Pressespiegel Schweiz
"Zeitschrift Wendezeit" 01-2009
Bruno Gröning: "Ich bin für alle Menschen gekommen!"
Bruno Gröning (1906-1959) ist wohl eine der
aussergewöhnlichsten, aber auch verkanntesten Persönlichkeiten des
letzten Jahrhunderts. Am 26. Januar 2009 jährt sich sein 50.
Sterbetag. Für uns Anlass, auf sein Leben und sein Wirken
zurückzublicken.
Was war das für ein Mensch, der von sich mit voller Überzeugung sagen
konnte: "Ich bin für alle Menschen gekommen!" und der die
Menschen aufforderte: "Geben Sie mir Ihre Krankheiten und Ihre
Sorgen! Sie werden alleine nicht fertig damit".
Bruno Gröning wurde 1906 als Sohn einer Arbeiterfamilie in
Danzig-Oliva geboren. Schon als kleiner Junge fiel er durch seinen
heilenden Einfluss auf kranke Menschen und Tiere auf. 1949 geriet er
durch die Heilung eines von den Ärzten bereits aufgegebenen Jungen in
Herford an das Licht der Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund tausender
Hilfen und Heilungen wurde er bald zum Mittelpunkt des
journalistischen Interesses. Viele Ärzte wollten jedoch nicht
wahrhaben, dass ein einfacher Mann aus dem Volke das vermochte, was
ihnen selbst versagt blieb: durch die Heilkraft Gottes selbst von
Medizinern aufgegebenen Menschen helfen zu können. So schlug schon
bald die positive Berichterstattung ins Negative um; Bruno Gröning
wurde angeklagt und mit einem "Heilverbot" belegt, obwohl er
sich selbst nie als Heiler verstand. "Gott ist der größte
Arzt", hatte Bruno Gröning in seinen Glaubensvorträgen immer
wieder betont. Er starb 1959 in Paris und prophezeite: "Alle
Menschen müssen sterben, ich auch. Den Körper wird man in die Erde
legen, aber ich werde nicht tot sein. Wer mich rufen wird, für den
werde ich da sein, und ich helfe weiter. Aber dann wird jeder aus sich
die Hilfe und Heilung erleben."
Dass auch noch heute, wie zu Lebzeiten Bruno Grönings, durch die
Aufnahme der von Gröning "Heilstrom" genannten göttlichen
Kraft, zahlreiche Hilfen und Heilungen geschehen, belegen die
medizinischen Dokumentationen von Ärzten der
Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) im Bruno
Gröning-Freundeskreis. So auch die folgende von Samuel Martin (53) aus
der Schweiz, der nach einer schweren Alkoholabhängigkeit von über 10
Jahren, frei von seiner belastenden Sucht geworden ist. Herr Martin
sah im März 2005 in Zürich den Dokumentarfilm "Das Phänomen Bruno
Gröning auf den Spuren des 'Wunderheilers' " und war von
Bruno Gröning sehr beeindruckt. Herr Martin wollte sich selber von
der Heilkraft überzeugen: "Ich wollte daran glauben, dass bei
Gott alle Dinge möglich sind." Wie im Film beschrieben, bat er um
seine Heilung und öffnete sich dem Heilstrom. "Ich war wie eine
Batterie, die total leer ist." Nach etwa zweieinhalb Monaten
erlebte er spontan die Befreiung von Alkohol: "Als ich am Abend
nach Hause kam, hatte ich gar keine Lust mehr auf Wein. Ja, ich
verabscheute ihn sogar. Ich konnte nicht verstehen, wie ich jahrelang
so viel trinken konnte. Ein Wunder war geschehen! Bruno Gröning hat
mein Herz erfüllt mit seiner Kraft. Das ist Lebensqualität, das ist
Freude, Frieden, Liebe und Gesundheit!" Herr Martin ist bis zum
heutigen Tag frei von Alkohol und ein lebensbejahender und glücklicher
Mensch.
Nebst dieser Heilung von Alkohol ist eine grosse Zahl von Heilungen
verschiedener Krankheiten auf der körperlichen Ebene wie
beispielsweise Heilung von Angina Pectoris, Krampfadern,
Bandscheibenvorfällen, Neurodermitis, Migräne und vielen andern
Krankheitsbildern nachweislich geschehen und von Fachärzten
dokumentiert worden. Ebenfalls gibt es eine Reihe von Berichten im
Bereich der Suchterkrankungen wie Heilungen vom Rauchen oder Heilungen
von Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit. Gerade die Heilungen von
Suchterkrankungen bedeuten für die ehemals betroffenen Menschen eine
grosse Befreiung, da es sich hier nicht um einen rein körperlichen
sondern auch um einen seelischen Heilungsvorgang handelt.
