Pressespiegel, Österreich:
"Cogito", Ausgabe 4/1999

"Das Wirken des göttlichen Heilstroms"
"Heilung für Mensch und Erde - das Beispiel von Bruno Gröning (1906 -
1959)"
Die Menschheit erbt zu Beginn des dritten Jahrtausends eine
Welt mit zerstörten Gleichgewichten, in der zunehmend Katastrophen, Zusammenbrüche,
Krisen und Aggressionen zu erwarten sind. Nicht zuletzt sehen sich die Menschen - aufgrund
ihrer unnatürlichen Lebensweise - auch zahllosen alten und neuen Krankheiten gegenüber.
Die Auseinandersetzung mit diesen Bedrohungen ist bedrückend. Im folgenden Artikel soll
jedoch eine Lösungsmöglichkeit aus der Perspektive des Lichts, der Hoffnung und der
Eigenverantwortung beleuchtet werden, und zwar am Beispiel des phänomenalen deutschen
Geistheilers Bruno Gröning, dessen Todestag sich 1999 zum vierzigsten Mal jährte.
Deutschland 1949
Genau vor fünfzig Jahren trat in Deutschland plötzlich ein Mann auf,
der durch seine Wunderheilungen über Nacht in die Schlagzeilen der Presse und in das
Kreuzfeuer der Behörden geriet. Es war die triste Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.
Deutschland, offiziell der Kriegsverursacher, musste hohe Entschädigungen zahlen und war
in einen Ost- und Westteil zerrissen worden. Kaum jemand auf der Welt hatte mit dem
ehemaligen Nazi-Reich Mitleid. Das deutsche Volk, zerbombt und dezimiert, darbte, und
Hunderttausende von Kriegsgeschädigten fristeten ein armseliges Dasein.
Da erfuhren die Aermsten, die Hoffnungslosen und Mittellosen,
plötzlich, dass es Hoffnung gebe. Ein gewisser Bruno Gröning sei als Wunderheiler
öffentlich tätig geworden und sei für alle da, ohne Geld oder Formalitäten zu
verlangen. Zu Tausenden und Zehntausenden strömten sie zu ihm, unter ihnen auch
wohlhabende Hilfesuchende, und wurden selbst Zeugen von dem, was die Zeitungen und die
mündliche Kunde verbreitete. Die meisten, aber nicht alle, erfuhren am eigenen Leib
wundersame Heilungen.
Wer war dieser Mann, der scheinbar aus dem Nichts auftauchte und
grösste Kontroversen auslöste?
Biographisches
Bruno Gröning war das vierte von sieben Kindern einer einfachen
Arbeiterfamilie, die in der nähe von Danzig, der ehemaligen Hauptstadt Westpreussens,
lebte. Bereits als Kind fiel er durch seine Heilfähigkeiten auf, und während des Ersten
Weltkrieges besuchte er oft die Lazarette. Nach fünf Jahren Volksschule begann er eine
kaufmännische Lehre, doch sein Vater, ein Maurer, wollte, dass Bruno ebenfalls einen
Handwerkerberuf erlernte. So machte er eine Lehre als Zimmermann, aber die
wirtschaftlichen Wirren nach dem Ersten Weltkrieg zwangen ihn z u vielerlei
Gelegenheitsarbeiten. 1927 heiratete er, und 1943 wurde er in die deutsche Wehrmacht
eingezogen. Weil er sich weigerte, Waffen zu tragen und auf Menschen zu schiessen, wurde
ihm mit dem Kriegsgericht gedroht und man sandte ihn an die russische Front. Dort erlebte
er die Schrecken des Krieges und half unzähligen Kameraden. Im März 1945 geriet er in
russische Kriegsgefangenschaft und kam im Dezember 1945 als Heimatvertriebener nach
Westdeutschland. In den darauffolgenden Jahren stand er trotz des privaten
Ueberlebenskampfes immer für Hilfesuchende unentgeltlich zur Verfügung.
