Pressespiegel, Deutschland:
"Balance", Ausgabe 2/2004

"Volle Kinosäle, begeisterte Zuschauer, erste Heilungen"
"Das Phänomen Bruno Gröning"
Ein Dokumentarfilm der besonderen Art – seit 3. Oktober 2003 in den Kinos
Schweigend stehen die vielen tausend Menschen und blicken hinauf zum Balkon des grossen Gutshofs, kleben an den Lippen des Mannes, der für viele von ihnen zur letzten Hoffnung geworden ist. Der "Wunderdoktor", wie sie ihn nennen, sieht ruhig in die Menge und spricht ohne Pathos. Plötzlich ertönt unten ein Schrei. "Ich kann wieder sehen!" Alles fährt herum, starrt ungläubig auf den Rufer. Fassungslos betrachtet der seine Hände, dann die Umstehenden und immer wieder schreit er: "Ich kann wieder sehen, ich kann wieder sehen!" Und nun spielen sich Szenen ab, wie es sie in unserer Zeit noch nie gab. Kranke richten sich von ihren Tragbahren auf, Gelähmte werfen ihre Krücken von sich und können gehen. Dankesrufe künden von immer neuen Heilungen. Kurz darauf singt die Menge, viele mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme, "Grosser Gott, wir loben dich".
Das Elendsheer
So endet der erste Teil des Kino-Dokumentarfilms "Das Phänomen Bruno Gröning – Auf den Spuren des ‚Wunderheilers‘". Sicher eine der eindrucksvollsten Szenen des Films, doch solche Geschehnisse ereigneten sich zu Lebzeiten Grönings immer wieder.
1949 strömten täglich tausende und zehntausende Menschen zu seinen Wirkungsstätten. Ein Elendsheer von Kranken und Leidenden setzte sich in Bewegung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kannten diese Menschen nur noch einen Wunsch: gesund zu werden, frei von Not und Schmerzen. Bruno Gröning sollte ihnen helfen.
"Es gibt kein Unheilbar - Gott ist der grösste Arzt!" waren seine Worte. Und das Unfassbare geschah – unzählige Kranke wurden gesund: Lahme konnten gehen, Blinde wieder sehen.
"Das Phänomen Bruno Gröning" zeichnet die dramatischen Ereignisse jener Zeit nach und begibt sich auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes. Offen, objektiv und einfühlsam beleuchtet der Film die einzelnen Stationen im Leben und Wirken Bruno Grönings.
Mehr als 70 Stunden Filmmaterial wurden gedreht, über 80 Zeitzeugeninterviews geführt. Die Spieldauer beträgt fast fünf Stunden und wird in drei Teilen gezeigt. Wochenschauberichte, Originaldokumente und Auszüge aus Fernsehsendungen, dazu aufwändige Spielfilmszenen mit bis zu 2 000 Statisten machen den Film für den Zuschauer zu einem beeindruckenden Erlebnis.
Zutiefst berührt
So sagte z. B. ein Zuschauer aus Österreich: "Der Film und das Schicksal Bruno Grönings haben mich zutiefst berührt. Der Film ist von exzellenter Qualität und lässt offensichtlich nur Tatsachen für sich sprechen." Ein anderer Zuschauer berichtet:
"Darauf aufmerksam gemacht, nahm ich während der Filmvorstellung eine offene Körperhaltung ein und spürte tatsächlich die ganze Zeit über Kribbeln in den Händen, dann im ganzen Körper. Ich empfand Ziehen in den schmerzenden Körperstellen und hatte das Gefühl, als ob in meinem Körper etwas ins Gleichgewicht kommt. Ich hatte doppelseitige Skoliose und daher Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Jetzt nicht mehr. Ich wurde von diesem Film zutiefst beeindruckt. Auch jetzt noch lasse ich diese heilende Energie durch mich fliessen. Ich werde den Film jedenfalls weiterempfehlen."
Heilungen im Kino
Der Bruno Gröning-Freundeskreis hält das Erbe des einstigen "Wundermannes" lebendig. Hier geschehen auch heute noch Heilungen. Erstaunlich, da Gröning doch 1959 gestorben ist. Aber Menschen, die seine Lehre befolgen, erleben heute das gleiche, wie die Zeitzeugen zu Lebzeiten Bruno Grönings: Krankheiten, Schmerzen und Leiden verschwinden. Im Rahmen einer Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) befassen sich sogar Ärzte und Professoren mit diesem Phänomen.
Mit dem Dokumentarfilm aber hat das Ganze eine neue Qualität bekommen. Allein durch das Anschauen des Films können Heilungen geschehen. Das ist unfassbar. Doch es liegen bereits zahlreiche solcher Berichte vor. Allein in Kassel sollen in zwei Vorführungen fünf Heilungen geschehen sein. Zur Zeit arbeiten die Ärzte der MWF mit Hochdruck daran, diese Berichte zu prüfen und zu dokumentieren.
Grönings dorniger Weg
Als Bruno Gröning im März 1949 in Herford bekannt wurde, strömten innerhalb weniger Tage Tausende Menschen zu ihm. Es war, als hätten viele nur darauf gewartet, dass endlich ein Helfer kommt, der ihre Not lindert. Doch schon bald rührten sich auch die Gegenkräfte: Kritisch betrachteten viele Ärzte das Geschehen. Verleumdungen wurden in Umlauf gesetzt. Die Presse hatte ihre Sensation. Die Behörden schalteten sich ein. Die Justiz warf ihm Verstoss gegen das Heilpraktikergesetz vor: Zum ersten Mal im Mai 1949 in Herford, zum letzten Mal am 22. Januar 1959 vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht in München, vier Tage bevor er starb. Dazwischen lagen über neun Jahre härtester Kämpfe und wundersamer Heilungen.
Heute so aktuell wie damals
Der mit grosser Sorgfalt recherchierte und in neunjähriger Arbeit entstandene Film soll das Geschehen von damals wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Er klärt auf, bietet Hintergrundwissen und vermittelt tiefe Einblicke in die Lehre und das Anliegen Bruno Grönings - heute so aktuell wie damals.
Stimmen von Zeitzeugen:
"Unbezweifelbar war für mich, dass von ihm Kräfte ausgingen, die Heilung beim Menschen bewirkten." Bischof Dr. Hermann Kunst, 1949 bis 1977 Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche am Sitz der Bundesrepublik Deutschland.
"Gröning ist eine Einmalerscheinung, keiner psychotherapeutischen, psychologischen Schule einzuordnen. Ich denke, er war ein tief religiöser Mensch. Ein bescheidener, glaubwürdiger, gutartiger, hilfsbereiter Mann." Helmut Kindler, Verleger.
"Ich lernte in Bruno Gröning einen Menschen kennen, dessen Sein in tiefster gläubiger Gottverbundenheit nur eines kennt, nur für eines auf dieser, unserer Erde zu sein scheint: Die Menschen mit helfendem Wollen zum Glauben zurückzuführen, so dass sie dadurch von ihren oft jahrelangen, ja oft unheilbaren Leiden frei wurden." Anni Freiin Ebner von Eschenbach
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