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Freundeskreis aktuell
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Eine besondere Gemeinschaft

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Der Sprung über den grossen Teich

Vorträge in neun Städten Nordamerikas / Mehr als 600 Besucher

Tucson/Arizona: Interessierte Zuhörer im Vorlesungssaal der Medizinischen Universität

New York (mak). "Wir sind sehr dankbar, dass Sie diesen Vortrag über geistige Heilung durch die Lehre Bruno Grönings gerade jetzt halten und uns wieder Hoffnung geben." Wie oft hörte die Reisegruppe um den Arzt M. Kamp diese oder ähnliche Worte nach den Vorträgen! Tränen und eine herzliche Umarmung, ein liebevolles Geschenk als Reiseproviant mit der Aufschrift "für unsere deutschen Freunde" und andere Gesten der Wertschätzung zeigten: Die Lehre Bruno Grönings hatte die Herzen der Freunde und Vortragsteilnehmer auch in den USA und Kanada erreicht.

Die Reise - ein Kraftakt
Die herzliche Aufnahme auf dem fremden Kontinent liess die dreiwöchige Vortragsreise des deutschen Arztes, der von seiner Frau und weiteren Freunden aus Deutschland begleitet wurde, trotz aller Anstrengungen angenehm verlaufen. Im Zwei-Tages-Rhythmus wurden Ärztevorträge in neun nordamerikanischen Metropolen gehalten. Selbst die aufwendigen Sicherheitsvorschriften im amerikanischen Flugverkehr mit vielen langwierigen Kontrollen konnten die Freude nicht trüben. Die österreichische Malerin Frau Prof. Elisabeth Wildbolz und ihr Mann, der Philosoph Dr. Andre Wildbolz, unterstützten Kamp bei den Vorträgen.

Vorträge gut besucht
Mehr als 600 Menschen besuchten die Vorträge in New York, Toronto, Ottawa, Vancouver, Los Angeles, San Diego, Tucson, Denver und Chicago. Mittlerweile wird die Vortragsreihe in mehr als 60 Ländern weltweit abgehalten. Namhafte Universitäten stellten bereitwillig Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Medizinische Universität in Tucson/Arizona bot sogar eine offizielle Zusammenarbeit für den Vortrag an.

Der deutsche Arzt Matthias Kamp leitete die dreiwöchige Vortragsreise durch die USAUnbegrenzte Möglichkeiten?
Nordamerika, ein Schmelztiegel vieler Völker der Erde. Nicht homogen gewachsen, sondern eine Mischung vieler Kulturen. Viele hatten ihre Wurzeln verloren, suchen die versprochene Freiheit des amerikanischen Lebensstils, wollen die unbegrenzten Möglichkeiten nutzen. Doch sie werden vielfach enttäuscht. Eine unüberschaubare Angebotsvielfalt, enormer Leistungsdruck und brutaler Wettbewerb sind die Regel. Ein 12-Stunden-Arbeitstag gilt als normal, der Jahresurlaub bleibt meist auf zwei Wochen begrenzt, viele haben zwei bis drei Jobs, soziale Sicherheit ist rar. Und dennoch: Die Menschen auf der Strasse, im Geschäft, in den Taxen sind freundlich, man begegnet offenen Herzen.

Umfangreiche Vorbereitung
Die schier unüberschaubare Vielfalt geistiger und religiöser Strömungen in den USA und Kanada erforderte eine umfangreiche Vorbereitung der Vortragsreise. Mehr als 50 Freunde aus neun Ländern investierten viele Stunden ihrer Freizeit: Zeitungen und Zeitschriften wurden angeschrieben, persönliche Einladungen für Ärzte und andere Heilberufler, zehntausende an Flyern als Zeitungsbeilage, hunderte von E-Mails wurden verschickt.

