(Auszug)
"Informationsveranstaltung der "Freunde Bruno Grönings" in Aarau""Heilung auf geistigem Wege"Gelähmte, die wieder gehen, Taube, die wieder hören und unheilbar Kranke, die plötzlich gesund sind, viele glauben dabei an Schwindel und Scharlatanerie. Aber nicht alle, wie der gut besuchte Informationsvortrag zum Thema "Heilung auf geistigem Wege" in Aarau bewies. Durchgeführt wurde er vom "Bruno Gröning-Freundeskreis".
Das Wort wird dann aber von einen Arzt in etwas dezenterer Kleidung ergriffen, es ist Dr. med. Jürgen Kaufmann aus Stuttgart. Er fordert die Anwesenden auf, zur Einstimmung in den Vortrag einem Musikstück zu lauschen, das gleich vom Band abgespielt werde. Dabei sollten wir uns öffnen für die Heilströme, mit denen wir an diesem Morgen vielleicht in Berührung kommen würden. Eine offene Sitzhaltung war dazu unumgänglich, gekreuzte Beine und verschränkte Arme seien ein Zeichen von Abwehr und Verschlossenheit, Es gelte aber, nicht nur den Geist, sondern auch den Körper für die positive Energie zu öffnen. Ein Rascheln und Knistern verrät. dass die hundert oder mehr Menschen im Raum bereitwillig seinen Aufforderungen Folge leisten. Meine Sitznachbarin hat ihre Augen bereits geschlossen und die Handflächen nach oben gekehrt, während ich noch ganz diskret meine verschränkten Arme und Beine auseinander falte. Aber die Augen schliesse ich nicht, wegen des Überblicks. Wer war Bruno Gröning? Um die Aktivitäten vom "Bruno-Gröning-Freundeskreis" zu verstehen, muss man wissen, wer dieser Gröning war. Er lebte von 1906 bis 1959 in Deutschland und wirkte dort während 10 Jahren als Heiler. Bekannt wurde er durch den Heilerfolg an einem neunjährigen Jungen, der seit Jahren an Progressiver Muskeldystrophie gelitten hatte und bereits bettlägerig war. Der Fall wurde von den Medien aufgegriffen und mobilisierte in der Folge ein Heer von Heilungssuchenden. Bis zu 30'000 versammelten sich an einem Tag am Wohnort Grönings. Und die Wundertaten, bewirkt durch den göttlichen Heilstrom, rissen nicht ab. Tausende von Heilungen sollen sich bis zu seinem Ableben zehn Jahre später zugetragen haben. Von biblischen Szenen wird gesprochen, von Gelähmten, die ihre Rollstühle verliessen, Blinden, die ihr Augenlicht wiederfanden und Schmerzen, die einfach verschwanden. Gott gebe ihm diese Kraft, beteuerte der bescheidene Gröning immer. "Vertraue und glaube, es hilft, es heilt, die göttliche Kraft." Worte, die er mit grossem Nachdruck an seine Zuhörer gerichtet habe. Jeder Mensch sei dazu in der Lage, sich, wie er es nannte, "auf den Heilstrom einzustellen". Gröning forderte den Kranken auf, selbst die Verantwortung für den Prozess seiner Genesung zu übernehmen und sich für den Empfang der heilenden Kräfte zu öffnen. Er legte keine Hände auf, verordnete keine Medikamente und weigerte sich strickt, für seine Heilungen Geld anzunehmen. Seine Lehre stand Menschen jeder Nationalität und Religion offen. Da Gröning jedoch weder eine Ausbildung als Arzt noch als Heilpraktiker hatte, wurde ihm von den Behörden jede heilerische Betätigung untersagt. In den Schriften, die sich mit seiner Biographie befassen, heisst es, dass ihn das auferlegte Heilverbot, genau wie er es vorausgesagt hatte, innerlich verbrannte, weil er den ihm zufliessenden Heilstrom nicht mehr weitergeben konnte. Die Freunde des Heilers Nach seinem Tod bildeten sich lose Zusammenschlüsse von örtlichen Gemeinschaften, die sich "Bruno Gröning-Freundeskreis" nannten und in denen seine einfache Lehre weitergegeben wurde. Mittlerweile existieren weltweit 600 Gemeinschaften mit etwa 30'000 Gröning-Freunden. "Wir sind keine Sekte, wir sind nicht einmal ein Verein", erklärt ein Teilnehmer. "Jeder kann kommen und gehen, wie er will." Niemand werde hier therapiert, es gebe keine Diagnosen oder Heilversprechen vor allem auch nicht von ärztlichen Behandlungen abgeraten wird ganz vehement betont. Ganz im Sinne von Bruno Gröning ist auch seinen "Freunden" der freie Wille des Menschen oberstes Gebot. Gemeinsam wird in diesen Gruppen versucht, sich dem Heilstrom zu öffnen. Viele der Teilnehmer durften die Kraft schon erfahren und ihre Leiden ganz oder zumindest teilweise ablegen. Und das alles zudem gratis. Heilung und Wissenschaft Dr. Jürgen Kaufmann ist in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) des Bruno Gröning-Freundeskreises, dem in über 40 Ländern rund 4'000 Ärzte, Fachärzte und Angehörige verschiedenster heilkundlicher Berufe angeschlossen sind. Die Hauptaufgabe dieses Forums besteht in der systematischen Erfassung und Überprüfung von Heilungen auf geistigem Wege. Nebst der Ärztegruppe von Lourdes überprüft die MWF als einzige Fachinstanz Hilfen und Heilungen, die auf geistigem Wege geschehen sind, methodisch und nach strengen Kriterien. 3'000 Fälle konnten bis jetzt dokumentiert und untersucht werden. Und sie sind wirklich erstaunlich, meist auch unerklärlich, die Heilungen, welche von den Ärzten bestätigt wurden. Einige der Geheilten sind an diesem Morgen anwesend und berichten persönlich von ihren Erfahrungen. Geheilte erzählen Eva Meier (29) zum Beispiel ging am 26. Juni 1996 zu einem Vortrag über die Lehre Bruno Grönings. Noch während des Vortrags verspürte sie ein Kribbeln im ganzen Körper. Am nächsten Tag war sie von einem unangenehmen Pilzbefall im Unterleib geheilt, den sie seit ihrem 16. Lebensjahr mit Medikamenten nicht losgeworden war. Drei Jahre danach ist sie auch ihre Sehschwäche los. Aber damit nicht genug. In ihrem Glauben an die göttliche Heilkraft gestärkt, erbat sich Eva Meier diese Hilfe nun auch für ihre Mutter. Seit über sechs Jahren litt die Rupperswilerin an Angina Pectoris, einer Herzkranzgefäss-Erkrankung, sowie in Interwallen oft wochenlang an Ischias. Eines Morgens Mitte August 1996 wachte sie auf und hatte keine Schmerzen mehr. Drei Monate hatte ihre Tochter täglich für sie um die Heilkraft gebeten. Geistheilung auf dem Fernweg machte die Mutter über Nacht gesund. (...) |