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Medizinisch Wissenschaftliche Fachgruppe

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"ICH BIN FÜR ALLE MENSCHN GEKOMMEN"

Ärztevortrag für russisch sprechende Interessierte in Berlin

Berlin (bac). Im gut gefüllten Auditorium des Russischen Hauses in Berlin-Mitte herrschte erwartungsvolle Atmosphäre: Zu einem Ärzteinformationsvortrag in russischer Sprache hatte der Bruno Gröning-Freundeskreis eingeladen. Nach gründlichen Recherchen war mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit in russischen Zeitschriften, Freizeiteinrichtungen und Geschäften auch mit Flyern und Plakaten der Termin bekannt gemacht worden. Der Gedanke zu einem russischen Vortrag in Deutschland war aufgekommen durch denv.l. Dr. med. G. Durmanowa, Dr. med. W. Vogelsberger, Dr. med B. Schliecker, Lilly Bärlein, Relindis und Robert Busse Wunsch, die vielen Gemeinschaften in Russland, Weißrussland, Kasachstan und anderen ehemaligen GUS-Staaten von Deutschland aus noch besser betreuen zu können. Vor einigen Monaten hatte ein Ärztevortrag in St. Petersburg stattgefunden. Gehalten hatten ihn der Leiter der Region Berlin Robert Busse und der Arzt Dr. med. H. Hagemoser. Nun sollte eine "Brücke von Berlin nach St. Petersburg" entstehen. Dringend gesucht wurden russisch sprechende Freunde, die von Berlin aus an dieser Brücke mitbauen wollen.

Fakten überzeugen
Die Veranstaltung in Berlin eröffnete der Arzt Dr. med. W. Vogelsberger mit der Ankündigung, jeder Zuhörer könne in der folgenden Stunde Wichtiges für sein eigenes Leben aufnehmen, nicht nur Geistiges, sondern auch Praktisches erleben und erfahren. Nach der lebendigen Schilderung seines persönlichen Wegs in den Bruno Gröning-Freundeskreis erläuterte Dr. Vogelsberger den Begriff des "Heilstroms"als uralte universelle, göttliche Heilkraft, die aufzunehmen Bruno Gröning zu seinen Lebzeiten gelehrt hatte. Nach der Erläuterung ärztlicher Dokumente zu zwei eindrucksvollen Heilungen erklärte er die Rolle derInteressierte während des Aerztevortrages Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) und stellte zwei Geheilte persönlich vor: Ewald Siegle (Kassel) schilderte in russischer Sprache seine Heilung von langjähriger Migräne. Der Bericht von Heike Noack (Berlin) über ihre Heilung von schwerer Polyneuropathie (Nervenentzündung an mehreren Stellen des Körpers), die sie zur Erwerbsunfähigkeit gezwungen hatte, wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Heute ist Frau Noack berufstätig und Mutter einer kleinen Tochter. Dr. med. B. Schliecker berichtete über eine eindrucksvolle Heilung aus Koktschetau/Kasachstan, die sie aus ärztlicher Sicht kommentierte. Dr. med. G. Durmanowa sprach begeistert über Bruno Grönings Lebensaufgabe - die Rückführung des Menschen zu Gott, seinem Schöpfer, und die dabei häufig auftretenden Heilungen. Seine Lehre sei überkonfessionell und international und sein Ausspruch "Ich bin für alle Menschen gekommen" ganz wörtlich zu verstehen. Das persönliche Einstellen zum Ende der Veranstaltung eröffnete für die Zuhörer neuartige körperliche Empfindungen, die sie dem Auditorium freudig mitteilten. Anschließend hatten die Referenten und Geheilten viele Fragen zu beantworten und Einzelheiten zu erläutern.

