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(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift)

 

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Jugendliche im Freundeskreis
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Aus der Lehre Bruno Grönings
Editorial

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Die tausendste Gemeinschaft im Bruno Gröning-Freundeskreis

Hongkong - das Tor zum "Reich der Mitte"
Much (maf). Die tausendste Gemeinschaft des Bruno Gröning-Freundeskreises ist die erste in chinesischer Sprache. Ihre Geburtsstunde schlug am 10. September 2000, als Dr. Dorothea Brix und Manfred Fortmann in Hongkong einen Vortrag über die MWF hielten.

Bereits erste Erfolge
Den Vortrag in einem ungewöhnlichen, rundum schwarzen Vortragsraum besuchten auch Interessierte und Hilfesuchende, die nur der chinesischen Sprache mächtig waren. So wurde es notwendig, neben der bereits seit einem Jahr in Hongkong bestehenden englischsprachigen Gemeinschaft auch eine in Dr. Dorothea Brix im Kreise der Familie Ben Innchinesisch zu gründen. Ihr gehören etwa 30 Freunde an und es gibt bereits erste Meldungen über eingetretene Heilungen. So hatte z. B. die Kassenwartin Anita Lee eine Entzündung mit Schwellung vom Kiefer bis zum Nacken, die nach regelmässigem Einstellen verschwand. Bei Frau Lau wurden durch Anwenden der Lehre Bruno Grönings Sehstörungen beseitigt.

Internationale Metropole
Hongkong ist eine der grössten südostasiatischen Metropolen und neben Tokio und Singapur grösstes asiatisches Zentrum des internationalen Kapitalverkehrs. Hier leben und arbeiten Menschen aus aller Herren Länder. Nachdem Hongkong 1997 aus der britischen Verwaltung entlassen wurde, ist es wieder Teil des mächtigen chinesischen Reiches. Doch während Hongkong weiterhin die Sonderstellung einer freien Stadt geniesst, bleiben die Grenzen zu China dicht verschlossen. Nur langsam erfolgen vorsichtige Öffnungsbewegungen des Mutterlandes, um an den wirtschaftlichen Vorteilen des florierenden Welthandels teilzuhaben.

Erste Kontakte in China
Durch Informationsvorträge der MWF auf einem alternativmedizinischen Kongress in derPeking: Ben Inn, Dr. Zhao Ping und Dr. Brix bei der Eröffnung des alternativen Kongresses Hauptstadt Beijing (Peking) entstanden erste Kontakte des Freundeskreises in China. Diese Kontakte werden von den Freunden aus Hongkong intensiv unterstützt und weiter entwickelt. Eine Gemeinschaft mit regelmässigen Treffen konnte dort jedoch noch nicht eröffnet werden, weil zunächst eine entsprechende Genehmigung der Behörden vorliegen muss.

Hongkong - ein Tor in der chinesischen Mauer
Das Wissen um die Lebenskraft in der traditionellen chinesischen Medizin schafft ein gutes Verständnis und eine hohe Akzeptanz für die Lehre Bruno Grönings in der Bevölkerung. Von den rund 1,6 Milliarden Menschen in China sprechen allerdings nur relativ wenige Deutsch oder Englisch. Daher kommt der neuen chinesischsprachigen Gemeinschaft in Hongkong besondere Bedeutung zu. Hongkong entwickelt sich zu einem Tor in der chinesischen Mauer und schafft mit seiner neuen Gemeinschaft die Grundlage, dass auch den Menschen in China die Möglichkeit gegeben werden kann, Hilfe und Heilung durch die Lehre Bruno Grönings zu erleben.

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Eine Möglichkeit, die Lehre zu vertiefen

Zur Entstehung der Gemeinschaften im Bruno Gröning-Freundeskreis
Köln (the).
1949 wurde Bruno Gröning in Herford bekannt. Presse, Funk und Wochenschau berichteten. Aber auch Gegner meldeten sich zu Wort. Ihm wurde vorgeworfen, gegen das Heilpraktikergesetz zu verstossen, und obwohl er immer wieder beteuerte, dass nicht er, sondern Gott die Heilungen bewirke, verfolgte das Heilpraktikergesetz ihn bis zu seinem Tod. Immer wieder suchte er Wege, um frei und unbehelligt wirken zu können.

Massenheilungen
Am Anfang seines Wirkens standen die Massenheilungen von Herford und Rosenheim. Die Kranken strömten zu Tausenden zu ihm, erlebten Heilung und gingen wieder. Seine Lehre, seine Aufklärung über die geistigen Gesetze, blieb ihnen unbekannt. Die Umkehr, zu der er seine Zuhörer aufrief, fand nur bei wenigen statt. Die meisten verstanden gar nicht, was er wollte, hatten nur den einen Wunsch, gesund zu werden. Seine Lehre interessierte kaum einen, die meisten nahmen sie nicht einmal wahr.

Heilstätten
Nach der Traberhofzeit wollte Bruno Gröning Heilstätten einrichten. Ärzte sollten Vor- und Nachuntersuchungen durchführen, er selbst wollte ungestört wirken und sich ganz den Hilfesuchenden widmen. Doch diese Pläne scheiterten an der Geschäftstätigkeit verschiedener Mitarbeiter, denen mehr daran gelegen war, die eigenen Taschen zu füllen als den Kranken zu helfen.

Aufbau der Gemeinschaften
So kam es schliesslich zum Aufbau von Gemeinschaften. Dort konnten sich Hilfesuchende regelmässig treffen, die Heilkraft aufnehmen, Erfahrungen austauschen und Bruno Grönings Lehre kennen lernen. Jede Gemeinschaft bekam ihren eigenen Leiter. Gröning selbst kam mehrmals im Jahr und hielt Vorträge.
  Bruno Gröning spricht bei einer Gemeinschaftsstunde
Die Einrichtung der Gemeinschaften diente zwei Zwecken: Zum einen sollten sie Bruno Gröning die Konfrontation mit dem Heilpraktikergesetz ersparen, da er im Rahmen der einzelnen Ortsgemeinschaften lediglich als Redner auftrat und Vorträge hielt. Zum anderen sollten sie den Hilfesuchenden die Möglichkeit bieten, sich mit der Lehre Bruno Grönings auseinanderzusetzen, sie zu vertiefen und in ihr Leben einzubauen. Jedem sollte die Möglichkeit gegeben werden, sein eigener Arzt zu werden und sein Leben gesund und glücklich meistern zu können. In den Gemeinschaften geschahen genauso Hilfen und Heilungen wie seinerzeit in Herford oder am Traberhof. Ganz gleich ob Gröning anwesend war oder nicht.

