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(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift)

 

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Aus der Lehre Bruno Grönings
Eine besondere Gemeinschaft

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Eine Woche mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg

Aufnahmen der Filmmusik zum Kinodokumentarfilm "Das Phänomen Bruno Gröning"
Berlin (jb). Rund 70 Berufsmusiker nehmen im Studio 2 des Deutschen Filmorchesters Babelsberg die Plätze ein. 11 Meter hoch ist der mit 400 m2 riesige ehemalige Sendesaal des staatlichen Rundfunks der DDR. Hier wurden vom 19. bis 25. Oktober jeweils von 10 bis 18 Uhr 84 Takes (Musikstücke zwischen 15 Sekunden und 7 Minuten Länge) für den Kinodokumentarfilm über Bruno Gröning eingespielt.

Der gute Ton macht die MusikDirigent Manfred Rosenberg und sein Orchester: 45 Streicher, 8 Holzbläser, 4 Hörner, 3 Trompeten, 1 Tuba, 1 Pauke, 1 Schlagzeug, 1 Harfe und 1 Klavier.
"Wie war die Aufnahme? Bitte den Takt 69 noch mal, die Blechbläser waren nicht so gut", hört man aus dem Regieraum. Hier laufen alle Fäden - oder besser alle Töne - zusammen. Wilfried Venedey (37), Tonmeister und Produktionsleiter, Burkhard Pesch (37), Komponist, und Konrad Hülsmann (18), Tonassistent, sitzen vor einem über vier Meter breiten Mischpult voller Regler und Knöpfe - modernste Technik.

Absolute Genauigkeit
Hier wird entschieden, ob die Qualität der Aufnahmen ausreicht oder nicht. "Es kommt auf absolute Genauigkeit an", so Konrad Hülsmann, der die Partitur ebenfalls mitliest und dieDer Komponist ist in seine Musik vertieft. Links sein Assistent Konrad Hülsmann. einzelnen Abschnitte mit der Stoppuhr kontrolliert, damit die Musik später mit der Handlung des Films übereinstimmt. Alles wird digital auf Tonträger gebannt. Mehrere Aufnahmen werden von jedem Take eingespielt, solange bis der Tonmeister und der "strenge" Komponist zufrieden sind. "Die Arbeiten laufen absolut harmonisch, wir haben ein  gutes Team", so Venedey, "es gibt nur sehr wenige Aufnahmesäle in Deutschland, die eine solche Akustik und Qualität bieten." Venedeys Aufgabe wird es später sein, die grosse Anzahl an Aufnahmen im Tonstudio des Grete Häusler-Verlags weiter zu bearbeiten, bis letztendlich aus der Musik, den Geräuschen, den Stimmen, dem Sprecher und dem Film die eigentliche Filmmischung entsteht.

Fachleute am WerkTonmeister Michael Schubert (rechts) und Filmorchester Babelsberg unterstützt von Wilfried Venedey bei den Aufnahmen.
Der Dirigent und Musikdirektor des Filmorchesters, Manfred Rosenberg, der bereits bei der Musik zum Film "Der Wunderapostel" mitgewirkt hat, gehört zu den erfahrensten seiner Zunft. Er ist über Kopfhörer mit dem Regieraum verbunden. Von dort erhält er die  Anweisungen, die er dann an das Orchester weiter gibt. Besonders der Komponist ist mit ihm in einem ständigen Austausch, damit seine Vorstellungen auch richtig umgesetzt werden. "90 Minuten des Dokumen- tarfilms werden mit Musik unterlegt, also rund ein Drittel", erläutert Burkhard Pesch, "beim Wunderapostel waren es über 90 %, aber das war ja auch ein Spielfilm."

Musik beschreibt das Leben Grönings
Die Musik ist traditionell, verständlich und ansprechend. Sie verbindet romantische mit klassischen Elementen. "Die Suche nach den Themen hat viel Zeit in Anspruch genommen, da ja die Musik das Leben Bruno Grönings angemessen beschreiben soll", erläutert der Komponist sein Werk.

Im Jahr 2003 ist auch eine Musik-CD geplant. Dafür müssen jedoch wahrscheinlich gesonderte Aufnahmen gemacht werden.

