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Sein Wort bannt die Krankheit
Ehrung für Grete Häusler in Peking
Much (maf). Am 26. Mai 2001 wurde zum ersten Mal ein Kongress für Naturmedizin unter dem Titel "21st Century Congress of Natural Medicine" in Peking einberufen, zu dem auch der Bruno Gröning-Freundeskreis eingeladen war. Es kamen Experten aus China und anderen Ländern, um Vorträge über die populärsten und erfolgreichsten Heilweisen vorzutragen und Kontakte zu knüpfen.
Professor Yu, Veranstalter des Kongresses, sprach Grete Häusler besondere Anerkennung aus und überreichte ihr in feierlichem Rahmen bei der Kongresseröffnung eine Ehrenurkunde für die hilfreichen Dienste des Bruno Gröning-Freundeskreises. Im grossen Saal des Kongresses wurden zwei Vorträge von Grete Häusler und Dr. med. Hagemoser vor den Delegierten gehalten, die grosses Interesse zeigten. In China zeigen sich die Mediziner besonders offen für geistige Heilweisen, die mit der uralten, traditionellen, chinesischen Medizin in Einklang stehen. Schon beim ersten Besuch war klar: Die Chinesen haben ein umfangreiches Wissen über das Wirken der Lebenskräfte und nehmen daher die Lehre Bruno Grönings offen an.
Wissenschaftliche Vorträge Professor Yu kannte die Lehre Bruno Grönings bereits von einem früheren medizinischen Kongress in Colombo/Sri Lanka. Er hatte im September 2000 speziell für den Freundeskreis einen Konvent in Peking einberufen. Damals wurden bereits die ersten Kontakte in China geknüpft. Nach den Vorträgen zeigten sich auch die noch bestehenden Begrenzungen in diesem Land. Die Lehre Bruno Grönings geht von dem Glauben an Gott aus. Bruno Gröning sagte: "Gott ist der Sender der Heilkraft." Die chinesische Regierung bestimmte jedoch, dass es keine höhere Instanz gibt. Deshalb musste in den Informationsvorträgen durch Dr. med. Hagemoser besonders der Aspekt der Wissenschaft deutlich gemacht werden. Er lies die Fakten sprechen und stellte eine Reihe dokumentierter Heilungen vor. Auch die klassischen Informationsmöglichkeiten sind in China begrenzt. Bis in die heutige Zeit besteht eine weitgehende Isolation, so dass z. B. nur relativ wenige Chinesen eine Fremdsprache beherrschen.
Beim Blick aus dem Kabinenfenster eines Flugzeugs kann man das Symbol dieser Isolation sehen: eine kleine dünne, über die Berge laufende Zickzacklinie die berühmte chinesische Mauer. Natürlich ist sie heute kein Hindernis mehr, aber noch immer stellt sie ein Zeichen der langjährigen Isolation dar.
Sehr erfreulich war, dass bereits neue Freunde vom ersten Besuch im September 2000 über Heilungen berichteten. Gleich in drei Städten, Peking, Schanghai und Jilin, entstanden Bruno Gröning-Gemeinschaften in China, wo nach aktuellen Berichten auch schon Heilungen geschehen und weitere Freunde dazukommen.
Damit vollzieht sich ein erstaunlicher neuer Schritt beim weltweiten Aufbau
des Bruno Gröning-Freundeskreises.
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Es ist einfach wunderbarHeilungen durch die Lehre Bruno Grönings
Erfolgsbericht von Josef Müller (55), Ingolstadt
Falkensee (art.) Fünf- bis sechsmal am Tag Stuhlgang - das war für mich mein ganzes Leben lang normal. Da ich aber keine besonderen Schmerzen hatte, ging ich deshalb selten zum Arzt. Die übereinstimmende Diagnose war: Enteritis (chronische Darmstörung). Mir wurden u. a. Kohletabletten verordnet. Dadurch wurde der Stuhl kurzzeitig etwas fester, ich musste die Toilette nur ein bis zwei Mal aufsuchen. Setzte ich die Tabletten ab, wurde er langsam wieder weicher, die Zahl der WC-Besuche nahm wieder bis zu siebenmal täglich zu. Damit musste ich Jahrzehnte leben.
