Pressespiegel, Polen:
"Nieznany Swiat" Ausgabe 11/2000

(Ins Deutsche übersetzt, Auszug)

"Nieznany Swiatl", Ausgabe 11/2000.  Der Wunderapostel (Cudowny Apostol)

"Der Wunderapostel"

Dies ist ein Film, der Seele und Körper heilt und der hilft, den Glauben an den Sinn des Lebens zu finden. Am spektakulärsten sind jedoch die unerklärbaren Heilungen, die während des Ansehens des Filmes auftreten.

Der Film, dem wir uns heute widmen, unterscheidet sich vollständig von all dem, mit dem wir es bis jetzt in der gesamten Kinokunst zu tun hatten. Er wirft die wichtigsten Fragen auf, denen sich der Mensch von Anbeginn an stellen musste, denen nach dem Sinn des Lebens und des Leidens. Wie sollen wir leben, um nicht leiden zu müssen, was sollen wir tun, wie denken und auf welche Weise nach Gott streben?

Das Drehbuch basiert auf der Vorlage von zwei Romanen des österreichischen Schriftstellers Hans Sterneder, „Der „Wunderalpostel“ und „Der Sonnenbruder“. Hauptfigur des Filmes ist die Titelgestalt des Wunderapostels, eines Gottgesandten, der, von Ort zu Ort wandernd, Menschen heilt und sie lehrt, wie man leben muss, um Gott nah zu sein. Die zweite Hauptfigur ist die des Beatus Klingohr, eines ehemaligen berühmten Geigers, der infolge eines Unfalls eine Armverletzung erlitt, die ihm das weitere Geigespielen unmöglich machte. Er verlor dadurch das, was er am meisten in seinem Leben liebte, seine Musik. In einem solchen Seelenzustand brach er hinter seinem bisherigen Leben alle Brücken ab, verliess die geliebte Frau und seine Eltern und wurde ein Landstreicher.

Eines Tages hörte er von einem Wunderapostel und beschloss, diesen zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt erhielt sein wahlloses Umherziehen ein Ziel. Nach vielen Strapazen fand er mit Hilfe eines besonderen "Zeichens" den, den er schon lange suchte. Er wurde sein Schüler und erlangte nach kurzer Zeit die Heilung und konnte wieder Geige spielen.

An dieser Stelle muss man einige Worte zur Entstehungsgeschichte des Wunderapostels sagen, da diese absolut aussergewöhnlich ist. Die Idee zum Drehen dieses Filmes entstand im Bruno Gröning- Freundeskreis. Über Bruno Gröning selbst berichteten wir bereits in Nieznany Swiat (Nr. 8 / 1998). Wir erinnern in äusserster Kürze, dass dieser aussergewöhnliche Mystiker und Heiler im Jahre 1906 in einer deutschen Familie in Danzig geboren wurde. Von frühester Kindheit an hatte er aussergewöhnliche Fähigkeiten, um auf Menschen und Tiere einwirken zu können. 1949 heilte er einen unheilbar erkrankten Knaben. Die Kunde darüber verbreitete sich äusserst schnell und aus ganz Deutschland kamen zu ihm Massen von Kranken und Verwundeten, Opfern des zweiten Weltkrieges. Wenn Bruno Gröning zu den Versammelten hinaustrat, sprach er über seine Lehre. Unter den tausenden Anwesenden geschahen wahrhafte Wunder. Invalide standen aus ihren Rollstühlen auf, warfen ihre Krücken weg und liefen dank eigener Kraft. Allein die Anwesenheit und die Worte Grönings genügten, dass Menschen geheilt wurden und den Glauben an den Sinn des Lebens wiederfanden.

All dies führte dazu, dass Bruno Gröning zum Objekt von Verfolgung durch Ärzte und Juristen wurde. Er erwies sich plötzlich als sehr gefährlich für die Schulmedizin, die oft gar kein Interesse daran zeigt, den Kranken wirklich zu heilen, sondern lediglich zu behandeln (nach Möglichkeit ohne Ende), um daraus Gewinn zu ziehen. Die kleinen Geister stellten sich vor, dass nach der Kaltstellung des grossen Heilers und seines späteren Todes das Problem erledigt sei. Es wurde jedoch ganz anders. Die Jahre vergingen und es wurde immer mehr offenbar, dass Bruno Gröning den Kranken in gleicher Weise wie zu Lebzeiten hilft.