Sein unauffälliges Helfen setzte sich in kleinen Kreisen fort, bis er
anfangs 1949 im westfälischen Städtchen Herford den neunjährigen Sohn eines Ingenieurs
von einer lähmenden Krankheit (Muskelschwund) heilte, der alle Aerzte machtlos gegenüber
gestanden waren.
Wundersame Heilkraft
Der Vater dieses Knaben, Ingenieur Hülsmann, berichtete am 18. März
1949 schriftlich: "Mein Sohn Dieter ist neuneinhalb Jahre alt und leidet an einer
progressiven Muskeldystrophie. (...) Hilfe bzw. Behandlung auf Heilung wurde mir weder von
dort (von der Kinderklinik) noch von weiteren zehn befragten Professoren und Aerzten in
Aussicht gestellt. Der Verfall des Kindes nahm beängstigende Formen an. Dieter ist seit
zehn Wochen fest bettlägerig. Er kann weder stehen noch gehen. Selbst beim Versuch zu
stehen knickt er im Kreuz wie ein Taschenmesser zusammen, da er gar keinen halt mehr
verspürt. Die Beine und Füsse sind immer eiskalt und vollkommen gefühllos, da keine
Durchblutung, trotz zweimaliger Massage pro Woche, stattfindet. Am Nachmittag des 15.
März 1949 führte nun eine uns befreundete Dame Herrn Gröning bei uns ein, da ihr der
Krankheitsfall unseres Sohnes Dieter hinreichend bekannt war. Stärkstens beeindruckt
durch den Fall ihrer Schwester, die fünf Jahre hindurch gelähmt, nur im Rollstuhl bzw.
im Bett liegend ihr Dasein fristete und durch Herrn Gröning geheilt wurde, war sie
überzeugt, dass auch meinem Sohn geholfen werden könne. (...) Nach der Einwirkung durch
Herrn Gröning setzte sofort die Durchblutung der Beine von den Oberschenkeln an beginnend
ein. Mein Sohn zeigte genau den ruckweise vordringenden Blutstrom an, der sich nun wieder
durch die verengten Adern bahnte. Danach hatte mein Sohn vollkommen warme Beine und
Füsse"
Und bald darauf rannte Dieter geheilt durch das Haus und über die
Treppen. Vater Hülsmann war derart dankbar, dass er Herrn Grönings Heilkraft möglichst
vielen Menschen zukommen lassen wollte. Er stellte ihm sein Haus zur Verfügung, und so
kam es zu den aufsehenerregenden Herforder Heilungen.
Einzel-, Massen- und Fernheilungen
Bruno Gröning entsprach nicht dem Klischee eines heiligen oder eines
vergeistigten Geistheilers. Er war von gedrungener Gestalt, knapp 1,70 m gross, stammte
aus der Welt der Arbeiter und sprach deren Sprache, war also für alle leicht
verständlich.
Während seines öffentlichen Wirkens entfaltete er seine Heilkraft in
Einzel- und Massenheilungen. Oft kam es vor, dass er für mehrere Tage nicht schlief und
kaum ass. Ein Strom von kranken und invaliden Einzelpersonen wurde zu ihm vorgelassen, die
alle (mit wenigen Ausnahmen) wundersame Heilungen erfuhren und nicht nur körperlich,
sondern auch moralisch und religiös gestärkt wurden.
Bruno Gröning wollte nie Krankheitsbeschreibungen hören, er erkannte
sofort von blossem Auge auch innerliche Gebrechen und löste die Heilung allein durch
wenige Worte und unscheinbare Gesten aus, ohne die Patienten zu untersuchen, meistens
sogar ohne sie zu berühren. Dieses kurze Einwirken genügte, dass Blinde sehend wurden,
Gelähmte aufstanden und Kranke auf der Stelle eine gänzliche oder zumindest deutliche
Besserung erfuhren. Er betonte immer, dass Heilung Zeit braucht und dass in der ersten
Zeit einige schmerzvolle Heilschübe (sog. "Regelungsschmerzen") auftreten
können, bis der Körper sich durch die Kraft des Heilstromes bleibend regeneriert hat.