Grundstein gelegt
Chiropraktiker, Akupunkteure und Ärzte kamen häufig durch die persönlichen Einladungen, andere über Zeitungsveröffentlichungen oder Radiointerviews. Interessant war: Zwei Teilnehmer in New York hatten über einen Freund aus der Gemeinschaft Tokio von dem Vortrag erfahren. Ein Facharzt aus New York wurde von einem Kollegen aus Athen, der im Dezember 1999 den Vortrag in Griechenland gehört hatte, ausdrücklich mit den Worten eingeladen: "Da musst Du hin, versprich mir, dass Du gehst ..." Viele der Vortragsteilnehmer gaben ihre positiven Eindrücke an Freunde und Bekannte weiter und forderten diese auf, unbedingt den jeweils örtlichen Vortrag zu besuchen. Empfehlungen über tausende von Kilometern waren keine Seltenheit.

Spontanheilung
Eine junge Krankenschwester aus San Diego erlebte während des Vortrags eine Heilung von Rückenschmerzen. Zum zweiten Vortrag in der Stadt brachte sie viele Kollegen und die Chefärztin für Kardiologie des Krankenhauses mit. Der Vortrag in der Medizinischen Universität von Tucson/Arizona, bei dem Gertraud Fischer aus München über ihre Heilung von Osteoporose berichtete, wurde von einem Kamerateam aufgenommen. Der Film soll von amerikanischen Privatfernsehstationen gesendet werden.

Begleitete Matthias Kamp während seiner Vorträge: Jörn Köhler. Hier berichtet er im Rahmen eines Vortrages über seine eigene Heilung von der Drogensucht.Neue örtliche Gruppen entstehen
In allen besuchten Städten konnten Gemeinschaften aufgebaut oder bestehende erweitert werden. Die Vortragsreise legte ein wichtiges Fundament für den weiteren Aufbau des Freundeskreises in den USA und Kanada. Besonders bemerkenswert: Namhafte Universitäten stehen dem Thema der geistigen Heilung oder auch "Mind-Body-Medicine" offen gegenüber. Dort werden die Zusammenhänge zwischen der gedanklichen Einstellung des Menschen und seiner Gesundheit bereits akzeptiert. Studien zu dieser Thematik bestätigen dies eindrucksvoll. 

Daher steht bereits heute fest: Auch im Jahr 2002 wird es Vortragsreisen in den USA und Kanada geben. Anfragen liegen bereits vor.

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Frei von Drogen durch Heilung auf dem geistigen Weg

Ein alternativer Weg aus der Sucht?

Gezeichnet von Drogen: Petra Rüther im Jahre 1983.Kassel (per). Im Oktober 1993 erschien das Buch der ehemals Heroinsüchtigen — Petra Rüther: "Mein Weg über den Abgrund". In diesem Buch beschreibt sie in grosser Offenheit, wie sie — beinahe noch ein Kind — in die Klauen der Rauschgiftsucht gelangte und alle Gräuel dieses Teufelskreises durchleben musste. Fast 10 Jahre bemühte sie sich, durch Entziehungskuren und Langzeittherapien von der Droge loszukommen. Ohne Erfolg! Das Buch endet jedoch nicht — wie so viele andere in diesem Genre — mit Resignation und Aufgabe oder gar mit dem Umstieg auPetra Rüther heute: ein neues Leben. Sie geht ihren Weg.f staatlich erlaubte Ersatzdrogen, sondern mit einem "Happy End". Einfühlsam beschreibt sie ihren Weg aus der Sucht durch die Lehre Bruno Grönings, die es ihr möglich machte, seit 1985 bis zum heutigen Tag dauerhaft von Drogen frei zu bleiben. Heute ist Petra Rüther eine vitale, lebensfrohe Frau Anfang 40. Resultierend aus der eigenen Erfahrung hat sie ein tiefes Mitgefühl mit dem Elend der Drogensüchtigen.