Es geschahen weiterhin unerklärliche Heilungen, die Energie strömte und veränderte die Menschen. Wunder geschahen und sie geschehen noch heute.

Die schon zu seinen Lebzeiten mit ihm befreundete Grete Häusler, die selbst von drei unheilbaren Krankheiten geheilt worden war, gründete in Deutschland den weltweit ersten Bruno Gröning-Freundeskreis, dessen Ziel es war, die Lehre Bruno Grönings zu verbreiten. Mit zunehmender Anzahl von Heilungen entstanden in Deutschland neue Gemeinschaften. Es bedurfte jedoch 30 Jahre, bis sich die Lehre Bruno Grönings über die gesamte Welt verbreitet hatte. Heute gibt es Gemeinschaften in sehr vielen Ländern der Erde auf allen Kontinenten. Überall treten auch Heilungen auf, die von Ärzten genauestens dokumentiert werden.

Und gerade in Deutschland, im Freundeskreis um Frau Grete Häusler, entstand der Gedanke, den Film „Der Wunderapostel“ zu drehen. Es war so, dass sich Bruno Gröning in den fünfziger Jahren mit Hans Sterneder getroffen hatte. Dieser brachte seine krebskranke Frau mit sich in der Hoffnung, dass Bruno Gröning sie heilen könne. Grete Häusler berichtet, dass diese Begegnung aussergewöhnlich gewesen sei. Von Anfang habe eine ungewöhnliche Atmosphäre geherrscht und beide Herren haben den Eindruck vermittelt, dass sie sich schon lange kennen würden, obwohl sie sich noch nie in ihrem Leben begegnet waren. Bis zu Bruno Grönings Tod blieben beide im Kontakt (Hans Sterneder starb 1981 im Alter von über 90 Jahren) und es war dies keine gewöhnliche Freundschaft wie unter gewöhnlichen Menschen. Am interessantesten jedoch ist der Umstand, dass Sterneder seine beiden Bücher "Der Wunderapostel" und "Der Sonnenbruder" viele Jahre vor dieser Begegnung geschrieben hatte. Deren Inhalt hat vieles gemeinsames mit dem, was Bruno Gröning verkündete.

Dies ist jedoch noch nicht das Ende dieser faszinierenden Geschichte. Der Film entstand sozusagen in einer völlig atypischen Weise. Die Gelder für die Filmproduktion kamen aus freiwilligen Spenden der Freunde des Bruno Gröning-Freundeskreises. Professionelle Filmleute waren lediglich der Kameramann, der Toningenieur sowie ein Schauspieler. Der für das Szenario verantwortliche Thomas Busse, der gleichzeitig Regie führte und die Rolle des Wunderapostels spielte, hatte all dies jedoch noch nie in seinem Leben getan.

Die Schauspieler und Statisten spielten ohne Bezahlung. Der Film wurde an Wochenenden und während des Urlaubes gedreht, den viele der Teilnehmer ausschliesslich für diese Filmarbeiten reserviert hatten. Ihr aller Ziel war nicht materieller Gewinn sondern die Schaffung eines zeitlosen Werkes, einer Sendung für die Menschen, die sich in der heutigen Welt verloren haben. Alle Beteiligten bestätigen einmütig, dass diese Tätigkeit ein wunderbares Erlebnis war. Man kann mit Worten nicht beschreiben, mit welchem Enthusiasmus diese Menschen gearbeitet haben, wie sie sich ihrer Aufgabe verschrieben haben und wie glücklich sie dadurch wurden. Jeder Einzelne finanzierte selbst seine Kosten für Anreise, Verpflegung und Übernachtung. Dies ist wahrscheinlich der einzige Film in der Welt, dessen Kosten von den Schauspielern, Technikern und vom Regisseur aus der eigenen Tasche bezahlt wurden. Am ungewöhnlichsten ist jedoch der Fakt, dass diese Menschen bis dahin noch nie vor der Kamera gestanden haben und über keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet verfügten; mit einem Worte, zu Beginn waren sie absolute Laien. Thomas Busse hatte noch nie in einem Film Regie geführt und noch nie in irgendeiner Rolle als Schauspieler gearbeitet. Gleichzeitig bewerten erfahrene Filmemacher diesen Film als überraschend gut und sagen ihm eine grosse Zukunft voraus. Der Film erhielt ebenfalls von der Presse gute Bewertungen.

