(Ins Deutsche übersetzt, Auszug)
"Die Menschen im Bruno Gröning-Freundeskreises glauben, dass es keine unheilbaren Krankheiten gibt""Der Heilstrom"Zur Tagung nach Sopot kamen mehr als 300 Teilnehmer aus Polen, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Russland und der Ukraine. Frauen und Männer, alte Menschen, die sich nur mit Mühe am Stock fortbewegen konnten und Jugend, die vor Energie sprühte. Sie alle gehören zum Bruno Gröning-Freundeskreis. Sie sagen von sich, dass diese Zugehörigkeit ihr Leben verändert hat - dass sie Optimismus, Mitgefühl für andere und den Glauben an die Macht des Guten gelernt haben. Viele erlebten eine Heilung, obwohl die offizielle Medizin gegenüber ihrem Leiden machtlos war. Andere wiederum glauben ganz fest, dass sie die Heilung erleben werden. Vielleicht schon in den nächsten Tagen. Eine spontane BewegungIn der Aula der Universität Danzig-Sopot sitzen die Teilnehmer der Tagung in einer charakteristischen Weise - mit nicht gekreuzten Beinen und mit offenen, auf den Knien liegenden Händen. In einer solchen Haltung, bei weitestgehender Entspannung, bei der man nicht an Krankheiten, Sorgen oder andere Widerwärtigkeiten denkt, ist man offen für den Empfang des Heilstromes. (...) Auf den Sitzen sind Noten und Liedtexte verteilt. Es wird gesungen: "Wenn die Morgendämmerung die Nacht erweckt..." Die Tagung wird geleitet von Frau Krystyna Wozniak. Sie wohnt seit 10 Jahren in Deutschland und betreut den Freundeskreis in Polen. Die Lehre Bruno Grönings gelangte hierher aus Österreich und Deutschland über Esperantogruppen, esoterische Messen und private Kontakte. Die Bewegung entwickelt sich spontan, weil alle, die selbst die Heilung erfahren haben, aus Dankbarkeit auch anderen wieder helfen wollen. Frau Wozniak kam vor 6 Jahren zum Freundeskreis. Sie wurde von einem Knoten in der Brust und von einem hartnäckigen Fusspilzleiden geheilt. Er stellte keine DiagnosenDanzig-Oliva ist der Geburtsort des Namensgebers des Freundeskreis: Bruno Gröning. Sein Geburtshaus stand an der heutigen Czyzewski-Strasse. Der Wald ist nur einige Schritte entfernt. Dorthin flüchtete sich der kleine Bruno immer wieder. Sein Vater war Maurer. Der Knabe fühlte sich fremd zu Hause, fand diese Geborgenheit aber zwischen Bäumen und Tieren wieder. Schon damals traten seine heilenden Fähigkeiten zu Tage. 1949 wurde er in der Öffentlichkeit durch die Heilung eines Knaben bekannt, der an Muskelschwund litt. Dies geschah in Herford in Westfalen. Tausende Kranke zogen dorthin. Noch mehr kamen nach Rosenheim in Bayem. Man konnte dort biblische Szenen erleben: Lahme standen aus ihren Rollstühlen auf, Blinde konnten wieder sehen. Bruno Gröning stellte niemals eine Diagnose. Er empfahl nicht von Krankheiten zu sprechen und sagte, dass wir deshalb über sie reden, weil wir uns nicht von ihnen trennen können. Die Bedingung für die Heilung ist jedoch, dass man sich von der Krankheit löst. Er sagte: "Geben Sie sie mir!" Frau Grete Häusler, die weltweit die Arbeit des Freundeskreises leitet, fuhr im Jahre 1950 als Begleiterin einer blinden Freundin zu einem Treffen mit Bruno Gröning. Sie war sich sicher, auf einen Scharlatan zu treffen. Aber schon während des ersten Vortrages erlebte sie die Heilung von einer chronischen Stirnhöhlenentzündung, von Schwindelanfällen und von Leberzirrhose, gegenüber denen die Ärzte machtlos waren. Danach traf sie sich mehrfach mit Bruno Gröning und