Pionierarbeit auf der Drogenszene
Nach dem Erscheinen dieses Buches hat sie gemeinsam mit ihrem Mann und Freunden begonnen, im Rahmen des Bruno Gröning-Freundeskreises Süchtige direkt auf der Strasse anzusprechen, sie zu so genannten Gemeinschaftsstunden einzuladen, um dort mit ihnen gemeinsam die Heilkraft aufzunehmen, die Gröning Heilstrom nannte — die universelle göttliche Kraft. Durch diese Pionierarbeit entstanden in mehreren Städten Deutschlands und in den Niederlanden, vor allem in den Hochburgen der Drogensucht, die örtlichen Gruppen, in denen sich Suchtmittelabhängige treffen, um gemeinsam Kraft und Ruhe aufzunehmen.

Petra Rüther ein Einzelfall?
Mit Sicherheit nicht. Im Laufe der letzten Jahre war In der Szene: Petra Rüther und ihre Helfer sprechen mit Betroffenen, berichten über Hilfe und Heilung. diese Hilfe zur Selbsthilfe von Erfolg gekrönt und viele Süchtige konnten dem Teufelskreis der körperlichen und seelischen Abhängigkeit von Drogen, Alkohol und diversen anderen Suchtmitteln entkommen. Nachfolgend lesen Sie Heilungsberichte, deren Krankheitsverlauf und Genesung dem Bericht der Petra Rüther in keiner Weise nachstehen. Die Zahl der Hilfen und Heilungen steigt bis zum heutigen Tage.

Stephanie Knabe (37)
"Mit 15 Jahren (1979) bekam ich schwere Depressionen und Gewichtsprobleme bzw. Essstörungen.September 2001: Stefanie Knabe rollt ihre Geschichte während einer Tagung noch einmal auf, macht Hoffnung. Ich habe mich oft mit Essen vollgestopft und nahm in kurzer Zeit 10 kg zu. Ich versuchte abzunehmen, doch es kamen immer wieder Rückschläge. Ich war sogar einmal zur Kur wegen meiner Gewichtsprobleme. 

Mit Haschisch, das ich bis 1983 intensiv rauchte, hatte ich zwei Jahre später meinen ersten Kontakt. Zwischen 1983 und 1990 nahm ich gelegentlich LSD, Heroin, Kokain oder psychogene Pilze (Psylocybin). Ab 1991 nahm ich wieder häufiger Drogen, Kokain und Heroin - besonders am Wochenende. Jetzt wurde ich davon richtig abhängig. Ich war damals 28 Jahre alt. 1992 kam ich in das vom Staat geförderte Polamidon-Programm für Süchtige. Anfangs reichte mir 1 ml Polamidon, doch zum Schluss nahm ich 30 ml Polamidon täglich. Diese Mengen musste ich mir illegal besorgen. Wenn ich mal einen Tag kein Polamidon hatte, war es fast zum Verrücktwerden. Dass ich das überlebt habe, ist für mich unfassbar. (Anm. der Red.: Polamidon ist ein sehr starkes Schmerzmittel. Höchstdosis 10 Tropfen (= 1 ml). 3 ml Polamidon können auch bei Menschen, die bereits Drogenkontakt hatten, tödlich wirken). Ich wusste keinen Ausweg, hatte keine Kraft, mich von der Sucht zu lösen. Im Juli 1999 sah ich ein Interview von einer ehemaligen Drogensüchtigen (10-jährige Heroinabhängigkeit), die durch Geistheilung gesund geworden war. Es wurde von Bruno Gröning gesprochen, durch den diese Heilung geschehen sei. Diesen Namen hörte ich zum ersten Mal. Zwei Wochen später sah ich das gleiche Interview mit Petra Rüther noch einmal. Diesmal schrieb ich mir sofort die eingeblendete Telefonnummer auf, rief dort an und wurde Ende September 1999 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Den Heilstrom spürte ich gleich bei der Einführung. 

