Pressespiegel, Deutschland:
"INA Internacia Naturkuraca Asocio", Ausgabe Juli 2004

"Das Phänomen Bruno Gröning"
Auf den Spuren des deutschen "Wunderheilers"
Schweigend stehen die vielen tausend Menschen und blicken hinauf zum Balkon des großen Gutshofs, kleben an den Lippen des Mannes, der für viele von ihnen zur letzten Hoffnung geworden ist. Der "Wunderdoktor", wie sie ihn nennen, sieht ruhig in die Menge und spricht ohne Pathos. Plötzlich ertönt unten ein Schrei. "Ich kann wieder sehen!" Alles fährt herum, starrt ungläubig auf den Rufer. Fassungslos betrachtet der seine Hände, dann die Umstehenden und immer wieder schreit er: "Ich kann wieder sehen, ich kann wieder sehen!" Und nun spielen sich Szenen ab, wie es sie in unserer Zeit noch nie gab. Kranke richten sich von ihren Tragbahren auf, Gelähmte werfen ihre Krücken von sich und können
gehen. Dankesrufe künden von immer neuen Heilungen. Kurz darauf singt die Menge, viele mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme, "Großer Gott, wir loben dich".
Das Elendsheer
So endet der erste Teil des 3-teiligen Kino-Dokumentarfilms "Das Phänomen Bruno Gröning – Auf den Spuren des 'Wunderheilers'", der seit Oktober 2003 erfolgreich in deutschsprachigen Kinos läuft. Bruno Gröning (1906-1959) war eine der bekanntesten Persönlichkeiten der
deutschen Nachkriegsgeschichte. 1949 strömten täglich tausende und zehntausende Menschen zu seinen Wirkungsstätten. Ein Elendsheer von Kranken und Leidenden setzte sich in Bewegung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kannten diese Menschen nur noch einen Wunsch: gesund zu werden, frei von Not und Schmerzen. Bruno Gröning sollte ihnen helfen.
"Es gibt kein Unheilbar - Gott ist der größte Arzt!" waren seine Worte. Und das Unfassbare geschah – unzählige Kranke wurden gesund: Lahme konnten gehen, Blinde wieder sehen.
Ein Zimmermann aus Danzig
Als Bruno Gröning im Mai 1906 in Danzig geboren wurde, ahnte niemand, welch ungewöhnliche Gaben er in sich trug. Doch schon als Kind verspürte er den unbändigen Drang zu helfen. In einem
Zeitungsinterview sprach er über diese Zeit:
"Seltsamer Weise zogen mich schon damals immer wieder Krankheiten und leidende Menschen an. Es war ein eigenartiger Sog, der mich zu ihnen führte. Seltsamer Weise fühlten sich diese kranken Menschen aber in meiner Gegenwart wohler. Und mehr als einmal musste ich hören: 'Bleib hier, mein Junge, du lässt mich meine Schmerzen vergessen.' (...) Dieses Gefühl war es auch, das mich während des ersten Weltkrieges immer wieder zu den Verwundeten in den Danziger Lazaretten trieb. Ich war bald ein überall bekannter Gast."
Er erlernte das Zimmermannshandwerk und heiratete früh. In der wirtschaftlich schwierigen Zeit zwischen den beiden Weltkriegen übte er die verschiedensten Tätigkeiten aus. Er schrieb dazu in seinem Lebenslauf:
"Alle diese Arbeiten habe ich mit Interesse verrichtet, und besonders lag es mir daran, ein Praktikum durchzumachen, wobei ich das Wissen und Können der Menschen in allen Lebenslagen und allen Volksschichten studieren konnte und erfuhr, wie die Menschen ihr Leben gestalteten. Ich suchte nicht nur die Ärmsten der Armen, sondern auch die Reichsten der Reichen, um kennenzulernen, wie sie lebten."
Aus dieser Zeit liegen verschiedene Berichte von Menschen vor, die schon damals Heilungen durch Bruno Gröning erlebt oder beobachtet haben.
