Drogenhilfe Heilungen: Cannabis

Kurzgefasste Erfolgsberichte mit psychologischer oder Ärztlicher Stellungnahme - z.T. mit ausführlichem Erfolgsbericht

Lesen Sie die individuellen Heilungsberichte bei Abhängigkeit/Missbrauch von:

  1. Drogen
    - Mischkonsum - Opium - Ecstacy - Cannabis - Heroin
    - Kokain - Speed - Polamidon - LSD
  2. Alkohol
  3. Medikamente
  4. Sonstige Süchte
  5. Psychische Erkrankungen
    - Angststörung - Depressionen
    - Ängste und Panikattacken - Borderline-Störung
    - Psychose

Frei von Marihuana- und Alkoholabhängigkeit

E.G., (39) Mistelbach, Österreich

Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, habe ich bei unseren Nachbarn (Weinbauern) begonnen Alkohol zu trinken, weil ich auch dazugehören wollte. Mit dreizehn trank ich trotz Verbot durch meine Eltern täglich eine Flasche Wein. Als Soldat litt ich sehr unter Einsamkeit und Nichtverstandenwerden, trank oft bis zur Bewusstlosigkeit und wollte meinem Leben ein Ende setzen. Mein Verbrauch hatte sich bis zum 23. Lebensjahr auf täglich zehn Bier und eine Flasche Wein gesteigert. Anlässe gab es genug: Wetttrinken, Ortsfeste, Partys. Als Soldat begann ich zudem, Marihuana zu rauchen, etwa ab dem 25. Lebensjahr wöchentlich bis zu 20 Gramm – zirka 10 bis 20 Joints pro Tag. Gelegentlich schnupfte ich Heroin, nahm Kokain und LSD. Zwischen meinem 25. und 33. Lebensjahr wurde mir dreimal der Führerschein abgenommen. Doch ich konnte nicht vom Alkohol lassen. Ich habe nie therapeutische Hilfe in Anspruch genommen und wollte es selbst schaffen, ich habe es jedoch längstens für vier Wochen ohne Alkohol und Drogen ausgehalten.
Ende September 2004 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt und nahm regelmäßig die Heilkraft auf. Zunächst änderte sich an meinem Konsum wenig; ich habe mich aber intensiv mit der Lehre Bruno Grönings beschäftigt. Doch Anfang Mai 2005 geschah es von einem Tag auf den anderen, dass das Bedürfnis nach Drogen verschwunden war und ich keinen Alkohol mehr brauchte. Entzugserscheinungen hatte ich nicht, nur anfangs ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Seit ich frei bin von der Sucht, kann ich unbekümmert Auto fahren, habe wieder Selbstvertrauen, Ziele und Tatendrang. Meine Lebensfreude ist zurückgekehrt. 


Frei von Drogenabhängigkeit (Mischkonsum)

S. E. (25) Berlin, Deutschland

Mit knapp 16 Jahren rauchte ich an Wochenenden zwei bis drei Joints; ein gutes Jahr später konsumierte ich bereits täglich Haschisch und Marihuana. Ich dachte, ich verpasse etwas, wenn ich nicht mit den anderen mitrauche. Ich zog in eine WG ein. Danach hatte ich keine Lust mehr zu arbeiten. Wir redeten täglich dumm daher, spielten Play-Station, guckten Videos und kifften nebenbei. Alles gemeinsame Geld wurde in Drogen umgesetzt: ab Anfang 1998 ein bis zwei Pillen Ecstasy und ein bis zwei LSD-Plättchen pro Nacht. Ab Sommer 1998 nahm ich Speed schon am Morgen, um aufzuwachen. Wenn verfügbar, nahm ich auch Kokain und Crack. Mein Haschkonsum stieg beträchtlich auf 2 Gramm pro Tag. Ich wog immer weniger, war aggressiv, lustlos und fühlte mich wie ausgebrannt. Ich hatte mich schon als körperlich und psychisch abhängig definiert, aber es interessierte mich wenig.
Im Oktober 1998 ließ ich mich aus Neugierde in die Lehre Bruno Grönings einführen. Ich besuchte unregelmäßig die Gemeinschaftsstunden. Anfang 1999 ging ich kaum noch auf Partys, Ecstasy und LSD fielen damit weg. Das Bedürfnis nach lauter Musik, vielen Leuten und Action war verschwunden. Fast unbemerkt verringerte sich der Drogenkonsum von selbst. Ab Sommer 1999 vergaß ich auch Speed regelrecht und fand einen schönen Job im Theater. Sylvester 1999 kiffte ich zum letzten Mal. Seitdem bin ich endgültig drogenfrei. Ich habe wieder an Gewicht zugenommen und kann wieder richtig gut schlafen. Den Kontakt zu den alten “Freunden” habe ich vollkommen abgebrochen.