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IM KAMPF GEGEN DIE SUCHT

Auch Drogenabhängige finden im Bruno Gröning-Freundeskreis Hoffnung und Heilung

Stuttgart (kaw). Ein großes Problem unserer Zeit sind diverse Süchte und Abhängigkeiten sowie deren Folgen. Alkohol, Tabak, Medikamente und auch so genannte harte Drogen sind eine Geißel der Menschheit. Im Jahr 2001 starben in Deutschland über 155.000Christoph Hagen, Leiter der Hilfebedürftigsten-Arbeit im Freundeskreis Menschen an den Folgen von Suchtkrankheiten, Tendenz steigend. Die meisten Todesopfer forderte die Nikotinsucht (>70%).

Hilfe und Heilung ist möglich
Doch selbst in diesem schier hoffnungslosen Teufelskreis der Sucht ist Hilfe und Heilung durch die Lehre Bruno Grönings möglich. Seit 1993 werden im Bruno Gröning-Freundeskreis Erfolgsberichte (siehe Seite 6/7) erfasst und dokumentiert. Sie sind der Beweis für Heilungen von Nikotin-, Alkohol-, Heroin- und sonstiger schwerer Drogensucht.

Ein Zeichen von Nächstenliebe
Seit 1993 wurden in Deutschland zehn und in den Niederlanden drei Gemeinschaften für sog. "Hilfebedürftigste" (Suchtmittelabhängige) aufgebaut. Geplant ist der Aufbau in Zürich und in Wien, wo sich auch Bruno Gröning-Freunde für diese Menschen einsetzen wollen. Es ist ein besonderes Zeichen von Nächstenliebe, wenn Menschen sich gerade in diesem Bereich engagieren und ihre Freizeit für diese oft nicht ganz einfache Aufgabe zur Verfügung stellen.

Kraft und Zuversicht
Sinn und Zweck dieser Gemeinschaften sind die Aufnahme und Anneke de Waal, leitet zusammen mit Christoph Hagen die Hilfebedürftigsten-Arbeit, insbesondere ist sie verantwortlich für die Heilungserichte aus den Niederlanden, der Schweiz und Österreich Betreuung auch von Schwerstabhängigen. In den Gemeinschaftsstunden können sie zusammen mit erfahrenen Bruno Gröning-Freunden Kraft und Zuversicht tanken und den Glauben an die Gesundheit und an ein suchtmittelfreies Leben finden. Bruno Gröning sagte: "Der Wille im Leben ist in allem die Voraussetzung. Wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat. (...) Ich verbiete und verschreibe nichts." Deshalb wird in den Gemeinschaften weder von Therapien noch von Arztbesuchen abgeraten. 

Arbeit in den Niederlanden sehr erfolgreich
Besonders in den Niederlanden gibt es immer noch die so genannte "offene Szene". Außerdem ist der Handel mit Cannabis (Haschisch) in den rund 1.500 Coffeeshops zwar nicht legal, aber geduldet, so dass der Einstieg in die Sucht mit der "weichen" Droge leicht gemacht wird. Obwohl Heroin bei den niederländischen Jugendlichen als "uncool" und als die Droge der "Looser" gilt, blieb der regelmäßige Konsum von Opiaten in den letzten Jahren konstant, während das Haschrauchen jährlich um ein Prozent stieg. So kommt es nicht selten vor, dass die Menschen auf den SRotterdam, Paulus Kirche: Helfer und Hilfebedürftigsten-Gemeinschaft in Rotterdamtraßen dahinvegetieren oder in abbruchreifen Häusern ihr armseliges Domizil aufgeschlagen haben. Hier können sie durch persönlichen Kontakt dazu bewegt werden, in die Gemeinschaft zu kommen und gemeinsam um Hilfe und Heilung zu bitten. Einmalig ist jedoch die Möglichkeit in Rotterdam: hier werden in einer Kirche Gemeinschaftsstunden gehalten. Der dortige Pfarrer ist nämlich dem Drogenproblem gegenüber sehr aufgeschlossen und engagiert sich seit vielen Jahren in diesem Bereich. Inzwischen sitzen nicht selten mehr als dreißig Schwerstsüchtige in dieser Gemeinschaftsstunde. Dort stellen sie sich nach der Lehre Bruno Grönings auf den Heilstrom ein. 