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Heilung Krebs (Lymphdrüsenkrebs)

Erfolgbericht von Edeltraud Carl, 54 Jahre, Gemeinschaft Bayreuth

I. BelastungVon Krebs geheilt! Edeltraud Carl berichtet von ihrer Heilung.
Ich hatte eine Geschwulst an der Ohrspeicheldrüse. Die anschliessenden Untersuchungen ergaben, dass es sich um Krebs, ein sogenanntes Non-Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs), handelte. Dadurch traten Schmerzen in der linken Gesichtshälfte auf. Im Februar 1993 wurde deshalb die Ohrspeicheldrüse entfernt. Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine unheilbare Krebsart mit Knochenmarksbefall handelte. Diese Diagnose löste bei mir grosse Angst aus. Ich war verzweifelt, hatte starke Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Mir wurden 25 Bestrahlungen verordnet. Dies hatte furchtbare Auswirkungen. Ich litt unter Haarausfall, Mundpilz, Fusspilz und mangelnden roten Blutkörperchen, fühlte mich müde und energielos. Ausserdem heilten Wunden erst nach Monaten. Im Juni 1993 wurde ich zur Kur geschickt. Es traten jedoch keine wesentlichen Verbesserungen ein. Im August wurde in der rechten Leiste wieder eine Krebsgeschwulst diagnostiziert, die im Oktober operiert wurde. Weitere Bestrahlungen lehnte ich jedoch ab.

II. Wie ich zur Lehre Bruno Grönings kam
Auf der Esoterik-Messe 1993 in Bayreuth hörte ich mir den Informationsvortrag über Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings an und spürte währenddessen Schmerzen. Nach meinem Kuraufenthalt liess ich mich im September in die Lehre Bruno Grönings einführen, besuchte regelmässig die Gemeinschaftsstunden und nahm auch zu Hause den Heilstrom auf.

III. Heilung
Bis 1998 hatte ich immer wieder Lymphknotenschwellungen an den Leisten, unter den Armen und am Bauch. Sie waren faustgross, schmerzhaft und blaurot. Nach ca. vier Wochen waren sie ohne Behandlung wieder verschwunden. Dann traten sie nach 4-6 Wochen an einer anderen Stelle erneut auf. Ich konnte es als Regelungen ansehen. Ausserdem hatte ich oft Leberschmerzen und Nierenbeschwerden. Eine ärztliche Untersuchung im Dezember 1998 war ohne krankhaften Befund. 

Ich kann diese ganze Entwicklung in meinem Leben bis zur Heilung von Krebs emotional kaum in Worte fassen. Ich stand am Rande des Todes, nun bin ich wieder ein lebensfroher Mensch.
Ich bin meinem Herrgott unendlich dankbar für die Gnade, die mir zuteil wurde.

Ärztlicher Kommentar

Bei Frau Carl wurde ein hochmaliger Lymphdrüsenkrebs festgestellt (Non-Hodgkin-Lymphom Stadium IVA). Tumorabsiedlungen der Ohrspeicheldrüse und der Leiste wurden entfernt. Nach dem operativen Eingriff im Bereich der Ohrspeicheldrüse wurde lokal bestrahlt. Eine weitere Strahlen- oder auch Chemotherapie wurde von Frau Carl abgelehnt. Bei Erstdiagnose fand sich auch eine Infiltration des Knochenmarks. Im September 1993 wurde Frau Carl in die Lehre Bruno Grönings eingeführt, eine Computertomographie des Bauches im Jahre 1998 gab keinen Hinweis auf ein Wiederauftreten des Tumors. Auch ist das Blutbild im gesamten Beobachtungszeitraum bis heute stabil geblieben, ein Hinweis auf eine Rückbildung der Knochenmarksinfiltration. Üblicherweise würde man bei diesem Typ eines Non-Hodgkin Lymphoms Frau Carl nach Diagnosenstellung eine Überlebenszeit von nur zwei Jahren geben können. Es bleibt ärztlicherseits unerklärlich, dass Frau Carl sich bis heute (seit 9 Jahren) bester Gesundheit erfreut.

Matthias Kamp, Arzt

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Der Sprung über den grossen Teich

Zweite Nordamerikareise mit Vorträgen der MWF brachte grossen Aufschwung

Hamburg (mak). Es hat ja schon fast Tradition: Wieder waren Vertreter der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) zu einem Fachvortrag auf dem zweiten kanadischen Kongress für "Spirituality and Health" an der medizinischen Universität von Toronto eingeladen. Eine ideale Gelegenheit, eine zweite Vortragsreise durch Nordamerika zu organisieren.