J.K. (32)

Heilung von Drogenabhängigkeit (chemische Drogen, Haschisch, Alkohol) sowie von Depressionen

J. K. (32), Murnau, Deutschland

Seit dem 14. Lebensjahr trank ich hin und wieder Alkohol; mit der Zeit gerade soviel, dass ich nicht erbrechen musste. Nach der Trennung von meiner Freundin und der Scheidung meiner Eltern griff ich mit 16 Jahren zu Haschisch, nach etwa drei Jahren täglich bis zu drei Gramm. Ein halbes Jahr später kam ich durch unsere Clique an Speed. An Wochenenden nahm ich zuweilen zwei bis drei Lines. Vier-, fünfmal nahm ich auch LSD; was ich aber nach dem zweiten Horrortrip einstellte. Im Januar 1994 begann ich auf Technopartys mit Ecstasy. Schliesslich nahm ich bis zu drei Tabletten pro Nacht. Im August desselben Jahres geriet ich in geistige Abhängigkeit von einem Jungen, der mir mit esoterischen Todesweissagungen Angst machte und mich bedrohte. Aus eigenem Antrieb schaffte ich es im Oktober 1994, alle Drogen abzusetzen und mich von meinem Umfeld zu lösen. In dieser Zeit des Entzugs bekam ich starke Depressionen, Verfolgungswahn und Todesängste. Ich dachte an Selbstmord.

Durch eine Freundin meiner Mutter wurde ich auf die Lehre Bruno Grönings aufmerksam gemacht und im Dezember 1994 eingeführt. Ich empfand sogleich Liebe, Ruhe und Zufriedenheit. Ich fühlte mich befreit. Depressionen und Angstzustände waren spontan nach der Einführung verschwunden. Ich war wieder viel selbstbewusster, konnte auf Menschen zugehen und sah wieder einen Sinn im Leben.

Im Juni 1995 geriet ich durch falschen Umgang wieder an Haschisch und trank wieder täglich Alkohol. Ich kündigte meine Arbeit und flog nach Nepal. Dort rauchte ich fünf bis zehn Joints täglich, auch das etwa zehnmal stärkere Haschöl.

Im Dezember 1995 kehrte ich heim. Seit Januar 1996 begann ich wieder die Heilkraft aufzunehmen und konnte mit dem Konsum von Haschisch, Alkohol und Zigaretten aufhören. Seitdem habe ich kein Verlangen mehr nach Drogen. Mitte 1996 besuchte ich eine Abendschule und gleichzeitig einen Lehrgang, den ich im Februar 1997 erfolgreich abschloss. Ich habe mich beruflich selbstständig gemacht und im Mai 2001 geheiratet. Bis heute (seit 9 Jahren) bin ich frei von allen Drogen geblieben.


Frei von Cannabisabhängigkeit

P. D., (37) Traunstein, Deutschland

Seit meinem 18. Lebensjahr rauchte ich Joints (Tabak mit Marihuana oder Haschisch gemischt). Anfangs rauchte ich gelegentlich, später regelmäßig. Der Konsum bereitete mir Entspannung und Gleichgültigkeit und ich meinte, dadurch die Last des Tages leichter ertragen zu können. Ich hatte Konzentrationsschwierigkeiten und war ständig müde. Ich musste immer etwas zum Rauchen zu Hause haben. Zudem bevorzugte ich Partner, die wie ich Joints rauchten. Dadurch konnte ich mich noch schwerer von der Droge lösen. Insgesamt habe ich über 18 Jahre regelmäßig Marihuana oder Haschisch geraucht.
Durch meine Mutter hörte ich vom Bruno Gröning-Freundeskreis und wurde im Oktober 2001 eingeführt. Ich konnte mir kaum vorstellen, meine psychische Abhängigkeit von Haschisch und Marihuana von heute auf morgen abzulegen. Ich glaubte aber fest daran, dass mir die Lehre Bruno Grönings dabei helfen würde. 
Im Frühjahr 2002 hörte ich schlagartig mit dem Rauchen von Joints sowie mit dem Rauchen normaler Zigaretten auf. Ich bin fasziniert, wie leicht mir die Entwöhnung von dieser langjährigen Abhängigkeit gefallen ist.


A.M.