Informationsvorträge mit Ärzten und Psychologen
2001 und 2002 fanden eine Reihe von Vorträgen in zahlreichen Städten U. Truhn, engagiert sich als Psychologe in der Hilfebedürftigsten-Arbeit, u. a. auch bei öffentlichen Vorträgen Deutschlands (u. a. Berlin, Hamburg, Kassel, Bremerhaven, Saarbrücken, Frankfurt am Main und Ingolstadt) zum Thema "Frei von Drogen!" statt. Die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe (MWF) hat sich auch der Suchtproblematik angenommen und führt Vorträge zum Thema durch. Ärzte und Psychologen informieren über einen alternativen und kostenfreien Weg aus der Sucht. In diesem Jahr sind in Deutschland u. a. in Stuttgart, München, Münster, Hannover, Zürich und Wien Vorträge geplant.

Kommentare von Bruno Gröning-Freunden, die mithelfen
Warum engagieren Sie sich in dieser Gemeinschaft?

"Aus Dankbarkeit über meine Heilung von Alkohol." (Me. B.)

"Ich beobachte selbst und höre, wie die Aggressionen, die Gewalt und auch der Drogenkonsum unter den Schülern zugenommen hat. Ich erlebe die Hilflosigkeit und auch die Resignation." (U. G.)Loek Neisz leitet die Hilfebedürftigsten-Gemeinschaft in Heerlen (NL)

"Weil es für mich von großer Wichtigkeit ist, bewusst für das zu kämpfen, was Leben, Liebe, Glück und Zufriedenheit schenken kann: das Göttliche. Und nirgendwo konnte ich diesen Kampf in größerer Intensität erleben, wahrnehmen und fühlen wie in den Hilfebedürftigsten-Gemeinschaften, wenn denen geholfen wird, die am Rande unserer Gesellschaft stehen." (Ma. B.)

"Nach meiner Heilung von einer aussichtlosen Krankheit empfinde ich tiefes Mitgefühl mit diesen Ausgegrenzten, und möchte ihnen auch diese großartige Heilkraft näherbringen, die ich selbst erfahren habe." (A. dW.)

"In meiner Jugend nahm ich Drogen und kenne daher den ganzen Leidensweg. Emile de Graven, Hilfebedürftigsten-Gemeinschaft Amsterdam, freut sich über seine Heilung. Heute, wo ich gesund sein darf, weil ich im Freundeskreis meine Heilung bekommen habe, weiß ich um die große Chance, die wir den Drogensüchtigen bieten können. Ich erlebe, wie schnell und überwältigend die Heilkraft an diesen Menschen Erfolge erzielt. Wenn ein junger Mann (voll mit Crack) in fünf Minuten während eines Informationsvortrags über die Lehre Grönings mit einem Mal aufschaut und berichtet, dass er Hitze und Kribbeln im ganzen Körper spürt, kann man mit dem Verstand nicht erfassen, wie Kathrin Witzschel, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich der Hilfebedürftigsten-Arbeit groß Gottes Wirken ist. Das bewegt uns weiter zu informieren und diese Leute aus der Falle zu befreien." (L. N.)

"Aus meiner langjährigen Tätigkeit in der Suchtarbeit, weiß ich wie schwer es für Abhängige ist von Drogen frei zu kommen. Mit der einfachen Lehre Bruno Grönings ist es möglich nicht nur körperlich zu gesunden, sondern auch psychisch ganz frei zu werden. Die Sucht verschwindet völlig ,aus dem Kopf`´." (Ch. H.)

Was war/ist das beeindruckendste Erlebnis?

"Das Beeindruckendste ist, immer wieder von neuem zu sehen, wie Menschen, denen jegliches Vertrauen fehlte, wieder dadurch Hoffnung schöpfen, dass sie einen Teil der göttlichen Wahrheit erfassen." (Ma. B.)