Einen Tag danach war ich kräftig und fühlte mich so leicht wie schon lange nicht mehr. Nun stellte ich mich regelmässig auf diese Kraft ein. Ich wünschte mir endlich von Polamidon frei zu werden. Aber solange ich das Zeug weiterhin spritzte, war das aussichtslos. Diese Zeit war sehr hart. Arme und Hände waren voll von Hämatomen, die Venen waren schon sehr kaputt. 

Im März 2000 fing ich an, statt 30 ml zu spritzen, 15 ml täglich zu trinken und mich jede Woche um 1 ml herunterzudosieren. Mittlerweile besuchte ich auch regelmässig die Gemeinschaftsstunden. Im November 2000 war ich dann bei 1 ml Polamidon angekommen. Das Bedürfnis zu spritzen war weg. Am Donnerstag, den 16. November 2000, wachte ich morgens mit dem Gedanken auf: Heute nehme ich kein "Pola" mehr! So war es auch. Es war für mich wie eine zweite Geburt, ein zweites Leben. Ich konnte regelmässig schlafen, war nie unruhig, hatte kein Erbrechen oder keinen Durchfall, was ja eigentlich die typischen Entzugserscheinungen von Polamidon gewesen wären. 

Seit Februar 2001 bin ich wieder voll berufstätig. Trotz einiger körperlicher Umstellungsprozesse auf ein Leben ohne Drogen fühle ich mich so stark und gesund wie schon lange nicht mehr. Ich habe keine Depressionen, kein Verlangen nach Drogen mehr. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, jemals wieder Drogen zu nehmen, egal in welcher Form."

Holger Jessen (36)
Holger Jessen heute: glücklicher Familienvater und seit acht Jahren frei von Drogen. "Alkohol, Haschisch, LSD, Kokain, Speed und Heroin gehörten zu den Drogen, die ich seit meiner frühesten Jugend (ab 13 Jahren) konsumierte, bis diese mich im Alter von 21 Jahren in die Psychiatrie führten. Dort hatte ich die schlimmsten Zustände: Ständiges Umfallen, da ich plötzlich keine Luft mehr bekam, und einen Kreislaufzusammenbruch nach einer zusätzlichen Ration Neurocil. Ich wurde reanimiert. Meine Zähne konnte ich mir aufgrund schlechter Motorik nicht mehr selber putzen und so wurde ich durch den Pfleger gebadet und gewaschen. Dreimalige Klinikaufenthalte in der Psychiatrie brachten keine Besserung. Starke Medikamente (Haldol, Neurocil etc.) tauschte ich nach stationärem Aufenthalt gegen Kokain und Haschisch ein. So wurde ich zum Drehtürpatienten, bis ich im März 1989, kurz vor meinem 24. Geburtstag, von der Lehre Bruno Grönings hörte. Da ich schon Erfahrung mit Heilung auf dem geistigen Weg gemacht hatte, konnte ich gleich bei der Einführung die Heilkraft spüren. Spontan verlor ich die Schlafstörungen. Der von mir konsultierte Neurologe hatte "Paranoide Schizophrenie mit halluzinatorischen Wahnvorstellungen" diagnostiziert, die jetzt verschwunden sind. Das ist nun 8 Jahre her. Ich erfreue mich bester Gesundheit, bin glücklich verheiratet und Vater von drei gesunden Kindern. Ich brauche keine Drogen mehr, habe eine Umschulung zum Altenpfleger mit Erfolg abgeschlossen und stehe seitdem in fester Anstellung."

Heilung auf dem geistigen Weg auch bei Suchterkrankungen
Ärzte und Psychologen bestätigen, wie erfolgreich die Heilung auf dem geistigen Weg auch im Bereich der Suchterkrankungen sein kann. Die Leiter der örtlichen Gruppen arbeiten eng mit der Medizinisch- Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) des Bruno Gröning-Freundeskreises zusammen, in der die Heilungsberichte aufgenommen und dokumentiert werden.