Gute Vorbereitung
Nach intensiven Recherchen und wochenlanger Vorbereitung sollten zwischen Mitte September und Mitte Oktober Vorträge in Toronto, Ottawa, Montreal, Vancouver, Hamilton, Chicago, Detroit, Cadillac, Buffalo, New York, Philadelphia, Miami, Los Angeles und San Diego von einem Arzt und einem Heilpraktiker aus Deutschland, sowie einer schweizer Therapeutin durchgeführt werden.

Während einer Radiosendung in Boca-Raton (beim Miami): die zuständige Gemeinschaftsleiterin und Frau Kamp.Buffalo (N.Y.): Zur Vorbereitung der Reise gehörte auch eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Über einen Radiosender in Buffalo konnte bereits im Vorfeld von Deutschland aus ein Interview gesendet werden. Interessanterweise spürten die Redakteure im Studio während der Sendung den Heilstrom an ihrem Körper. Auch zahlreiche Zuhörer riefen in der Redaktion an und berichteten über ähnliche Erlebnisse. Der Vortrag an der medizinischen Universität Buffalo (N.Y.) konnte in kürzester Frist mit Hilfe der örtlichen Studentenorganisation und dem Radiosender organisiert werden: Es entstand eine neue Gemeinschaft.

Persönliches Erleben, ein Arzt berichtetDer "Vortragssaal" während der Messe in Detroit.
Detroit:
  Im Laufe der Vorbereitung kam es bereits im letzten Jahr zu einem kurzen Kontakt zu einer für geistige Heilung aufgeschlossenen grossen Zeitschrift "Phenomen News". Die Herausgeberin, Cindy Saul, lud uns zu ihrer Gesundheitsmesse ein. Unsere Teilnahme wurde durch ein Radiointerview und einen Artikel angekündigt. Den Messestand stellte sie uns kostenlos zur Verfügung. Ca. 300 Menschen besuchten die Vorträge in Detroit, es konnten zwei neue Gemeinschaften gegründet werden.

Weitere Stationen (Auszüge)
Miami:
Im heissen Florida, Schmelztiegel der unterschied-lichsten geistigen Strömungen, schlug uns eine Woge von herzlicher, liebevoller Offenheit und Dankbarkeit entgegen. In einem Heilungszentrum nördlich von Miami konnten wir eine Stunde lang ein Radiointerview geben, das life gesendet wurde. Eine Gemeinschaft entstand aufgrund der zahlreichen Interessierten. Bereits im Januar 2003 stehen drei weitere Ärztevorträge an.

Philadelphia: Nicht anders in Philadelphia. Hier unterstützte uns eine Freundin aus New York am Stand auf der Body-Mind-Spirit Messe im Konferenzzentrum von Valley Forge bei King of Prussia, einer kurz vor Philadelphia gelegenen Kleinstadt. Die drei Vorträge waren gut besucht. Die neu entstandene Gemeinschaft hat eine deutschsprachige Leitung. Der abschliessende Vortrag nach drei Messetagen fand im Community College in der City von Philadelphia statt. Ein Arzt aus Philadelphia, mit dem ich zuvor telefoniert hatte, organisierte den Vortrag. Der uns kostenlos zur Verfügung stehende Raum war mit zahlreichen Interessierten gut gefüllt.

New York: Am nächsten Tag: Station in New York. In Downtown Manhatten, wenige hundert Meter vom Empire State Building entfernt, hielten wir einen Vortrag in einem vollbesetzten Raum. Es waren sogar Österreicher vom örtlichen "Verein der Auslandsösterreicher" gekommen. Viele waren begeistert und dankbar. Es konnte in New York eine zweite Gemeinschaft gegründet werden.

