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"Beweise für die TranszendenzDie MWF des 'Bruno Gröning-Freundeskreises' dokumentiert Heilerfolge - Teil 1"Die von dem Hamburger Arzt Matthias Kamp 1992 gegründete "Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe" (MWF) ist eine einzigartige Institution: Weltweit sammelt und archiviert sie wissenschaftlich beweiskräftige Dokumentationen von Heilungsfällen, die nach schulmedizinischem Verständnis als "unheilbar" eingestuft werden. Mittlerweile tragen über 4000 MWF-Mediziner in über 50 Ländern zur Anerkennung und Verbreitung der geistigen Heilmethode bei. Diese atemberaubende Entwicklung hängt mit dem Wirken eines einzigen, überaus befähigten und bescheidenen Mannes zusammen, der vor etwa fünfzig Jahren ins Rampenlicht der Öffentlichkeit trat: Bruno Gröning.Franz BurgertEs begann am 15. März 1949 im westfälischen Städtchen Herford. Bis dahin hatte der 1906 geborene Heiler seine einmaligen Fähigkeiten nur im kleinen Kreise eingesetzt: als Kind in der Familie und in den Lazaretten des Ersten Weltkriegs, im Zweiten Weltkrieg dann als waffenloser Soldat an der russischen Front und in sowjetischer Gefangenschaft und danach als Heimatvertriebener im zerbombten Deutschland der Nachkriegsjahre. Immer unentgeltlich von Mund zu Mund privat weiterempfohlen.Doch dieses eine Mal lief es anders. Durch die Heilung des neunjährigen Dieter Hülsmann in Herford wurde Gröning über Nacht in ganz Deutschland bekannt. Ohne dass er dies beabsichtigt hätte, begann damit seine zehnjährige öffentliche MissionAm 18. März hatte der erschütterte Vater, Ingenieur Hülsmann, über seinen an progressiver Muskeldystrophie schwer erkrankten Sohn in der Presse berichtet: "Hilfe bzw. Behandlung auf Heilung wurde mir weder von der Kinderklinik noch von weiteren zehn befragten Professoren und Ärzten in Aussicht gestellt. Der Verfall des Kindes nahm beängstigende Formen an. Dieter ist seit zehn Wochen fest bettlägerig. Er kann weder stehen noch gehen. Selbst beim Versuch zu stehen, knickt er im Kreuz wie ein Taschenmesser zusammen, da er gar keinen Halt mehr verspürt. Die Beine und Füsse sind immer eiskalt und vollkommen gefühllos ..."Eine befreundete Dame, deren gelähmte Schwester durch den Heiler vom Rollstuhl befreit worden war, hatte diesen im Hause Hülsmann eingeführt: "Nach der Einwirkung durch Herrn Gröning setzte sofort die Durchblutung der Beine von den Oberschenkeln beginnend ein. Danach hatte mein Sohn vollkommen warme Beine und Füsse."Und bald darauf rannte Dieter wieder durch Haus und Garten. Dauerhaft geheilt! Der Vater war dermassen dankbar, dass er Bruno Gröning sein Haus am Wilhelmsplatz 7 zur Verfügung stellte, um dessen Heilkraft so vielen Menschen wie nur möglich zukommen zu lassen.Biblische SzenenUnd die Menschen kamen. Die aufsehenerregenden Herforder Einzel- und Massen-Heilungen zogen immer grössere Scharen an.Gröning, der gelernte Zimmermann, entstammte der Welt der Arbeiter und sprach deren Sprache. Krankheitsbeschreibungen schnitt er ab, weil er die körperlichen oder seelischen Gebrechen intuitiv wahrnahm und die Heilung meist durch einige Worte und unscheinbare Gesten auslöste, ohne die Patienten zu untersuchen oder zu berühren. Dieses kurze Einwirken genügte, damit Blinde wieder sehen, Gelähmte wieder gehen konnten und ungezählte Kranke auf der Stelle eine vollständige oder doch wenigstens deutliche Besserung erfuhren. Vor allem aber auch in religiöser Hinsicht wurden die Menschen gestärkt."Danken Sie nicht mir, danken Sie dem Herrgott" war eines seiner Standardworte. Den Menschen Gottes Lebenskraft zu übermitteln und Ihm dadurch möglichst viele wieder zuzuführen, war letztlich sein Hauptziel, dem er sich ohne Vorbehalt verschrieben hatte. Immer wieder kam es vor, dass er für mehrere Tage nicht schlief und kaum ass: Ein Strom von Gebrechlichen wurde zu ihm vorgelassen, denen er völlig selbstlos half. Stets im Beisein von Zeugen übrigens, selbst wenn es sich dabei um skeptische Ärzte handelte. Davon liess er sich nicht im Geringsten aus dem Konzept bringen.Geld nahm er nicht an. Reiche Leute, die sich die Heilung erkaufen wollten, schickte er wieder weg. Und wer an der Allmacht Gottes nachdrücklich zweifelte oder sich über Religion lustig machte, dem sagte er ganz offen, dass er ihm nicht helfen könne.Achtzigtausend Bittschreiben überfluteten in diesen Monaten die Herforder Post, und es geschahen zahllose Fernheilungen. Weit über zehntausend Hilfesuchende kamen persönlich. Biblische Szenen spielten sich ab, wenn er sich langsam durch die Menschenmenge bewegte, hier ein paar Worte wechselte, da ein Paar Gehstöcke wegnahm, dort