Heute führt der Bruno Gröning-Freundeskreis das Werk Bruno Grönings
fort. Gründerin ist Grete Häusler (1922 bis 2007). Sie lernte Bruno
Gröning 1950 kennen und erlebte schon bei der ersten Begegnung die
Heilung von drei unheilbaren Leiden. -Anschliessend wurde sie eine enge
Mitarbeiterin und baute die Gemeinschaften in Österreich auf. Nach
1959 stellte sie fest, dass auch weiterhin Heilungen geschahen. 1979
gründete sie den Freundeskreis. Dieser hat die Aufgabe, das Erbe Bruno
Grönings für die Nachwelt zu erhalten und den Not leidenden Menschen
die Möglichkeit der Hilfe und Heilung zu bieten. Zunächst waren es nur
einige wenige gleich gesinnte Menschen, doch Ende der 80er Jahre
begann ein rasantes Wachstum. Heute ist der Bruno
Gröning-Freundeskreis eine der größten weltweit tätigen Vereinigungen
für Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg. Der Bruno
Gröning-Freundeskreis wird heute von Dieter Häusler, dem Sohn Grete
Häuslers, geleitet.
Auf der Grundlage ihrer Lebenserfahrung empfahl Grete Häusler mit
Blick auf Bruno Gröning und seine Lehre: "Getrauen Sie sich, ihn,
den schlichten, einfachen Mann, als Freund anzunehmen; getrauen Sie
sich, seinen Worten nachzugehen und sie zu befolgen; getrauen Sie
sich, zu bitten und zu wünschen, dann werden Sie den heilenden Strom
empfangen können, der Ihren Körper und Ihre Seele erfassen und
erfüllen wird mit dem, was Sie brauchen. Stellen Sie sich jeden Tag
ein , bitten Sie um diesen Strom des Lebens, und das Leben wird
erfüllt werden mit Licht, Freude, Gesundheit und allem, was Sie
brauchen werden für Ihren Lebenskampf, um die Lebensaufgabe meistern
zu können."
Von Angela Zängerle
- Infos zum Bruno Gröning Freundeskreis: www.bruno-groening.org
FILM über Bruno Gröning
"Das Phänomen Bruno Gröning- Auf den Spuren des
<Wunderheilers>" zeichnet die dramatischen Ereignisse
jener Zeit objektiv nach: original Film- und Tondokumente,
Archivmaterial, über 50 Zeitzeugeninterviews, dazu aufwändige
Spielfilmszenen. Das alles macht den Film zu einem zutiefst
beeindruckenden Erlebnis. Doch dieser Film ist mehr als ein
dokumentarischer Blick zurück. Viele Zuschauer berichten, wie sie
beim Anschauen des Films plötzlich eine Kraft, ein Kribbeln, ein
Strömen am Körper wahrgenommen haben. Bruno Gröning bezeichnete
diese Kraft als "Heilstrom".
- Infos und Daten zum Bruno Gröning-Dokumentarfilm "Das
Phänomen Bruno Gröning auf den Spuren des
<Wunderheilers>": http://www.bruno-groening-film.org
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Interview mit dem Leiter der
Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) des Bruno
Gröning-Freundeskreises, Dr. med. G. Blättner
Herr Dr. Blättner, warum setzen Sie sich als Schulmediziner
so engagiert öffentlich für Heilung auf dem geistigen Weg durch die
Lehre Bruno Grönings ein?
Ich bin der Überzeugung, dass in der heutigen Zeit ein jeder Arzt
die Verpflichtung hat, seinen Patienten zu helfen. Doch reicht das
universitäre Wissen nicht mehr aus, man sollte als Arzt auch andere
Wege unvoreingenommen prüfen, die den Patienten helfen können. Vor
Jahren wurde ich auf Bruno Gröning und den Freundeskreis
aufmerksam. Als ich durch die Überprüfung der berichteten Heilungen
sah, dass selbst schwere chronische Leiden einfach verschwunden
sind, da wusste ich, ich kann und darf nicht schweigen über das,
was hier geschieht.
Es gibt doch noch viele andere Wege in der Naturheilkunde, aber
auch auf dem Gebiet des geistigen Heilens. Warum setzen Sie auf den
Bruno Gröning-Freundeskreis?