Gemeinschaften heute
Die heutigen Gemeinschaften im Bruno Gröning-Freundeskreis erfüllen den gleichen Zweck. Auch heute kommen die Hilfesuchenden und Freunde zusammen, um gemeinsam die Heilkraft aufzunehmen und ihr Verständnis für die Lehre Bruno Grönings zu vertiefen. Auch heute werden Erfolge berichtet und Erfahrungen ausgetauscht. Auch heute geschehen Heilungen. Es wirkt die gleiche göttliche Kraft wie seinerzeit in Herford oder am Traberhof. Das Wirken ist das gleiche, die Erfolge sind die gleichen.

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Den Zugang zur göttlichen Kraft erleichtern

Gemeinschaftsstunden im Bruno Gröning-Freundeskreis

Zürich (pej). Regelmässig werden im Bruno Gröning-Freundeskreis alle drei Wochen Gemeinschaftsstunden abgehalten. Bruno Gröning war der Überzeugung, dass der Mensch allein zu schwach sei, um gegen all das Ungute, das einem im Laufe des Lebens begegnet, bestehen zu können. Diese Einschätzung hat sich in der Praxis bis heute bestätigt. Daher haben sich die Treffen, die damals von Bruno Gröning selbst ins Leben gerufen wurden, sehr bewährt und sogar als notwendig erwiesen. Die Gemeinschaftsstunden dienen der gemeinsamen Kraftaufnahme, der Vertiefung der Lehre Bruno Grönings, dem Erfahrungsaustausch und führen zur Stärkung der Glaubenskraft.

Alte Überlieferungen stimmen
Schon in alten Kulturen der Menschheitsgeschichte war bekannt, dass die göttliche Kraft um ein Vielfaches intensiver erlebt wird, wenn mehrere Menschen mit gläubigem Herzen zusammenkommen. Dies wird auch heutzutage von den Teilnehmern der Gemeinschaftsstunden bestätigt: Die göttliche Kraft kann in grossem Masse durch unterschiedlichste Körperreaktionen und Empfindungen erlebt werden. Ferner wird häufig angegeben, dass die Gemeinschaft den Zugang zur Kraft sehr erleichtert und die Krafteinwirkung in diesen Stunden um vieles stärker erlebt wird.

Erfahrung und Überzeugung
Der Erfahrungsaustausch während der Gemeinschaftsstunde ist von zentraler Bedeutung, weil er zur Stärkung der Glaubenskraft führt. Bruno Gröning sagte: "Glaube und vertraue, das, meine lieben Freunde, ist alles!" So zum Beispiel in der Gemeinschaftsstunde in St. Gallen: Zwei Frauen, eine über 80 Jahre alt, die andere im mittleren Alter, litten an einer ärztlich diagnostizierten Kniegelenkarthrose. Die ältere Frau kam mühsam mit Krücken in die Stunde. Nachdem sie während eines 3/4 Jahres regelmässig die Gemeinschaftsstunden Den Alltag zurücklassen: gemeinsames Singen zu Beginn einer Gemeinschaftsstunde
besucht hatte und auch zu Hause immer die Kraft aufnahm, konnte sie beschwerdefrei gehen, Treppen steigen und durch Kniebeugen ihre Heilung eindrücklich demonstrieren. Die jüngere Frau mit der gleichen Belastung war bei diesem Heilungsbericht anwesend. Später teilte sie den Freunden mit, dass sie sich damals sagte: "Wenn es bei dieser betagten Frau geholfen hat, wird es wohl bei mir auch helfen, so Gott will." Angetrieben von diesen Gedanken konnte sie viel Vertrauen und Glaubenskraft aufnehmen. Ein halbes Jahr später erlangte sie ebenfalls die Heilung. Beide Heilungen sind dokumentiert und durch Nachuntersuchungen medizinisch bestätigt. Interessierte Menschen können sich so von der Wahrheit der Heilungen überzeugen.

Göttliche Gesetze
Auf dem Weg zur göttlichen Ordnung und Gesundheit gilt es, bestimmte Gesetze zu beachten und einzuhalten. Diese Gesetzmässigkeiten werden in der Lehre Bruno Grönings aufgezeigt und in den Gemeinschaftsstunden erläutert. Bruno Gröning stellte fest: "Der Mensch ist einer Macht unterworfen, und das ist die Macht der Gewohnheit." Die grosse Anzahl der Berichte innerhalb des Freundeskreises bestätigt: Auch in diesem Punkt können die gesammelten Erfahrungen der Freunde helfen, eigene schlechte Gewohnheiten abzulegen.

In all den Jahren hat sich eines deutlich gezeigt: Die Gemeinschaftsstunden sind eine für viele Menschen hilfreiche Einrichtung, um Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings zu erleben.

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Erfolgsbericht von Egbert Wagner

38 Jahre, Gemeinschaft Altenkirchen

Belastungen
Im Alter von 25 Jahren bekam ich im Herbst 1986 starke Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Hinzu kamen geschwollene Füsse, die ebenso wie Knie und Finger stark schmerzten. Das rechte Kniegelenk sowie beide Zeigefinger waren stark geschwollen. Schmerzfrei war ich nie. Ich konnte mich nicht mehr alleine anziehen oder zur Toilette gehen. Das Traktorfahren wurde zur Tortur für mich - wir haben Landwirtschaft.

Rentenantrag mit 27
Während eines vierwöchigen Krankenhausaufenthalts mit anschliessender Kur wurde die Diagnose Rheuma (chronische Polyarthritis) gestellt. Voltaren und Cortison wurden meine ständigen Begleiter. Die Blutsenkung war immer erhöht. Mit Mitte 20 ging ich buchstäblich am Stock, wie ein alter Mann. Auch eine Goldtherapie blieb erfolglos. Der Facharzt forderte mich im Herbst 1988 (nach zwei Jahren der Arbeitsunfähigkeit) auf, die Rente zu beantragen. Alle Behandlungen waren letztendlich erfolglos. Später wurde die Diagnose auf Verdacht auf Spondylarthritis ancylosans (Morbus Bechterew) mit im Vordergrund stehender Oligoarthritis erweitert. Selbst ein Kuraufenthalt am Toten Meer in Israel hatte mir nur kurzzeitig Linderung verschafft.

