Pressespiegel, Tschechische Republik:
"Medium", Ausgabe Jan. 1998

(Ins Deutsche übersetzt, Auszug)

"Die heilende Energie und Bruno Gröning"

Liebe Leser, im vorigen Jahr schrieben wir einen Beitrag über den bedeutenden deutschen Heiler Bruno Gröning und seine Gemeinschaft, die nach seinem Tode aufgebaut wurde. Gruppen dieser Gemeinschaft treffen sich in vielen europäischen Ländern, und nun auch bei uns. Deshalb wollen wir Sie in dieser wie auch in den folgenden Ausgaben näher mit dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit bekanntmachen, mit seinen Gedanken und Werken. Er wirkt auch nach seinem Tode durch Menschen, die sich in seinem Namen der heilenden Kraft öffnen und verhelfen so sich und anderen Menschen, Tieren und Pflanzen zur Heilung. Die veröffentlichten Materialien wurden uns vom deutschen Verlag Grete Häuslers, der Leiterin der Gemeinschaft der Freunde Bruno Grönings über die Gemeinschaft in Brünn zur Verfügung gestellt.

Wer war Bruno Gröning

Bruno Gröning wurde am 31. Mai 1906 in Danzig geboren und wirkte bereits als Kind beruhigend und heilend auf Menschen und Tiere. Nach Abschluss der Volksschule lernte er auf Wunsch seines Vaters das Zimmermannshandwerk, obwohl er ursprünglich Kaufmann werden wollte. Er hat die Zimmermannslehre nicht abgeschlossen, weil die Firma, bei der er lernte, wegen Mangel an Aufträgen ihre Tätigkeit beenden musste. Zuerst hatte Bruno Gröning eine Möbelschreinerei eröffnet, nach zwei Jahren musste er als Gelegenheitsarbeiter in der Fabrik, als Bote oder auch als Elektriker sein Brot verdienen. Im Jahre 1943 wurde er zur Armee eingezogen und geriet in russische Gefangenschaft. Später zog er mit seiner Frau nach Dillenburg in Hessen, wo er wiederum als Arbeiter tätig war. Zusammen mit anderen Flüchtlingen aus dem Sudetenland gründete er hier den "Verein der Ausgebürgerten".

Im März 1949 wurde Bruno Gröning ins Haus der Familie Hülsmann eingeladen, deren Sohn Dieter todkrank war. Dieser achtjährige Knabe war mit Muskeldystrophie (Muskelschwund) belastet und war bereits längere Zeit bettlägerig. Nach der Heilwirkung Bruno Grönings konnte der Knabe bereits nach einigen Tagen selbst Treppen steigen. Nach der Veröffentlichung dieses Heilwunders begann eine grosse Menge unheilbar kranker Patienten zu Bruno Gröning zu strömen, manchmal auch mit ihren Ärzten, damit diese sich mit eigenen Augen überzeugen konnten. Dies rief eine grosse Sensation und natürlich auch viel Neid hervor, vor allem in ärztlichen Kreisen. Und so geschah es, dass nach drei Monaten des Heilens Bruno Gröning ein Heilverbot erteilt wurde.

Im Juli 1949 wurde Bruno Gröning an die Universitätsklinik in Heidelberg eingeladen, um seine Heilfähigkeiten Ärzten vorzuführen. Er bekam so die Gelegenheit, dass das Heilverbot aufgehoben werden könnte. Jedoch haben die Ärzte, obwohl sie sich mit eigenen Augen von seinen Heilfähigkeiten überzeugt hatten, ihr Versprechen nicht gehalten und das Heilverbot nicht aufgehoben. Ein Grund war auch, dass Bruno Gröning es ablehnte, dass mit seinen Fähigkeiten Geld verdient werden sollte. Von Anfang an war er überzeugt, dass die Heilung jedes Patienten ein Gottesgeschenk ist, an dem nicht verdient werden soll. Diese Einstellung brachte ihm die Feindschaft aller Ärzte ein und eine Zusammenarbeit war nicht mehr möglich. Im August 1949 strömten in Rosenheim Tausende Kranker zusammen, die Hilfe suchten, die sie anderswo nicht mehr finden konnten. Durch Bruno Gröning kam es zu Massenheilungen (auch Fernheilungen), wobei Blinde sehend wurden und Lahme gehen konnten. Es wurde darüber ein langer Dokumentarfilm gedreht, der auch in den Kinos gezeigt wurde.

Die Feinde haben schliesslich im März 1955 Bruno Gröning anklagen lassen, wobei er beschuldigt wurde, dass er das Heilpraktikergesetz mit der fahrlässigen Tötung eines Patienten gebrochen haben soll. Über vier Jahre kämpfte der deutsche Heiler um seine Unschuld, wobei die sensationslüsterne Presse nach Kräften versuchte, ihn vor der Öffentlichkeit in seiner Ehre zu kränken. Der Prozess wurde ohne Urteil erst nach dem Tode Bruno Grönings beendet. Der deutsche Heiler starb am 26. Januar 1959.

Die Lehre Bruno Grönings

Die Lehre Bruno Grönings geht vom Einfluss der geistigen Kräfte auf den Menschen aus. Dieser Einfluss ist viel grösser, als Viele es vermuten. Gröning vergleicht den Menschen mit einer Batterie. Im täglichen Leben verliert der Mensch zunehmend an Energie, wobei diese notwendige Lebenskraft nicht genügend erneuert bzw. aufgenommen wird. Genauso wie eine leere Batterie nicht funktionstüchtig ist, verliert auch der Mensch die Funktionstüchtigkeit seines Körpers, es kommt zu Nervosität, Befürchtungen, Angst, und die Folgen des Ganzen sind dann Krankheiten.