Gröning arbeitete immer im Beisein von Zeugen, auch wenn dies
skeptische Aerzte waren. Er wurde durch solche Zuschauer in keiner Weise irritiert, eher
hatte er Mitleid mit diesen "Ungläubigen". Er hatte nichts zu verbergen. Alle
Sitzungen und Heilungen sind also bezeugt, und viele von ihnen sind schriftlich belegt,
insbesondere durch die Dankesschreiben der Geheilten.
Gröning wirkte unvoreingenommen und unbestechlich. Wenn sich Reiche
ihre Heilung erkaufen wollten, schickte er sie zusammen mit ihrem Geld fort von sich. Wenn
gewisse Individuen Heilung forderten oder an ihrer Krankheit festhielten und nicht an eine
Heilung glaubten oder im Herzen an der Allmacht Gottes zweifelten, sagte er offen, dass er
ihnen nicht helfen könne. Dasselbe sagte er auch, wenn bei jemandem tatsächlich
"die Lebensuhr abgelaufen" war. Er brüstete sich nicht mit seinen Kräften,
sondern stelle klar: "Das ich allen Menschen helfen muss, ist nicht der Fall. Ich
weiss, dass 10 von 100 nicht ansprechen. Wer den Herrgott verspottet und nicht den Glauben
hat, dem ist nicht zu helfen." Aber: "Alle Menschen, gleich welcher Nation,
Rasse oder Religion, sind es wert, dass ihnen geholfen wird. (...) Wir sind alle Kinder
Gottes und haben nur einen Vater, und das ist Gott. Er allein kann uns helfen aus der Not
und aus dem Elend..."
Weit über zehntausend Hilfesuchende kamen nach Herford, und 80'000
Bittbriefe überschwemmten in diesen Monaten die Herforder Post. Wenn Bruno Gröning nur
schon vor der Menschenmenge auf dem Balkon stand und minutenlang in tiefer Andacht schwieg
oder während er sprach, kam es zu vielen Spontanheilungen. Bei den Briefen und bei Bitten
für solche, die nicht kommen konnten, wirkte er über Fernheilung. In gewissen Fällen
stellte er auch seine Hellsichtigkeit unter Beweis, indem er die Krankheit der
betreffenden Personen, die irgendwo anders weilten und von denen er nicht einmal den Namen
kannte, aufs genauste beschrieb und gegebenenfalls heilte.
Gesundheit: ein Geschenk des Himmels
Obwohl sich Tausende von Menschen gleichzeitig auf den Platz vor dem
Hülsmannschen Haus drängten, kam es zu keinen Tumulten. Die Zeitzeugen berichten von
erschütternden Szenen, da selten so viele kranke und invalide Menschen an einem Ort
zusammenkamen.
Trotz der intensiven Spannung herrschten Ruhe und Zuversicht unter den
Menschen und eine spontane, andächtige Hilfsbereitschaft - und das, obwohl die
Wartezeiten oftmals viele Stunden oder sogar Tage betrugen, denn Bruno Gröning
investierte viel Zeit in Einzelbehandlungen und weilte auch an anderen Orten (und, wie
sogleich beschrieben werden wird, bekam schon sehr bald Heilverbote, was der Hauptgrund
für die langen Wartezeiten war).
Ueberall, wo Bruno Gröning hinkam, erlebte die überwältigende
Mehrheit der Kranken und Invalide unerklärliche Heilungen, und sie sowie alle Umstehenden
fühlten Wellen des Glücks, der Dankbarkeit und der neuen Lebensfreude. "Für uns,
die wir bei ihm waren, und die vielen, die es mit ansehen konnten, war es (Grönings
Wirken in der Menge) ein Zug des Wunders, der Siegeszug einer nicht kriegerischen, sondern
versöhnlichen und helfenden Macht", schrieb ein Journalist, der Augenzeuge war, im
Münchner Merkur vom 24. Juni 1949. "Der Gewalt dieses Bildes konnte sich keiner
entziehen. Die als skeptisch bekannten Herforder, die der Weg zur Arbeit in der Nähe
vorbeiführte, umstanden den Platz hinter der Polizeiabsperrung in weitem Kreise und
konnten nun Zeugen der Wirkungskraft Grönings an diesem Tage sein.