Wie kam ich zur Lehre?
Durch einen Bekannten hörte ich von der Lehre Bruno Grönings, in die ich kurze Zeit später in Köln eingeführt wurde.

Heilung
Ein halbes Jahr nachdem ich begonnen hatte, regelmässig die Treffen der örtlichen Gemeinschaft zu besuchen, konnte ich das Cortison weglassen. Sechs Monate später gingen langsam die Schwellungen zurück und die Schmerzen liessen nach. Den Stock brauchte ich nicht mehr.

Mein Ziel: Arbeiten gehen
Nun ging es bergauf. Mein Ziel, wieder arbeiten zu gehen, rückte näher: Egbert Wagner mit seinen Kindern. Sie haben wieder einen gesunden und aktiven Papa.Zunehmend konnte ich mehr und mehr in der Landwirtschaft von Eltern und Schwiegereltern mitarbeiten. Nach einem Kuraufenthalt 1990 konnte ich schliesslich die Arztbesuche ganz einstellen. Zuerst waren die Füsse, dann die Finger, das rechte Knie und zuletzt der Rücken schmerzfrei. Seit 1991 gehe ich zusätzlich einem ausserlandwirtschaftlichen Beruf nach. Im Laufe des Jahres 1992 verschwanden Schmerzen und Schwellungen endgültig.

Heute kann ich bereits auf mehr als 8 Jahre als Geheilter zurückblicken und ich bin in der Lage, als gesunder Mensch durch meiner Hände Arbeit meine Familie zu ernähren.

Matthias Kamp, Arzt

Ärztlicher Kommentar

Bei Herrn Wagner wurde die Diagnose einer initialen Spondylarthritis ankylosans (Morbus Bechterew) mit im Vordergrund stehender Oligoarthritis gestellt. Die Erkrankung begann im Oktober 86 mit heftigen Rückenschmerzen im LWS-Bereich. Im November 86 kamen arthritische Beschwerden (Schmerz, Schwellung, Bewegungseinschränkung etc.) in verschiedenen Gelenken hinzu. Eine Arbeitsfähigkeit war trotz fortgesetzter Therapie mit hochdosiertem Voltaren und Cortison nicht mehr gegeben. Eindrucksvoll für mich als Arzt war, dass ein Jahr nach der Einführung trotz Absetzens von Cortison und nur gelegentlicher Einnahme von Aspirin entgegen dem medizinisch zu erwartenden Verlauf die Schmerzen, Schwellungen und die Bewegungseinschränkung so stark zurückgingen, dass Laufen ohne Stock wieder möglich wurde. Vier Jahre nach der ersten Aufnahme der Heilkraft war eine völlige Beschwerdefreiheit eingetreten. Eine arbeitsmedizinische Untersuchung im März 98 ergab keine krankhaften Veränderungen und weitgehend normale Blutwerte. Ein Internist bestätigte dies im April 99 und bescheinigte bezüglich der Grunderkrankung völlige Erscheinungsfreiheit und fehlende Behandlungsbedürftigkeit.

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Persien - Bruno Gröning und der Islam

Vortrag auf internationalem Kongress in Teheran

Hamburg (mak). Was lange Zeit unmöglich schien, wurde im November 2000 Wirklichkeit: Ein Vortrag über die Lehre Bruno Grönings im Iran. Bereits im Dezember 1998 wurde auf dem Internationalen Kongress für Akupunktur und komplementäre Medizin in Colombo/Sri Lanka ein wichtiger Grundstein für die spätere Entwicklung gelegt. Hier wurde Prof. Dr. J. Nijjati (62), Professor für Public Health und stellvertretender ärztlicher Leiter der Shaheed Beheshti Universität in Teheran, auf den Bruno Gröning-Freundeskreis aufmerksam. Der überzeugte Moslem und langjährige Facharzt konnte die Lehre Grönings schnell annehmen.

Persönliche Überzeugung
Bereits ein Jahr später besuchte Prof. Nijjati eine Tagung des Freundeskreises in Berlin. Tief beeindruckt von dem internationalen Geschehen im Freundeskreis, bat er den Leiter der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) zu einem Vortrag über die Lehre Bruno Grönings nach Teheran. Dies wurde durch die Einladung zum ersten internationalen Kongress für traditionelle Medizin und Materia Medica an der School of Pharmacy der Shaheed Beheshti Universität im November 2000 möglich.

Andere Länder - andere SittenVereinte Gegensätze: Muslimische Mediziner/innen beschäftigen sich mit Heilung auf dem geistigen Weg.
Die islamischen Gesetze gilt es zu beachten. So tragen die weiblichen Besucher des Kongresses schwarze Umhänge, die den ganzen Körper einschliesslich Kopfhaar bedecken. Frauen und Männer sitzen in den Vorträgen getrennt voneinander. Auf einem medizinischen Kongress ein ungewöhnlicher Anblick für westliche Augen, erinnern die Frauen in ihrer Kleidung mehr an Nonnen als an medizinische Fachkräfte. Doch wie wenig zählt das Äusserliche! Matthias Kamp: "Ich begegnete einer Herzlichkeit, die ich noch auf keinem Kongress erlebt hatte. Fast familiär war die Atmosphäre. Ich erlebte einen in vielem beeindruckenden internationalen Kongress in einem mir bis dahin unbekannten Land."

Kamps Vorträge waren vollkommen überlaufen, das Interesse an der Lehre Bruno Grönings war riesengross. Mehrere Stunden wurde er nach dem Vortrag von Interessierten mit Fragen überhäuft: "Kann es wirklich so eine Kraft geben?" Doch viele haben die göttliche Kraft, die Bruno Gröning Heilstrom nannte, selbst am Körper gespürt. Eine Doktorin der Pharmazie berichtete schon kurz nach dem Vortrag von der Besserung einer chronischen Migräne, eine andere Frau verlor die ständigen rheumatischen Schmerzen in den Händen. 190 Personen, alle Akademiker, Pharmazeuten, Ärzte, Studenten, sogar der Leiter einer pharmazeutischen Fabrik, gaben ihre Adresse ab, um zukünftig bei der Arbeit der MWF mithelfen zu können und Informationen über die Arbeit der MWF-Ärzte zu erhalten. Der Kongressleiter lud Kamp zu einem Folgekongress ein.