Bruno Gröning erklärt, wie jeder Mensch wieder neue Energie erlangen kann. Voraussetzungen sind der Glaube an das Gute und der Wille, der Wunsch nach Gesundheit. Der Mensch ist überall von Heilwellen umgeben, die er nur in sich aufzunehmen braucht. Laut Gröning gibt es keine unheilbare Krankheit, wie es übrigens auch ärztlich geprüfte Heilungsberichte bestätigen. Zur Heilung kommt es auf dem geistigen Weg, ohne dass eine Bindung an Grönings materiellen Körper besteht.

Damit es möglich ist, den Heilstrom aufzunehmen, ist es notwendig, alle Gedanken an Krankheit wegzulassen. Jegliche Sorgen, Trauer über die Krankheit u.ä. sind Hindernisse für das Einfliessen der Heilkräfte. Sobald der Heilstrom den Körper durchfliesst - wenn Sie ruhig sitzen, mit geöffneten Handflächen und nicht überkreuzten Beinen - kommt er so auch zu den betroffenen Organen, wo seine reinigende Wirkung einsetzt. Es können dabei auch Schmerzen auftreten, die Teil der körperlichen Reinigung sind.

Da die Krankheit grundsätzlich von Gott weder gegeben noch erwünscht ist, bedeutet dies, dass es immer, in allen Fällen eine Chance für ihre Beseitigung gibt. In einzelnen Fällen kann es auch spontan dazu kommen, meist geschieht es nach und nach. Dabei ist es vonnöten, dass sich der Mensch weder verbal noch in Gedanken mit der Krankheit beschäftigt, aber glaubt, dass es für Gott keine unheilbaren Krankheiten und Schwierigkeiten gibt.

(Mit dem Aufnehmen der heilenden Energie durch Bruno Gröning werden wir uns genauer in der folgenden Ausgabe der Zeitschrift MEDIUM befassen. - Die Red.)

Grete Häusler baut die Gemeinschaft auf

Im Jahre 1950 begleitete Grete Häusler ihre blinde Freundin nach München zu einem Vortrag Bruno Grönings, vor allem deswegen, um sie vor einem Betrug zu schützen. Die Berichte über Heilungen hielt sie für erfundene Märchen. Sobald sie dann während des Treffens der Aufforderung Folge leistete, nicht an die eigene Krankheit zu denken, verspürte sie im ganzen Körper ein Kribbeln. Plötzlich bekam sie Schmerzen im Kopf, in der Leber und der Bauchspeicheldrüse, was einen Reinigungsprozess in ihrem Körper signalisierte.

Wie Frau Häusler berichtet, verliess sie den Vortrag bereits ganz geheilt, und das von einer seit 15 Jahren andauernden chronischen Entzündung der Stirnhöhlen, einer seit 7 Jahren bestehenden Erkrankung der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Alle diese Beschwerden hielt die damalige Medizin für unheilbar.

Nach dieser Spontanheilung hielt es Grete Häusler für ihre Pflicht, auch anderen Menschen zu helfen, die sich nach Heilung sehnten. So errichtete sie 23 Bruno Gröning-Gemeinschaften in Österreich, wo sie selbst viele Heilungen erlebte, ohne dass Bruno Gröning persönlich anwesend war. Im Jahre 1957 übersiedelte sie nach Deuschland, wo sie nach und nach weitere Gemeinschaften aufbaute.

Das Wirken der Heilenergie, die durch Bruno Gröning wirkte, ging auch nach seinem Tode weiter. Es kam zu Heilungen Kranker genau wie zu seinen Lebzeiten, und so entstanden ständig neue Gemeinschaften Bruno Grönings als freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, die Heilung suchten als auch solcher, die auf diesem Wege bereits geheilt waren. Grete Häusler forderte die Anwesenden, vor allem die Geheilten, stets auf, dass sie das Geschenk der Heilung kostenlos allen Bedürftigen und Heilungssuchenden weitergeben.

Heute wirkt die Gemeinschaft der Freunde Bruno Grönings bereits in vielen Ländern, man schätzt, dass 27'000 Menschen im Jahre 1996 in 497 Gemeinschaften zusammenkamen. Und so kommt es ständig zu Heilungen, die oft wie ein Wunder wirken. Die einzelnen Heilungen werden von einer Gruppe von Ärzten erfasst, geprüft, wenn möglich dokumentiert und archiviert.

Zur Gemeinschaft gehört auch eine Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe, Abkürzung MWF, in der etwa 1800 Ärzte und Fachleute nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern zusammengefasst sind und wirken. Die Arbeit in den Gemeinschaften Bruno Grönings ist freiwillig und unbezahlt. Die Einzelnen arbeiten aus Dankbarkeit für die eigene Heilung und aus dem Bedürfnis mit, auch anderen zu helfen. Es gibt keine Mitgliedschaft und keine andere rechtliche oder finanzielle Bindung. Die nötigen Ausgaben für das Bestehen der Gemeinschaft erfolgen aus den Spenden derer, die dies vermögen und deren Beitrag aus einem inneren Bedürfnis heraus gegeben wurde.

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