"Diese Heilkraft ist überall und für alle erfahrbar, sogar auf der Straße, wo sich die Mädchen anbieten, um Drogen zu finanzieren." (A. dW.)

"Ich habe erlebt, dass ein vollkommen verwahrloster Hilfebedürftigster ohne jeden Lebensmut das Wichtigste von der Lehre Bruno Grönings hörte und einmal das Bild Grönings sah. Drei Wochen später stand mir ein gepflegter junger Mann gegenüber, der die Obdachlosenzeitung verkaufte; er war kaum wiederzuerkennen und hatte sogar ein Lächeln auf den Lippen." (Ch. H.)Lutgard Schippan, Leiterin der Hilfebedürftigsten-Gemeinschaft Berlin

Echo aus Briefen von Hilfesuchenden und Geheilten
Aus einem Brief von J. v. G. aus F.:

"Ich denke, dass meine bisherigen Therapien mich zwar bis zu einem gewissen Punkt weitergebracht haben, aber ich möchte nun nicht mehr festhalten an der Krankheit und mir nicht immer wieder sagen, dass ich Alkoholikerin bin, sondern auf den Glauben vertrauen, dass ich es los werde."

Aus einem Brief von M. J. K. aus L.:

"Durch das Buch ‚Mein Weg über den Abgrund‘ fand ich zum Bruno Gröning-Freundeskreis. Den Tag, als ich das Buch bekam, werde ich nie vergessen, denn aus Alkoholabhängigkeit, Nikotinsucht, Arbeitslosigkeit u. a. kam ich frei."

Aus einem Brief von M. M. aus B.:

"Da mir Bruno Gröning - auch euch aus den Gemeinschaftsstunden zähle ich dazu - aus meiner langjährigen Drogensucht geholfen hat, versuche ich nun, meine Erfahrungen an andere Süchtige weiterzugeben. Ich arbeite ehrenamtlich in einer Suchtberatung. Seit vier Jahren lebe ich nun schon clean und habe das ‚Nein’ sagen gelernt."

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DAS IST DAS WACHSENDE WERK

Der Bruno Gröning-Freundeskreis stellt sich vor 
Region Bayern (Teil 5/1)

Köfering (bih). Im Leben Bruno Grönings spielte die Region Bayern eine besondere Rolle. Im Herbst 1949 strömten bis zu 30.000 Menschen täglich zum Rosenheimer "Traberhof". Unglaubliche Heilungen geschahen, der bayerische Ministerpräsident setzte sich für Bruno Gröning ein und das bayerische Innenministerium bezeichnete sein Wirken als "freie Liebestätigkeit". Doch später wurde ihm in München der Prozess gemacht, der ihn bis an sein Lebensende verfolgte. Aber auch für den heutigen Freundeskreis heute spielt Bayern eine wichtige Rolle.

Der Blick in die Historie
Bereits Anfang der 80er Jahre, also gleich nach der Gründung des Bruno Gröning-Freundeskreises 1979, existierte eine Gemeinschaft in München. Heute - über 20 Jahre später - sind es 93 (!), verteilt über ganz Bayern. Der Weg dorthin ist eine echte Erfolgsgeschichte.Regionen des Freundeskreises in Deutschland. Stand: Januar 2003
Rückblick: Mit zehn Freunden fing es damals an. Die erste Gemeinschaft hatte natürlich ein riesiges Einzugsgebiet. Das bedeutete weite Fahrtstrecken, um zu erfahren, wie Heilung auf geistigem Weg möglich werden kann. Die Freunde kamen aus Regensburg, Nürnberg, Rosenheim, dem Allgäu und aus dem Bayerischen Wald zu der dreiwöchentlich stattfindenden Gemeinschaftsstunde, die zunächst nur für Erwachsene abgehalten wurde. Zusätzlich fand eine telefonische Betreuung durch Freunde aus dem Kölner Raum statt. 1987 wurde dann die erste bayerische Jugendgemeinschaft in Augsburg gegründet.