Sie sind dem Geistigen näher
Kamp: "Es waren unvergessliche Tage für uns, die wir in Begleitung von Prof. Nijjati, der uns in seinem Haus aufgenommen hatte, erlebten. Prof. Tschukurow, ärztlicher Direktor der Abteilung für medizinische Physiologie der Universität Duschanbe/Tadschikistan, begleitete uns während des Kongresses als Berater. Er stiess vor Jahren nach einem Vortrag zur MWF. Als Moslem war sein Eintreten für die Lehre Bruno Grönings beim Start in einem Land wie dem Iran äusserst wichtig. Es war für uns nicht leicht, das grosse Land mit seinen Menschen, dem islamischen Glauben und der eigenen Tradition nach einer Woche wieder zu verlassen. So erdrückend die 10-Millionenstadt Teheran mit Verkehrschaos und Smog auch war - dieses Land trägt einen geistigen Reichtum in sich, der darauf wartet, sich entfalten zu können. Ich habe das sichere Gefühl: Die Menschen in diesem Land warten auf die Lehre Bruno Grönings." 

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Das Phänomen Gröning
Auf den Spuren eines "Wunderheilers" (Teil 4)

- Der Prozess und seine Hintergründe -

Berlin (jb). Warum müssen bestimmte Dinge geschehen? Welchen Sinn haben sie gehabt? Der Prozess gegen Bruno Gröning ist voll solcher oder ähnlicher Fragen. Er ist ein Kristallisationspunkt immer wiederkehrender Zweifel an etwas, was doch eine der zentralen Säulen einer funktionierenden Gesellschaft sein sollte: das Rechtssystem! Unabhängig will, ja muss es sein. Alle Menschen sollen gleich sein vor dem Gesetz. Allein dem soll Recht gesprochen werden, der es auch hat. So weit, so gut.

Der Rechtsstaat - alles nur Theorie?
Der Dokumentarfilm "Das Phänomen Gröning" stellt dar, was damals wirklich geschah. Thomas Busse (37), Drehbuchautor und Regisseur: "Für mich als Dokumentarfilmer zählen allein die Fakten. Wir haben an den Originalstätten gedreht, so z. B. im Justizpalast des Schöffengerichts München-Land, wo die Prozesse gegen Bruno Gröning stattfanden. In den Archiven gibt es eine Vielzahl von Dokumenten und Ordnern über den Prozessverlauf. Daraus wird ersichtlich: Die Tatsachen schreien zum Himmel. Gegen Bruno Gröning wurde eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet."

Der Kampf um die Zulassung
Es stellt sich die Frage: Was wollte Gröning? Naiv war er nicht. Dachte er wirklich, dass man ihm eine Heilgenehmigung erteilen würde? Zumindest strebte er diesen Rechtsstatus an, um Zugang zu den Heilungssuchenden zu erhalten. Bereits am 9. September 1949 hatte sein Anwalt Dr. Roedel einen offiziellen Antrag bei der Behörde gestellt zwecks Erlaubnis seines Wirkens nach der Ausnahmebestimmung des § 2 Abs. 1 des Heilpraktikergesetzes (HPG) "für besondere ursprüngliche Heilbegabung". Doch Mitte 1950 lag die Genehmigung immer noch nicht vor. Seine Gegner, Ärzteschaft und Kirche, wollten ihn im Dickicht des Bestimmungswirrwarrs von Vorschriften, die den Sinn und Zweck seines Wirkens ohnehin niemals hätten erfassen können, straucheln lassen. Busse: "Bruno Gröning wollte Heilpraktiker werden. Man hat dies aus fadenscheinigen Gründen nicht zugelassen. Es hätte sein Tun und Wirken legitimiert. Da war eine enorme Lobby am Werk, ihn zu vernichten, dies zeigen die Fakten. Ich bringe das im Film ganz klar zu Tage."

Sie lassen nicht locker
Bruno Gröning ist im Jahr 1950 auf dem Höhepunkt seines öffentlichen Wirkens. Doch seitdem er bekannt wurde, drängen zweifelhafte Gestalten an seine Seite, bieten ihre Hilfe an. Es sind Geschäftemacher, die ihre Chance sehen, mit dem Phänomen Gröning Geld zu verdienen, viel Geld. Gröning duldet diese Männer eine Zeit lang um sich und liefert sich ihnen förmlich aus. Seine treu ergebenen Mitarbeiter verstehen das nicht. "Warum erkennt Gröning, ein Mann, dem zahlreiche Zeitzeugen hellseherische Fähigkeiten bestätigen, nicht, was diese Leute vorhaben?", so fragen sie sich.

"Es geht um mehr, als Sie sich heute vorstellen können."
Doch Bruno Gröning geht es um mehr, und das ahnen seine Gegner. So jagen sie ihn. Stationen:

· Das Heilverbot von Herford Mai/Juni 1949.
· Die unhaltbaren Zustände am Ende der Traberhofzeit September/ Oktober 1949.
· Der 1. Prozess 1951/ 52, der mit einem Freispruch für Gröning endet.

Doch mit der damit verbundenen Aufforderung, sich künftig jeglicher Heiltätigkeit zu enthalten, werden Bruno Gröning die Hände gebunden, wird sein weiteres Wirken erschwert. Bruno Gröning sagte voraus: "Wenn man mir das Wirken verbieten wird, verbrenne ich innerlich." Die Aussage, die mit dem Verstand nicht zu erklären ist, wird später von Dr. med. Bellanger nach der Operation Grönings in Paris bestätigt: "Es ist eine innere totale Verbrennung."

Mit dem Verstand nicht zu erfassen
Weitere Stationen: Das jahrelange Ringen um die Heilgenehmigung und ein erneuter Antrag auf Zulassung als Heilpraktiker 1953, der aber bereits im Vorfeld der Antragstellung abgelehnt wird.

Die Ärzteschaft hatte das Heidelberger Gutachten verweigert und bezieht nun gegen Gröning Position, da dieser aus seinem Wirken keine Geschäfte machen will (siehe Teil 2 der Serie in der Ausgabe Herbst 2000).

Die Presse - anfangs für Gröning - schreibt fast nur noch gegen ihn.