Es war, als teilte sich ein Meer vor ihm, so ging er durch die sich um
die Autos stauende Menge hindurch. Von Wagen zu Wagen, dort ein paar Worte wechseln, hier
ein Händedruck und dann einige Fragen, die Bitte, über das weitere Befinden zu berichten
und wiederzukommen - und neben ihm und nach ihm, wo die Flut zusammenschlug, standen
Menschen aus ihren Stühlen (Rollstühlen) auf, nahm er Lahmen die Gehstöcke weg und warf
sie beiseite. Keiner konnte sich der Gewalt dieses Erlebnisses entziehen. Es war, als ob
sich ein Getreidefeld nach dem Sturm mit neu gewonnener Kraft wieder aufrichtete.
Bei Kindern wurden gelähmte Glieder, die unter ständigem Kältedruck
standen, wieder warm. Bruno Gröning stieg von einem LKW auf den andern hinauf, ging von
Mensch zu Mensch, die auf Stroh und Matratzen gebettet waren. Sie richteten sich auf und
fühlten neue Kräfte. In einem der LKWs, für alle Umstehenden sichtbar, sass eine
siebzigjährige Frau, vollkommen gelähmt, sie war auf dem Sessel in den Wagen getragen
worden, wie mir der Fahrer berichtete. Nach wenigen Worten Grönings bewegte sie die Arme,
erhob sich, und als der Wagen sich in Bewegung setzte, winkte sie mit freudenstrahlendem
Gesicht der umstehenden Menschenmenge mit den bisher völlig bewegungslosen Armen und
Händen zu."
Dr. A. Kaul, ein Zeuge von 1949, veröffentlichte die Broschüre
"Das Wunder von Herford". Darin beschreibt er: "Ich habe Bruno Gröning oft
mit Kranken sprechen gesehen, und immer hatte ich den Eindruck, er weint innerlich über
diese Not und das menschliche Elend, das sich seinen Augen darbietet. Bruno Gröning ist
ein Mann aus dem Volk. Eitelkeit ist ihm so fremd wie die Pose..."
"Der Prophet im eigenen Land"
Die biblische Szenerie von Kranken, Lahmen und Blinden, die plötzlich
Heilung erfuhren, blieb nicht lange ungestört. Im Mai 1949 kamen von der Stadtverwaltung
erste Heilverbote, weil Gröning angeblich gegen das Heilpraktikergesetz verstiess. Dies
führte zu Protestkundgebungen der Tausenden von Heilungssuchenden, die aus allen Teilen
Deutschlands, zum Teil unter grössten Entbehrungen und Schmerzen, nach Herford angereist
waren. Meinungsverschiedenheiten und Kräfteringen in der Stadtverwaltung führten zu
einem hin und her von Aufhebungen und weiteren Verboten, bis sich die Obermacht der
ärztlichen Kreise und der Stadtregierung mit einem Totalverbot durchsetzen konnte.
Bruno Gröning musste Herford verlassen und wirkte an verschiedenen
anderen Orten, insbesondere in Südd eutschland, wo
ihm bei Rosenheim ein grosses Gelände zur Verfügung gestellt wurde. Dorthin kamen an
gewissen Tagen bis zu 30'000 Menschen - ein Meer von Kranken und Invaliden. Das Elend der
Gesellschaft wurde an diesem Ort in komprimierter Form sichtbar. Und zahllose Menschen,
denen kein Arzt helfen konnte, bekamen die ersehnte Heilung.
Obwohl Bruno Gröning immer die Zusammenarbeit mit Aerzten suchte, kam
es zu weiteren Heilverboten und zu zwei Prozessen, bei denen er vorerst mit Vorbehalten
freigesprochen wurde. Die Verbote waren dadurch jedoch nicht aufgehoben, und Gröning
konnte nur unter grössten Schwierigkeiten in privaten Kreisen weiterwirken. Doch auch
dort wurde er immer wieder von vermeintlichen Helfern behindert, die mit ihm Geld
verdienen wollten und von denen er sich kompromisslos trennte. Einige von diesen schworen
Rache und begannen Verleumdungskampagnen.