Der Schmerz so normal wie Jacke und Hose
Auch die chronischen Schmerzen im Kreuz hatten mich von meiner frühesten Kindheit an begleitet. Dieser Dauerschmerz an der Wirbelsäule gehörte zu mir wie Hemd und Hose. Ein Leben ohne diese Pein war mir fremd. Ausser den ständigen Schmerzen hatte ich oft das Gefühl zu stolpern oder dass der Boden uneben wäre. Selbst beim Tanzen machte ich unwillkürlich hüpfende Bewegungen. Auch humpelte ich häufig auf und nieder. Dennoch verrichtete ich von frühester Kindheit an immer meine oft schwere Arbeit in der elterlichen Landwirtschaft oft mit zusammengebissenen Zähnen. Nach zahlreichen Arztbesuchen erkannte erst 1985 ein Orthopäde die Ursache für mein Leiden: Durch Röntgenaufnahmen und Messungen (Platten unterlegen, bis ich gerade stand) stellte er einen Beckenschiefstand fest. Es gäbe weder Heilung noch eine Möglichkeit zur Operation. Die einzige Hilfe bestand in einer Aufdoppelung des linken Schuhs um 1,3 cm. Mit dieser Hilfe konnte ich mich endlich schmerzfrei bewegen.
Ein regulärer Stuhlgang
Nachdem ich 1992 gerade erst in die Lehre Bruno Grönings eingeführt worden war, bekam ich gleich in der ersten Gemeinschaftsstunde plötzlich ein ganz starkes und angenehmes Wärmegefühl im Bauch, das ca. 20 Minuten andauerte. Seitdem gehe ich ganz normal, meist jeden Tag einmal, manchmal auch jeden zweiten Tag zur Toilette ohne irgendwelche Medikamente zu nehmen.
Endlich barfuss gehen
Wieder nach einer Gemeinschaftsstunde bekam ich am 26. Januar 1994 gegen 23 Uhr so starke Schmerzen von der Gürtellinie abwärts, dass ich hätte schreien können. Selbst die Berührung mit der Bettdecke bereitete mir Schmerzen. Am nächsten Morgen war ich schmerzfrei. Diese starken Regelungen traten nur nachts auf und dauerten an drei Tagen immer ca. drei Stunden an. Es war so schlimm, dass ich am liebsten nicht mehr ins Bett gegangen wäre. Am 7.2.94 liess ich mich vom Arzt untersuchen, da ich wieder das Gefühl hatte schief zu sein. Die Röntgenaufnahmen und Messungen ergaben, dass mein Becken völlig gerade war. So kann ich heute ganz normale Schuhe tragen und sogar ohne Beschwerden barfuss laufen.
Ärztlicher Kommentar
von Dr. med. H. Hagemoser
Dem chronischen Rückenleiden von Herrn M. lag eine Wirbelsäulenerkrankung zugrunde, die zum (statischen) Beckenschiefstand bei bestehender Torsionsskoliose mit Beinverkürzung links von 1,3 cm führte (Befund von 1992). Das Schmerzsyndrom erklärt sich aus der entstehenden Spannung des Bandapparates im Beckenbereich und konnte gut durch einen Höhenausgleich des linken Schuhs beeinflusst werden. So ein derartig lang andauernder Schiefstand bildet sich erfahrungsgemäss nicht mehr spontan zurück. Der Heilungsprozess, eingeleitet von mehrtägigen starken (Regelungs-) Schmerzen, ist mit den üblichen medizinischen Vorstellungen nicht zu erklären. In dieser Zeit wurden keine besonderen Massnahmen und besonders anstrengende Tätigkeiten verrichtet. Für mich als Arzt ist es immer wieder tief beeindruckend mitzuerleben, dass der Heilstrom Leiden beseitigt, wo über Jahrzehnte menschliche Kunst vergebens war.
