Ausgabe Herbst 2001

Es ist einfach wunderbar

Heilungen durch die Lehre Bruno Grönings

Erfolgsbericht von Josef Müller (55), Ingolstadt
Falkensee (art.) Fünf- bis sechsmal am Tag Stuhlgang - das war für mich mein ganzes Leben lang normal. Da ich aber keine besonderen Schmerzen hatte, ging ich deshalb selten zum Arzt. Die übereinstimmende Diagnose war: Enteritis (chronische Darmstörung). Mir wurden u. a. Kohletabletten verordnet. Dadurch wurde der Stuhl kurzzeitig etwas fester, ich musste die Toilette nur ein bis zwei Mal aufsuchen. Setzte ich die Tabletten ab, wurde er langsam wieder weicher, die Zahl der WC-Besuche nahm wieder bis zu siebenmal täglich zu. Damit musste ich Jahrzehnte leben.

Der Schmerz so normal wie Jacke und Hose
Auch die chronischen Schmerzen im Kreuz hatten mich von meiner frühesten Kindheit an begleitet. Dieser Dauerschmerz an der Wirbelsäule gehörte zu mir wie Hemd und Hose. Ein Leben ohne diese Pein war mir fremd. Ausser den ständigen Schmerzen hatte ich oft das Gefühl zu stolpern oder dass der Boden uneben wäre. Selbst beim Tanzen machte ich unwillkürlich hüpfende Bewegungen. Auch humpelte ich häufig auf und nieder. Dennoch verrichtete ich von frühester Kindheit an immer meine oft schwere Arbeit in der elterlichen Landwirtschaft - oft mit zusammengebissenen Zähnen. Nach zahlreichen Arztbesuchen erkannte erst 1985 ein Orthopäde die Ursache für mein Leiden: Durch Röntgenaufnahmen und Messungen (Platten unterlegen, bis ich gerade stand) stellte er einen Beckenschiefstand fest. Es gäbe weder Heilung noch eine Möglichkeit zur Operation. Die einzige Hilfe bestand in einer Aufdoppelung des linken Schuhs um 1,3 cm. Mit dieser Hilfe konnte ich mich endlich schmerzfrei bewegen.

Ein regulärer Stuhlgang
Nachdem ich 1992 gerade erst in die Lehre Bruno Grönings eingeführt worden war, bekam ich gleich in der ersten Gemeinschaftsstunde plötzlich ein ganz starkes und angenehmes Wärmegefühl im Bauch, das ca. 20 Minuten andauerte. Seitdem gehe ich ganz normal, meist jeden Tag einmal, manchmal auch jeden zweiten Tag zur Toilette ohne irgendwelche Medikamente zu nehmen.

Endlich barfuss gehen
Wieder nach einer Gemeinschaftsstunde bekam ich am 26. Januar 1994 gegen 23 Uhr so starke Schmerzen von der Gürtellinie abwärts, dass ich hätte schreien können. Selbst die Berührung mit der Bettdecke bereitete mir Schmerzen. Am nächsten Morgen war ich schmerzfrei. Diese starken Regelungen traten nur nachts auf und dauerten an drei Tagen immer ca. drei Stunden an. Es war so schlimm, dass ich am liebsten nicht mehr ins Bett gegangen wäre. Am 7.2.94 liess ich mich vom Arzt untersuchen, da ich wieder das Gefühl hatte schief zu sein. Die Röntgenaufnahmen und Messungen ergaben, dass mein Becken völlig gerade war. So kann ich heute ganz normale Schuhe tragen und sogar ohne Beschwerden barfuss laufen.

Ärztlicher Kommentar

von Dr. med. H. H.

Dem chronischen Rückenleiden von Herrn M. lag eine Wirbelsäulenerkrankung zugrunde, die zum (statischen) Beckenschiefstand bei bestehender Torsionsskoliose mit Beinverkürzung links von 1,3 cm führte (Befund von 1992). Das Schmerzsyndrom erklärt sich aus der entstehenden Spannung des Bandapparates im Beckenbereich und konnte gut durch einen Höhenausgleich des linken Schuhs beeinflusst werden. So ein derartig lang andauernder Schiefstand bildet sich erfahrungsgemäss nicht mehr spontan zurück. Der Heilungsprozess, eingeleitet von mehrtägigen starken (Regelungs-) Schmerzen, ist mit den üblichen medizinischen Vorstellungen nicht zu erklären. In dieser Zeit wurden keine besonderen Massnahmen und besonders anstrengende Tätigkeiten verrichtet. Für mich als Arzt ist es immer wieder tief beeindruckend mitzuerleben, dass der Heilstrom Leiden beseitigt, wo über Jahrzehnte menschliche Kunst vergebens war.