Bald kamen verlockende Angebote aus dem Ausland, und es wäre für
Bruno Gröning ein leichtes gewesen, reich und berühmt zu werden. Aus Amerika winkten die
Dollars, wenn er sich auf eine Show-Tournee eingelassen hätte. Gröning widerstand aber
allen Versuchungen und blieb in Deutschland, obwohl ihm in seinem Heimatland bis zum
Schluss grösste Widerstände in den Weg gelegt wurden, von Aerzten und Behörden und von
besagten ehemaligen "Helfern" (Anfeindungen, Unterstellungen, nachträgliche
Lohnforderungen usw.).
Sein Plan, von Deutschland aus auch in anderen Ländern Heilstätten zu
errichten, wurde vereitelt. Als ihm 1958 durch ein Gerichtsurteil jegliche
Heileraktivität in Deutschland verunmöglicht wurde, reiste er privat nach Paris und
verstarb dort am 26. Januar 1959. Man fühlt sich an die alte Wahrheit erinnert: "Im
eigenen Land wird der Prophet verkannt" (Mt 4.24; Joh 4,44).
Die Rehabilitierung eines Verkannten
Bruno Gröning hatte vorausgesagt, dass er auch nach seinem Tod weiter
wirken werde. Dies hat sich im Verlauf der letzten vierzig Jahre unbestreitbar bestätigt.
Obwohl alle Gröning-Organisationen, die während Bruno Grönings Lebzeiten gegründet
wurden, aufgrund der Geldgier der Verantwortlichen schnell wieder zerfielen oder von
Gröning selbst aufgelöst wurden, konnten sich einige dankbare, aufrichtige Geheilte
zusammenfinden und das Werk Bruno Grönings am Leben erhalten. Pionierarbeit leistete in
den vergangenen Jahrzehnten Frau Grete Häusler, die im Sinn von Grönings Selbstlosigkeit
einen Freundeskreis ins Leben rief. Durch das Wirken dieses Kreises setzen sich die
Unerklärlichen Heilungen bis zum heutigen Tag fort, und jährlich erscheinen Bände mit
den neusten schriftlichen Erfolgsberichten. Eine "Medizinisch-Wissenschaftliche
Fachgruppe", bestehend aus anerkannten Aerzten, untersucht und dokumentiert seit
Anfang der neunziger Jahre diese Erfolgsberichte aus aller Welt. Vom Leiter dieser Gruppe,
Dr. med. Matthias Kamp, stammt das Buch Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines
Verkannten. Eine ärztliche Dokumentation der Heilung auf geistigem Wege.
Der Heilstrom
So sensationell Bruno Grönings Heileraktivität war, so einfach war
seine Erklärung: Ursprünglich sei der Mensch in höchster Einheit mit Gottvater gewesen,
doch wenn der Mensch aus dieser Verbindung herausfalle, gebe er sich dem Bösen, der Not
und dem Elend preis. Doch Gottes unbegrenzte Kraft bleibe allgegenwärtig wirksam, und
diese göttliche Kraft hat als "Heilstrom" auch eine unbegrenzte Heilkraft. Wer
sich wieder dieser Kraft öffne, könne Heilung und auch persönliche Harmonie und alle
anderen Formen von Gottes Hilfe empfangen. "Gott gibt uns alles Gute, nur müssen wir
all das Seine, das Er uns sendet, in uns aufnehmen."
Er, der "kleine" Gröning, wie er sich oft nannte, sah sich
als Transformator für diese göttliche Heilkraft, um sie allen Menschen zugänglich zu
machen. Wenn er sich als Transformator bezeichnete, dann meinte er dies ganz konkret als
physische Aufgabe, und zwar nicht "nur" in bezug auf auf die vielen Menschen,
die zu ihm kamen, sondern für alle Menschen und die ganze Erde, wie er betonte. Eine
solche energetische Leistung war für einen Menschen physisch eine einzigartige Funktion
und könnte auch der Grund für eine bestimmte körperliche Eigenart Bruno Grönings
gewesen sein, nämlich dass sich in gewissen Situationen oder Phasen sein Hals seitlich
aufblähte. Auch in dieser Hinsicht war er für die irdischen Aerzte ein Rätsel
Umgang mit dem Heilstrom
Um sich als "gewöhnlicher" Mensch auf den Heilstrom
einzustellen und ihn zu empfangen, wird empfohlen: sich gerade hinsetzen, den Rücken
nicht anlehnen, Arme und Beine nicht kreuzen, die Hände auf den Oberschenkeln mit der
Handfläche nach oben, loslassen aller störenden Gedanken und Ablenkungen, Konzentration
auf den Heilstrom,
angefangen mit dem Aussprechen eines Dankes und der Bitten.