Gemeinschaftsarbeit - Was geschieht in den örtlichen Gruppen?
Während der Gemeinschaftsstunden wird ausschliesslich über positive und aufbauende Themen gesprochen. Ziel ist es, durch bewusste Verbindung mit dem Guten die Sucht und damit zusammenhängende Probleme hinter sich zu lassen. Die Anwesenden berichten über erlebte Hilfen, Heilungen und ihre Erfahrungen mit der Lehre Bruno Grönings. Eine Gemeinschaftsstunde dauert ca. zwei Stunden und findet alle drei Wochen statt.

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"Das ist das wachsende Werk - Die Entwicklung des Bruno Gröning-Freundeskreises (Teil 2)

- Verlag, Film, Übersetzungsarbeit -

Lüneburg (ked). Im ersten Teil der Serie über die Entwicklung des Bruno Gröning-Freundeskreises wurde ein Überblick über die Teilbereiche dargestellt. In den Fortsetzungen sollen nun einzelne Bereiche näher vorgestellt werden, um die Grösse und Besonderheit dieses allein auf Spenden und ehrenamtlicher Tätigkeit aufgebauten Werks der Nächstenliebe aufzuzeigen.

"Ich werde ein Buch schreiben." Diese Aussage Bruno Grönings im Herbst 1958 löste bei den damaligen Freunden Begeisterung aus. Aber es kam nicht dazu. Erst Jahre später fand Grete Häusler im Gröning-Archiv ein Blatt, auf dem Bruno Gröning selbst dieses Vorhaben skizziert hatte: Das Inhaltsverzeichnis, der Anfang des Vorworts. Für Grete Häusler war es ein Vermächtnis. Wer konnte und wollte dieses Buch schreiben? Als die Suche ohne Erfolg blieb, machte sie sich selbst daran. Auf der Grundlage des Bruno Gröning-Archivs entstand das Buch "Hier ist die Wahrheit an und um Bruno Gröning". Welcher Verlag würde das Manuskript herausbringen? Auch diese Suche blieb ergebnislos. So entschloss sich Grete Häusler, das Buch im Eigenverlag zu publizieren. Sie bat in den damals wenigen kleinen Gemeinschaften um Spenden, um das Buch in den Druck geben zu können. Am 16. März 1984 wurde es von der Druckerei ausgeliefert. Im gleichen Jahr gab Grete Häusler ein Büchlein heraus, das "an jedem Kiosk" zu haben sein sollte: "Ich lebe, damit die Menschheit wird weiterleben können". 

Wegberg - 1985 - Rosemarie Prömpers wird in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Durch diese Lehre erfährt sie den Zugang zum Geistigen und interessiert sich für entsprechende Lektüre. Die Werke von Hans Sterneder finden in den Gemeinschaften reges Interesse. Sie organisiert Sammelbestellungen. Durch Ausweitung des Titelumfangs und geschicktes Wirtschaften sammelt sich im Keller ihres Privathauses in der Beecker Strasse ein kleines Bücherlager. Sie organisiert Büchertische für die Zusammenkünfte des Freundeskreises, auf denen auch die Bücher des Eigenverlages liegen. Viele Menschen nehmen dankbar ihr Angebot wahr, um durch Lesen weitere Anregung für ihren geistigen Weg zu finden. Die Einnahmen fliessen wieder in den Erwerb von neuen Büchern.

Grete Häusler-Verlag, Wegberg
Ab 1990 taucht dies im Impressum der neu aufgelegten Bücher auf und dokumentiert: Auch für die Öffentlichkeit ist Rosemarie Prömpers die Leiterin des Verlags: Die Bücher und AV-Medien des Eigenverlags und die Vielfalt an Artikeln aus Fremdverlagen bilden das Sortiment (über 900 Artikel sind es bereits im Jahr 1997). Rosemarie Prömpers (links) und Marlene Hanf in den Büroräumen des Grete Häusler-Verlages Im Oktober des Jahres 1990 präsentiert sich der Verlag das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse, im November auf der Esoterikmesse in Hamburg. 

