönings, zwei Tage später wurde ich eingeführt. Ich konnte das Gesagte gleich annehmen und stellte mich ab sofort mindestens zweimal täglich auf den Empfang des Heilstroms ein. Zwei Monate später beschloss ich, nach einer nächtlichen Sauftour, von nun an keinen Tropfen Alkohol mehr zu trinken. Seitdem habe ich keinen Alkohol mehr angerührt. Dies ist bis heute so geblieben, ich habe inzwischen eine richtige Abneigung gegen alkoholische Getränke. Ich hatte keine Entzugserscheinungen.



G. F. (39)

Heilung von Alkoholabhängigkeit

G. F. (39), Köln, Deutschland

Mit 15 Jahren kam ich durch Freunde zum Alkohol. Ich trank häufig Bier. Mit Zwanzig trank ich mindestens einmal wöchentlich bis zum Vollrausch. Während meiner Bundeswehrzeit, 1985 bis 89, konsumierte ich bis zu 20 Flaschen Bier täglich. Damals war ich nie länger als drei Tage ohne Alkohol. 1989, als ich meine Frau kennen lernte, reduzierte ich zwar den Konsum, stellte aber fest, dass ich abhängig geworden war. Zwei- bis viermal wöchentlich musste ich sechs bis acht Flaschen Bier trinken. Tat ich das nicht, stellten sich Schlaflosigkeit und Jucken am ganzen Körper ein, und ich fühlte mich anderntags wie gerädert. Am darauf folgenden Abend trank ich dann doppelt so viel wie sonst. Stand ein Kasten Bier zu Hause, trank ich ihn in zwei Tagen leer. Schliesslich richtete ich mich auf die Sucht ein: Ich nahm zwei Tage in der Woche so viel Bier zu mir, dass ich gerade einschlafen konnte und verlegte den Vollrausch auf das Wochenende. Ich wurde depressiv. Mir zitterten die Hände, was sich in meinem Beruf als Elektriker besonders negativ auswirkte.

Im Februar 1995 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt.

Zunächst änderte sich nichts. Im September 1996 konnte ich auf einmal mit dem Trinken aufhören und habe seither keinen Alkohol mehr zu mir genommen. Ein unabsichtlich konsumiertes Liköreis konnte mich nicht rückfällig machen. Entzugserscheinungen hatte ich keine und bin nun schon seit über sieben Jahren von der Sucht befreit. Ich kann ohne Alkohol wieder ein- und durchschlafen. Ich bin nicht mehr benebelt und bekomme alles mit. Meine Hände zittern auch in schwierigen Situationen nicht mehr.



I. M. (47)

Heilung von Drogen- und Alkoholabhängigkeit (Politoxikomanie)

I. M. (47), Uelzen, Deutschland

Mein Vater starb, als ich 8 Jahre alt war. Wegen Depressionen und Unruhe bekam ich vom Hausarzt Tranxilium. Mit 13 Jahren begann ich Haschisch zu rauchen, wenig später nahm ich auch Aufputschmittel (z.B. AN 1). Nach einem Streit mit meiner Mutter unternahm ich einen Selbstmordversuch. Bald darauf kamen auch meine ersten Erfahrungen mit LSD. Während meiner Ausbildung gehörte ich zu einer Clique von Mitlehrlingen, die sich Heroin spritzten. Schliesslich wurde ich heroinabhängig. Mit 18 Jahren erkrankte ich schwer an einer Hepatitis B, brach meine Ausbildung zur Krankenschwester ab, machte eine Therapie und wurde erneut rückfällig mit Heroin. Das drogenfreie Leben erlebte ich nur als Kampf und fühlte mich nach kurzer Zeit dem nicht gewachsen. Nach einem kalten Entzug in der Untersuchungshaft bin ich mit 23 Jahren auf die legale Droge Alkohol umgestiegen. Depressive Zustände und Existenzängste legten mich lahm. Zunehmend mehr geriet ich wieder in den Sog von "hilfreichen" Drogen. Neben Haschisch, Speed und Kokain rutschte ich immer mehr in die legale Droge Alkohol. Mehrere klinische Entzüge vom Alkohol brachten keine Besserung.