Geschäftemacher, wie Graf Michael Soltikow oder ehemalige Mitarbeiter, wie Otto Meckelburg, Eugen Enderlin, Dr. Kurt Trampler und Egon Arthur Schmidt, von denen sich Gröning getrennt und deren Machenschaften er entlarvt hatte, rächen sich an ihm, indem sie Lügen über ihn verbreiten oder private Klagen gegen ihn führen.

Im Jahre 1955 beginnt ein neuer Prozess gegen Gröning, der sich bis zu seinem Tode hinziehen sollte.

Der Grosse Prozess
Busse setzt bei der Darstellung der Prozessproblematik u. a. auf eine Schauspielszene, die Aus einer Spielfilmszene: Bruno Gröning nimmt vor Gericht Stellung zu den Anschuldigungen eindrucksvoll die Anhörung Bruno Grönings vor dem Schöffengericht München-Land wiedergibt. Dazu Dr. jur. Rolf Reinhard (42), Darsteller des Vorsitzenden Richters und elber Jurist: "Der Fall Gröning ist eine juristische Tragödie und hat meine Aufmerksamkeit besonders erregt. Gerne war ich daher bereit, in diesem Dokumentarfilm mitzuwirken. Bruno Gröning schien nicht eben den besten Verteidiger zu haben. Gerade in einem Strafverfahren ist ein guter und engagierter Anwalt aber unerlässlich, zumal wenn - wie hier - eine unbekannte Materie (Heilungen auf geistigem Weg durch die Kraft des Wortes) zurRegisseur Busse überprüft die Kamera-EinstellungBeurteilung anstand."

Keine gerechte Chance
Busse bringt das Prozessgeschehen auf den Punkt: "Der Richter war gar nicht daran interessiert, ob Gröning unschuldig war. Es ging ihm nicht um Schuld oder Unschuld, es ging letzten Endes darum: Wie können wir ihn verurteilen? Das ist mein Eindruck, den ich nach intensiven Recherchen gewonnen habe. Das war keine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema, da Im Blickpunkt der Öffentlichkeit: grosses Medieninteresse begleitete den Prozess haben ganz andere 'Kräfte' im Hintergrund gewirkt. Er sollte verschwinden und hatte keine gerechte Chance, seine Unschuld zu beweisen."

Wie kommt eine Heilung zustande?
Bruno Gröning sagte einmal auf das Prozessgeschehen bezogen: "Keiner im ganzen Prozess hat sich interessiert, wie eine Heilung zustande kommt, weder der Richter noch meine beiden Rechtsanwälte. Hätte einer davon danach gefragt und sich interessiert, so hät- ten sie die Wahrheit gewusst: Dass ich in beiden Anklagepunkten unschuldig bin." Busse kann das bestätigen: "Alles was man Heilpraktikern an Tätigkeiten unterstellt, hat Gröning nie getan, wie z. B. Untersuchungen durchzuführen, Diagnosen zu stellen, Spritzen zu setzen oder Medikamente zu verordnen. Dr. Beyer hat dazu Gutachten abgegeben und dies bestätigt. Es ist ja geradezu absurd, da wäre ja jeder Pfarrer nach dem Heilpraktikergesetz zu belangen, wenn es einem Zuhörer nach der Predigt besser ginge."

Entlastungszeugen werden abgelehnt
Doch im Verlauf des Prozesses werden solche Entlastungszeugen gar nicht erst zugelassen, ihre schriftlichen Stellungnahmen werden nicht einmal zu den Akten genommen. Die erste Verhandlung fand vom 30. Juli bis zum 1. August 1957 statt. Gröning wird zwar vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung (Anklagepunkt Ruth Kuhfuss) freigesprochen, wegen Verstoss gegen das Heilpraktikergesetz jedoch verurteilt. Dr. Reinhard: "Der Verteidigung Grönings ist es nicht gelungen, dem Gericht die wahre Bedeutung seines Wirkens glaubhaft darzulegen. Zudem hätte der Anwalt Grönings nach der erstinstanzlichen Verurteilung Berufung einlegen müssen. Dann wäre der Sachverhalt, der zur Verurteilung geführt hat, in der zweiten Instanz noch einmal vollständig darlegbar gewesen - einschliesslich der Anhörung von Zeugen, Sachverständigen usw."

Doch der Anwalt Grönings, der sich für den erreichten Freispruch in der Sache Kuhfuss feiern liess, hatte es der gegnerischen Seite überlassen, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen. Die Staatsanwaltschaft beschränkte sich jedoch auf eine Berufung gegen das Strafmass, was dazu führte, dass die Tatsache der Verurteilung wegen Verstosses gegen das Heilpraktikergesetz festgeschrieben und unangreifbar wurde.

Und in der nächsten Folge:
Ende des Prozesses und Tod in Paris.

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Es war wie ein Märchen

Erfahrungsbericht von Ruth-Maria F. (30)

Wien (ruf). "Gott ist der grösste Arzt", sagte Bruno Gröning. Was wäre mir an körperlichem und seelischem Leid erspart geblieben, wenn ich um diese Wahrheit früher gewusst hätte! Aber es hatte mir in meinem Leben nie jemand von höheren Dingen erzählt. Ich bin gut versorgt gewesen, hatte gute, liebevolle Eltern, und es gab kaum materielle Wünsche, die mir nicht erfüllt worden sind. Auch in der Schule hatte ich keine Probleme, und doch war mein Herz voller Fragen, die mir niemand beantworten konnte.

Gott schien so weit weg
Als Kind habe ich an den lieben Gott geglaubt, in der Bibel hatte ich gelesen, wie kranke und unglückliche Menschen geheilt wurden, und auch die Worte von Jesus waren mir sehr zu Herzen gegangen, als Er sprach: "Alles, worum ihr den Vater im Vertrauen und Glauben bittet, wird euch gegeben!" Genau das wollte ich erleben, aber scheinbar wurde ich nicht erhört, denn mein eigenes Leben, mein Körper, der immer kranker und schwächer wurde, das ganze Elend, die Not der Erde und das Leid der Tiere sprachen doch eine ganz andere Sprache. Konnte Gott sich denn wirklich um alles kümmern? Ich dachte, dass der liebe Gott viel zu tun hat und weit, weit weg von mir sein müsse, meine Anliegen wohl auch zu gering seien, um vor Ihm Gehör zu finden.

