Pressespiegel, Schweiz:
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"Kommen Sie, hier entlang!" Leichtfüssig und in beachtlichem Tempo steigt Dorli Meier, 61, aus Rupperswil, die Treppe zu ihrer Wohnung hinauf. Das war nicht immer so. Genaugenommen ist das erst seit Mitte August der Fall. Vorher war die Treppe für Dorli Meier ein schmerzhaftes, schier unüberwindbares Hindernis. Es ist eine bewegende Geschichte, die Dorli Meier da am Küchentisch erzählt. Seit 1966 litt die ehemalige Kinderkrankenschwester unter starken Schmerzen im linken Fuss. Ein Dorn, der sich immer wieder entzündete sowie Verhornungen und Druckstellen bereiteten ihr bei jedem Schritt enorme Schmerzen. Seit 25 Jahren hatte sie in Intervallen Ischias, manchmal mehrere Wochen lang. "Ich habe gedacht, wenn das so weiter geht, gehe ich bald an Stöcken." Manchmal wusste sie nicht mehr wie sitzen und liegen. Seit über sechs Jahren litt die Rupperswilerin an Angina Pectoris, einer Herzkranzgefäss-Erkrankung. Bis zu dreimal täglich hatte sie die beängstigenden Herzkrämpfe. "Ich nahm deswegen Medikamente und war beim Hausarzt, der mich sehr gut betreut hat", erzählt sie. Stichwort Vom 29. November bis zum 2. Dezember finden im Basler Kongresszentrum die 14. Internationalen Psi-Tage statt. Die diesjährigen Psi-Tage gelten als "Weltkongress für geistiges Heilen". Mehr als hundert Ärzte, Heiler und Wissenschaftler aus fünf Kontinenten werden ihre Fähigkeiten demonstrieren, Arbeitsweisen erläutern, individuelle Beartung anbieten, sich Test und Experimenten stellen. Am Sonntag, 1. Dezember, von 14 bis 16 Uhr findet ein Seminar des Bruno Gröning-Freundeskreises unter der Leitung von Matthias Kamp statt. Nähere Informationen: Kongresszentrum Messe Basel, Telefon 061/686 28 28 "Ein wunderbares Gefühl!"Eines Morgens Mitte August 1996 wachte Dorli Meier auf - und hatte keine Schmerzen. "Ich verstand die Welt nicht mehr. Es war ein überwältigendes, wunderbares Gefühl, man kann das gar nicht beschreiben!" Dorli Meier sucht nach den richtigen Worten. Leise sagt sie: "Einfach weg, nach all den Jahren..." Seit Mitte August sind alle Beschwerden verschwunden. Was war geschehen? Dorli Meiers Tochter, Eva Meier, lernte die Lehre Bruno Grönings kennen und erbat seit Ende Juni täglich die Heilkraft für ihre Mutter. Es war geistige Heilung auf dem Fernweg, die die Mutter über Nacht gesund werden liess. Wie ihre Tochter stiess nun auch Dorli Meier zum Bruno Gröning-Freundeskreis. "Wenn man so etwas Wunderbares erleben durfte, will man mehr darüber wissen", meint sie. Und: "Der Freundeskreis ist keine Sekte, auf so etwas würde ich mich nie einlassen. Lieber hätte ich dann die Schmerzen wieder!" Spontan geheiltDorli Meiers Tochter Eva, 26, aus Unterentfelden, ging am 26. Juni 1996 zu einem Vortrag über die Lehre Bruno Grönings. Noch während des Vortrages verspürte sie ein Kribbeln im ganzen Körper. "Es war mir gleich klar, dass jetzt etwas passiert", erzählt sie. Am 27. Juni 1996 war sie spontan von einem äusserst unangenehmen Pilzbefall im Unterleib geheilt, den sie seit sie 16 Jahre alt war mit Medikamenten nie los wurde. C. Bardecki, 83, Exilaargauerin aus St. Gallen, wurde von beidseitiger Kniegelenkarthrose und Wetterfühligkeit geheilt, sie ist heute rüstig und voller Lebensfreude. A. Casutt, 66 aus dem Bündnerland, litt unter Angina Pectoris, einem hohen Cholesterinspiegel, Atemnot und Schmerzen im Magen. Innert vier Monaten wurde er beschwerdefrei. Im TrendKeine Frage, Heilung auf geistigem Wege liegt im Trend. Die Basler Psi-Tage sind ganz diesem Thema gewidmet. Doch was ist geistige Heilung? Eines gleich vorweg: Auch wenn unangenehm und altmodisch, um Gott oder die liebende kosmische Kraft kommt man bei diesem Thema nicht drumherum. "Es gibt eine Kraft, die wirkt und ist Träger jeder Heilung", klärt der Arzt und