Als Schauspieler betätigten sich Freunde aus dem Bruno Gröning-Freundeskreis. Jeder von ihnen hatte schon am eigenen Leibe eine Heilung erlebt. All diese Menschen hatten schon die Wirkung dieser heilenden Kraft an sich selbst gespürt, die nicht nur die sie belastende Krankheit heilte, sondern auch ihr Leben veränderte.

Der unter solchen Umständen entstandene Film war auch aus anderer Hinsicht beispiellos.

Es zeigte sich, dass während des Anschauens des Filmes viele Menschen eine unerklärliche Heilung erlebten. Anfänglich wurde er in Deutschland und Österreich gezeigt und man hatte den Zuschauern zu Beginn der Vorstellung Postkarten ausgehändigt mit der Bitte, ihren Eindruck vom Film mitzuteilen. Zahlreiche Zuschauer, die noch nie etwas von der Lehre Bruno Grönings gehört hatten, berichteten daraufhin von Heilungen, die sie während der Filmvorführung erlebt hatten. Diese bezogen sich sowohl auf Erwachsene als auch auf Kinder. Die Berichte sind sehr zahlreich und natürlicherweise auch sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen verspüren die Kranken das Fliessen einer heilenden Kraft in Form von Wärme, danach treten unterschiedliche Reaktionen wie Schmerzen auf, bis der Zuschauer eine innere Zuversicht gewinnt, dass die Heilung eingetreten ist (dies kann natürlich auch ganz anders verlaufen). Insbesondere ist diese innere Zuversicht, die ihrem Wesen nach aus einer anderen Quelle entspringt, charakteristisch für Heilungen entsprechend der Lehre Bruno Grönings. Dieses Phänomen ist rational gleichermassen unerklärlich wie die Heilung schwerer, langjähriger Erkrankungen.

Dieser Film öffnet die Herzen und es kommt oft vor, dass die Zuschauer das Kino mit Tränen in den Augen verlassen. Die heutige Welt basiert auf Rivalität und Machtstreben. Dies führt dazu, dass wir kalt und hart werden und uns nur selten das Zeigen von Empfindungen und Gefühlen erlauben. Dies wiederum verhindert den wirklichen Kontakt zu anderen Menschen und zu sich selbst. Der Wunderapostel gibt uns das zurück, was wir seit langem verloren haben. Dies geschieht sicher deshalb, weil all seine Schöpfer sich allein durch geistige Werte leiten liessen und in ihre Arbeit ihr Herz und ihre Liebe hineinlegten. Heilung beginnt von der Seele her, denn wie kann der Körper gesund sein, wenn die Seele krank ist. So berichten viele der Zuschauer nicht zufällig davon, dass sich auch ihre Beziehungen zu ihren Nächsten verbessert haben.

Regisseur und Hauptdarsteller Thomas Busse spricht folgendermassen über den Film:

Die Menschen jagen heute der materiellen Welt nach, dem Luxus, Ruhm und Macht. Die grossen Fortschritte unserer Zivilisation sind in Wirklichkeit Schritte zurück, was man an den überfüllten Krankenhäusern, der bestialischen Behandlung von Tieren, der Vernichtung unserer Umwelt, den Kriegen und in den Familien sehen kann. Die Ursache hierfür ist die Abkehr von der Natur und in der Endkonsequenz von Gott. Wir können all das verändern, und dieser Film zeigt, in welcher Weise. Nicht der Inhalt des Wunderapostels ist wichtig, sondern seine Sendung. Es ist mein Traum, dass die zukünftigen Filme nicht um des Ruhmes oder Reichtumes willen gemacht werden, sondern dass sie höheren Zielen gewidmet sind. Wenn ein Film egoistischen Interessen dient, so führt er auch zu entsprechenden Resultaten. Dient er hingegen dem Menschen und hilft diesem, so dient er gleichermassen Gott. .... "Der Wunderapostel" ist ein Aufruf an die Menschheit, vom falschen Weg abzugehen, sich wieder Gott zuzuwenden und seine Gesetze einzuhalten. Das bringt den Menschen und der Erde Heilung. Und weiter: Alles, was wir heute beobachten, brachte mich zu der Überzeugung, dass es für die Menschheit keine Rettung gibt. Den Glauben an den Menschen erhielt ich durch Bruno Gröning. Jetzt weiss ich, dass die Heilung sowie die Lösung all unserer Probleme allein durch den Glauben an Gott möglich ist. 1985 habe ich das erste mal an einer Gemeinschaftsstunde des Bruno Gröning-Freundeskreises teilgenommen, wo kranke Menschen nicht nur ihre Heilung sondern auch das Glück erfahren haben. Dies hilft mir zu glauben, dass Gott uns nicht vergessen hat, dass alles noch so ist, wie es Jesus bereits vor zweitausend Jahren gesagt hat.

Wenn man über den Film "Der Wunderapostel" schreibt, darf man nicht die dazu gehörige wundervolle Musik vergessen, deren Komponist Burkhart Pesch ist. Dieser junge Mensch zeigte schon von Kindheit an ein ungewöhnliches Interesse für klassische Musik. Das Leben verlief jedoch ganz anders und sein Talent trat erst verhältnismässig spät zutage. 1984 kam Burkhart Pesch zum Freundeskreis, wo er eine Heilung erlebte. Wegen dieses Erlebnisses, so schreibt er, glaubte er an die Allmacht Gottes und seinen Einfluss auf das menschliche Leben. Es kam damals das überaus starke Bedürfnis über ihn, Komponist zu werden. Er bat Gott um die Erfüllung dieses drängenden Wunsches und plötzlich wurde er Wirklichkeit - Pesch begann zu komponieren. So entstanden die ersten Chor- und Instrumentalwerke, von denen sich erwies, dass es Kompositionen mit heilender Wirkung waren.

Da Pesch eine vergleichsweise bescheidene musikalische Ausbildung genossen hat, verdienen seine Werke besondere Beachtung. Pesch betrachtet diese nicht als seine eigenen, sondern als Sendung aus einer höheren Welt. Er spricht darüber folgendermassen: Immer wenn ich mich von mir aus hinsetze um zu komponieren, gelingt es mir nicht, wenn ich mich jedoch dem Strom göttlicher Energie öffne, ist alles möglich. Die Musik kommt zu mir und wartet nur darauf, niedergeschrieben zu werden. Das sind grosse Geschenke, die nicht nur mir, sondern Gott und der Welt dienen müssen.

Die Musik zum Film "Der Wunderapostel" ist das wunderbarste Werk dieses jungen Komponisten. Wenn man diese Musik hört, ist man der hiesigen Welt entrückt und die Seele fliegt, alle Sorgen zurücklassend, irgendwo weit hin. Die Musik wird als CD und als Kassette vom Grete Häusler Verlag vertrieben. Dieser Verlag ist gleichermassen Alleinvertreiber des Filmes.

Der Film "Der Wunderapostel" wurde bereits in mehreren Ländern aufgeführt, wobei er in viele Sprachen übersetzt wurde. Jetzt ist auch die polnische Version erschienen. Überall weckt der Film die gleichen Emotionen: Nach dem Filmbesuch sind die Menschen verändert: sie weinen und sie sind glücklich. Häufig sind sie geheilt an Geist und Körper. Gott spricht zu uns auf vielfältige Weise. Warum sollte er nicht auch durch einen Film sprechen können.