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Erfolgsbericht von Margot Miebach (65), Köln
1972 traten kolikartige Schmerzen im Oberbauch auf, die teilweise so stark waren, dass ich Opiate verschrieben bekam. Nach jeder Mahlzeit litt ich unter Übelkeit und Durchfall. Manchmal war ich so geschwächt, dass ich keinen Teelöffel halten konnte. Von 1972 bis 1974 ernährte ich mich ausschliesslich von Babynahrung und Kleinkindkost. Mein Bauch war dick und aufgebläht. Ich hatte Blähungen und magerte auf 97 Pfund ab. (Normalgewicht 110 Pfund). ärztlicherseits wurde eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung festgestellt. Diese Krankheit tritt in akuten Schüben auf, bei mir war das Leiden chronisch geworden. Manchmal kamen die Anfälle ein- bis zweimal pro Tag, manchmal alle paar Tage oder jede Woche, manchmal hatte ich einen ganzen Monat Ruhe. Ausgelöst wurden sie durch Essen, ärger, Stress und ohne erkennbaren Anlass. Wenn es ganz schlimm kam, musste ich für ein bis zwei Tage ins Bett.
Durchhalten! Später wurde dann noch eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz festgestellt. Durch die häufigen Entzündungen produzierte die Drüse zu wenig Verdauungsenzyme. Die Folge waren Blähungen, Durchfall, Druck- und Völlegefühl. Die ärztliche Therapie brachte Erleichterung. So nahm ich vor jedem Essen Pankreon 700 und Paspertintropfen ein, später noch Pancytrat 20 000. Dennoch war die Beeinträchtigung so stark, dass ich bei einem Frankreichaufenthalt buchstäblich ins Wasser gehen wollte. Doch mein Lebenswille war stärker. Eine Kur im Jahre 1974 stärkte mich, so dass ich sogar einige Lebensmittel wieder auf den Speiseplan setzen konnte. Auf die Medikamente konnte ich nicht verzichten. Weitere Hilfe konnte mir der Arzt nicht versprechen. Mit äusserster Willenskraft hielt ich in der Arbeit als Geschäftsführerin aus. So ging es mehr als 20 Jahre lang.
Einführung in die Lehre
Zur Lehre Bruno Grönings kam ich durch Freunde. Am 12.2.1992 wurde ich in Köln eingeführt.
Heilung
Die Heilung vollzog sich nach und nach. Wegen des im Körper fehlenden Enzyms nahm ich bis zum März 1995 noch das Medikament Pancytrat. Allmählich, nach 20 Jahren strengster Diät, konnte ich immer mehr essen. Ich wusste es innerlich: "Jetzt hast du es geschafft."
Gesund und voller Kraft
Es war ein Höhepunkt, als ich 1996 nach 24 Jahren wieder beschwerdefrei Pommes Frites essen konnte. Jetzt sind es schon mehr als fünf Jahre, dass ich keine Tabletten mehr nehme und keine Schmerzen mehr habe. Mein Gewicht hat sich normalisiert. Aufrecht und krafterfüllt kann ich alle Arbeiten erledigen.
Ärztlicher Kommentar
von M. Kamp Arzt
Es handelt sich bei Margot Miebach um eine Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse (Insuffizienz) auf der Basis einer chronisch rezidivierenden Entzündung (Pankreatitis). Die verminderte Bildung von notwendigen Verdauungsenzymen verursacht die typische beschriebene Bauchsymptomatik und erfordert unbedingt eine strenge, vor allem fettarme Diät und bedarfsweise Ersatz der fehlenden Enzyme. Auch können immer wieder neue Schübe einer Entzündung aufflackern. Die immer wieder neu bestätigte Bauchspeicheldrüsenerkrankung zog sich über einen Zeitraum von 20 Jahren hin. Da eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse aus medizinischer Sicht nicht reparabel ist, führt dies charakteristischerweise zur Chronifizierung, d. h. zu dauerhaftem Bestehen. Umso mehr erstaunt hier, der üblichen ärztlichen Erfahrung widersprechend, dass durch die regelmässige Aufnahme des Heilstroms seit 1992 Regenerationsprozesse in Gang kamen, die im Laufe von drei Jahren nicht nur eine subjektiv empfundene zunehmende Beschwerdefreiheit nach sich zogen, sondern zu einer laborchemisch nachgewiesenen Ausheilung führten.