Spezialist für geistiges Heilen, Matthias Kamp. "Geistige Heilung in ihrer reinsten Form ist die lebendige Rückverbindung zu Gott, zu der Kraft, die uns geschaffen hat. Aus dieser Verbindung heraus entsteht jede Heilung." Placebo-Effekt?Aber, so fragt sich der kritische Menschenverstand, sind diese Heilungen nicht durch Auto- oder Fremdsuggestion lediglich eingebildet? Dieser Vermutung steht allerdings die Tatsache gegenüber, dass Tier- und Pflanzenheilungen ebenso praktiziert werden und möglich sind wie Genesung von Säuglingen, deren Bewusstsein noch im Entwicklungsstadium ist. Viele Geistheilerinnen und Geistheiler stellen heute ihre besonderen Fähigkeiten in den Dienst ihrer Mitmenschen. Ohne die Arbeit dieser Frauen und Männer schmälern zu wollen, beschränkt sich dieser Artikel darauf, einen der grössten und in seiner Zeit umstrittensten Geistheiler näher vorzustellen, den Deutschen Bruno Gröning. Dazu gibt es verschiedene Gründe:
Wer war Bruno Gröning?Kaum ein Name erregte in den fünfziger Jahren die Gemüter so sehr wie der Deutsche Geistheiler Bruno Gröning (30.5.1906 - 26.1.1959). Nie zog ein Geistheiler so viele Menschen an wie er. Überall sprach man von dem Mann, der unheilbare Krankheiten von einem Moment auf den anderen verschwinden liess. Gröning redete zu den Menschen von Gott, Zeit- und Augenzeugen sprachen von biblischen Szenen: Schmerzen schwanden, Gelähmte erhoben sich aus den Rollstühlen. Vor allem Ärzte, mit denen Gröning so gerne zusammengearbeitet hätte, bekämpften den einfachen Mann, der nie ein Studium absolvierte, für den das Wort "unheilbar" nicht existierte und der von den Geheilten niemals Honorare verlangte. Mit dem ihm gesetzlich auferlegten Heilverbot wurde sein Wirken stark eingeschränkt. Gemäss eigener Vorhersage starb er 1959, weil er innerlich am Zustrom der Heilkraft verbrannte, die er nicht mehr weiterleiten durfte. Freier Wille ist unantastbarBruno Gröning forderte die kranken Menschen auf, selbst die Verantwortung für den Prozess ihrer Genesung zu übernehmen. Nach seiner Überzeugung steht der Mensch im Spannungsfeld zweier Kraftquellen, die eine negativ abbauend, die andere positiv aufbauend. Welchen Energien man sich öffnet, hängt von der geistigen Ausrichtung ab. Während negative Gedanken einen Menschen stets an das negative Potential anschliessen, das ihn seiner Kräfte beraubt und dadurch krank werden lässt, verbinden ihn positive Gedanken mit der guten, der göttlichen Kraftquelle, aus der ihm stärkende und heilende Energie zufliesst. Die Lehre Grönings erfordert vom kranken Menschen allerdings eine Neubesinnung, ist er doch geneigt, sich eher besorgt-ängstlich dem Krankheitsgeschehen hinzugeben und sich dadurch noch fester an das Übel, das er eigentlich loswerden möchte, zu binden. Gemäss Bruno Gröning besteht aber der wichtigste Schritt zur Genesung darin, geistig eine ganz bewusste Trennung von der Krankheit zu vollziehen. So wird das Einfliessen der heilenden Kräfte möglich. Nehmen die Menschen die Heilkraft in sich auf, verspüren sie oft ein angenehmes, wärmendes Kribbeln. Körperliche Reaktionen bleiben da, wie von vielen Geheilten berichtet wird, nicht aus. Bruno Gröning nannte diese heilsame Krise "Regelungen". Ähnlich der Homöopathie tritt häufig eine Erstverschlimmerung ein, bevor es Besserung gibt. Für Bruno Gröning war der freie Wille des Menschen das oberste Gesetz. Suggestion und Hypnose lehnte er als Eingriff in dieses höchste Gut ab. Er verlangte nicht, dass man ihm glaubt. Im Gegenteil: "Sie müssen mir nicht glauben. Aber haben Sie nicht die Pflicht, zu überprüfen, ob ich die Wahrheit sage?" Geistiges Heilen in Spitälern? Was bei uns kaum vorstellbar ist, gehört in Russland und auch England schon beinahe zur Tagesordnung: Spitäler arbeiten mit Geistheilern zusammen. Bei uns hingegen besteht grosse Skepsis, wie