Das bisherige Prinzip der Büchertische für die Gemeinschaften wird parallel zum Wachstum des Freundeskreises erweitert: Zunächst wurden sämtliche Büchertische von Marlene Hanf im Verlag noch selbst abgerechnet und beliefert. Ab 1994 werden regionale Bücherlager eingerichtet (heute sind es 14, vier davon in europäischen Nachbarländern), die freundeskreisintern 471 (!) Büchertische betreuen. Es ist enorm, was diese beiden Frauen mit ihren Helfern bewältigen: Nicht nur die "Grundversorgung" durch Büchertische in der Mehrzahl der Gemeinschaften, sondern auch die Versorgung von (heute jährlich an die 20) Tagungsbüchertischen, Büchertischen bei Kinovorstellungen des "Wunderapostels", bei Informationsvorträgen und auf Kongressen der MWF sowohl im deutsch- als auch im fremdsprachigen Bereich haben sie aufgebaut. 

Die Kellerräume der Familie Prömpers platzen bald aus allen Nähten. Freunde in der Nähe helfen mit Räumlichkeiten aus, um die Lagerkapazität zu erhöhen. Es ist die Zeit, in der ein reges Schaffen sich in vielen neuen Publikationen niederschlägt: Elf Buchtitel erweitern das Angebot in dieser so fruchtbaren Zeit - und benötigen Platz. 

1995 ist es so weit: In der Rheindahlener Str. 78 in Mönchengladbach steht eine Lagerhalle zur Verfügung. Mit Zwischendecke und anderen baulichen Veränderungen versehen, ist sie seitdem Sitz des Verlags. Lager und Arbeitsraum: In den 'alten' Räumen in der Rheindahlener Strasse sind weiterhin Büro und Versand sowie ein kleines Lager beheimatet.  

In diesen Jahren bereitet sich die Veränderung der Rechtsform des Verlags durch eine Namensänderung vor: 1995 und 1996 lautet der offizielle Name Grete Häusler Verlag Nachfolger. Ab 1997 trägt der Verlag den heutigen Namen: Grete Häusler GmbH-Verlag. 

Im Juli des Jahres muss eine daneben freiwerdende Wohnung angemietet werden, um dem Platzbedarf des Verlags gerecht zu werden. Aber auch das erweist sich nur als Zwischenlösung: Am 6. Februar 1999 wird eine Querstrasse weiter bereits eine zweite Halle bezogen. Dort können erstmals ganze Paletten mit dem Gabelstapler angeliefert werden.  Das Gebäude mit dem repräsentativen Verlagsschild ist nur ein Bild dafür, wie der Verlag jetzt in der Öffentlichkeit dasteht: Als geschätzter Geschäftspartner bei anderen Verlagen, von denen Bücher mit geistigen Themen bezogen werden. Nicht zuletzt gestützt durch die Selbstdarstellung des Verlags mit eigenem Stand auf der Frankfurter Buchmesse. Als Bezugsquelle für zahlreiche Buchhandlungen zur Abwicklung von Bestellungen. Als innovativer Verlag mit eigenem Internetshop. Als Fachverlag zum Thema "Heilung auf dem geistigen Weg", der sich auch auf den Kongressen der internationalen Fachvortragsreihe der MWF für Ärzte mit einem Büchertisch vorstellt.  