In diesem Umfeld entsteht eine Atmosphäre, die es ermöglicht, dass
der Heilstrom empfangen werden kann, was auch heute noch zu Heilungen führt. (Nähere
Information liefert die aufgeführte Literatur und die Gesundheitsberatung des
Bruno-Gröning-Freundeskreises).
Ist der Heilstrom einfach eine billige Gratisenergie? Oder welche
Verantwortung ist mit dem Wirken dieser Energie verbunden? Der Journalist Dr. Kurt
Trampler, der 1949 bei einer Berichterstattung über Grönings Wirken unverhofft von einem
Beinleiden befreit wurde, schrieb in der Folge über Bruno Gröning das Buch "Die
grosse Umkehr" und erklärt darin zu diesen Fragen: Auch in privaten Gesprächen
hörte ich von Gröning oft die entschiedene Feststellung, dass er die Verantwortung vor
Gott trage, die Heilung durch die rein göttliche Kraft nur an den Leidenden zu
vollziehen, die zumindest des guten Willens sind, dem göttlichen Gesetz gemäss zu leben,
und jene von der Heilung auszuschliessen, die nicht bereit sind, vom Bösen abzulassen.
"Ich könnte", so sagte er, "eine Massenheilung auch so vollziehen, dass
ich sage: Alle Kranken einer Stadt oder eines Landes werden gesund! Aber wäre damit nicht
mehr verloren als gewonnen? Wären die Schlechten unter den Kranken damit zur Umkehr
bereit? Würden sie nicht nur die wiedergewonnene Gesundheit missbrauchen? Nein! Zuerst
muss der Mensch eine innere Umkehr in sich bewirken, zuerst muss er bereit sein, das
Teuflische aus sich herauszureissen und den Weg zu Gott zu finden. Erst dann ist er es
wert, geheilt zu werden." (zitiert in: Eich, S. 61f.)
Erste Vorzeichen des neuen Zeitalters?
Dr. Trampler schrieb in seinem Buch "Die grosse Umkehr"
bereits 1949: "Das Empfinden, dass das materialistische Zeitalter seiner
Selbstvernichtung entgegengeht, ist in der Welt von heute allgemein. Aber auch hier
scheiden sich die Geister zwischen jenen, die in dumpfer Verlassenheit der Katastrophe
entgegentreiben oder, wenn sie zu den Mächtigen gehören, mit einer gewissen
Raubtiermoral zu überdauern hoffen, und den anderen, die inmitten des grossen Chaos den
unerschütterlichen Glauben behalten, dass ein neues Zeitalter des Lebendigen anbricht
(...). Auch die Gesunden fragen, ob seine (Grönings) unerklärlichen Heilungen sich zu
den Zeichen fügen, die eine Wende aller Zeiten ankündigen. Ja, vielen Kranken ist diese
letzte Frage sogar noch bedeutsamer als ihre eigene Heilung." (zitiert in: Häusler,