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Das ist das wachsende WerkDie Entwicklung des Bruno Gröning-Freundeskreises (Teil 1) - Ein Überblick -
Lüneburg (ked). "Bitte einsteigen - Türen schliessen - der Zug fährt ab!" Samstag, der 11. Oktober 1980 - 8.04 Uhr - Köln Hauptbahnhof. Grete Häusler (58) lässt sich erleichtert auf einen Sitzplatz im Zugabteil nieder. Mittags würde sie die Gemeinschaftsstunde in Hamburg halten, abends in Lübeck und am Sonntag um 14.00 Uhr in Bremen. Drei der jetzt zehn Gemeinschaften, die sie betreut. Letztes Wochenende war sie in München und Stuttgart. Nächstes Wochenende würde sie die Kölner Erwachsenen- und Jugendgemeinschaft besuchen. Auch eine Kindergemeinschaft gibt es dort. Eine Handvoll Menschen in der Schweiz besucht ein guter Freund. Die übrigen Freunde werden brieflich und telefonisch betreut. Noch 10 Jahre wird dieser Drei-Wochenturnus das Leben der 5-fachen Mutter prägen. Warum tat sie das? Was bewegte diese Frau, diese Strecken zu überwinden, diese Zeit einzusetzen, um dann manchmal mit nicht einmal zehn Personen eine Gemeinschaftsstunde zu halten?
Same wird in die Erde gelegt
Das Wort Bruno Grönings hatte ihr 1950 die Heilung gebracht. Und er hatte gesagt: "Ich bin für alle Menschen gekommen. Die Heilung soll sich auf der ganzen Welt vollziehen." Wie ein Same waren sein Wirken und seine Worte unauslöschlich vorhanden. Aber: Wer würde das Leben dieses Samens an das Licht bringen? Wer sollte es den Menschen sagen? 1979 hatte Grete Häusler sich das Ziel gesetzt, dieses zu tun. Für die Welt war der grosse Heiler Bruno Gröning tot. Der Begriff "Geistige Heilung" war ein Fremdwort. Doch: Die Heilungen geschahen weiter. Von Mund zu Mund verbreitete sich nach erfolgten Heilungen die Lehre Bruno Grönings in dieser 1. Phase von 1979-1984.
Der junge Keimling erblickt das Licht der Welt
Es war eine Zeit, in der Grete Häusler, tatkräftig unterstützt von Michael und Lilian Löllgen, die überzeugt durch ihre eigenen Heilungen ganz zu ihr standen, fundamentale Grundlagen legte: Nach dem Vorbild der von Bruno Gröning aufgebauten Gemeinschaftsarbeit und seiner im Gröning- Archiv dokumentierten Leitgedanken. Die Gestaltung der Gemeinschaftsstunden, die Betreuung durch Telefonate und Hausbesuche, Herausgabe der Schulungsbriefe und Kassetten, die Organisation je einer Erwachsenen- und einer Jugendtagung im Jahr und ab Sommer 1983 einer Jugendwoche. Grossen Wert legte sie auf die Aufnahme der so genannten Erfolgsberichte nach erfolgter Heilung. In den Freundeskreis kam eine Ärztin. Diese bat sie um Mithilfe: Die Erfolgsberichte erhielten einen ärztlichen Kommentar. Der erste Schritt auf dem Weg zur MWF. Spätabends hörte man aus dem Archiv das Klappern einer Schreibmaschine: Das Buch "Hier ist die Wahrheit an und um Bruno Gröning" entstand in dieser Zeit - die Grundlage der weiteren Öffentlichkeitsarbeit.