Weglaufen?
Ich bekam Neurodermitis mit Ausschlag und Juckreiz am ganzen Körper. Es wurde immer schlimmer. Ich konnte kaum Kontakt zu Tieren haben, die ich so sehr liebte, durfte nicht essen, was mir schmeckte, und viele Menschen ekelten sich vor dem Ausschlag. Manchmal wäre ich am liebsten weggelaufen, hätte ich nur gewusst, wohin! Und was taten die Erwachsenen, die eigentlich hätten wissen müssen, was gut ist und was schlecht? Ich kannte nur lauter Egoisten, jeder bedacht auf seinen Vorteil und auf der Hetzjagd nach materiellen Dingen. Mit jedem Jahr, das verging, verlor ich den Glauben an das Gute mehr und irgendwann war ich so weit zu tun, was alle taten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Kartenhaus fällt zusammen
Ich suchte mir einen gutbezahlten Job bei einer Pharmafirma, hatte einen Freund, den ich nicht liebte und zwang meinen Körper mit allen Mitteln, meinen Ansprüchen zu genügen. Ich wollte geniessen, und das um jeden Preis, so lange es eben ging. Was gingen mich schliesslich all die Probleme der Welt an? Als ich dann hoffnungslos krank im Spital lag und kein Arzt mir mehr helfen konnte, fiel dieses elende Kartenhaus meines "verlebten" Lebens in sich zusammen.Gezeichnet von ihrer Belastung (1996)

Es war wie ein Märchen
In dieser Situation stiess ich durch Zufall auf den Freundeskreis und wurde in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Was ich dort zu hören bekam, war mir total neu. Dass Bruno Gröning heute noch immer imstande sein sollte zu helfen, konnte ich damals nicht wirklich glauben. Es war für mich wie ein Märchen, und vielleicht habe ich es deshalb geschafft, die Heilkraft so gut aufzunehmen. Praktisch über Nacht erlebte ich die Spontanheilung und wurde - was ich in meinem ganzen Leben vorher nie war - gesund! Ich war plötzlich, ohne definierbare Ursache, wiederRuth F. im September 2000: ihre Heilung überzeugt glücklich. Ich begann alles zu essen, und es schadete mir nicht mehr. Die Haut heilte ab, ich brauchte keine Medikamente mehr. Und das Schönste war, dass ich beim Kontakt mit Tieren keine allergischen Reaktionen mehr hatte. Es ist einfach alles gut geworden und bis zum heutigen Tage geblieben. All das ist fast sechs Jahre her und ich stehe in der Endphase meines Studiums zur Tierärztin. Heute kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass es mehr um uns gibt als die materielle Welt - und dass es sich zu leben lohnt!

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Sofia - das Herz Bulgariens

Mühevolle Aufbauarbeit/Abenteuerliche Reisen/Dankbare Menschen
Autopanne in Bulgarien, nahe der rumänischen Grenze.
Frankfurt (adw). Als junge Frau fuhr ich 1967 mit meinem Mann zum ersten Mal nach Sofia, in die Hauptstadt Bulgariens. Ich habe nicht ahnen können, dass ich fast 30 Jahre später in diesem Land Vorträge über Heilung auf geistigem Weg halten würde.

Aller Anfang war schwer
Doch wie kam es dazu? In dieser riesigen Millionenstadt Sofia, diesem Schmelztiegel unterschiedlichster Ethnien, mit einem hohen - durch die Zugehörigkeit zum Ostblock bedingten - Anteil von Konfessionslosen (heute noch 64 %), lebten Anfang der 90er Jahre nur wenige Bruno Gröning-Freunde. Sie sprachen Esperanto und wurden von Detlef Meier, dem Leiter der Esperantistengruppe im Freundeskreis, betreut.

Es ging in kleinen SchrittenGemeinsam stärker: die Gemeinschaftsleiter und Helfen von Pleven.
1994 unternahmen Grete Häusler und Manfred Fortmann die erste Reise nach Sofia. Noch waren es weniger als 100 Bulgaren, die sich zum Freundeskreis zählten. Dann 1995, als ich mit Frau Häusler und weiteren deutschen Freunden in Sofia war, wurde im bulgarischen Fernsehen über Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings berichtet. Seit dieser Zeit wird regelmässig über Bruno Gröning und den Freundeskreis in den Medien informiert.

Nach vier Jahren intensiver Aufbauarbeit konnte im Oktober 1998 Dr. Dorothea Brix, die der MWF angehört, in der medizinischen Universität von Sofia einen Vortrag über die geistige Heilweise durch die Lehre Bruno Grönings halten. Der Hörsaal war mit Dozenten, Ärzten, Professoren und Medizinstudenten voll besetzt. Ein Professor bedankte sich nach dem Vortrag herzlich bei Frau Dr. Brix mit den Worten: "Während meiner Ausbildung als Mediziner hörte ich von der vis vitalis, der Lebenskraft, und nun darf ich diese Lebenskraft erleben." Weitere Einladungen der medizinischen Universitäten auch in anderenSofia, November 1999: Die Teilnehmer zeigen reges Interesse nach dem Vortrag in der Sportakademie. bulgarischen Städten folgten. Im November 1999 sprach Matthias Kamp, Leiter der MWF, vor 500 Interessierten und Hilfesuchenden in der Sportakademie von Sofia.
Viele Hilfen und Heilungen sind seit dieser Zeit in Bulgarien geschehen, wie z. B. die der Dozentin Dr. Julia Zaberska. (siehe Ausgabe Herbst 2000). Seitdem werden in Bulgarien regelmässig Ärzte-Informationsvorträge gehalten.

Mittlerweile gibt es fünf Gemeinschaften allein in Sofia, 20 in ganz Bulgarien mit fast 1500 Freunden. Nach sieben Jahren Aufbauarbeit ist mein Wunsch erfüllt worden, dass die Lehre Bruno Grönings auch in Bulgarien bekannt wird und den Menschen eine Möglichkeit bietet, Hilfe und Heilung zu erlangen.

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Das Musterland der geistigen Heilung

Ein Reisebericht von Anita Müller

Hyderabad (anm). Ich kann es kaum erwarten, bis das Flugzeug endlich indischen Boden berührt. Es ist, als würde ich nach Hause kommen. Nachdem der Einreisebeamte den langersehnten Stempel in den Pass gedrückt hat, beginnt der Kampf um das Gepäck, dann noch durch die Zollabfertigung. Geschafft!

