Pressespiegel, Österreich:
"New Age", Ausgabe März 1998

"Heilung auf geistigem Wege"

"Bruno Gröning, der 'Wunderdoktor' von Herford und Rosenheim"

Von Dr. Rosmarie Heid

Im Jahr 1949 bewegte ein Phänomen die Gemüter der Menschen, das mit den üblichen wissenschaftlichen Massstäben nicht erklärt und eingeordnet werden konnte. Der einfache und gottverbundene Bruno Gröning hatte Zugang zu einem universellen Wissen und konnte eine positive, reinigende Kraft allein durch seine Anwesenheit vermitteln.

Tausende Hilfesuchende erlebten in seinen Vorträgen, dass seine Worte etwas bewirkten, was durch medizinisch bekannte Therapien nicht mehr möglich gewesen war. Er selbst sagte dazu: "Ich erwecke im Menschen das Selbstvertrauen und den Glauben an sein Ziel. Wenn Sie glauben, dass Sie das Heil erfahren werden, dann ist Ihnen schon geholfen. Glauben Sie nur." Aber auch Menschen, die durch eine Vielzahl negativer Erlebnisse gar nicht mehr ans Gute, an die Gesundheit glauben konnten, erlebten durch die Wirkung der heilenden Kraft eine Stärkung ihres Glaubens und damit ihrer Selbstheilkräfte, was natürlicherweise zu Änderungen ihrer Zustandsbilder führte.

Wie erstaunlich schnell das gehen konnte, zeigen Aufzeichnungen von Heilungen, die 1949 nach einem Vortrag von Bruno Gröning am Traberhof bei Rosenheim gemacht wurden (Auswahl entnommen dem Buch "Revolution in der Medizin - Rehabilitation eines Verkannten" des Arztes Matthias Kamp, 1993):

- J.F. war kurzsichtig, Brillenträger, sieht plötzlich wieder scharf.

- K.K., durch Verwundung 1943 Arm im Ellenbogen abgewinkelt versteift, seit 27.Aug.1949 Arm gerade und locker.

- A.G. durch Embolie nach Lungenentzündung 1945 gelähmt, kann nicht gehen - steht auf und geht.

Der Journalist Dr. Kurt Trampler kam am 27.8.1949 als Zeitungsberichterstatter zu Gröning und dachte nicht daran, dass er selbst auch Hilfe nötig hätte, da nach einer schweren Kriegsverletzung die Brüche am Bein und Fuss unter starker Deformierung verheilt waren. Er war stark geh- und stehbehindert. Als reiner Beobachter erlebte auch er eine Heilung.

Der praktisch blinde ehemalige Musiker Weiland, der seit 1941 infolge einer Paratyphusimpfung eine Sehnervzerstörung erlitten hatte, kam am 15.6.1949 nach Herford. Ein Berichterstatter der "Revue" konnte sich bereits in Rosenheim von seiner neu gewonnenen Sehfähigkeit überzeugen. "Blinde sehen, Lahme gehen" ist nicht nur ein schöner Ausspruch, sondern Tatsachen, die bei Bruno Grönings Vorträgen in Herford und Rosenheim in grossem Ausmass geschahen. Dass alles Gute in der Welt angefeindet wird, zeigt sich auch hier. Gröning bekam ein Heilverbot auferlegt, weil er angeblich gegen das Heilpraktikergesetz verstossen habe, obwohl er nie Behandlungen oder Therapien vorgenommen hatte.

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Erhard sagte öffentlich, dass Bruno Gröning eine aussergewöhnliche Erscheinung sei, die man nicht an Paragraphen scheitern lassen dürfe. Leider wurde ihm aber seine Aufgabe, den Menschen zu helfen, erdenklich schwer gemacht. Ein Mensch wie Gröning, der in einem Moment sämtliche Krankheiten, Störungen und das Umfeld eines hilfesuchenden Menschen erfassen konnte, liess sich in kein Schema pressen.

Heute können wir derartige Phänomene wohl schon anders sehen und erkennen, hoffe ich.