Blatt um Blatt erweiterte den jungen Keimling
Am 16. März 1984 wurde dieses Buch von der Druckerei ausgeliefert. Es wurde der Beginn einer neuen 2. Phase des Freundeskreises, die von 1984 1989 dauerte: überall wurde auf dem Fundament aufgebaut, Vorhandenes ausgebaut. Eine begeisterte und engagierte Jugend war durch Gemeinschaftsstunden und Jugendwochen zusammengewachsen: Es kam der Gedanke auf, mit dem Buch an die Öffentlichkeit zu treten, um Hilfe suchende Menschen zu erreichen. Buchhandlungen wurden besucht. Informationsstände wurden in den Fussgängerzonen aufgebaut, Flugzettel verteilt und zu Einführungsvorträgen in die Lehre Grönings eingeladen. Am 8.12.1984 fand der erste Stand dieser Art in Hamburg statt. Nur ein Interessierter fand dadurch zum Freundeskreis: Der Medizinstudent Matthias Kamp heute Arzt und Leiter der MWF. In dieser Zeit erhielten zwei Menschen ihre Heilung, wodurch der Freundeskreis für die damalige Zeit erheblichen Zuwachs erhielt: Frau W. W. aus Wegberg und Herr Bette, ein Busfahrer aus Fleckenberg (Sauerland), der miterlebte, dass seine Mutter den Rollstuhl verlassen konnte, und dann selbst die Heilung von Angina Pectoris erhielt. Beide übernahmen die Leitung ihrer Ortsgemeinschaften. Diese Entscheidung ermöglichte das Wachstum des Freundeskreises. Die individuelle Betreuung der Hilfe suchenden Menschen konnte gewährleistet werden, immer mehr Gemeinschaften entstanden. Im Sommer 1985 wurde im Haus Grete Häuslers eine kleine Offsetmaschine in Betrieb genommen. Rund 500 Schulungsbriefe wurden jetzt vier Mal im Jahr erstellt. Die Kölner Jugend trat in ihrer Freizeit in Produktion. 1990 kamen zwei weitere ehrenamtlich geführte Druckereien im Norden und im Süden Deutschlands dazu. Grete Häusler erweiterte die Palette der im Eigenverlag erschienenen Publikationen: Alle Bücher erschienen bis 1989. In den Gemeinschaften fanden sich Freunde, die Gedichte schrieben, gemeinsam musizierten, 1987 wurde die erste eigene Musikkassette herausgegeben. Mitte 1989 wurde im Rahmen der Jugendwoche ein Theaterstück von Hans Sterneder aufgeführt. Es ist eine kleine Knospe, aus der später die Grete Häusler GmbH Film-Produktion erblühen wird.
1985 keimte etwas Neues - klein und unscheinbar -, das Voraussetzung sein wird, damit Bruno Grönings Lehre zu den Menschen auf der ganzen Erde gelangen kann: Die Studentin Jutta Kirfel begann mit Übersetzungen auf Französisch und Englisch - wenig zunächst: ein Flugblatt, ein paar Seiten vom Schulungsbrief. 1988 übernahm Margarethe Mast diese Aufgabe. 1989 erschien das erste fremdsprachige Büchlein im Eigenverlag. Durch das Wachstum des Freundeskreises auf inzwischen an die 2000 Freunde entstand die Notwendigkeit, die innere Organisation übersichtlich und arbeitsökonomisch zu strukturieren: Ab 1988 wurden die Kassenführung der Spendengelder und die Adressverwaltung auf EDV umgestellt, Formulare vereinheitlicht, Handbücher erstellt.