Es ist November. Schwere, feuchte Luft dringt in die Nase - 30°C Temperaturunterschied zu Deutschland. Unzählige Stimmen und Sinneseindrücke überfluten den meist übermüdeten Neuankömmling: "Taxi Madam", "Shuttlebus", "Rikscha - very cheap", "National Airport"?... Trauben von Menschen drängeln sich an den Rändern des Ausgangs, wie soll ich nur Prof. Joshi, den Landesleiter des Bruno Gröning-Freundeskreises in Indien, finden?

Lehre Grönings auch in Indien
Irgendwie fanden wir uns dann doch. 15 Universitäten in ganz Indien warteten auf uns. Manfred Fortmann, Organisator der Reise und u. a. Auslandsbeauftragter des Freundeskreises, reiste am nächsten Tag an. Unsere erste gemeinsame Station war Bangalore im Süden Indiens. Über 200 Universitäts- professoren folgten dort unseren Vorträgen. Der Direktor der Uni sagte: "Den Heilstrom muss man selber spüren - es ist wie Zucker essen, bevor man den nicht gekostet hat, weiss man nicht, was süss ist!" In Hyderabad wurden wir am späten Abend des nächsten Tages erwartet. Noch um 22 Uhr hielten wir eine Gemeinschaftsstunde ab. Am Morgen darauf waren wir bei Dr. med. Reddy, einem Allgemeinmediziner, eingeladen. Er hatte etwa 30 seiner Kollegen zusammengerufen, die sich begeistert zur Mitarbeit in der MWF bereiterklärten. Und dann erlebte ich zum ersten Mal das, was ich wohl nie mehr vergessen werde: Spontan Geheilte kamen auf die Bühne, um sich zu bedanken! Ein Arzt konnte wieder viel besser atmen, einer Dame war es nach Jahren wieder möglich, Treppen zu steigen, und eine junge Frau, die sich vorher kaum bewegen konnte, kam auf eigenen Beinen auf die Bühne ans Mikrophon.

Massenandrang bei Vorträgen
Wie gross das Interesse an der Lehre ist, zeigte sich am 5. November, als wir - noch unter den starken Eindrücken der vielen spontanen Heilungen - die erste Pressekonferenz in Indien abhielten. Vor mehr als 30 Medienvertretern standen Prof. Joshi, Manfred Fortmann und ich über eine Stunde Rede und Antwort. Während der folgenden Tage berichteten viele Zeitungen über das Leben Bruno Grönings, die vielen Heilungen und unseren Aufenthalt. Etwa 800 Menschen meldeten sich daraufhin bei der eingerichteten Kontaktstelle - dort konnte die Flut kaum bewältigt werden.

Universitäten beschäftigen sich mit der Lehre Grönings
Weitere Stationen der Vortragsreise waren: Yoga- und Ayurvedastudenten der Benares Hindu University und der Sampurnanda Sanskrit University von Varanasi - Studenten und Professoren waren gleichermassen begeistert. Die Städte Jamnagar, Bhavnagar, Rajkot und Baroda im Bundesstaat Gujarat. Hier waren die Universitäten oder medizinischen Vereinigungen die Gastgeber. Dank der langen Tradition und Erfahrung des indischen Volkes mit geistiger Heilung bedarf die von Bruno Gröning gelehrte Art der Kraftaufnahme sowie die geistige Heilung an sich keiner Erläuterung. Ich erlebte in allen Vorträgen bei vielen Zuhörern Heilungen nach kürzester Zeit. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl der Dankbarkeit und Demut, das wohl jeden durchzieht, wenn Menschen auf einen zugehen und sagen: "Wie ist es nur möglich, die Schmerzen sind weg!", oder "Mein Körper tut nicht mehr weh!" Am letzten Abend der Reise überreichte uns der Ministerpräsident des Staates Gujarat - ein Staat mit immerhin 40 Mio. Einwohnern -, Herr Sundersinghji Bhandari, stellvertretend für den Freundeskreis eine "Friedensurkunde". Sie sei ein Zeichen des Dankes dafür, dass durch die Lehre Bruno Grönings wieder altes Wissen nach Indien zurückgebracht werde und Heilung auf geistigem Weg wieder für viele Menschen auf einfache Art erlebbar sei.

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Die Existenz Gottes ist eine Tatsache

Auszug aus dem Buch "Revolution in der Medizin" von Matthias Kamp
Vor Bruno Grönings Vorträgen sprach in den meisten Fällen ein Helfer zu den Heilungssuchenden und wies sie auf die Voraussetzungen hin, die erforderlich sind, um die Heilkraft in sich aufzunehmen. Die Anwesenden sollten weder die Arme noch die Beine kreuzen, die Gedanken auf etwas Schönes lenken und aufmerksam ihren Körper beobachten.

Empfangen, was der Körper benötigt
Bruno Gröning fasste diese Bitte einmal selbst in folgende Worte: "Wenn Sie jetzt dazu übergehen und wirklich im guten Willen Ihrem Körper Beachtung schenken. Wenn ich all meinen Mitmenschen immer dazu angeraten, dass er [jeder Einzelne] seinen Körper nicht lümmeln soll und dass er die Beine nicht zu überkreuzen hat, denn dazu hat Gott ihn nicht geschaffen, denn hier will er doch das Wertvollste empfangen, so muss er mit offenen Händen frei dasitzen und auch einen Herzenswunsch haben, Gott darum bitten, dass Er ihm das gibt, was er für sich wirklich nötig hat. So Sie das jetzt tun, Freunde, werden Sie wirklich nicht nur was, sondern nur immer das empfangen wie auch empfinden, was Ihr Körper benötigt."

Andere Heiler bestätigen es
Ich konnte in meinen Gesprächen mit verschiedenen Heilern beobachten, dass diese in gleicher Weise verfahren. Ein Heiler aus Bremen sagte mir, er sei rein intuitiv darauf gekommen, dass die Heilkraft besser fliesse, wenn man Arme und Beine nicht kreuze. Eine Heilerin berichtete mir, dass sie nicht arbeiten könne, wenn die Hände des Heilungssuchenden überkreuzt seien. Sie habe dann das Gefühl, es staue sich etwas in ihr.