In Toronto, Kanada betreuen Ruth Naef, Norma McGougan und Patricia Ludwig (v.li.) den Messestand bei der "Body, Soul and Spirit" Expo.Toronto: Was in Europa noch unmöglich erscheint, in Kanada ist es Realität: Die bekannte medizinische Universität von Toronto öffnete zum wiederholten Male ihre Pforten der geistigen Heilung. Erklärtes Ziel des Kongresses: Geistige Heilung soll in die allgemeine Gesundheitsfürsorge Kanadas integriert werden. Bestehende Forschungsergebnisse wurden vorgestellt. Ein beson- derer Schwerpunkt war der Austausch unter den sogenannten "geistigen Führern" (spiritual leaders), Ärzten und Therapeuten (health care providers). In den zentralen Veranstaltungen kamen demnach nicht nur Ärzte aus den USA und Kanada zu Wort, sondern auch gleichberechtigt die Religionsvertreter. "Dieser Austausch ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Medizin insgesamt", so ein teilnehmender Arzt. Es fanden sich knapp 450 Fachkräfte, zumeist Ärzte und Therapeuten, aber auch Priester aus ganz Kanada auf dem Kongress ein. 
Unser Vortrag "Geistige Heilung – Schlüssel für die Gesundheit von morgen?" wurde gut angenommen. Es ergaben sich wertvolle Verbindungen zu Fachkongressen in Oxford/England, Denver und Vancouver im nächsten Jahr. Auch die zusätzlichen öffentlichen Vorträge in Toronto waren gut besucht. Wir konnten dort eine zweite Gemeinschaft gründen.

Enormer Zuspruch
Nach Jahren des mühsamen, scheinbar vergeblichen Aufbaus, erfährt die Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings in den USA und Kanada jetzt einen enormen Zuspruch. So stehen bereits für Anfang nächsten Jahres Vorträge in vier Städten Floridas an, im März wartet eine Gesundheitsmesse in Calgery, ein Vortrag in Edmonton (Kanada) und eine Messe in Washington. Im April ist der Besuch einer Gesundheitsmesse in San Francisco geplant, im Mai steht ein Ärztekongress in San Diego und im Juni ein Fachkongress in Denver an. Weitere Anlaufpunkte sind Dallas, Phoenix, Atlanta, Cleveland und Boston.

Circa 30 medizinische Universitäten in Nordamerika stehen der geistigen Heilung aufgeschlossen gegenüber.

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"Endlich kommen Sie"

Vortragsreise durch Mittel- und Südamerika / Eindrucksvolle Heilungen, gut besuchte Vorträge von Mexiko bis Peru
Lima (epp). Wenn einer eine Reise tut ..., so fängt mancher Bericht über eine Urlaubsreise an. Aber die Vortragsreisen des Bruno Gröning-Freundeskreises sind keine Urlaubsreisen, sie beginnen mit viel Vorbereitungsarbeit und fordern während der Durchführung grossen Einsatz.

Organisation ist alles
Die Vortragsreise, die Jutta Hundt, Daniel Immoos und Roland Epp aus der Schweiz vom 31. August bis 14. September 2002 nach Mexiko, Kolumbien, Ecuador und Peru führte, stand von Anfang an unter einem guten Stern. Die Vorbereitungen liefen reibungslos, auch dank der Helfer, die sich bereits in den zu besuchenden Ländern engagieren. So konnten viele Menschen vor Ort auf die bevorstehenden Informationsvorträge aufmerksam gemacht werden. Viele Ärzte wurden sogar unmittelbar aus der Schweiz angeschrieben und informiert. Dadurch gelang es, bestehende Gemeinschaften zu vergrössern und neue zu gründen.Erfolgsbericht der Krebsheilung von Graziella

Keine Urlaubsreise
Mit dabei: der in Peru aufgewachsene und jetzt in Deutschland lebende Arzt Dr. Jorge Castaneda. Er sagte schnell zu, als es darum ging, seine Kollegen in Südamerika über Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings zu informieren.

Stationen
Mexiko-City, die Hauptstadt Mexikos, 2.850 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, zählt mit 20 Millionen Einwohnern zu den grössten Städten auf unserem Planeten. Dank der hervorragenden Unterstützung der mexikanischen Familie Barrios war es kein Problem, einen geeigneten Raum für die Vorträge anzumieten und Informationsflyer zu verteilen. So war es kein Wunder, dass die beiden Ärzteinformationsvorträge in Mexiko sehr gut besucht waren. Besonderer Höhepunkt: der Bericht über die Krebsheilung einer mexikanischen Freundin. Diese Heilung beeindruckte die anwesenden Interessierten sehr.