1989 war Bruno Grönings 30. Todestag. "Ein Mensch muss erst 30 Jahre unter der Erde liegen, ehe er anerkannt wird", hatte er einmal gesagt. Mit diesem Ereignis und seinem 85. Geburtstag im Mai 1991 begann eine Phase erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit: Eine Reihe von Veröffentlichungen ermöglichte vielen Menschen den Zugang zum Freundeskreis: "Die 2" Okt. 1989, "PSI Journal" Sept. 1990, "Die Aktuelle" 10 Folgen im April 1991, "Goldenes Blatt" sechs Folgen im Mai/Juni 1991, "Goldene Gesundheit" April 1992, "Glücksrevue" Mai 1992, "Freizeitrevue" Dezember 1996. Damit leitete sich die 3. Phase des Freundeskreises von 1989-1999 ein. Man könnte sie mit der Überschrift "Zugang zur Öffentlichkeit" überschreiben.
Die Wurzeln des Schösslings verzweigen sich im Erdreich und verleihen dem Baum festen Stand
Der Verlag wurde zu einem wichtigen Instrument, den Freundeskreis in der Öffentlichkeit darzustellen. 1990 hatte Rosemarie Prömpers die Leitung des Verlags übernommen. In diesem Jahr präsentierte sich der Grete Häusler-Verlag zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Das Angebot hatte sich in diesem Zeitraum auf dreissig deutschsprachige Publikationen, sieben Videos, fünf Musik-CDs u. a. erweitert. Geprägt wurde diese Phase auch durch die Möglichkeit, mit dem Verlag Esoterikmessen zu besuchen. Der erste Stand dieser Art war im November 1990 in Hamburg. Vorträge, die in diesem Rahmen gehalten werden konnten, boten eine gute Möglichkeit, Hilfe suchende Menschen zu informieren.
Durch die Gründung der MWF eröffnete sich eine weitere Möglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit: Der Arzt Matthias Kamp begann 1992 mit Vortragsreisen, auf denen er speziell Ärzte und andere Menschen aus heilkundlichen Berufen ansprach. Im Juni 1994 und 1995 fuhr er nach Polen. Ab 1995 waren auch andere Ärzte aus der Fachgruppe bereit, selber Vortragsreisen durchzuführen. 1993 wurde im Oktober der Spielfilm "Der Wunderapostel" uraufgeführt. über 50.000 Besucher haben ihn bislang gesehen und zum Teil darüber den Kontakt zum Freundeskreis erhalten. Zwischen 1989 und 1991 übergab Grete Häusler ihre Gemeinschaften, die sie bis dato regelmässig besucht und betreut hatte, an andere erfahrene Freunde. Das bedeutete: Frei für übergeordnete Aufgaben.1992 im November besuchte sie mit einer Delegation die PSI-Tage (Weltkongress für geistiges Heilen) in Basel. Eine schicksalsträchtige Begegnung fand dort statt: Prof. Yakov G. Galperin aus Moskau lernte Grete Häusler kennen. Die Folge war eine Einladung zum internationalen Kongress für Volksmedizin in Moskau. Im September 1993 fand die erste und im April 1994 die zweite Vortragsreise in die GUS-Staaten statt. Der Zulauf zum Freundeskreis war enorm wie auch die Grafik zeigt.
Weitere Reisen folgten in den weiteren Jahren. Aber auch in andere Länder wurden Vortragsreisen gemacht: 1996 Australien, 1997 Indien, Australien und Südafrika, 1998 USA, Kanada, Mauritius, Südafrika, Israel, Schweden, um nur einige zu nennen.
Der Baum erhält eine mächtige Krone
Diese Vorarbeit bereitete die 4. Phase des Freundeskreises vor: Internationalität. Ein Schnittpunkt findet sich im November 1999, als es zum ersten Mal mehr fremdsprachige als deutschsprachige Freunde und Gemeinschaften gibt. Seit dem Jahr 2000 gibt es im Frühjahr eine Woche der Schulung für Freunde aus dem Ausland. 1998 wird die Internet-Präsenz des Freundeskreises freigeschaltet, die auch heute noch ständig erweitert und aktualisiert wird. Es laufen Vorbereitungen, die Anbindung der Länder an Deutschland durch ein IT-System zu verbessern. Was einst 1985 so klein begann, hat sich enorm ausgeweitet: Übersetzungen in 44 Sprachen liegen vor regelmässig übersetzt wird in 24 Sprachen. Gross und stark steht der Freundeskreis jetzt da, um im Geiste Bruno Grönings denen Hilfe zu vermitteln, die sie nötig haben und dringend suchen.