Eine Auswahl der Bücher, die im Grete Häusler-Verlag erschienen sind, während der Auslandstagung 2001 1997 präsentiert der Verlag auf der Frankfurter Buchmesse eine Neuerscheinung: "Der Wunderapostel" - das Video zum Spielfilm. Seine Wurzeln hatte diese Inszenierung des Einweihungsromans von Hans Sterneder in den Erfahrungen, die 1989 durch die Aufführung von Sterneders Mysterienspiel "Die grosse Verwandlung" im Freundeskreis gesammelt worden waren. Thomas Busse schrieb das Drehbuch und leitete die Filmarbeiten als Regisseur. Er wurde dabei von Grete Häusler und dem ganzen Freundeskreis unterstützt. 1993 wurde der Film fertiggestellt. Am 28. Oktober 1993 fand die offizielle Uraufführung in der "Camera", einem Kino in Saarbrücken, statt. Nach den Erfahrungen bei der Suche nach einem Verlag für das Buch "Hier ist die Wahrheit ..." mag schon nicht mehr überraschen, dass ein geeigneter Filmverleih nicht gefunden wurde. Deshalb wurde diese Aufgabe - Kinos zu kontaktieren - selbst übernommen (Besucherentwicklung siehe Tabelle). Engagierte Freunde aus den regionalen Ortsgemeinschaften im ganzen deutschsprachigen Raum unterstützten bei der Öffentlichkeitsarbeit für den Film. Ab 1997 lief die organisatorische Abwicklung über den Bereich "Film" der Grete Häusler  GmbH. Mit Erfolg leitete deren Geschäftsführer Manfred Fortmann diesen Bereich. 

Ende 2002 wird das zweite Werk der Grete Häusler GmbH-Film erwartet: Ein Dokumentarfilm über das Leben und die Person Bruno Gröning. 

In Russisch, Polnisch, Englisch und Ungarisch gibt es den Videofilm "Der Wunderapostel" inzwischen - in insgesamt 16 Sprachen liegt der Text übersetzt vor. 1998 wurde der Film im regionalen Fernsehen im Norden Kasachstans ausgestrahlt. Vorab hatte Klara Sippel Gelegenheit, ein paar Minuten über den Film, seine Bedeutung und die Lehre Bruno Grönings zu sprechen und ihre private Telefonnummer anzugeben. Durch den Zuschaueransturm in der TV-Anstalt wurde der Film inzwischen bereits zehn Mal gesendet. Eine Welle von Interesse ging durch die Region: Vorträge in Schulen vor Lehrern, Eltern und Kindern und in Krankenhäusern wurden erbeten. Überall entstanden Gemeinschaften, und Heilungen geschahen. Im November 2000 wurde in Polen in der überregionalen Esoterik-Zeitschrift "Nieznany Swiat" über den Film berichtet, worauf Hunderte von Videos verkauft wurden und viele Menschen Kontakt zum Freundeskreis suchten. 

Damit wird ein äusserst wichtiger Bereich im Freundeskreis angesprochen: die Übersetzungsarbeit. Der Bedarf ist gross: Mehr als 30.000 Freunde im fremdsprachigen Ausland sind in über 500 Gemeinschaften zu versorgen. 

1985 fing die Studentin Jutta Kirfel (heute Kröll) im kleinen Rahmen mit Übersetzungen ins Englische und Französische an. 1988 übernahm Margarethe Mast diese Aufgabe. In dem Masse, wie einerseits in anderen Ländern Hilfesuchende dazukamen und Gemeinschaften gegründet wurden, andererseits hilfsbereite Freunde im deutschsprachigen Raum ihre Fremdsprachenkenntnisse einsetzten, um anderen zu helfen, schritt die Übersetzungsarbeit voran: Polnisch, Russisch, Niederländisch und südslawische Sprachen waren die Ersten.

