Erfolgsbericht
Heilung von schwerer venöser Insuffizienz (Krampfadern) [1]
Margarete M. (50) aus A.
Seit 1983 litt ich an Durchblutungsstörungen der Beine. Durch eine Venenschwäche
wurde das Blut nicht richtig nach oben transportiert, was einen erheblichen Stau zur Folge
hatte. Dieses Leiden wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer. Mein Hausarzt
diagnostizierte eine chronische venöse Insuffizienz und verschrieb mit
Kompressionsstrumpfhosen, die ich täglich trug. Doch auch diese konnten das Fortschreiten
des Leidens nicht aufhalten. Schon nach kurzem Stehen machte sich ein schier
unerträgliches Druckgefühl in den Beinen bemerkbar, als würden sie auseinanderplatzen.
An warmen Sommertagen war es besonders schlimm, bei Hitze unerträglich. Die Beine waren
abends immmer stark angeschwollen. Ich nützte jeden Moment, um mich hinzusetzen und die
Beine hochzulagern, um die Schmerzen zu lindern. Mein Hausarzt sagte mir, dass dieses
Leiden nicht heilbar sei, ich müsse damit leben.
Im Januar 1988 wurde ich auf die Lehre Bruno Grönings aufmerksam und nahm seitdem die
Heilkraft in mich auf.
Nach meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings spürte ich von kurzen
Unterbrechungen abgesehen ein angenehmes wärmendes Kribbeln in beiden Beinen. Vier Monate
nach der Einführung konnte ich die Kompressionsstrumpfhosen ausziehen. Ich trage seitdem
Perlonstrümpfe wie früher und übliches Schuhwerk. Ich brauche die Beine nicht mehr
hochzulegen und kann stundenlang beschwerdefrei stehen. Es sind auch keine Schwellungen
mehr aufgetreten.
Ärztlicher Kommentar:
Die Varikosis (Krampfaderbildung) wird in primäre und sekundäre Varizen (Krampfadern)
unterteilt. Bei Frau M. lag eine primäre Varikosis vor. Diese Erkrankung entsteht durch
eine Bindegewebsschwäche und/oder minderwertige Klappen der oberflächlichen Venen. Neben
operativen Massnahmen besteht therapeutisch die Möglichkeit durch das ständige Tragen
von Stützstrümpfen eine Beschwerdebesserung zu erreichen. Die Stützstrümpfe geben dem
ausgeweiteten Gewebe mehr Halt und verbessern somit den Blutrückfluss. Eine Heilung der
Venen ist medizinisch nicht möglich, Venenklappeninsuffizienz und Varizen sind aus
ärztlicher Sicht unwiderrufliche Schädigungen. Besteht das venöse Leiden eine längere
Zeit, kann es zu Venenentzündungen, zu Blutungen oder zum Unterschenkelgeschwür kommen.
Der Gedanke, ein Leben lang mit einer dicken, engen Kompressionstrumpfhose umherlaufen
zu müssen, ist sicherlich bedrückend. Über die Einschränkungen, die mit dem Tragen
solcher Hosen verbunden sind, sind sich die wenigsten Nichtbetroffenen im klaren. Darüber
hinaus wird es trotz Stützstrümpfen mit fortschreitendem Alter durch die
Bindegewebsschwäche eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung kommen.
Operative Massnahmen sowie die aufgezählten Komplikationen sind Frau M. erspart
geblieben. Sie fand Anschluss an die durch Bruno Gröning vermittelte Heilkraft und erfuhr
die volle Heilung. Das starke Spannungsgefühl in den Beinen beim Auslassen der
Kompressionsstrümpfe, das ständige Hochlagern der Beine und die Zunahme der Beschwerden
bei Wärme - von all diesen Belastungen ist sie frei geworden und hat die Stützstrümpfe
abgelegt. Eine ärztliche Nachuntersuchung bestätigte die Heilung. Im ärztlichen Attest
heisst es zum Untersuchungsergebnis beider Beine u.a.:
"Die Doppler-sonograph. Untersuchung beider Seiten ergab keinen Hinweis auf
CVI (chronisch-venöse Insuffizienz, Anm.d.Verf.) Keine äusserliche Varikosis erkennbar,
Venenverlaufsdruckpunkte, sowie Thrombosezeichen negativ."[2]
Ärztlicherseits ist dieser Verlauf einer Rückbildung einer manifesten venösen
Insuffizienz nicht zu erklären. Es ist hier zur Rückbildung einer irreversiblen
organischen Strukturveränderung gekommen. Ein Geschehen, dass bei jedem
verantwortungsbewussten Arzt grosses Interesse erregen müsste.
Textstellennachweis:
A-MWF = Archiv der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgruppe D-Hamburg/Hennef-Sieg
[1] Auszug aus dem Erfolgsbericht von Margarete M., A-MWF
[2] Ärztliches Attest von Dr. B. aus A. vom 19.09.91, A-MWF
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