eine Umfrage bei Aargauer Spitälern ergab. Denn: Die Spitäler würden sich zur Schulmedizin bekennen. Zudem stehe die Sicherheit der Patienten im Mittelpunkt. Dadurch lasse sich das Spital nicht auf Experimente ein, hiess es meist. Einzige Ausnahme ist das Bezirksspital Zofingen. Zwar sehe der Leistungsauftrag des Spitals Geistheilung nicht vor, erklärte der Verwaltungsdirektor Paul Geiser, jedoch werde geistiges Heilen auch nicht direkt verboten: "Es bestände durchaus die Möglichkeit, dass auf Wunsch eines Patienten und mit Erlaubnis des verantwortlichen Arztes ein Geistheiler zur Beratung hinzugezogen werden könnte." Offene Hände und HerzenGelöst sitzen sie da, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Gemeinschaftsstunde im Bruno Gröning-Freundeskreis. In freundlicher, ruhiger Stimmung sind sie zusammengekommen, um gemeinsam die Heilkraft zu empfangen. Denn nach dem Tod von Bruno Gröning gingen die Heilungen erstaunlicherweise weiter. So bildete sich mit der Zeit ein loser Zusammenschluss von selbständigen Gemeinschaften, wo sich Geheilte, Heilsuchende und Interessierte sporadisch treffen; zurzeit sind es über 30 000 Menschen. "Wir sind keine Sekte, wir sind nicht einmal ein Verein", erklärt ein Teilnehmer. "Jeder kann kommen und gehen, wie er will. Ich selber war vor langer Zeit das letzte mal in einer Gemeinschaftsstunde. Das Aufnehmen der Heilkraft ist nämlich auch zu Hause im stillen Kämmerlein möglich." Niemand werde hier therapiert, es gebe weder Diagnosen, Heilversprechungen noch würde von ärztlichen Behandlungen abgeraten, das wird ganz vehement betont. Im Sinne von Bruno Gröning ist auch seinen "Freunden" der freie Wille des Menschen oberster Massstab. Und: Alles ist gratis. "Nichts mit Mystik zutun"Geistige Heilung: Ein Schulmediziner blickt über die Grenze. Interview mit Matthias Kamp, Arzt und Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgruppe des Bruno Gröning-Freundeskreises. Zur Person Matthias Kamp, geboren 1962, arbeitet als Arzt an einer Hamburger Klinik. Schon während seines Medizinstudiums beschäftigte er sich mit alternativen Heilmethoden. 1984 stiess er auf den Bruno Gröning-Freundeskreis.1986 gründete er mit Fachkollegen einen "Ärztekreis" zur medizinischen Prüfung der aus der Gröning Gemeinschaft berichteten Heilungen. 1992 gründete er die medizinisch-wissenschaftliche Fachgruppe, in der rund 1 700 Ärzte und Heilberufler aus ganz Europa vertreten sind. Matthias Kamp ist Verfasser des 1993 erschienenen Buches "Bruno Gröning - Revolution in der Medizin", in dem er nicht nur die aussergewöhnliche Heilerpersönlichkeit porträtiert, sondern auch die Gültigkeit und grosse Bedeutung der geistigen Heilung für unser heutiges Gesundheitswesen postuliert. AARGAUER KURIER: MATTHIAS KAMP: Weil ich weiss, dass Heilung auf geistigem Weg möglich ist, liegt es doch nahe, auch die Wurzeln der Krankheit im geistig-seelischen Bereich zu suchen. Die Schulmedizin hat in der Psychoneuroimmunologie die Wechselwirkung zwischen Gefühlen, Gedanken und der Immunabwehr bereits nachgewiesen. Es ist ein altes Wissen, dass Gedanken Kräfte sind. Deshalb finde ich es unverantwortlich, einen Patienten mit der Diagnose "unheilbar" oder "Sie haben noch sechs Monate zu leben" zu konfrontieren. Warum beschäftigen Sie sich als Arzt mit geistiger Heilung? Ich arbeite in der Notaufnahme eines Spitals und schätze dort die Möglichkeiten der Schulmedizin. Realistischerweise sehe ich aber auch ihre Grenzen, vor allem bei chronischen Krankheiten. Ich sehe Leiden, das nie endet. Da ist es doch meine Pflicht als Arzt im Interesse der Patienten über die Grenzen der Schulmedizin hinauszusehen. Nun ist geistige Heilung für einen rationell denkenden Menschen nur schwer verständlich. Geistige Heilung ist das Natürlichste überhaupt und hat nichts mit Okkultismus oder Mystik zu