Zum einen können Sie sich denken, dass man Prioritäten setzen muss.
Die Ärzte, Heilpraktiker und Personen aus anderen heilkundlichen
Berufen engagieren sich neben ihren beruflichen Verpflichtungen in
der MWF. Da muss man schon wissen wofür man die Zeit hergibt. Für
mich persönlich ist dieser Weg nicht der Einzige, aber doch der
Wertvollste, weil er so einfach ist. Es ist mein Ziel Menschen
etwas Einfaches vermitteln zu können, kostenlos sich selbst zu
helfen. Das ist das, was wir in der heutigen Gesundheitssituation
brauchen. Meine Kollegen und ich erleben es bei unseren
Vortragsreisen besonders auch in den armen Ländern dieser Erde. Im
Vortrag erklären wir den Menschen, wie sie sich nach der Lehre
Bruno Grönings dem Heilstrom öffnen können. Sehr viele der Zuhörer
spüren die Kraft sofort an ihrem Körper. Wir beobachten auch schon
während der Vorträge die ersten Heilungen. Es bilden sich dann
örtliche Gruppen und es entsteht eine Eigendynamik, es wächst von
allein, weil es wirklich hilft.
Was ist Ihnen als Arzt an der Lehre Bruno Grönings besonders
wichtig?
Neben der Einfachheit und der Tatsache, dass es nichts kostet, ist
mir die Natürlichkeit und Klarheit so wichtig. Ich betone es in
meinen Vorträgen immer wieder, seriöse Heilung auf dem geistigen
Weg, ob im Freundeskreis oder woanders, ist offen, klar, nicht
geheimnisvoll und mystisch. Bruno Gröning unterstrich immer wieder,
dass er nichts Neues sagt, letztendlich ist es doch nur ein uraltes
Wissen in den Worten unserer Zeit. Dieses Wissen müsste eigentlich
bekannt sein. Aber es war vergessen oder verfälscht. Sie finden es
in allen Religionen und Ärzte früherer Zeit, wie z.B. Paracelsus,
kannten diese Dinge auch. Herr Gröning bezeichnete den Heilstrom
auch als eine höhere Naturkraft von Gott dem Menschen gegeben.
Diese Kraft hat klare Gesetzmäßigkeiten, wer sie kennt, kann sie
nutzen. In der Prüfung der Heilungen innerhalb des Freundeskreises
finden wir immer wieder bestätigt, wie die Heilkraft im Menschen
wirken kann, wenn der Mensch es zulässt. Hier sind die Gedanken und
Gefühle von ganz großer Bedeutung. Heilung auf dem geistigen Wege
ist mehr als eine bloße Energieaufnahme, der Heilungsuchende muss
selbst etwas tun. Sie können z. B. nur schwer gesund werden, wenn
sie noch hassen und neidisch sind.
Auch muss man den Menschen diese Umstellungs- und
Reinigungsprozesse wieder näher bringen. Wie schwer ist es für
viele zu erkennen, dass auftretende Schmerzen, Durchfall, Fieber
oder sonstige Reaktionen im Körper Teil der Heilung sein können.
Der Mensch, der auf diesem Weg gesund werden will, muss lernen
endlich man wieder selbst für seine Gesundheit die Verantwortung zu
übernehmen.
Auch besteht kein Widerspruch zu begleitenden ärztlichen Therapien.
Man kann nicht einfach alle Medikamente absetzen, oder sagen ich
gehe nie mehr zum Arzt, da ich jetzt durch den Heilstrom gesund
werde. Nein verlangen kann man hier gar nichts. Heilung ist und
bleibt und das kann man nicht oft genug betonen, letztendlich ein
Geschenk Gottes.
Fühlen Sie sich jetzt auch als Heiler?
Um Gottes Willen, nein! Es kann kein Mensch heilen, heilen kann nur
Gott. Ich muss da an ein Wort von Bruno Gröning denken: "Nicht
ich heile, es hilft, es heilt die göttliche Kraft." Ich glaube
darin ist alles enthalten. Der Heilung suchende erlebt aus sich
selbst durch die Hilfe Gottes die Heilung, wenn er sich dem
Heilstrom wieder öffnet. Unsere Aufgabe ist es lediglich, ihm die
Anleitung zu geben.
Warum wurde die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe gegründet?