Margarethe Mast vor dem Archiv der Übersetzungen Inzwischen laufen bei Margarethe Mast die Fäden einer guten, grossbetriebsmässigen Organisation zusammen: In 44 Sprachen wird zur Zeit übersetzt. Für 33 gibt es bereits Übersetzungsleiter, die verantwortlich die Arbeit für ihre Sprache tragen.  Das Ziel für jede Sprache ist, neun Übersetzungsbereiche abzudecken (u. a. neben dem vierteljährlich erscheinenden Schulungsmaterial Erfolgsberichtsbände, das MWF-Journal, Bücher des Verlags, Internet und Sonstiges). Diese Übersetzungsbereiche werden sprachenübergreifend von jeweils einem Leiter mit seinem Arbeitskreis koordiniert. Ca. 500 Übersetzer arbeiten auf diese Weise ehrenamtlich zusammen. In 13 Sprachen wird regelmässig parallel in 7 bis 8 Übersetzungsbereichen übersetzt. In 24 Sprachen wird der jährliche Erfolgsberichtsband, für das Internet und Verlagspublikationen übersetzt. Dankbare Rückmeldungen von Menschen, die den Zugang zur Lehre Bruno Grönings über Verlagspublikationen, den Film und die Übersetzungsarbeit erhielten und die Heilung auf diesem Wege erfuhren, sind der Lohn für die Arbeit in diesen Bereichen des Bruno Gröning-Freundeskreises.

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Grönings Lehre im Islam

Gemeinschaft Bekasi - Indonesien

Wie sich die Bilder gleichen: Ob Berlin, Bangalore oder Bekasi - auf der ganzen Welt nehmen Bruno Gröning-Freunde die Heilkraft auf.

Bekasi (jws).
"Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal eine Gemeinschaft leiten und zu vielen Menschen sprechen würde", so die agile Jenny Widjaja-Suwanto. Ihr haben es die Freunde in der 40 km von Jakarta entfernt gelegenen Millionen-Stadt Bekasi zu verdanken, dass im September 2000 Dr. Brix und Manfred Fortmann während ihrer Südostasienreise auch dort einen Ärzteinformationsvortrag hielten.

Ein Traum wird wahr
Gut ein Jahr später erfüllte sich dann ihr Traum: Eine eigene Gemeinschaft in ihrer Heimatstadt im Westen der Insel Jawa. "Die Menschen hier sind sehr einfach. Im Vordergrund steht die Überwindung der Religionsgegensätze. In den Gemeinschaftsstunden ist es nicht besonders angebracht, über die Lehre Christi zu sprechen, da die Nicht-Christen verständlicherweise keinen Zugang dazu finden. Die Menschen stellen sich ein und hören die Wunderapostelmusik - auch zu Hause", so die Katholikin.

Betreuung ist das A und O
"Ich bin sehr dankbar, dass ich im Frühjahr 2000 die Gelegenheit hatte, an der Frühjahrstagung in Geseke teilzunehmen sowie hinterher an der Schulungswoche in Köln. Dort habe ich sehr viel gelernt und kann nun die Gemeinschaftsstunden in Bekasi so gestalten wie in Deutschland. Wir beginnen und beenden die Stunde meist mit einer Musik. Ich berichte über meine eigenen Erlebnisse mit der Lehre Bruno Grönings. Wir lesen gemeinsam Beiträge aus den Schulungsbriefen, hören die Schulungskassetten und erfahren so mehr über das Leben und die Lehre dieses Mannes. Mittlerweile trauen sich auch die Freunde ihre eigenen Erlebnisse mit der Lehre zu berichten. Es sind auch schon viele Hilfen und Heilungen geschehen. Dank der guten Betreuung von Ursula Renner und Anni Aryus haben wir alle Materialien, die wir brauchen."

Öffentlichkeitsarbeit wichtig
Obwohl die Gemeinschaft relativ neu ist, so sind dennoch bereits einige Veröffentlichungen in der hiesigen Zeitschrift "VENUS" zu lesen gewesen. Demnächst wird auch noch in der Zeitschrift "Catholic Harmony" über die Lehre Grönings berichtet werden. "Ich bin sehr glücklich, dass wir hier in Indonesien immer die Hilfe aus Deutschland haben", bekennt Frau Widjaja, "diese Rückenstärkung von anderen Gemeinschaften innerhalb des Freundeskreises erleichtert die Arbeit ungemein und ist für mich von immenser Bedeutung. Ich hoffe, dass sich alle für uns hier einstellen, auch für Frieden in ganz Indonesien. Ein herzliches Dankeschön!"

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