Frei von langjähriger Drogenabhängigkeit (vor allem Haschisch und Heroin) 

A. M. (42) Wels, Österreich

Mit ungefähr 17 Jahren rauchte ich meinen ersten Joint. Nach einem halben Jahr konsumierte ich täglich drei Gramm Haschisch. Ich lernte dann immer mehr Menschen kennen, die Drogen nahmen. Bald schon nahm ich regelmäßig LSD-Trips, Speed, Kokain, halluzinogene Pilze, Heroin und Tabletten (Lexotanil, Rohypnol) mit Alkohol. So ging es für die nächsten elf Jahre weiter. 
Als ich 29 Jahre alt war, starb mein Mann bei einem Verkehrsunfall. Von da an verlor ich jeglichen Halt im Leben und war nicht mehr fähig, einer regelmäßigen Arbeit nachzugehen. Um den seelischen Schmerz zu betäuben und um zu vergessen, fing ich schon morgens mit dem Spritzen von Heroin an. Es folgten die schlimmsten sechs Jahre meines Lebens. Ohne Heroinkonsum war ich zu nichts mehr fähig, konnte nichts mehr essen oder trinken. Zustände so schlimm, dass ich mir nur noch den Tod gewünscht habe. Dazu kamen die Ängste vor der Polizei, denn es ging nicht, ohne untereinander mit Drogen zu handeln. Ich verkaufte alle meine Wertgegenstände und machte hohe Schulden bei der Bank. Ich war bei einer Körpergröße von 1,68 m auf 45 kg abgemagert und ein körperliches Wrack. Ich unternahm mehrere Entzugskuren im Krankenhaus, konnte aber den körperlichen Entzug nie durchstehen. Von meiner Mutter weiß ich, dass sie all die Jahre für mich gebetet hat.
Bei einem Informationsvortrag am 22. Oktober 1998 lernte ich die Lehre von Bruno Grönings kennen. Ich war bei diesem Vortrag alles andere als nüchtern. Von diesem Abend an bis zum heutigen Tag habe ich nie mehr zu harten Drogen (z.B. Heroin) gegriffen. Entzugserscheinungen hatte ich keine. Ich habe die ersten Tage nicht daran gedacht und auch später kein Verlangen mehr gehabt. Zwei Monate später verlor ich auch jegliches Verlangen nach Haschisch. Ich habe wieder ein normales Körpergewicht.
Wenn ich heute diesen Bericht schreibe, kann ich es selber fast nicht glauben, wie sich mein ganzes Leben geändert hat. Von den zwanzig so genannten Drogenfreunden haben im Jahre 1998 nur noch fünf Personen gelebt. Ich freue mich jeden Morgen, dass ich noch leben darf.



K. P. (28)

Heilung von Marihuanamissbrauch

K. P. (28), Tiraspol, Moldavien

Verschiedene körperliche Leiden machten mir das Leben schwer. Seit dem siebten Lebensjahr litt ich wegen Plattfüssen unter Schmerzen beim Gehen. Seit 1990 hatte ich chronische Hustenanfälle und seit 1992 häufig Kopfschmerzen durch Sinusitis. Etwa zur gleichen Zeit trat beim Sitzen ein Taubheitsgefühl im linken Bein auf. Anfang 1996 kamen Beschwerden beim Wasserlassen wegen einer Entzündung der Prostata hinzu. Ich flüchtete mich seit 1992 etwa zweimal wöchentlich ins Marihuanarauchen. Innerhalb von zwei Jahren konsumierte ich diese Droge schliesslich mehrmals täglich. Ich wurde immer depressiver, hatte Angst vor jedem Tag und Aggressionen. Ich dachte an Selbstmord.

Im August 1996 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Direkt danach konnte ich mit dem Marihuanarauchen aufhören. Ich habe wieder Freude an jedem Tag. Die körperlichen Beschwerden sind verschwunden.




Heilung von Marihuanaabhängigkeit

J. N.-F. (45), Berlin, Deutschland

Mit 20 Jahren begann ich Marihuana zu rauchen. Allerdings rauchte ich nur in kleinen Mengen und mit langen Pausen zwischendurch, 10 Jahre lang sogar nur sporadisch alle paar Monate. Mit 38 Jahren wurde die Sucht stärker, ich rauchte phasenweise fast täglich, und der Verbrauch erhöhte sich kontinuierlich auf bis zu 8 g pro Monat. Oft versuchte ich aufzuhören, jedoch reichte meine Willensstärke nicht aus. Mein Gedächtnis, meine Lungen und mein gesamter körperlicher Zustand wurden immer schlechter, und auch meine Ehe und meine Arbeit litten zunehmend unter meiner Abhängigkeit.