An die Öffentlichkeit gezerrt
Nach dem 2. Weltkrieg kam er als Heimatvertriebener nach Westdeutschland, wo er sich im hessischen Dillenburg eine neue Existenz aufbaute. Doch schon bald setzte er auch hier seine wundersame Tätigkeit fort. Im Stillen zog er durch die Lande, wurde von Haus zu Haus weitergereicht, immer dahin, wo seine Hilfe gebraucht wurde. Auch aus dieser Zeit liegen Berichte von Heilungen vor.
Auf diesem Wege kam er im März 1949 nach Herford zu der Familie des Ingenieurs Helmut Hülsmann. Der Sohn der Familie litt unter progressiver Muskeldystrophie und war seit geraumer Zeit bettlägerig. Mehrere Ärzte und Professoren hatten dem Jungen nicht helfen können. Nachdem Bruno Gröning sich seiner angenommen hatte, konnte er wieder gehen, laufen und Treppen steigen. Der Vater war begeistert und bat Bruno Gröning, bei ihm zu bleiben und sich den Kranken in Herford zu widmen. Bruno Gröning ging auf den Vorschlag ein und Hülsmann erzählte überall von der Heilung seines Sohnes. Innerhalb weniger Tage setzte ein Massenansturm ein, der über Monate nicht abebben und einen riesigen Medienrummel auslösen sollte. Unglaubliche Heilungen geschahen. Quer durch alle Bevölkerungsschichten entbrannte eine heiße Diskussion. Wie war so etwas möglich? War Gröning wirklich ein Wundertäter oder war er nur ein Scharlatan?
"Das Wunder von Herford"
Dr. phil. A. Kaul veröffentlichte 1949 eine Broschüre über die Geschehnisse um Gröning. Hier ein Auszug:
"Zu Tausenden kommen die Kranken und Siechen in das kleine westfälische Städtchen, das in seinen Mauern den Wunderdoktor birgt. Mit Autobussen, Lastwagen, Personenwagen, mit der Bahn und zu Fuß, mit Pferdefuhrwerken und Fahrrädern, auf Leiterwägelchen, in Fahrstühlen und in Krankenwagen – Tag und Nacht kommen Menschenmassen nach Herford auf den Wilhelmsplatz, der von der protestantischen Kirche überragt wird, zum Hause Nr. 7, in dem Bruno Gröning bei den Eltern eines von ihm geheilten Kindes Obdach gefunden hat. Das menschliche Elend, das sich hier offenbart, ist erschütternd und grenzenlos. In den
umliegenden Gärten und in den Anlagen sitzen die Kranken, stehen die Liegestühle, die Bahren, tage- und nächtelang warten die Angekommenen auf Heilung. In der Nacht zum 17. Juni 1949 wollte die Polizei etwa 50 Mütter mit ganz kleinen Kindern die Nacht über in Baracken unterbringen; es half aber kein Zureden, sie wichen und wankten nicht von ihrem Platz, und auch der einsetzende Regen bewegte die Menschen nicht zum
Fortgehen. Aus allen Gegenden Deutschlands strömten sie hier zusammen, die Hoffnungslosen und Beschwerten, die Jünglinge und die Greise, Frauen, Mädchen, Kinder, aus allen Ständen und Schichten,
Amerikaner, Engländer, Belgier, Schweizer, Schweden, Ungarn, Polen, ja selbst Zigeuner, die nach der erfolgten Heilung eines stummen Zigeunerkindes sich hier in Scharen einfinden. Lahme, Blinde, Taube, eine Gemeinschaft des Elends und der Not. Arme Menschen, ob sie nun in Luxuswagen
sitzen oder sich mühsam auf ihren Krücken fortbewegen. Hoffnungslose und Hoffende, Müde und Verzweifelte, hundert- und tausendfältig ist nur der eine Wunsch: Heilung zu finden! Sie fragen ja alle nicht danach, ob das, was hier geschieht, den Genehmigungsvermerk einer Dienststelle, einer Behörde oder eines Ministeriums trägt, ob die Wissenschaft dafür oder dagegen ist, ob der, der sie heilen soll, ein Messias oder ein
Schriftgelehrter ist, sie wollen geheilt werden von ihrer menschlichen Pein, sie wollen wieder tatenfrohe Menschen werden, sie wollen wieder gesunden.