Kolumbien/ Bogota und Medellin standen als nächste Orte auf dem Reiseplan. Auch die Hauptstadt Bogota ist mit 2.650 Metern sehr hoch gelegen. Die Freunde besuchten dieses durch Kaffee aber auch Drogenhandel bekannte Land mit gemischten Gefühlen, da in dieser landschaftlich wunder-schönen Region seit mehreren Jahrzehnten der Kriegs- bzw. Ausnahmezustand herrschte. Doch all dies schreckte nicht ab, im Gegenteil. Nach der herzlichen Begrüssung am Flughafen ging es gleich in die Innenstadt. Zwei Vorträge waren von der Familie Ahrens (Auswanderer deutscher Nationalität) bestens vorbereitet. Zusätzlich verteilten die gerade angekommenen Freunde in der Innenstadt über 1.000 Flyer an Passanten. Zu den Vorträgen erschienen viele Ärzte, ein Beleg dafür, wie wichtig die gute Vorbereitung in diesem Bereich ist. Die Familie von Rotz hatte nämlich aus der Schweiz über 150 Ärzte direkt angeschrieben. Auch die Ärztevorträge in Medellin waren erfolgreich, obwohl die Organisation in dieser Stadt verhältnismässig schwierig war.Gemeinschaftsleiterin Chris Ahrens mit Mutter Anni und den Freunden

Quito, die Hauptstadt Ecuadors, liegt 2.800 Meter über dem Meeresspiegel inmitten der fantastischen Berglandschaft der Anden. Auch hier sind die Gegensätze von Reichtum und Armut offensichtlich. Diese Widerstände galt es zu überwinden. Glücklicherweise konnten die Vortragsreisenden in Quito auf die Hilfe eines deutschen Freundes zählen. Andreas Schneider reiste eine Woche eher nach Quito, um die Vorarbeiten vor Ort zu leisten. Er verteilte 4.500 Flyer und kontaktierte die Freunde, um sie für die Vorträge einzuladen. Vor einem Jahr besuchte er in Quito fünf Wochen lang eine Sprachenschule und hatte während dieser Zeit eine Gemeinschaft gegründet. Die zwei Vorträge fanden in einem Raum des Sportzentrums der Stadt statt. Einer der vielen interessierten Vortragsbesucher war Roberto Barros, Kolumbianer und Unternehmer in Quito. Sein Bruder Jesus war an einem Gehirntumor erkrankt. Die Ärzte hatten nur 80 % des Tumors operativ entfernen können. Roberto wurde über das Internet auf den Freundeskreis aufmerksam und nahm Kontakt auf. Viele Freunde stellten sich daraufhin für seinen Bruder ein. Bei einer weiteren Kontrolle wurde zum Erstaunen der Ärzte kein Tumor mehr festgestellt. Die Ärzte standen vor einem Rätsel. Roberto Barros war von dieser Heilung so beeindruckt, dass er sich sofort bereit erklärte, mitzuhelfen

Lima, die Hauptstadt Perus, liegt direkt am Meer. Wirtschaftlich geht es dem Land sehr schlecht und die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Sehr viele Peruaner sind vor einem Jahrzehnt, währendDaniel Immoos, Jutta Hundt und Dr. Jorge Castaneda (mitte) mit der Familie Barrios. einer von Terroristen beherrschten Zeit, aus Angst aus den Bergen in die Stadt gezogen. Dies spiegeln die "neuen Städte" wider, slumartige Bauten am Rande Limas, bewohnt von der ärmsten Schicht Perus. In keiner anderen der besuchten Städte verbarrikadieren sich die sehr begüterten Menschen mit Gittern und Alarmanlagen etc. wie in Lima. Beide geplanten Vorträge konnten in Zusammenarbeit mit der grossen Klinik "Montefiori" abgehalten werden. Es wurde eigens ein Zelt aufgebaut, da die Leiterin der Klinik sehr viele Zuhörer erwartete. Sie sollte Recht behalten: Fast 300 Hilfesuchende und Interessierte, darunter auch Ärzte, besuchten die beiden Vorträge. Erschüttert berichtete eine Frau, die durch einen Flyer auf die Vorträge aufmerksam wurde: "Ich kenne den Freundeskreis durch das Internet. Immer habe ich mich gefragt, wann kommen die Freunde nach Peru? Durch einen Flyer habe ich von den Vorträgen erfahren. Da habe ich gedacht, endlich kommen sie."

