Pressespiegel, Schweiz:
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"Die Freunde von 'Bruno Gröning'"Unser Sohn geht einmal im Monat an eine Veranstaltung. Sie heisst "Freunde von Bruno Gröning". Ist das nicht eine Sekte? Das Auftreten und die Werbung des "Bruno Gröning-Freundeskreises" an verschiedensten Messen lässt bei oberflächlicher Betrachtung die Verwandtschaft mit "Sekten" vermuten. Der Heiler Bruno Gröning (1906-1959) wurde selber gefragt, ob er eine Sekte betreiben würde. Er sagte: "Mein Tun und Wirken dient dazu, alle Menschen dieser Erde wieder auf den richtigen Weg zu führen." Er verstand seine Arbeit als überkonfessionell; jeder Mensch sollte in seiner Kirche bleiben und wirken. Bruno Gröning wirkte während knapp zehn Jahren in Deutschland. Tausende kamen zu ihm, um Heilung zu erfahren. Nach ersten Heilungen wurde ein Medienrummel um Gröning veranstaltet, der dazu führte, dass die wunderbaren Heilkräfte einerseits den Zustrom nicht mehr abreissen liessen, aber anderseits eine grosse Feindschaft auslösten. Schon nach kurzer Zeit erhielt er ein Heil- und Sprechverbot. In Gerichtsverfahren sollte abgeklärt werden, ober er ein Scharlatan und Betrüger war. Die letzte, entscheidende Gerichtsverhandlung wurde eingestellt, als Gröning am 26. Januar 1959 starb. Aus den wenigen Jahren seiner Tätigkeit gibt es sehr viele Berichte von Heilungen. Es hört sich biblisch an, wenn gesagt wird, dass Lahme ihre Krücken wegwarfen und Blinde sehend wurden. Manche Heilungsberichte wurden von Ärzten überprüft und bestätigt. Bescheiden wies Gröning immer wieder darauf hin, dass nicht er, sondern Gott heilt: "Gott ist der grösste Arzt." Grete Häusler, die spätere Gründerin des "Bruno Gröning-Freundeskreises", war eine enge Mitarbeiterin von Bruno Gröning. Sie wurde durch ihn von drei als unheilbar eingestuften Krankheiten geheilt. Ihr sagte Gröning auf ihre Frage nach dem Tod: "Sterben müssen alle Menschen, ich auch, aber ich werde nicht tot sein. Und wenn man mich dann ruft, dann komme ich und helfe weiter, so Gott will!" Auf diese Aussage beziehen sich die unterdessen etwa 8'000 Menschen, die sich im "Bruno Gröning-Freundeskreis" in einer der etwa 160 Gemeinschaften zusammengefunden haben. Sie haben Heilung erfahren oder suchen sie. Es gibt keine Mitgliedschaft. Die Auslagen werden durch freiwillige Beiträge gedeckt. Für die Zugehörigkeit zum Freundeskreis ist weder Nationalität noch Religionszugehörigkeit ein Kriteriuim. Etwa alle drei Wochen treffen sich lokale Gruppen zu Treffen, wo Erfahrungsberichte und Informationen weitergegeben werden. Bei dieser Gelegenheit erfahren manche den "göttlichen Heilstrom". Dabei können Regelungen, neuartige Gefühle oder Schmerzen, auftreten. Aus dem Kreis der Gruppe wird dabei Hilfe angeboten. Dass Heilung auch auf geistigem Weg geschieht, ist unterdessen weitgehend anerkannt. Der "Bruno Gröning-Freundeskreis" ist eine von mehreren vergleichbaren christlichen Heilungsaktivitäten. |