Zwischen diesem menschlichen Elend und dem entstandenen Streit um Bruno Gröning klafft ein Abgrund menschlicher Unzulänglichkeit. Es melden sich die Zweifler, die Skeptiker, die Sensationslüsternen, die Konkurrenten, die Neidischen, die Schwätzer, die Poseure, die
Eingebildeten und Überheblichen. Sie alle glauben, etwas dazu sagen zu müssen, das Recht und das Gesetz zu vertreten, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit zu beschützen. Angesichts dieses Elends und der erschütternden Sprache dieses Bildes sollten sie aber alle schweigen und sehen und sich stumm abwenden. Wenn ein Mensch, der 20 Jahre lang gelähmt im Stuhle lag, ein lebendiger Leichnam, sich plötzlich erhebt und unsicheren Schrittes seines Weges geht, dann ist etwas Unerhörtes geschehen, das jenseits des Alltäglichen liegt. Für ihn und für uns ist ein Wunder
geschehen, das man nicht zu begreifen vermag, auch wenn man mit viel Gescheitheit daran herumseziert und sich darauf beruft, dass damit noch kein wissenschaftlich-exakter Beweis geführt sei, dass Gröning wirkliche – keine eingebildeten – Krankheiten geheilt habe. Ob die siebzigjährige Frau Klimphove aus Ennigerloh i. W. Ostenfelderstr. 123, die sieben Jahre lang gelähmt war, 'eingebildet' oder 'echt' krank war, das mögen die Ärzte entscheiden, die sie bisher erfolglos behandelt haben. Die Tatsache, die ich bezeuge, dass die alte Frau am 16. Juni 1949 gegen 14 Uhr nach vollen sieben Jahren sich ohne fremde Hilfe von ihrem Stuhl erhob und ihre Arme frei bewegte, gehört für mich zu jenen 'Wundern', die jenseits der engen Erkenntnisse menschlichen Verstandes liegen, zu denen wir nicht rechnend oder berechnend vordringen können."
Der Traberhof
In den folgenden Monaten bot sich überall, wo Gröning auftauchte, das gleiche Bild: Innerhalb kürzester Zeit strömten hunderte, tausende Menschen zusammen und überall geschahen Heilungen. Zeitzeugen haben heute noch Tränen in den Augen, wenn sie von den damaligen
Geschehnissen berichten.
Der Höhepunkt dieses Massenandrangs war der Rosenheimer Traberhof. Hier versammelten sich im Spätsommer 1949 bis zu 30 000 Menschen täglich und das Unerklärliche geschah in einem Ausmaß, wie es bis
dahin unvorstellbar schien. Dr. Kurt Trampler beschrieb die Zustände in seinem Buch "Die große Umkehr":
"Grönings Zusammenkunft mit den ungezählten Tausenden von Hilfesuchenden vor dem Traberhof bei Rosenheim war ein Ereignis von dramatischer Wucht: Die Wende der Zeiten, an der wir heute stehen, offenbarte sich mit einer sinnbildlichen Klarheit.
Die Leidenden, Verlassenen, vom Schicksal Geschlagenen, die mit der letzten Hoffnung auf Trost und Heilung zusammengeströmt waren, sie alle waren Ankläger gegen das Zeitalter des Materialismus, für dessen tödliches Versagen sie in ihrer bitteren Not ein unbestreitbares Zeugnis ablegten. Durch den Krieg mit tausend Wunden und Leiden geschlagen, verstoßen aus der Heimat, allein gelassen in Verzweiflung und Elend, kamen sie zu Gröning. Vielleicht waren sich gar nicht so viele unter
ihnen bewusst, dass sie damit aus einer im wahrsten Sinne des Wortes heillosen Zeit heraustraten und die Schwelle einer neuen überschritten, die des festen Glaubens ist, dass alles Lebendige eine harmonische,
organische Einheit bildet und untrennbar an Gott gebunden ist. Aber in allen diesen Menschen lebte fraglos die Ahnung, dass sie aus der kalten, herzlosen Gottesferne des Materialismus flüchteten und mit dem Anruf des Heilers ihr Schicksal zugleich der erbarmenden Güte Gottes
anheimstellten.