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Das ist das wachsende Werk - Die Entwicklung des Bruno Gröning-Freundeskreises (Teil 3/3)

- Die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe (MWF) -  

Lüneburg (ked). Um die Aufgaben der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) besser bewältigen zu können, wurde im Herbst 1998 Deutschland in neun Regionen eingeteilt. Jede Region umfasst bestimmte Enge Kreise, die als Arbeitskreise der Gemeinschaftsleiter der Ortsgemeinschaften eines Einzugsbereichs zu verstehen sind. Über den Schreibtisch der regionalen Erfolgsberichtsleiter (EB-Leiter) gehen zur Vorkontrolle alle Erfolgsberichte der jeweiligen Region. In der "Zentrale" in Hamburg sind inzwischen Helfer angelernt, die den Mengen von Erfolgsberichten Herr werden. Sie senden die Berichte mit Fragen zurück, die sie als geschulte Laien stellen oder von den inzwischen mitarbeitenden Ärzten gestellt werden. Aber auch diese Kapazität ist bald ausgefüllt. Eine andere Lösung muss her.

Anfang 2000 geht auch die Auf-gabe der Endbearbeitung in die Hände der regionalen Erfolgsberichtsleiter über. Zur Zentrale werden nur noch fertig bearbeitete Erfolgsberichte gesandt. Getragen wird diese Arbeit von einem Arbeitskreis, zu dem mitarbeitende Ärzte der MWF und Laienhelfer aus der Region zusammenkommen.

Anfang 2002 wird der internationalen Entwicklung des Freundeskreises Rechnung getragen. Überall auf der Erde geschehen in den Gemeinschaften Heilungen, befinden sich Helfer, die die Heilungen festhalten. Doch diese Helfer müssen angeleitet werden, Schulungen durchgeführt und die Erfolgsberichte in Zusammenarbeit mit Übersetzern nach deutschem Vorbild bearbeitet werden. Die Aufgabe des regionalen EB-Leiters wird auf die Ebene der Engen Kreise übertragen und die regionalen Mitarbeiter sind frei für diese übergeordneten Aufgaben im Ausland. So hat sich verwirklicht, was Bruno Gröning vor fast 50 Jahren äusserte: "Das Wichtigste ist immer der Anfang, von einem kleinen Massstab aus gesehen. (...) Ein Haus ist auch nicht aufgebaut mit einem einzigen Stein, da liegt ein Stein auf dem anderen. Und es kostet Arbeit, so einen Bau herstellen zu können. Und dazu müssen auch viele Hand anlegen, denn Eile tut manchmal Not (...). Ein altes Sprüchlein: ‚Viele Hände machen schnell ein Ende’, d.h., dass der Bau fertig wird. Und so ist es auch in diesem Falle, dass dieses göttliche Werk wieder im Entstehen ist; und zu diesem Bau gehören auch viele Hände, die daran schaffen sollen, dass es, wie es schon im Entstehen ist, auch fertig gestellt wird und werden kann. Aber das Material, das man dazu benötigt, ist das Material, das der eine und der andere Ihrerseits sowie er die Heilung, das Gute empfangen hat, auch dazu beiträgt, indem er das schriftlich bestätigt. Und diese schriftliche Bestätigung ist der Baustein zu diesem grossen, göttlichen Werk, nicht nur auf deutschem Boden, sondern auf der ganzen Erde."

Kurz-Interview mit Regina Schnitzler, Köln

Regina Schnitzler, KölnFrau Schnitzler, Sie arbeiten seit 1993 in Köln bei der Erfolgsberichtsarbeit im Bruno Gröning-Freundeskreis mit. Was hat Sie so lange "bei der Stange" gehalten?

Ja, ich habe vom Abschreiben der Heilungsberichte von Kassette bis hin zum Aufbau der Erfolgsberichtsarbeit im Ausland alle Aufgabenbereiche bearbeitet. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass ich das gesteckte Ziel nicht erreichen werde. Dann habe ich mir gesagt: ‚Das ist das erste Mal auf dieser Erde, dass diese Aufgabe in dieser Art getan wird. Wer erwartet da von dir, dass du weisst, wie das geht?!’ Das hat mir den Mut gegeben am Ball zu bleiben. Die Kraft dazu habe ich durch das Einstellen auf den Heilstrom in den Arbeitskreisen und auf den Erfolgsberichtstagungen erhalten. Diese Arbeit, mit den Kontakten zu den Geheilten, zu den Ärzten und allen anderen Helfern, bereitet mir unwahrscheinlich viel Freude.