Erfolgsbericht von Margot Miebach (65), Köln
Margot Miebach heute - 24 Jahre des Leids sind vorbei. 1972 traten kolikartige Schmerzen im Oberbauch auf, die teilweise so stark waren, dass ich Opiate verschrieben bekam. Nach jeder Mahlzeit litt ich unter Übelkeit und Durchfall. Manchmal war ich so geschwächt, dass ich keinen Teelöffel halten konnte. Von 1972 bis 1974 ernährte ich mich ausschliesslich von Babynahrung und Kleinkindkost. Mein Bauch war dick und aufgebläht. Ich hatte Blähungen und magerte auf 97 Pfund ab. (Normalgewicht 110 Pfund). ärztlicherseits wurde eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung festgestellt. Diese Krankheit tritt in akuten Schüben auf, bei mir war das Leiden chronisch geworden. Manchmal kamen die Anfälle ein- bis zweimal pro Tag, manchmal alle paar Tage oder jede Woche, manchmal hatte ich einen ganzen Monat Ruhe. Ausgelöst wurden sie durch Essen, ärger, Stress und ohne erkennbaren Anlass. Wenn es ganz schlimm kam, musste ich für ein bis zwei Tage ins Bett.

Durchhalten!
Später wurde dann noch eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz festgestellt. Durch die häufigen Entzündungen produzierte die Drüse zu wenig Verdauungsenzyme. Die Folge waren Blähungen, Durchfall, Druck- und Völlegefühl. Die ärztliche Therapie brachte Erleichterung. So nahm ich vor jedem Essen Pankreon 700 und Paspertintropfen ein, später noch Pancytrat 20 000. Dennoch war die Beeinträchtigung so stark, dass ich bei einem Frankreichaufenthalt buchstäblich ins Wasser gehen wollte. Doch mein Lebenswille war stärker. Eine Kur im Jahre 1974 stärkte mich, so dass ich sogar einige Lebensmittel wieder auf den Speiseplan setzen konnte. Auf die Medikamente konnte ich nicht verzichten. Weitere Hilfe konnte mir der Arzt nicht versprechen. Mit äusserster Willenskraft hielt ich in der Arbeit als Geschäftsführerin aus. So ging es mehr als 20 Jahre lang.

Einführung in die Lehre
Zur Lehre Bruno Grönings kam ich durch Freunde. Am 12.2.1992 wurde ich in Köln eingeführt.

Heilung
Die Heilung vollzog sich nach und nach. Wegen des im Körper fehlenden Enzyms nahm ich bis zum März 1995 noch das Medikament Pancytrat. Allmählich, nach 20 Jahren strengster Diät, konnte ich immer mehr essen. Ich wusste es innerlich: "Jetzt hast du es geschafft."

Gesund und voller Kraft
Es war ein Höhepunkt, als ich 1996 nach 24 Jahren wieder beschwerdefrei Pommes Frites essen konnte. Jetzt sind es schon mehr als fünf Jahre, dass ich keine Tabletten mehr nehme und keine Schmerzen mehr habe. Mein Gewicht hat sich normalisiert. Aufrecht und krafterfüllt kann ich alle Arbeiten erledigen.

Ärztlicher Kommentar

von M. K. Arzt

Es handelt sich bei Margot Miebach um eine Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse (Insuffizienz) auf der Basis einer chronisch rezidivierenden Entzündung (Pankreatitis). Die verminderte Bildung von notwendigen Verdauungsenzymen verursacht die typische beschriebene Bauchsymptomatik und erfordert unbedingt eine strenge, vor allem fettarme Diät und bedarfsweise Ersatz der fehlenden Enzyme. Auch können immer wieder neue Schübe einer Entzündung aufflackern. Die immer wieder neu bestätigte Bauchspeicheldrüsenerkrankung zog sich über einen Zeitraum von 20 Jahren hin. Da eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse aus medizinischer Sicht nicht reparabel ist, führt dies charakteristischerweise zur Chronifizierung, d. h. zu dauerhaftem Bestehen. Umso mehr erstaunt hier, der üblichen ärztlichen Erfahrung widersprechend, dass durch die regelmässige Aufnahme des Heilstroms seit 1992 Regenerationsprozesse in Gang kamen, die im Laufe von drei Jahren nicht nur eine subjektiv empfundene zunehmende Beschwerdefreiheit nach sich zogen, sondern zu einer laborchemisch nachgewiesenen Ausheilung führten.