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Andere Kulturen - Indianer im Nordosten Brasiliens
Brasilien (gnm). Als Brasilien vor 500 Jahren von den Europäern entdeckt wurde, lebten hier schon mehrere Millionen Menschen, mit ihren eigenen Sprachen und Kulturen. In den darauf folgenden Jahrhunderten wurden diese Indianer genannten Einwohner bekämpft und ermordet, wenn sie sich nicht versklaven lassen wollten. Schliesslich wurde sogar die indianische Landessprache verboten und durch Portugiesisch ersetzt. Der einheimischen Bevölkerung wurde somit ihre Identität genommen und wer überleben wollte, musste sich an die Bräuche der Eroberer anpassen. In durch die Eroberer stark besiedelten Gebieten kam es so zu einschneidenden Veränderungen in den Lebensumständen der Indianer, Krankheiten und Alkoholabhängigkeit wurden zu schier unlösbaren Problemen.
Auf der Suche nach Werten
Heute suchen viele Nachkommen der indianischen Kultur nach ihren eigenen Werten und Wurzeln und kämpfen darum, als Indianer anerkannt und respektiert zu werden, mit ihrer eigenen Lebensweise und Kultur.
Erste Kontakte waren beruflich
Auf einer Buchmesse erfuhr Gerda Nickel-Maia, Gemeinschaftsleiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises in Fortaleza (Brasilien) von dem Bemühen der Indianerstämme des Bundesstaates Ceará um Anerkennung ihres Stammeslandes als Indianergebiet. Sie wurde zur jährlichen Versammlung der Indianerstämme eingeladen. Das zuerst rein berufliche Interesse, mehr über lokale Baumarten zu erfahren, wich bald dem Wunsch, diesen Menschen bei ihrem Kampf gegen Krankheit, Elend und Diskriminierung zu helfen.
Stammesführer beeindruckt So bot sie auf der Versammlung einen Informationsvortrag in die Lehre Bruno Grönings an, der von Führern und Vertretern mehrerer Stämme mit Interesse aufgenommen wurde. Viele spürten sofort die Wirkung des Heilstroms. Sie alle wünschten für ihr Volk Gesundheit erlangen zu können, kostenlos und ohne Abhängigkeit von den sehr unbefriedigend arbeitenden staatlichen Stellen.
Hilfen eingetreten
So kam es zu weiteren Informationsvorträgen im Stamm Jenipapo-Kanindé, etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt Fortaleza entfernt. Dort bildete sich im Dezember 2000 eine Gemeinschaft, die sich regelmässig trifft, um durch die gemeinsame Aufnahme der Heilkraft und den Erfahrungsaustausch im Leben mit der Lehre Bruno Grönings Hilfe und Gesundheit zu erlangen. Verschiedenste Heilungen unter den Indianern (geschwollenes Knie, Diabetes, Schlaflosigkeit, Verstopfung bei einem Neugeborenen) zeigen, dass dieser Weg wirklich für alle offen steht, unabhängig von Kultur, Religion, Weltanschauung oder Bildungsgrad.
Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Lehre Grönings weit über die Heilung körperlicher Leiden hinausgehende Möglichkeiten bietet.
Mitte Juni dieses Jahres verbrachten die Gemeinschaften von Fortaleza und des Indianerstammes Jenipapo-Kanindé ein Wochenende am Meer. Beim gemeinsamen Erleben der Natur, im Gespräch und beim Austausch über die Erfahrungen mit der Lehre Bruno Grönings kamen sich die Menschen näher, Vorurteile konnten abgebaut werden und es wurde der Wunsch gestärkt, sich gegenseitig zu helfen, gemäss dem Satz Bruno Grönings:
"Einer hilft dem anderen, uns allen Gott!"
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