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"Er glaubte genauso wenig an Gröning wie ich" 

Fernheilung - Unerklärliche Phänomene um Gröning (Folge 4)

Köln (the). Bruno Gröning wurde immer wieder vorgeworfen, bei den Heilungen handele es sich um Suggestion, Massensuggestion oder Hypnose. Ein nahe liegendes Erklärungsmuster für ein Geschehen, das sich rational nur schwer fassen lässt. Allerdings greift auch diese Erklärung zu kurz. Gegen sie spricht u. a. das Phänomen der Fernheilungen. Menschen waren geheilt worden, die Gröning nie begegnet und somit nie in den Einflussbereich möglicher Suggestivkräfte gelangt waren. Wie waren solche Geschehnisse möglich? Wie kann man sie erklären? In dieser und den folgenden Ausgaben wollen wir das Phänomen der Fernheilung näher beleuchten.

Am Rosenheimer Traberhof 
Walter Kollerer hörte 1949 in München zufällig von Bruno Gröning. Neugierig geworden fuhr er am nächsten Tag zum Traberhof und stiess dort auf eine etwa zehntausendköpfige Menschenmenge. Vor dem Balkon des Traberhofs sassen etwa zehn bis zwanzig Rollstuhlfahrer. In einem Interview beschrieb Kollerer seine Erlebnisse: 

"Dann kam auch Gröning auf den Balkon raus, sprach etwa so, dass jeder Mensch ein Anrecht auf Gesundheit hätte, und (...) er sagt, er wird allen helfen, die das glauben. Die, die keine Krankheit hätten oder kein Gebrechen hätten, die sollten an einen Angehörigen denken, denn da würde es genauso wirken. Er hat aber auch noch betont, dass er selbst nicht die Heilung vornimmt. Er ist nur Brücke zu Gott, aber er heilt nicht. (...) Jedenfalls hab' ich nachher gesehen, als das beendet war, dass von den Rollstuhlfahrern mehrere – wieviele es waren, weiss ich auch nimmer, aber dass mehrere aufgestan-den sind aus dem Rollstuhl. Er hat sie dazu aufgefordert. (...) Er hat gesagt, sie sollen aufstehen aus ihrem Rollstuhl und sollen ihren Rollstuhl selbst schieben. Und das hat bei einigen gewirkt, wieviele, bitte, darauf möcht' ich mich nimmer festlegen, das weiss ich ganz einfach nimmer. Aber ich hab selbst gesehen, dass etliche ihren Rollstuhl geschoben haben. Wie lang das gehalten hat, das weiss ich auch wiederum nicht, aber erfolgt ist es."

An den kranken Vater gedacht
Obwohl Walter Kollerer anfangs sehr skeptisch war, beeindruckte ihn dieses Geschehen sehr. Noch mehr beeindruckte ihn aber, was er einige Tage später erfuhr. Als Bruno Gröning zu den Menschen gesprochen und sie aufgefordert hatte, auch an ihre kranken Angehörigen zu denken, hatte Kollerer an seinen Vater gedacht.

"Das hat mich veranlasst, an meinen Vater zu denken, der seit dem 18. Lebensjahr – und zu diesem Zeitpunkt war er neunundvierzig – immer Magengeschwüre hatte und also in meiner Erinnerung bei jedem Essen, vor dem Essen, nach dem Essen, Medizin schlucken musste, um überhaupt zu existieren. Und das war natürlich für mich ein Anlass, an ihn zu denken."

Magengeschwüre verschwunden
"Und nach etwa zwei Tagen hab ich einen Brief von meiner Mutter bekommen, worin sie mir schilderte, dass Vater von der Arbeit heimkam – ich weiss nicht, war das nachmittags um drei oder am Abend um fünf oder sechs, den Zeitpunkt weiss ich nicht – und dann musste er sich übergeben. Es kam eine grüngelbe Flüssigkeit. Meine Mutter hat das natürlich dann auf die Galle geschoben, ist klar, nicht? Also am gleichen Tag, wo ich am Traberhof war, ist das geschehen. Und von diesem Tage an hatte mein Vater keine Magengeschwüre mehr, null, null! Ich muss noch dazusagen, er glaubte genauso wenig an Gröning wie ich, da machen wir uns mal nix vor, und er hat das auch nachher nicht geglaubt, dass es durch mein Dabeisein bei Gröning war. Das hat er auch nachher nicht akzeptiert. Aber er konnte sich natürlich selber nicht erklären, warum das dann passiert ist, nicht? Jedenfalls waren seine Magengeschwüre fort. Er war sie los. Er hat nachher keine mehr gehabt. Er hat nachher keine Schwierigkeiten beim Essen gehabt, er hat auch keine Medizin mehr gebraucht, das war endgültig vorbei. (...) Mein Vater wurde 86 Jahre alt, das hat er bis ins 86. Lebensjahr nicht mehr gehabt." Fortsetzung folgt!