tun. Geistige Heilung geschieht durch die bewusste Verbindung des Menschen mit der Kraft, die ihn geschaffen hat. Bruno Gröning sagte: "Es hilft, es heilt die göttliche Kraft." Nicht der Mensch heilt, sondern die höhere Kraft, die der Heilsuchende in sich aufnehmen kann. Es ist wie bei einer Pflanze, die im Keller steht Sie bekommt zwar Wasser und Dünger, wird aber dennoch braun und krank. Stellt man dieses braune, unansehnliche Etwas dann an die Sonne, passiert das Wunder und die Pflanze wird grün. Werden jetzt Ärzte und Heilpraktiker überflüssig?Auf gar keinen Fall. Es heisst nicht, dass jetzt alle Medikamente abgesetzt und notwendige Operationen nicht durchgeführt werde sollen. Die schulmedizinischen Therapieformen stehen nicht im Widerspruch zur Heilung auf geistigem Weg. Ziel ist eine Zusammenarbeit, um gemeinsam den Menschen zu den Quellen der Kraft aus Seele und Geist zurückzuführen. Nebst Bruno Gröning gibt es noch viele andere GeistheilerInnen. Weshalb interessieren Sie sich ausgerechnet für seine Lehre? Das ganz grosse Plus ist für mich die Unabhängigkeit von einer anderen Person. Ich kann mich selber auf die Heilkraft einstellen und sie erhalten, ich brauche dazu keinen Heiler aufzusuchen. Ausserdem muss im Bruno Gröning-Freundeskreis niemand etwas für Heilung bezahlen. Heilung wird durch diese Lehre wieder zu dem, was sie vom Wesen her ist: Ein Geschenk Gottes. Heilung ist ein erster Schritt im Prozess, ein innerlich liebevoller Mensch zu werden. Es gibt Menschen, die leiden an sogenannt "unheilbaren" Krankheiten wie Krebs. Können Sie diesen Menschen wirklich mit gutem Gewissen Hoffnung auf Heilung machen? Kehren Sie die Frage um: Kann man ihnen mit gutem Gewissen die Hoffnung auf Heilung nehmen?! Die 75jährige Frau W. aus N. wurde von einem hochmaligen Non-Hogdkin-Lymphom, einem bösartigem Tumor, frei. Die 58jährige Frau K. aus W. erhielt Heilung von einer halbseitlichen Lähmung nach Hirnblutung, die über 13 Jahren bestand. Frau M. aus A. verlor spontan eine schwere, jahrelange Depression und ausgeprägte Krampfadern. Es gibt noch viele Beispiele. Heilung ist also möglich, aber versprechen kann und darf man nichts. Heilung ist ein Geschenk Gottes. Das sind grosse Worte. Wo sind die Beweise? Ich habe persönlich sehr viele Geheilte begleitet und die Heilungen mit Nachuntersuchungen bei neutralen Fachärzten ärztlich dokumentiert. Das sind Fakten, die nicht widerlegt werden können. Kann jede und jeder geheilt werden? Paracelsus sagte: "Alle Krankheiten sind heilbar, nur nicht die Menschen." Es kann jahrelang dauern, bis eine Heilung eintritt. Es kann spontan geschehen. Alles ist möglich. Woran erkennt man einen seriösen Geistheiler?Die Ethikkommission des DGH Dachverband für geistiges Heilen in Europa, hat diesbezüglich klare Richtlinien: Es dürfen keine Heilversprechen gemacht werden, es gibt, wenn ein Heiler Geld nimmt, keine Voraus- und Pauschalkasse sondern angemessene Stundenansätze. Nie sagt ein seriöser Geistheiler, er selber heile den Hilfesuchenden, immer fühlt er sich als Vermittler von Heilkraft oder Werkzeug von Gott. Niemals rät er vom Arztbesuch, einer Operation oder Medikamenten ab. Ein Geistheiler ist demütig, voller Gottesehrfurcht und hat keinen Allmächtigkeitsanspruch. Zu guter Letzt muss man sich bei einem Geistheiler auch wohl fühlen können. Wohin führen uns diese Erkenntnisse in der Zukunft?Die Zukunft sehe ich in der Zusammenarbeit von Schulmedizin, Alternativmedizin und den Möglichkeiten der Geistheilung. Doch damit es dazu kommt, müssen mit Fakten argumentieren können. Wir von der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgruppe des Bruno Gröning-Freundeskreises wollen das wissenschaftliche Fundament dazu schaffen, indem wir die Heilungen ärztlich dokumentieren. Die offiziellen Stellen dürfen uns nicht länger ausgrenzen. |