sie erkannte ihre Lebensaufgabe in der Verbreitung der Lehre dieses Mannes. Während ihrer Vorträge traten Heilungen ein, ganz im Sinne der Voraussage Grönings, dass auch nach seinem Tode die Heilungen weitergehen werden. Er sagte von sich, dass er selbst lediglich ein Transformator ist, die Heilung jedoch durch kosmische Energie erfolgt. Er nannte sie eine göttliche Kraft. Jeder Mensch, der sich gegenüber ihrer Einwirkung öffnen kann, wird zu seinem eigenen Heiler. Es gibt keine unheilbaren KrankheitenFrau Barbara Dabrowska Siejka leitet seit vier Jahren eine Bruno Gröning-Gemeinschaft in Lodz. Sie sagt, dass es dort schon viele Heilungen von schweren, unheilbaren Krankheiten gegeben habe. Eine sechzigjährige Frau mit versteiften Halswirbeln war schon auf eine Operation in Frankreich vorbereitet. Wahrend eines Informationsvortrages im Freundeskreis verspürte sie einen unerträglichen Schmerz. Dieser hielt eine halbe Stunde an, dann rief die Frau: "...Oh mein Gott, ich habe einen Hals!" Erstmalig nach vielen Jahren konnte sie ihn bewegen. Frau Siejka selbst war noch vor fünf Jahren sehr schwer krank. Weder Ärzte noch Bioenergo-Therapeuten konnten ihr helfen. Im Kulturhaus sah sie ein schon nicht mehr aktuelles Plakat über ein Treffen eines ihr unbekannten Bruno Gröning-Freundeskreises. Sie las den Titel "Es gibt kein Unheilbar, jeder ist sein eigener Arzt.". Sie klammerte sich daran wie an einen Strohhalm. Grundlegende Informationen erhielt sie von einer Kollegin, danach versuchte sie selbst, sich auf die Aufnahme dieser heilenden Kraft einzustellen. Schon beim ersten Mal verspürte sie ein äusserst starkes Vibrieren. Nach zwei Monaten nahm sie am Treffen des Freundeskreises teil. Heute ist sie vollkommen gesund. Das Böse zerplatzt wie eine SeifenblaseDer vierundzwanzigjährige Jörn Köhler aus Köln möchte gern, dass in Polen im Rahmen des Freundeskreises Jugendgemeinschaften ähnlich denen in Deutschland entstehen, und dass die jungen Menschen beider Länder zusammenarbeiten. Seine Geschichte zeugt davon, wie wichtig dies ist. Bereits mit fünfzehn Jahren, damals Mitglied einer Fussballmannschaft, begann er Alkohol zu trinken. An den Wochenenden war er fast immer betrunken. Als ihn seine Freundin verliess und seine Eltern sich scheiden liessen, griff er nach Drogen. Er begann mit Haschisch, gefolgt von LSD, Exstacy und Kokain. Seine Zeit verbrachte er in Diskotheken beim Hören von Techno-Musik. In seiner Psyche herrschte das absolute Chaos. Er wurde krank: vergrösserte Leber. Nach einer schlaflosen Nacht verspürte er in der Diskothek plötzlich ein starkes Verlangen nach Liebe. Er wusste, dass sein Vater sehr innig für ihn gebetet hatte. Er wurde sich dessen bewusst, dass er süchtig war und unbedingt Hilfe benötigte. Auf der Suche danach traf er auf eine gewisse Sekte und wieder ereigneten sich viele negative Dinge. Er wollte sich unbedingt von seiner Umgebung und den Drogen lösen. Depressionen liessen ihn monatelang die Hölle erleben. Er litt unter Verfolgungswahn und versuchte sich mehrfach das Leben zu nehmen. Die Umkehr begann nach dem Lesen des Buches von Petra Kruse "Mein Weg über den Abgrund". Der Autorin war dank Ihrer Zugehörigkeit zum Bruno Gröning-Freundeskreis der Ausstieg aus der Drogenabhängigkeit gelungen. Zwei Wochen später ging Jörn zum Informationsvortrag. Er spürte einen starken Strom. Das ganze Böse in seinem Leben zerplatzte wie eine Seifenblase: Dies