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Eine besondere Gemeinschaft

Früh übt sich ...

10 Jahre Kindergemeinschaft Essen/Bericht der Leiterin Dr. Reinhild Hausmann-Elter

Essen (rhe). 20 Kinder kommen regelmässig in unsere Kindergemeinschaft. Seit zehn Jahren erlebe ich sie. Von drei bis 13 Jahren ist jedes Alter vertreten. Einige unserer "Kleinen" kommen jetzt schon bald in die Jugendgemeinschaft. Bei diesem grossen Altersunterschied immer die richtige Ansprache zu finden, ist eine grosse Herausforderung. Dennoch ist es bereichernd, weil die Gemeinschaftsstunden mit Singen, Musizieren und Wanderungen so viel lebendiger sind. Die Grossen helfen den Kleinen. Die Kleinen erleben die Grossen und lernen von ihnen. Auch die Hilfen und Heilungen, die die Kleinen noch mit grosser Natürlichkeit berichten, helfen den Grossen ihre Glaubenskraft zu erhalten und zu stärken.

Gemeinschaftsleiterin als Vorbild
Die Lehre Bruno Grönings ist das Beste, was man einem Kind mit auf den Weg geben kann. Nur muss man lernen, sich auch selbst daran zu halten. Jedes Kind misst einen Erwachsenen an dem, wie er denkt, spricht und fühlt. Behält er die Kraft, die Ruhe, die Freude, die Liebe, die Gelassenheit und Klarheit? Wie ist es mit den Eltern, die dabei sind? Ich darf sagen, wir haben uns schon gut darin geübt. Ich erkenne es immer an der Liebe, an der Aufmerksamkeit, die die Kinder uns schenken.

Wir sind alle Kinder GottesAuf einer Herbstwanderung am Badeneysee beim Stockbrotbacken. "So oft wie möglich mit den Kindern die Natur erleben, das ist mein Anliegen", so Reinhild Hausmann-Elter.

Die Gedanken und der Sinn der Kinder sind meistens ungetrübt, freundlich und nicht verblendet. Wir sollten sie immer ernst nehmen. Oft haben sie einen viel besseren Blick für das Wesentliche. Mein innigster Wunsch für die Kinder ist es, dass sie sich an Seele und Körper gesund entwickeln und all ihre guten Begabungen, die sie auf diese Erde mitgebracht haben, voll entfalten können. Ich lerne dabei auch selber sehr viel. Abgeben, loslassen, verzeihen, das konnten die Kinder viel schneller als ich. Alles Gute, das wir ihnen im Leben zuteil werden lassen hilft, sie gesund zu erhalten. Ich selbst durfte sehr viel Gutes lernen und erleben. All das möchte ich weitergeben. Auch die Musik, die enge Bindung zur Natur, Wandern und Wassersport gehören dazu.

Musik als ständige Begleiterin
Inga Pesch und ich haben als musikbegeisterte Mütter von Anfang an mit den Kindern gesungen und musiziert. Es sind die Volkslieder, die uns zu den jeweiligen Jahreszeiten mit ihren wunderbaren Texten begleiten. Da wir auch selber mehrere Instrumente spielen und viele unserer Kinder schon einige Jahre Instrumentalunterricht haben, liegt in unserer Gemeinschaft auch die Keimzelle des Kinderorchesters.

Zurück zur Natur – Zurück zu unserem Herrgott
Meine Eltern haben mir die Natur ganz nahe gebracht. Auch unser Sohn darf nun so aufwachsen. Bei vielen anderen Kindern spüre ich, dass diese Verbundenheit fehlt. So bringe ich fast in jede Gemeinschaftsstunde eine Blume, Samen oder Früchte mit und seit einigen Jahren unternehmen wir auch regelmässig Wanderungen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter - und das mit 30 Personen! Abgerundet wird eine jede unserer Stunden durch ein gemeinsames Mahl mit selbstgebackenem Kuchen und Obst. Da viele Kinder eine längere Anreise haben, sorgen wir auch dafür, dass die Kinder vor und nach der Stunde als Ausgleich für das Sitzen an der frischen Luft spielen können.

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