S. 31f.)
Der Autor dieses Zitats gehörte zu den ersten, die hinter der
überirdischen Wirkungsweise Bruno Grönings ein erstes Anzeichen für "eine Wende
aller Zeiten" erahnte. Was heute im Zusammenhang mit den Diskussionen um die
bevorstehende Höherschwingung der Erde, den Aufstieg in die 5. Dimension und das
Einwirken des Photonenringes bekannt wird, war damals noch unbekannt. Doch es ist ein
frappantes Beispiel von Synchronizität, dass zeitgleich mit Bruno Grönings öffentlichem
Auftreten, im Frühling 1949 ebenfalls in Deutschland ein Buch erschien, das zum ersten
Mal genau diesen Dimensionssprung der Erde beschrieb und ankündigte. Was heute als
"Photonenring" bezeichnet wird, wird in diesem Buch - Der Jüngste Tag von Paul
Otto Hesse - "manasische Strahlung" genannt und wird im Menschen neue
Fähigkeiten erwecken: "Diese Schwingung, die hier Manasische Vibration genannt wird,
...ist der heilende Geist (der Heilstrom) der Liebesschwingung des Alls selbst, ... jene
kosmische Lichtstrahlung in der auch alle die Menschen strahlen werden, die angenommen
werden. ... Die manasischen Strahlenvibrationen durchdringen in ihrer Wirkung sämtliche
Elemente und rufen bisher unvorstellbare Erscheinungen hervor." (S. 7, 28, 50; weiter
zitiert und mit zusätzlichen Quellentexten erläutert in: Armin Risi, Machtwechsel auf
der Erde, S. 515-522).
Obwohl sich die meisten Menschen heute mit der Existenz von Krankheit
abgefunden haben und diese als normalen Teil des Alltags betrachten, widersprechen diese
gestörten Gleichgewichte der göttlich-natürlichen Harmonie. Diese soll wieder mit dem
"neuen Zeitalter" aufleben, wodurch auch jede physische Krankheit von der Erde
verschwinden wird, genauso wie es in der 5. Dimension und in den Lichtwelten keine Engel
gibt, die krank sind.
Göttliche oder satanische Kraft?
Angesichts der grossen Scharen von Hilfesuchenden und der zahlreichen
Wunderheilungen fühlten sich viele Menschen an Beschreibungen von Jesu Wirken erinnert.
Dass Jesus bloss durch seine Gegenwart und seine Worte Krankheiten schlagartig heilen
konnte, halten viele für Uebertreibung oder gläubige Erfindung, und nun wurde mitten im
20. Jahrhundert ein ähnliches Phänomen erneut sichtbar, und zwar wiederholbar und
prüfbar. Durch Bruno Grönings Beispiel mussten Jesu Untertaten auch Skeptikern auf
einmal wieder als reale Tatsache erscheinen.
"Wieder strömte eine so grosse Menge zusammen, dass er und seine
Jünger nicht einmal zum Essen kamen. Als das seine Angehörigen erfuhren, machten sie
sich auf den Weg, um ihm mit Gewalt wegzuholen, denn sie sagten sich: "Er muss
verrückt geworden sein." Einige Gesetzeslehrer, die aus Jerusalem gekommen waren
sagten: "Er steht mit dem Teufel im Bund! Der oberste aller bösen Geister gibt ihm
die Macht, die Geister auszutreiben." Jesus antwortete: "Wie kann der Satan sich
selbst austreiben? .." (Mk 3,20-23)
Aehnliche Verdächtigungen bekam auch Bruno Gröning zu hören. Skepsis
bei propagierten Erfolgen, Stigmata und Wundern ist immer angebracht, und so stellt sich
die Frage: Geschahen Bruno Grönings Wunder durch göttliche oder satanische Kraft? Jesu
Antwort bringt auch hier Klarheit: Gröning befreite die Menschen von verschiedensten
Einflüssen der Dunkelmächte, wie z.B. von Schädigungen durch den Krieg, von ärztlicher
Ignoranz und von finanzieller Ohnmacht (weil die meisten Hilfesuchenden nicht die Mittel
für teure Operationen hatten, deren Nutzen ohnehin fraglich gewesen wäre). Er bestärkte
die Menschen in ihrem Glauben an Gott, verbreitete durch seine Erscheinung Ruhe,
Lebensfreude und Nächstenliebe, wollte aber nie persönlich verehrt oder als
"Messias" betrachtet werden; er gründete keine Kirche oder Sekte und entlarvte
eigennützige Heuchler, Neider und teuflische Gegner, die sich herausgefordert fühlten,
Grönings Wirken um jeden Preis zu unterbinden. Würde der Satan auf diese Weise sein
eigenes Werk untergraben?