Die apokalyptischen Bilder der großen mittelalterlichen Meister schienen Wirklichkeit zu werden, wenn man das Grauen in sich aufnahm, das diese Menschen hierher geführt hatte. Was alles sich an unheilbaren Krankheiten und Wunden, an seelischer Zerstörung und dumpfer Lebensangst scheu in den Häusern vor der teilnahmslosen Neugier verborgen hatte – hier wurde es unerbittlich, unausweichlich sichtbar. Frauen und Kinder mit bleichen, ausgezehrten Gesichtern, in denen gequälte Augen
brannten, die selbst das Weinen verlernt hatten; Amputierte und Gelähmte, keiner eigenen Bewegung mehr fähig; Menschen, die von grausigen Nervenkrämpfen geschüttelt wurden, denen der Schaum vor verzerrten
Gesichtern stand, andere, die unter haltlosem Weinen zuckten – so kamen sie zusammen, so wurden sie herbeigetragen: Tausende und Abertausende ohne Ende.
Was an Lebens- und Schaffenskraft, was an Glück und an Zuversicht in ihnen je gewesen war, das lag zertreten hinter dem Stacheldraht der Gefangenenlager, das war begraben unter den Ruinen zerstörter Häuser, das war zurückgeblieben in der verlorenen Heimat.
Ich habe in diesen Tagen und Wochen niemanden gefunden, der nicht zutiefst betroffen und erschüttert gewesen wäre von diesem Übermaß an Leid und Elend, das sich keiner jemals so furchtbar hätte vorstellen können. Wer da noch Einblick nehmen konnte in jene unermessliche Zahl von Bittbriefen, in denen alle jene ihr Leid klagten, die aus
gesundheitlichen oder aber aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht die Möglichkeit hatten, die Fahrt zu Gröning anzutreten, dem war es klar, dass die Menschen, die da Kopf an Kopf viele Tage lang ihrer letzten Hoffnung
entgegenharrten, nur die Repräsentanten einer endlosen Masse von Kranken, Versehrten und Verzweifelten waren, die überall ist, wo Krieg und Staatsräson, Hass und Misstrauen die Schicksale der Völker bewegt. (...)
Diese Menschen, die da auf Gröning warteten, gehörten nicht mehr zu den Leichtgläubigen und Begeisterungsfähigen. Sie waren zum weitaus größten Teil abgestumpft, skeptisch, apathisch, aber sehr hellhörig für alles Unrechte, für jede Phrase, allein noch zu überzeugen durch die
hilfreiche Tat.
Es waren die Tage und Nächte vor der großen Heilung am 9. September – Gröning selbst war zu dieser Zeit unterwegs in Norddeutschland –, als unter den Wartenden die ersten Fernheilungen geschahen. Unter dem überwältigenden Eindruck solcher Ereignisse vollzog sich im Kreise der Kranken langsam eine Veränderung: Vor ihren Augen war eine Kraft wirksam gewesen, für die es keine menschliche Erklärung mehr gab, und diese Kraft hatte Hilfe gebracht, wo kein Mensch mehr hatte helfen können. Die das sahen, waren keine Gelehrten, die ein 'Wunder' zu sezieren und mit ihren Büchern in Einklang zu bringen suchten. Sie waren nichts als hilfsbedürftige Menschen, die nirgends mehr menschliche Hilfe
gefunden hatten. Menschen, die durch alle Phasen des Leids und der Prüfung hindurchgegangen waren. Und deshalb waren sie jetzt in diesem Augenblick reif, in der Heilung, die sie empfingen, die Hand Gottes zu erkennen, die göttliche Kraft zu erleben, die ihnen ein Zeichen gab, das sie heraushob aus dem ganzen starren Mechanismus der
materialistischen Zeit. Sie, die Ärmsten der Armen, waren in dieser Stunde reich, denn sie erfuhren in ihren Herzen eine Wandlung, die manchem gesunden Reichen versagt bleibt, sein Leben lang.