Es ist für mich eine besondere Freude, dass in der MWF Vertreter
aus fast allen heilkundlichen Berufen zusammenarbeiten. Ärzte,
Heilpraktiker, Heiler, Krankenschwestern, Krankengymnasten,
Psychologen u.a.m.. Es gibt keine berufsbedingten Animositäten,
keiner stellt sich über den anderen, es ist ein harmonisches
Zusammenarbeiten in gegenseitiger Achtung.
Ein Teil der Arbeit sind die internationalen
Vortragsveranstaltungen, die von Ärzten und Heilpraktikern
ausgerichtet werden. Oft werden die öffentlichen Vorträge sogar
gemeinsam gehalten oder werden durch Psychologen ergänzt, wenn
Heilungen von Drogenabhängigkeit im Mittelpunkt der Vorträge
stehen.
Ein anderer Teil der Arbeit ist die Erfassung der Heilungen als
Erfolgsberichte innerhalb des Freundeskreises. Mehr als 400
Vertreter aus allen heilkundlichen Berufsgruppen arbeiten in diesem
Bereich bereits als Helfer mit. In Arbeitskreisen werden die
Berichte zusammen mit Ärzten durchgesprochen, überprüft und soweit
wie möglich dokumentiert.
Zusätzlich gibt es noch ein internes Journal der MWF, das in 11
Sprachen übersetzt wird. In mehreren Ländern werden regelmäßig
Tagungen abgehalten, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen.
Der ganze Aufbau weltweit ist ohne die Arbeit der Fachgruppe nicht
möglich.
Ist die Lehre Bruno Grönings eine neue Religion?
Viele Menschen glauben, wenn von Gott und göttlicher Kraft
gesprochen wird, dass sie in der Kirche oder irgendeiner religiösen
Splittergruppe sind. So weit sind wir schon vom Natürlichen ab.
Eigentlich müsste das Wissen um die Existenz eines höchsten Wesens,
eines höchsten Geistes, der der einzige und größte Arzt ist, für
jeden Arzt selbstverständlich sein. Wir Ärzte und Heilpraktiker
können lediglich seine Helfer sein. Es ist sehr wichtig für uns
Heilkundler wieder zu erleben, dass es ihn gibt und wie er wirkt
und hilft, auch im Alltag in der Praxis. Die Lehre Bruno Gröning,
ich glaube, dass müsste deutlich geworden sein, ist überreligiös.
In der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe sind Ärzte aus
allen Religionen vertreten. Der Moslem bleibt Moslem, der Christ
bleibt Christ, der Jude bleibt Jude. Auch hier stellt sich keiner
über den anderen, es geht um den Menschen, nicht um die Religion.
Vertreter der Fachgruppe haben erfolgreiche Vortragstouren in
Israel durchgeführt und dabei auch Vorträge in Bethlehem und Hebron
abgehalten. Kurze Zeit später flogen sie nach Teheran/Iran, um an
der dortigen medizinischen Universität im Rahmen eines Kongresses
einen Vortrag über die Arbeit der MWF und die Lehre Bruno Grönings
zu halten. Die MWF gibt es in Indien, einer meiner Kollegen folgte
einer Einladung zu einem Vortrag an einer Universität in Peking.
Diese Kraft kennt kein katholisch oder evangelisch, macht keinen
Unterschied zwischen Christen und Juden, Moslems und Buddhisten, es
zählt allein das Herz des Menschen und sein Wille zum Guten.
Was ist Ihr Wunsch für die Zukunft?
Gerade in den letzten Jahren haben die internationalen
Vortragsveranstaltungen gezeigt, wie groß das Interesse an
geistiger Heilung durch die Lehre Bruno Grönings gerade unter
meinen Berufskollegen ist. Vorträge an großen Universitäten in den
USA, Kanada, Osteuropa und Asien mit tausenden von Interessierten
stimmen mich zuversichtlich, dass auch bald in Deutschland und den
Nachbarländern der Zugang zu den Universitäten möglich sein wird.
Die Not der Zeit fordert gerade zu einen konstruktiven und offenen
Umgang mit alternativen Heilungsmöglichkeiten. Persönliche
weltanschauliche Konflikte können nicht mehr wichtig sein, wenn es
darum geht, Menschen zu helfen. Dies ist das Gebot in der heutigen
Zeit: Helfen, helfen und noch einmal helfen. Dazu muss man alles
Gute, ob Naturheilkunde, Schulmedizin oder Heilung auf dem
geistigen Weg nutzen.
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