Nachdem ich eine Fernsehsendung über Bruno Gröning gesehen hatte, besuchte ich den Informationsvortrag am 10.10.1999 in Berlin-Steglitz.

Seitdem besuche ich die Gemeinschaftsstunden und nehme regelmässig die Heilkraft auf. Anfang Juli 2000 verschwand das Verlangen nach Marihuana. Seitdem bin ich frei von der Abhängigkeit und habe davon bis heute nichts mehr zu mir genommen.




Heilung von langjähriger Haschischabhängigkeit

S. M. (32), Kassel, Deutschland

Mit 12 Jahren begann ich, Alkohol zu trinken und Haschisch zu rauchen. Mit 16 rauchte ich schon jeden dritten Tag, mit 18 Jahren wurde es ein halbes Gramm Haschisch täglich. Ich arbeitete nur noch gelegentlich. Mit 20 gab ich den Alkoholkonsum auf, um nur noch Haschisch zu rauchen. Zwei Jahre später waren es schliesslich bis zu 10 Gramm am Tag. Ich vegetierte so dahin und schottete mich ab. Täglich versteckte ich alles Unangenehme unter der Dunstglocke der Droge. Mit 22 bekam ich Wahnvorstellungen. Ich konnte innere und äussere Stimmen nicht mehr auseinander halten und dachte an Selbstmord. In meiner Not liess ich mich in die Psychiatrie einweisen. Nach schlechten Erfahrungen mit Psychopharmaka wurde ich auf mein Drängen hin entlassen. In den nächsten sieben Jahren steigerte sich mein Haschischkonsum wieder auf bis zu drei Gramm am Tag. Als meine Freundin gegen meinen Willen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen liess, rutschte ich noch weiter in den Keller.

Durch einen Freund auf die Lehre Bruno Grönings aufmerksam gemacht, wurde ich im Juli 2000 eingeführt. Zunächst rauchte ich noch ein Jahr weiterhin drei Gramm Cannabis täglich. Als ich plötzlich einmal nicht mehr an den gewünschten Stoff herankam, verspürte ich seltsamerweise keine psychischen Entzugserscheinungen. Es ging mir auch dann noch gut, als die Versorgungslücke schon zwei Wochen bestand. Jetzt endlich hatte ich die Kraft und den Willen aufzuhören. Seit Juni 2001 bin ich von der Sucht befreit. Ich habe eine Berufsausbildung begonnen. Mir steht nun die Kraft, die ich vorher durch das Kiffen verloren hatte, wieder voll zur Verfügung.



I. H. (39)

Heilung von Drogenabhängigkeit (Opiate und Cannabis)

I. H. (39), Trier, Deutschland

1991 begann ich mit Haschisch und kam über LSD und Speed zum Spritzen von Heroin. Aufgrund meiner ersten Schwangerschaft 1995 versuchte ich frei zu werden. Zwei ambulante Drogenentzüge brachten nur vorübergehend Besserung; nach der Geburt meiner Tochter begann ich wieder Speed zu spritzen. Auch erneute Therapieversuche schlugen fehl. Ich kam sogar wieder auf Heroin und musste meinen Körper verkaufen, um die Drogen zu finanzieren. Ab 1998 war ich für zweieinhalb Jahre in einem Methadon-Programm, aber mich quälten weiterhin Zukunftssorgen, Ängste und Depressionen. Ich konnte keine normalen sozialen Kontakte aufbauen. Das Leben war für mich sinnlos. Deshalb schaffte ich es wieder nicht, von den Drogen loszukommen und nahm wieder Heroin.

2001 nahm ich über Internet Kontakt zum Bruno Gröning-Freundeskreis auf, wurde bald darauf in die Lehre eingeführt und besuchte meine erste Gemeinschaftsstunde. Ich erlebte Ruhe und Frieden, fühlte mich kraftvoll und voll Hoffnung. Seitdem hat sich mein Leben zum Guten gewendet. Im folgenden halben Jahr konnte ich meinen Haschischkonsum wesentlich einschränken. Die Depressionen verschwanden. Seit Ende 2001 bin ich ganz frei von allen Drogen. Ich lebe in einer glücklichen Beziehung, nehme mir mehr Zeit für meine Tochter und bin gerne mit Menschen zusammen. Das Leben hat wieder einen Sinn bekommen. Ich weiss heute, was Freude am Leben bedeutet.