Demgegenüber erkennt man das Wirken der Dunkelmächte daran,
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dass Wunder (z.B. Heilungen oder Materialisationen)
durchgeführt werden, um sich selbst zu profilieren und sich Gehör zu verschaffen; |
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dass gewisse Personen Geld, Genuss und Verehrung für sich in
Anspruch nehmen; |
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... |
dass Menschen durch verabsolutierte Richtlinien (Dogem)
manipuliert und eingeschüchtert werden; |
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... |
dass die Menschen energetisch oder astral an den Heiler
gebunden werden (durch Verehrung, abhängig machende Einweihung, finanzielle
Verpflichtungen usw.); |
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... |
dass entweder fanatische Ueberzeugungen oder dann
pseudospirituelle Lehren vertreten werden, die das Negative rechtfertigen bzw.
verharmlosen und dem Ego schmeicheln; |
Bruno Gröning steht mit seinen selbstlosen Taten und einfachen
verständlichen Gotteslehren über all diesen Verdachtmomenten. Er berief sich konkret auf
Gott und Gottes Kraft und warnte die Menschen dabei auch deutlich vor den Einflüssen der
negativen Mächte, frei von Dogmen, aber auch frei von esoterisch-atheistischen Floskeln
wie "Alles ist eins", "alles ist relativ", "es gibt nichts
Negatives", nichts Falsches" usw.
Hauptgrund seiner Schwierigkeiten war, dass er es strikt ablehnte,
durch seine Kraft Geld zu verdienen oder für andere Leute Geldquelle zu sein. Vielmehr
hielt er immer an seiner göttlichen Mission fest und machte keine Kompromisse mit
ego-motivierten Anhängern, selbst auf das Risikon hin, dass diese sich dann gegen ihn
wandten. Er liess sich auch nicht von weltlichen Verlockungen beirren. Er wollte nicht
einmal persönlichen Dank: "Danken Sie nicht mir. Danken Sie dem Herrgott. (...) Gott
ist der grösste Arzt."
Schlüssel zu göttlicher Kraft und Heilung
Das Weltbild der materialistischen Wissenschaft hat für Bruno
Grönings Wirken keine Erklärung. Dennoch sind seine Erfolge eine historische Tatsache
und können nicht geleugnet werden, so wie dies bei Jesu Biographien oft versucht wird.
Grönings persönliche Erklärungen sprengen jeden materialistischen Unglauben und
beweisen praktisch die Wahrheit der Jesus-Worte: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Jeder, der an mich glaubt, wird die Taten, die ich tue, auch tun und wird sogar noch
grössere als diese tun; denn ich gehe zum Vater, und was ihr in meinem Namen erbitten
werdet, das werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters sichtbar wird.
Wenn ihr euch auf mich beruft, werde ich euch jede Bitte erfüllen." (Joh 14, 12-14)
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn euer Vertrauen auch nur
so gross ist wie ein Senfkorn, dann könnt ihr zu diesem Berg sagen: "Geh von hier
nach dort, und er wird es tun. Dann ist euch nichts mehr unmöglich." (Mt 17,20)
Dieser Schlüssel zu den überirdischen Realitäten steht allen
Menschen gleichsam zu, nur dürfen sich die Menschen dieses Schlüssels selbst nicht
berauben (durch Unglauben, Stress, Ablenkung, Egoismus usw.). Wahrer Glaube kann Berge
versetzen, und solche bewegenden Taten sind heute gefordert.
Wenn das Versagen der modernen Zivilisation immer deutlicher wird,
werden wir Menschen, die nicht resignieren oder klein beigeben wollen, nicht umhin kommen,
dieses göttliche Prinzip des Bittens und Empfangens für uns selbst zu verwirklichen und
uns wieder bewusst mit der göttlichen Urkraft, dem "Heilstrom", zu verbinden.
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Kontakt: |
Grete Häusler
Fasanenweg 12
53773 Hennef/Sieg
Tel. 02242/81064
Fax: 02242/85820 |
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