Langsame Ausbauarbeit
1988 entstand in Fichtelberg (Bay. Wald) eine Gemeinschaft, aus der die heutige Bayreuther Gemeinschaft mitsamt Kinder- und Jugendgemeinschaft hervorging. 95 Freunde zählte die Region Bayern im Jahr 1989. Im selben Jahr entstand in Regensburg eine Gemeinschaft. Bald darauf folgten Coburg, Bad Kissingen, Schwäbisch Hall, Nürnberg (mittlerweile drei Gemeinschaften, Jugend- und Kindergemeinschaft), Erlangen und Ingolstadt. 

Der Bekanntheitsgrad steigt
Anfang der 90er Jahre wurde - noch zaghaft - eine erste Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Mit Stellwandaktionen in Fußgängerzonen wurde z. B. auf den Freundeskreis und die Lehre Bruno Grönings aufmerksam gemacht. Begeisterung lösten Vorträge anlässlich diverser "Esoterikmessen" aus, so dass sich immer mehr Menschen für Heilung auf dem geistigen Weg interessierten und die verschiedenen Gemeinschaften besuchten. Auf diese Weise wurden zwischen 1993 und 2000 weitere örtliche Treffen u. a. in Kempten, Sonthofen, Leutkirch, Kaufbeuren, Lindau, Memmingen und Kißlegg für Kinder, Jugendliche und Erwachsene möglich. Im Allgäu gibt es seit 2001 eine Kindergemeinschaft.

Aus Überzeugung helfen
Vielfach waren es die Geheilten selbst, die die Initiative ergriffen, an ihrem Wohnort eine Gemeinschaft aufzubauen. So geschah es z. B. 1990 in Garmisch-Partenkirchen (ab 1991 nach Murnau "umgezogen"), zwei Jahre später in Kirchheim und Lauingen, 1993 in Augsburg, wo es seit 1996 wegen des großen Interesses eine zweite Gemeinschaft gibt. Ende 2001 entstand dort eine Kindergemeinschaft.

Ärztevorträge erfolgreich
Insbesondere ab 1999 wurden mit großer Resonanz weitere Ärzteinformationsvorträge durchgeführt Die Folge war die Gründung von Gemeinschaften in Buchloe, Dillingen und Bad Wörishofen. Bereits ein Jahr später gibt es in Füssen eine Gemeinschaft, seit 2002 in Landsberg und Bobingen. In Fürth, Schwabach, Erlangen, Forchheim, Bamberg, Schwäbisch Hall und Ebermannstadt sowie in Hof und Kulmbach treffen sich zur Heilstromaufnahme ebenfalls die Freunde Bruno Grönings.

Persönliche Empfehlungen 
Doch wie erklärt sich dieses stetige Wachstum? Sicher sind die vielen Heilungen ein entscheidender Grund. Zahlreiche Ärzte der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) erläutern und dokumentieren diese Erfolge - das überzeugt. Die Gemeinschaften erhalten insbesondere durch persönliche Empfehlungen Zuwachs. Fast überall gibt es sie mittlerweile, so dass die Freunde dankbar für die kurzen Wege zur nächsten Gemeinschaftsstunde sind. Aber auch Veröffentlichungen seitens der Printmedien sowie des Fernsehens tragen dazu bei, über diesen seriösen Weg zur geistigen Heilung zu informieren.