Ein angenehmer Strom
Bruno Gröning hatte die zugrunde liegenden Vorgänge mit einfachen Worten beschrieben. Er bezeichnete die heilende Kraft Gottes als Heilstrom. Interessanterweise gaben die meisten Personen, die diese Kraft nach der Anweisung Bruno Grönings in sich aufnahmen, immer wieder an, dass sie ein Kribbeln und ein starkes Wärmegefühl wahrnahmen, und viele verglichen das eintretende neue Körpergefühl mit einem angenehmen Strom, der durch den Körper fliesst.

Kurzschluss
Gröning forderte seine Zuhörer auf, sich Arme und Beine als Stromleiter vorzustellen. Im technischen Vergleich führt eine Berührung zweier nicht isolierter Stromleiter zu einem Kurzschluss. Ähnlich ist die Situation im Körper: Ein Überkreuzen der Arme oder Beine führt dort zu einem Energiestau, so dass die feinen Energien in diesem Bereich nicht mehr fliessen können. Auf diese Weise schliesst man sich quasi von der heilenden Kraft ab. Bei entsprechender Empfindungsfähigkeit ist dies deutlich am Körper wahrnehmbar. Einige von mir befragte Personen beschrieben die eintretenden Empfindungen als ein sehr unangenehmes Gefühl, wie einen Druck, oder als ob sich etwas stauen würde. Den meisten Menschen ist dieses energetische Geschehen in ihrem Körper nicht bewusst zugänglich. Ich konnte beobachten, dass mehr als 90 % aller Personen, z. B. in einer öffentlichen Veranstaltung, Arme oder Beine übereinanderschlagen. Manche bringen es sogar fertig, die Beine zweimal zu überkreuzen. Diese Haltung wird als normal und bequem empfunden. Man vermisst die dadurch fehlenden Energien nicht, weil man sie nicht kennt.

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Meine Erlebnisse mit Bruno Gröning (Teil 8)

Grete Häusler, Leiterin des Freundeskreises und Herausgeberin dieser Zeitschrift, berichtet:

Ich möchte noch einmal auf den Besuch Bruno Grönings im Mai 1952 in St. Veit an der Glan (Kärnten) zurückkommen. Sein Besuch bei mir und der in einer der grössten Zeitungen Österreichs erschienene Artikel hatten für mich ganz erstaunliche Folgen:
Unglaublich viele Menschen aus dem ganzen Land Kärnten, ja sogar darüber hinaus aus ganz Österreich, wendeten sich an mich und baten bei mir schriftlich um Hilfe und Heilung. Telefon gab es damals noch nicht, so musste ich alle Anfragen schriftlich beantworten. Meine gesamte Freizeit verbrachte ich damit. Hinzu kamen viele Hausbesuche per Bahn, Autobus oder zu Fuss, und das bedeutet in Österreich bergauf und bergab.

Die Arbeit war erfolgreich
Es geschahen viele Heilungen. Dadurch meldeten sich immer mehr Menschen. Ich gründete Gemeinschaften im ganzen Land, die ich regelmässig besuchte. Doch allein war das nicht mehr zu schaffen und so suchte ich Helfer bei der Betreuung der neuen Freunde.

Gelähmt von Geburt an
Unter den vielen eingetretenen Heilungen ist mir eine ganz besonders in Erinnerung geblieben: Frau Pratneker besuchte mich und bat für ihren unheilbaren Sohn Kurt um Hilfe. Sie erzählte mir, dass sie während der Schwangerschaft Typhus hatte. Rita Pratneker und Sohn Kurt aus St. Veit an der Glan, Kärnten, halfen Grete Häusler als Erste beim Aufbau der Gemeinschaften in Österreich.Der Sohn kam als Siebenmonatskind mit Kinderlähmung zur Welt. Von medizinischer Seite tat man alles. Es wurden Schienen an den Beinen angebracht, die man dann wochenlang unter dem Gewicht von Sandsäcken streckte. Aber es wurde nicht besser. Die Sehnen in den Kniekehlen waren von Geburt an zu kurz. Kurt konnte die Beine nicht strecken. Er musste sie bei jedem Schritt schlurfend nachMeine Erlebnisse mit Bruno Gröning (Teil 8)ziehen.

Schicksale, die betroffen machen.
Seine Art der Fortbewegung war ein bekanntes Stadtbild. Auch war sein Intellekt zurückgeblieben, aber sein Vater, der ein angesehener Lehrer war, sorgte für eine Anstellung bei einer Bank. Ich kannte den Kurt, der mittlerweile 31 Jahre alt war, sehr gut, da er im Kammerchor mitsang. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass es ihm besser gehen, ja dass er auch die Heilung erhalten möge. Und nun stand die Mutter vor mir, eine Frau, die während des Krieges ausgebombt wurde und nun - Jahre danach - immer noch in
einer Notwohnung in einem Hinterhaus in St. Veit lebte.

Jede Heilung ist ein Gnadenakt Gottes
Ich führte Frau Pratneker in die Lehre Bruno Grönings ein. Sie spürte von der ersten Minute an den HeilstromMeine Erlebnisse mit Bruno Gröning (Teil 8). Zur Ergänzung des von mir Gesagten, gab ich ihr leihweise das Buch von Dr. Kurt Trampler "Die grosse Umkehr". Nach drei Wochen kam sie wieder und berichtete mir Erstaunliches: Ihr Sohn war mittlerweile durch die Aufnahme des Heilstroms in der Lage die Knie zu strecken und aufrecht zu gehen. Dadurch war er schlagartig 10 cm grösser und so musste sie seine Hosen verlängern. Der Schuster glaubte, dass er nun einen Stammkunden verloren habe, da er in diesen drei Wochen kein Loch in der Schuhsohle flicken musste. Aber Kurt schlurfte nicht mehr, er zog die Füsse nicht mehr nach. Die Heilung vollzog sich Stück für Stück. Nach kurzer Zeit konnte er wieder Treppen laufen. Zu seiner ganz besonderen Freude war er sogar schliesslich in der Lage einen Tanzkurs zu absolvieren.

Helfer aus Überzeugung
Aber auch Frau Pratneker, von den Heilungen ihres Sohnes tief beeindruckt, nahm den Glauben auf und verlor ein grossflächiges Ekzem sowie ein sehr schweres Gallenleiden. Beide, die Mutter wie der Sohn, standen mir mit einem unermüdlichen Einsatz bei, die Gemeinschaften aufzubauen und zu betreuen. Gemeinsam mit ihnen erlebt ich viele Heilungen in Österreich.

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