alles liegt zwei Jahre zurück. Jetzt hat er die Schule abgeschlossen und hat eine gute Arbeit. Er möchte seinen Altersgenossen helfen. Heilungen auf TagungenFrau Genofefa Nowakowska erkrankte vor 36 Jahren. Auf der Liste ihrer Beschwerden stehen: Asthma, Angina pectoris, ständig wiederkehrende Lungenentzündung, Krampfadern, Knoten in der Brust, Atonie der Gebärmutter, Rheumatismus, Allergien, Migräne. Die Ärzte machten ihr keine Hoffnung, die Medizin nahm sie mit vollen Händen ein. All dies hatte sein Ende am 20. Juni vor zwei Jahren: "Drei Tage nach der Einführung in den Freundeskreis hörte ich zu Hause Kassetten mit einem Vortrag. Ich verspürte einen solch starken Strom, dass mein gesamter Körper schmerzte. Ich verlor das Bewusstsein und lag etwa eine Stunde auf dem Fussboden. Als ich die Augen wieder öffnete, fühlte ich mich leicht wie eine Feder. Ich erhob mich, ohne mir dessen bewusst zu sein, was geschehen war. Ich ging im Kreis im Zimmer herum, kniff mich in den Körper, aber ich verspürte keinen Schmerz. Erst nach einigen Stunden wurde mir bewusst, dass ich die Heilung erfahren hatte. Ich war unaussprechlich glücklich und dieses Glück dauert bis heute an. Ich danke Gott und wünsche allen anderen, dass ihnen das Gleiche widerfährt." Die Schwester von Frau Genofefa, Janina Kinierska, berichtet unter Tränen was sie gestern während der diesjährigen Tagung in Danzig-Sopot erlebt hat: "Ich litt unter nervösen Herzbeschwerden, Magengeschwüren, war erkrankt an der Bauchspeicheldrüse und hatte einen Leistenbruch. Vor zwei Jahren kam ich zum Freundeskreis und besuchte regelmässig die Gemeinschaftsstunden. Ich konnte den Strom spüren, aber erlebte keine Heilung. Gestern tat mir alles weh, das Herz raste, ich dachte, dass ich es im Saal nicht aushalten könne. Am Abend, nach dem Treffen in der Aula, fühlte ich mich blendend. Erstmalig nach sehr langer Zeit konnte ich die Treppenstufen schnell hinaufsteigen, ich bin fast gerannt. Ich sagte zu meiner Schwester: Ich bin geheilt und ich glaube ganz fest daran". In den "Kulisy" vom 11.07. druckten wir einen Bericht über die Tätigkeit des Bruno Gröning-Freundeskreises mit dem Titel "Kraft des Lebens". Dieses Thema interessierte unsere Leser sehr. Der Bruno Gröning-Freundeskreis vereinigt Menschen, die Heilung von Krankheiten auf dem geistigen Wege suchen und solchen, die Heilung bereits erlangt haben. Aus der Sicht der Schulmedizin sind solche Heilungen nicht möglich - aber sie finden trotzdem statt. Davon zeugen nicht nur die Berichte der Geheilten. Im Rahmen des Freundeskreises arbeitet eine "Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe", die bereits über 3.000 Heilungen aus der ganzen Welt dokumentiert hat. Im Freundeskreis nimmt niemand Geld für die Heilung. Die Intuitionen und die Ideen des Ende der vierziger und während der fünfziger Jahre wirkenden Bruno Grönings, eines Mannes ohne jegliche höhere Schulbildung, stimmen in überraschender Weise mit den sich immer stärker herausbildenden Entwicklungs-Richtungen einer ganzheitlichen Medizin überein. Diese stellt in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen sowohl den Körper, als auch die Psyche, sowie den geistigen Aspekt des Menschen; darüber hinaus noch seine Umgebung im weitesten Sinne dieses Wortes. Der Bruno Gröning-Freundeskreis ist in Polen tätig als offiziell registrierte überreligiöse Vereinigung. Im ganzen Lande gibt es 30 Gemeinschaften. |