etwas fragte oder gelegentlich bat, über das weitere Befinden zu berichten und wiederzukommen, drüben zu einigen Invaliden auf einen Lastwagen stieg... Keiner konnte sich der Urgewalt dieses Geschehens entziehen.Das HeilverbotBald nach den ersten Massenerfolgen hatte Gröning den Kontakt mit den zuständigen Dienststellen gesucht. Er wollte Unannehmlichkeiten von vornherein vermeiden und eine Zusammenarbeit mit Ärzten herbeiführen. Doch die Behörden lehnten ab. Im Gegenteil, es wurde ihm ein schriftliches Heilverbot ausgehändigt: angeblicher Verstoss gegen das Heilpraktikergesetz! Also kam es zu einem spontanen Demonstrationszug der Heilungssuchenden, von denen viele unter erheblichen Opfern und zusätzlichen Schmerzen aus ganz Deutschland angereist waren.Das nachfolgende Kräfteringen in der Stadtverwaltung führte zu einem Hin und Her von Verbotsaufhebungen und neuen Verboten ... bis Ärzteschaft und Stadtregierung schliesslich die Oberhand gewannen und sich mit einem Totalverbot durchsetzten.Der Heiler musste, zur grossen Enttäuschung der Hilfesuchenden, Herford verlassen. Er wirkte von da an vor allem in Süddeutschland, wo ihm bei Rosenheim ein grosses Gelände, der Traberhof, zur Verfügung gestellt wurde. Dort überstieg der Ansturm auf ihn alle Erwartungen: Am Höhepunkt seines öffentlichen Wirkens, im September 1949, kamen täglich bis zu 30 000 auf Genesung Hoffende nach Rosenheim - ein Meer von Menschen, unter denen es zu zahlreicher~ Spontanheilungen kam, wenn Bruno Gröning vor ihnen auf dem Balkon stand und in oft minutenlanger, konzentrierter Andacht schwieg ... oder zu ihnen sprach.Das schreckte die Ärztekreise natürlich bundesweit auf. Das unfassbare Phänomen dieses einfachen und doch alle Grenzen sprengenden Volksheilers wurde von manchem Mediziner als Bedrohung der eigenen Zunft und des mühsam erworbenen Berufsethos empfunden. So etwas durfte einfach nicht wahr sein! Das konnte gar nicht mit rechten Dingen zugehen! Hatte es nicht immer schon Scharlatane und Betrüger gegeben? Massensuggestionen? Hypnotiseure? Da glaubt man doch viel lieber den Verleumdungen, als dass man sich von so einem dahergelaufenen Zimmermann das medizinische Weltbild auf den Kopf stellen lässt.Obwohl dieser weiterhin die Zusammenarbeit mit den Ärzten suchte (und vereinzelt auch fand), kam es zu neuen Heilverboten und Prozessen, an deren Ausgang er nur mit erheblichen Einschränkungen weiterwirken konnte: praktisch nur noch im privaten Rahmen.Innerlich verbranntZusätzliche Hindernisse ergaben sich durch "Helfer", die vor allem Geld mit ihm verdienen wollten. Sobald er das erkannte, trennte er sich kompromisslos von ihnen. Es blieb aber nicht aus, dass einige solcher enttäuschter "Insider", allein schon um das eigene Ansehen zu retten, Hetzkampagnen gegen ihn anzettelten. Kurz: Egoisten, die diesen einzigartigen und einmaligen Helferwillen niederhielten und zertrampelten, gab es genug.Dabei wäre es nicht schwer für ihn gewesen, reich und berühmt zu werden. Aus dem Ausland erreichten ihn zum Teil phantastische Angebote. Die Zusage zu einer Show-Tournee durch die USA zum Beispiel hätte ihn aller materiellen Sorgen wohl für immer enthoben. Doch er wusste, dass ihn sein schwerer Schicksalsauftrag in Deutschland bleiben hiess und widerstand allen Verlockungen.Hier musste die entscheidende Schlacht geschlagen und gewonnen werden! Wenn auch nicht unbedingt zu seinen Lebzeiten. Auch das wusste Bruno Gröning. Ab 1955 gipfelten die Intrigen in einem jahrelangen, nie abgeschlossenen Prozess, während dessen Dauer ihm jegliche Tätigkeit untersagt war. Er hatte vorausgesagt: "Wenn man mir das Wirken verbieten wird, verbrenne ich innerlich".Im Spätherbst 1958 befielen ihn ernsthafte Beschwerden. Das Röntgenergebnis schien erschreckend: Magenkrebs in fortgeschrittenem Stadium. Das Resultat der ersten Operation war aber noch erschreckender: nicht mehr operabel! Seine Pariser Vertrauensärzte schlossen die Wunde sofort wieder. Und wunderten sich, wie er überhaupt leben konnte. Und staunten noch mehr über seine rasche Erholung. Er reiste nach Deutschland zurück. Zu seiner letzten Weihnacht.Am 22. Januar 1959 wurde eine zweite Operation in Paris unumgänglich: Darmverschluss. Danach waren Temperatur und Blutdruck unbegreiflicherweise wieder völlig normal. Doch drei Tage später fiel er plötzlich ins Koma und verstarb am frühen Nachmittag des 26. Januar. Dr. Bellanger hatte bei der zweiten Operation die Wahrheit gesehen: "Die Zerstörung in Brunos Körper ist furchtbar, es ist eine innere totale Verbrennung. Wie er so lange leben konnte, und ohne die entsetzlichsten Schmerzen zu erleiden, ist mir ein Rätsel." |