
TREUCHTLINGEN - Am Sonntag, 23. Januar, sowie am darauffolgenden Samstag, 29. Januar 2011, wird im Kino Central in Treuchtlingen ein Dokumentarfilm der besonderen Art gezeigt: Das Phänomen Bruno Gröning – Auf den Spuren des Wunderheilers".
Wer war dieser Bruno Gröning? Was geschah in der damaligen Zeit? Sind die unglaublichen Heilungen durch Gröning auch heute noch möglich? Oder war alles nur fauler Zauber oder ein "Placebo-Effekt"? All diesen Fragen will die umfassende Dokumentation auf den Grund gehen.
Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, im Frühjahr 1949, strömten Tausende ins westfälische Herford. Im Herbst des Jahres zog es bis zu 30.000 Menschen täglich zum Rosenheimer Traberhof. Was kam, war ein Elendsheer von Kranken und Leidenden. Und sie hatten nur ein Ziel: Bruno Gröning. Für viele war er die letzte Hoffnung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kannten diese Menschen nur noch einen Wunsch: gesund zu werden, frei von Not und Schmerzen. Bruno Gröning sollte ihnen helfen. Und das Unfassbare geschah – unzählige Kranke wurden gesund: Lahme konnten gehen, Blinde wieder sehen.
Der Film "Das Phänomen Bruno Gröning" zeichnet die dramatischen Ereignisse jener Zeit nach und begibt sich auf die Spuren eines ungewöhnlichen Mannes. Der mit großer Sorgfalt recherchierte und in neunjähriger Arbeit entstandene Film soll das Geschehen von damals wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rufen und Einblicke in die Lehre und das Anliegen Bruno Grönings vermitteln.
Aber auch heute geschehen weiterhin Heilungen – wie schon zu Lebzeiten Bruno Grönings. Diese Heilungen – vielmals ärztlich dokumentiert – könnten die Wahrheit seiner einfachen Lehre bezeugen.
Auf dem internationalen Dokumentarfilmfestival in Danzig vom 22. bis 26. April 2009 lief der Streifen als Eröffnungsfilm und als letzter Film in der Schlussvorstellung. Er war der mit Abstand bestbesuchte Film des Festivals und die Zuschauer waren begeistert. Zahlreiche Artikel erschienen in den lokalen und nationalen Zeitungen. Das DanzigerRadio berichtete ebenso über "Das Phänomen Bruno Gröning“ wie das lokale Fernsehen.
Die Filmvorführungen laufen an den beiden genannten Tagen jeweils von 13.30 bis etwa 19 Uhr, und zwar in drei Teilen mit zwei Pausen dazwischen, in denen ein Imbiss eingenommen werden kann. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Weitere Informationen zum Film gibt es im Internet unter www.bruno-groening-film.org.
Bildunterschrift
Bruno
Gröning - ein Scharlatan oder WunderheiIer?