1986 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Ich stand dem ganzen zunächst sehr skeptisch gegenüber; es ging jedoch stetig aufwärts mit mir und heute bin ich ein lebensbejahender und gesunder Mensch. Seit 1991 lebe ich alkohol- und drogenfrei, habe eine Ausbildung und zwei Computerkurse gemacht und arbeite seit 2000 in der häuslichen Krankenpflege. Seit 1998 bin ich glücklich verheiratet.



R. S. (59)

Heilung von Alkoholabhängigkeit

R. S. (59), Bremen, Deutschland

Mit 16 Jahren hatte ich den ersten Vollrausch. Besonders stark trank ich ab 24 in knapp 30 Jahren der Seefahrt. Diese Zeit erlebte ich praktisch keine drei Tage hintereinander ohne Alkohol. Im Funkraum war stets der Schnaps zur Hand. Jahrelang trank ich vor den Hauptmahlzeiten drei dreifache Bacardi-Cola. Nach dem Abenddienst trank ich weiter. Alkohol war mir Lebenssinn und Lebenskrücke. Totalabstürze ohne Erinnerung alle paar Wochen. Besonders in den Häfen, wo ich auch in Ausnüchterungszellen landete, aber auch bei jedem Heimurlaub. Während des Dienstes und zu Hause, immer war der Alkohol mein Begleiter.

Nach Ende der Seefahrt wurde ich im Frühjahr 1996 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt.

Sofort half ich beinahe täglich in der nahen Freundeskreisdruckerei mit. Dabei verloren sich fast unbemerkt Trinkverlangen und Gewohnheit. Ohne Kampf, Schmerzen oder Rückfälle. Seit über sechs Jahre habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken.



S. T. (53)

Frei von Alkohol- und Tablettenabhängigkeit und Magen-Zwölffingerdarmgeschwüren

S. T. (53), Springe, Deutschland

Nach dem Tod meiner Schwester im Jahr 1974 hatte ich 22 Jahre starke Magenbeschwerden mit Geschwüren (Ulcus). Wegen der starken Schmerzen wurden mir Tabletten und Spritzen verschrieben. Weil keine Besserung eintrat, wurden in regelmässigen Abständen Magenspiegelungen gemacht. Die Diagnose lautete: "Chronisches Magen- und Zwölffingerdarmgeschwürsleiden." Ich müsste mich damit abfinden, dass die Geschwüre trotz der Tabletten immer wiederkommen.

Nach 20 Jahren Schmerzen (1994) war ich ganz unten und hatte keine Hoffnung mehr. Da habe ich mich mit Alkohol wieder in Schwung gebracht. Mit Wein fing ich an. Dann folgte Schnaps, schliesslich trank ich täglich bis zu 0,7 l davon. Durch den täglichen Alkoholkonsum wurde ich unzuverlässig und verlor meine Arbeitsstelle. Zusätzlich nahm ich täglich jede Menge Schmerz- und Beruhigungstabletten, u.a. Valium.

Durch einen Bekannten erfuhr ich vom Bruno Gröning-Freundeskreis. Am 7. Januar 1996 wurde ich in die Lehre eingeführt. Seit der Einführung habe ich spontan keine Tabletten und keinen Alkohol mehr zu mir genommen. Jetzt wollte ich auch die Magenschmerzen loswerden. Ich habe alle Zeit genutzt, um den Heilstrom aufzunehmen und mich mit der Lehre Bruno Grönings vertraut zu machen.

Die Beschwerden wurden immer weniger. Seit Ende Mai 1996 bin ich völlig beschwerdefrei. Trotz erneuter schwerer Belastung durch die Pflege naher Angehöriger habe ich keinen Gedanken an Rückfall gehabt. Schnaps kann jetzt neben mir stehen, ich habe kein Verlangen mehr danach.