Wieder lag das tiefe Dunkel der Nacht über den Tausenden Wartenden. Und da geschah es, dass einzelne begannen, die vielleicht lange nicht mehr gesprochenen Worte zu formen, dass immer mehr in das Gebet mit einstimmten, bis es alle mitsprachen:
'Vater unser, der Du bist im Himmel...'
Und dann erklang feierlich und ernst das TE DEUM.
In dieser ergreifenden Stunde war vielleicht ein noch größeres Wunder geschehen, als die Gesundung von gelähmten Gliedern und zerrüttete Nerven:
Menschen hatten den Weg zu Gott gefunden.
Als Bruno Gröning am darauffolgenden Nachmittag vor den Hilfesuchenden stand, fand er sie wie kaum je zuvor innerlich geläutert, bereit, die Heilung zu empfangen. Fast eine Stunde stand er schweigend, ihr Leid in sich aufnehmend und verarbeitend, vor der betenden Menge. Während er dann die erlösenden Worte von Gott, dem Vater und Arzt aller Menschen sprach, wurden geradezu biblische Szenen Wirklichkeit.
Kranke richteten sich von den Tragbahren auf, Gelähmte warfen ihre Krücken von sich und konnten gehen, ein blindes Kind wurde sehend. Dankesrufe kündeten von immer neuen Heilungen, von denen ja nur ein Teil äußerlich sichtbar sein kann. Noch zwei Monate später und wohl noch lange Zeit werden immer wieder Heilungen bekannt, die sich an diesen Tagen vollzogen haben oder begannen."
Heilverbot und Prozesse
Bereits am 3. Mai 1949 in Herford hatte Bruno Gröning zum ersten Mal ein Heilverbot erhalten. Es sollte ihn bis an sein Lebensende verfolgen. Grundlage war das sogenannte Heilpraktikergesetz von 1939. Bruno Gröning war kein Arzt, kein Heilpraktiker, aber durch ihn geschahen
Heilungen, also musste sein Tun verboten werden. Sein ganzes restliches Leben bis Januar 1959 kämpfte er gegen dieses Heilverbot an. Er empfand seine Fähigkeiten als Gaben Gottes und wies immer wieder darauf hin, dass Gott der größte Arzt sein, dass Er es letztlich sei, der die
Heilungen bewirkte. Bruno Gröning empfand seine Fähigkeiten als Verpflichtung. Er musste einfach helfen. Er konnte sich nicht ins Privatleben zurückziehen und so tun, als wär nie etwas gewesen. Er empfand es als seine Aufgabe, den Menschen zu helfen, und darum kämpfte er. Mehrere Prozesse wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz wurden ihm
gemacht, der letzte begann im März 1955 mit der Anklageschrift und endete im Februar 1959 mit der Einstellung des Verfahrens, weil Bruno Gröning zwischenzeitlich, am 26. Jaunar 1959, in Paris gestorben war. Ein endgültiges Urteil wurde nie gesprochen.
Das Unfassbare
Waren die Geschehnisse um Gröning schon unglaublich und mit dem Verstand nicht zu erfassen, so ist das, was nach seinem leiblichen Tod geschah noch unfassbarer. Obwohl Gröning nicht mehr da war, wirkte seine Kraft weiter, geschahen auch weiterhin Heilungen und geschehen bis heute. Es ist genauso eingetreten, wie er schon 1952 sagte:
"Alle Menschen müssen sterben, ich auch. Den Körper wird man in die Erde legen, aber ich werde nicht tot sein. Wer mich rufen wird, für den werde ich dasein, und ich helfe weiter. Aber dann wird jeder aus sich die Hilfe und Heilung erleben."
Mittlerweile umfasst der Bruno Gröning-Freundeskreis weltweit etwa 60 000 Freunde, davon über 6 000 Ärzte, Heilpraktiker und andere Heilberufler. Sie haben sich in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe MWF zusammengeschlossen und prüfen, kommentieren und
dokumentieren die Heilungen. Chefärzte, Universitätsprofessoren und internationale Koryphäen befassen sich mit dem "Phänomen Gröning". Das Wort Bruno Grönings hat sich bewahrheitet:
"Aufzuhalten ist es nicht. In der ganzen Welt soll sich die Heilung vollziehen!"
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