Mit knapp 16 Jahren rauchte ich an Wochenenden zwei bis drei Joints; ein gutes Jahr später konsumierte ich bereits täglich Haschisch und Marihuana. Ich dachte, ich verpasse etwas, wenn ich nicht mit den anderen mitrauche. Ich zog in eine WG ein. Danach hatte ich keine Lust mehr zu arbeiten. Wir redeten täglich dumm daher, spielten Play-Station, guckten Videos und kifften nebenbei. Alles gemeinsame Geld wurde in Drogen umgesetzt: ab Anfang 1998 ein bis zwei Pillen Ecstasy und ein bis zwei LSD-Plättchen pro Nacht. Ab Sommer 1998 nahm ich Speed schon am Morgen, um aufzuwachen. Wenn verfügbar, nahm ich auch Kokain und Crack. Mein Haschkonsum stieg beträchtlich auf 2 Gramm pro Tag. Ich wog immer weniger, war aggressiv, lustlos und fühlte mich wie ausgebrannt. Ich hatte mich schon als körperlich und psychisch abhängig definiert, aber es interessierte mich wenig.
Im Oktober 1998 ließ ich mich aus Neugierde in die Lehre Bruno Grönings einführen. Ich besuchte unregelmäßig die Gemeinschaftsstunden. Anfang 1999 ging ich kaum noch auf Partys, Ecstasy und LSD fielen damit weg. Das Bedürfnis nach lauter Musik, vielen Leuten und Action war verschwunden. Fast unbemerkt verringerte sich der Drogenkonsum von selbst. Ab Sommer 1999 vergaß ich auch Speed regelrecht und fand einen schönen Job im Theater. Sylvester 1999 kiffte ich zum letzten Mal. Seitdem bin ich endgültig drogenfrei. Ich habe wieder an Gewicht zugenommen und kann wieder richtig gut schlafen. Den Kontakt zu den alten “Freunden” habe ich vollkommen abgebrochen.
Seit dem 14. Lebensjahr trank ich hin und wieder Alkohol; mit der Zeit gerade soviel, dass ich nicht erbrechen musste. Nach der Trennung von meiner Freundin und der Scheidung meiner Eltern griff ich mit 16 Jahren zu Haschisch, nach etwa drei Jahren täglich bis zu drei Gramm. Ein halbes Jahr später kam ich durch unsere Clique an Speed. An Wochenenden nahm ich zuweilen zwei bis drei Lines. Vier-, fünfmal nahm ich auch LSD; was ich aber nach dem zweiten Horrortrip einstellte. Im Januar 1994 begann ich auf Technopartys mit Ecstasy. Schliesslich nahm ich bis zu drei Tabletten pro Nacht. Im August desselben Jahres geriet ich in geistige Abhängigkeit von einem Jungen, der mir mit esoterischen Todesweissagungen Angst machte und mich bedrohte. Aus eigenem Antrieb schaffte ich es im Oktober 1994, alle Drogen abzusetzen und mich von meinem Umfeld zu lösen. In dieser Zeit des Entzugs bekam ich starke Depressionen, Verfolgungswahn und Todesängste. Ich dachte an Selbstmord.
Durch eine Freundin meiner Mutter wurde ich auf die Lehre Bruno Grönings aufmerksam gemacht und im Dezember 1994 eingeführt. Ich empfand sogleich Liebe, Ruhe und Zufriedenheit. Ich fühlte mich befreit. Depressionen und Angstzustände waren spontan nach der Einführung verschwunden. Ich war wieder viel selbstbewusster, konnte auf Menschen zugehen und sah wieder einen Sinn im Leben.
Im Juni 1995 geriet ich durch falschen Umgang wieder an Haschisch und trank wieder täglich Alkohol. Ich kündigte meine Arbeit und flog nach Nepal. Dort rauchte ich fünf bis zehn Joints täglich, auch das etwa zehnmal stärkere Haschöl.
Im Dezember 1995 kehrte ich heim. Seit Januar 1996 begann ich wieder die Heilkraft aufzunehmen und konnte mit dem Konsum von Haschisch, Alkohol und Zigaretten aufhören. Seitdem habe ich kein Verlangen mehr nach Drogen. Mitte 1996 besuchte ich eine Abendschule und gleichzeitig einen Lehrgang, den ich im Februar 1997 erfolgreich abschloss. Ich habe mich beruflich selbstständig gemacht und im Mai 2001 geheiratet. Bis heute (seit 9 Jahren) bin ich frei von allen Drogen geblieben.
Mit 18 Jahren, im Sommer 1988, rauchte ich zum ersten Mal Haschisch. Dann probierte ich Speed und es dauerte nicht lange, dann nahm ich Kokain. Das Gefühl danach fand ich cool und nach ein paar Wochen konsumierte ich täglich fast zwei Gramm. Mit meinem Freund, der mit Drogen dealte, gab es nur noch Zank, Streit und Schläge. Ich fühlte mich einsam, versank in Selbstmitleid und nahm nun fast rund um die Uhr Kokain.
Im März 1989 wurde ich in die Lehre Bruno Grönings eingeführt.
Seit meinem Einführungstermin habe ich spontan kein Kokain mehr zu mir genommen. Ich hatte keine Entzugserscheinungen. Mehrmals täglich habe ich mich auf die Aufnahme des Heilstroms eingestellt und bin jede Woche zur Gemeinschaftsstunde gegangen. Nach zwei Monaten trennte ich mich von meinem damaligen Freund. Danach habe ich fünf Jahre ein drogenfreies Leben geführt. In dieser Zeit habe ich weiterhin regelmässig die Heilkraft aufgenommen.
1994 kam ich erneut durch die Bekanntschaft mit einem drogenabhängigen Mann in Kontakt mit Drogen. Diesmal war es Speed. Ich ging nicht mehr in die Gemeinschaftsstunden. Ende 1995 nahm ich alle paar Wochen ca. ½ Gramm Speed, manchmal auch etwas mehr.
Nachdem ich mich 1997 von diesem Freund getrennt hatte, stellte ich mich wieder auf die Aufnahme des Heilstroms ein und konnte mit den Drogen aufhören. Ich habe seitdem bis heute keinerlei Drogen mehr genommen. Jahre später erfuhr ich, dass alle meine alten "Freunde" mittlerweile heroinabhängig waren. Ich habe inzwischen einen neunjährigen Sohn und führe ein gutes, harmonisches Familienleben.