Zentrale Dienste für das ganze Werk
Anfang der 90er Jahre begannen vermehrte Aktivitäten in der Region. Intensive Erfolgsberichtsschulungen halfen den Freunden die Dokumentation der vielen eingetretenen Heilungen zu forcieren.Josef Kreileder mit seinem Sohn beim Leimen der Schulungsbriefe 1990 nahm die erste Verlagsdruckerei ihre Arbeit auf. Dies senkte die Kosten der Schulungsbriefherstellung (Informationsschrift für Bruno Gröning-Freunde) erheblich - ein wichtiger Faktor, da alles aus Spendengeldern finanziert wird. Später kamen zwei weitere Druckereien dazu. Mittlerweile ist die Auflage des deutschsprachigen Schulungsbriefs so hoch, dass die Herstellung und der Versand des Schulungsmaterials ausgelagert werden musste. Die fertig erstellten Schulungsbriefe werden in Simbach/Inn zum Versand vorbereitet. Viele Freunde kuvertieren ehrenamtlich die Schulungsbriefe mit der jeweils aktuellen CD, kleben die Adressetiketten inklusive einer speziellen Postcodierung auf die Kuverts des Schulungsbriefs. Nach Postleitzahl sortierte Bunde werden in gelbe Postbehälter auf entsprechende Paletten gestapelt, eingeschweißt und sind somit versandfertig. Diese Arbeit der vielen Helfer ist unendlich wertvoll, da dadurch die Versandkosten erheblich reduziert wFreunde beim Zusammentragen eines ausländischen Schulungsbriefs bei Familie Kreileder.erden. Im Laufe der Zeit erhöhte sich nämlich die Menge auf 17 (!) Paletten, so dass die begrenzten Raumkapazitäten eine neue Lösung erforderte: Freunde bei Geseke/Westfalen kuvertieren seit 2002 knapp die Hälfte des deutschen Erwachsenen-Schulungs briefs und wickeln entsprechend den Versand für den norddeutschen Raum ab. Insgesamt werden somit knapp sechs Tonnen Papier allein für den Erwachsenen-Schulungsbrief in DDie in Postboxen verpackten Schulungsbriefe vor dem Abtransport zu Post.eutschland bewegt! Des Weiteren wird von Simbach/Inn aus dafür gesorgt, dass österreichische Freunde ihren Schulungsbrief per Post erhalten.

Auch im Ausland aktiv
Im Rahmen des internationalen Aufbaus des Freundeskreises werden von Bayern aus die Länder Italien, Indien, Japan und Griechenland tatkräftig betreut. Wie gewohnt werden dort im Drei-Wochen-Rhythmus Gemeinschaftsstunden gehalten. 

Vielfältige Aktivitäten
In Bayern gibt es inzwischen auch ein zentrales Bücherlager, so dass jede Gemeinschaft einen eigenen Büchertisch erhalten konnte. 
Ebenso ist der Bereich Technik auf dem neuesten Stand, so dass Tagungen, Kongresse, Ärztevorträge auch technisch zufriedenstellend gemeistert werden können. Dies gilt sowohl für den Audio- als auch für den Videobereich. In München singt ein Chor der Bruno Gröning-Freunde aus voller Brust, klanglich sehr ansprechend. "Traberhofszene" aus dem Dokumentarfilm mit ca. 2000 Statisten Musikalisch kommen viele Beiträge aus dem bayerischen Raum, z. B. die kürzlich erschienene "Mitsing-CD". Von Nürnberg aus werden Chorwochenenden betreut. Die Idee und Verwirklichung des Jugendbuchs nahm hier seinen Anfang, wie auch der Jugendfilm. Außerdem werden im Frankenland die Kinderschulungs-CDs erstellt. Seit dem Jahr 2000 finden zwei Mal jährlich auch für Kinder an einem Wochenende Treffen statt. Für die Jugendlichen gibt es neben den Gemeinschaftsstunden auch andere Aktivitäten (Theatergruppe, Kanufahrten etc.).

Ein bewegendes Erlebnis
Ein besonderes Erlebnis war die "Traberhofszene", die größte Spielfilmszene für den Dokumentarfilm "Das Phänomen Bruno Gröning". Sie wurde 1997 in der Nähe von Rosenheim mit rund 2000 Statisten gedreht. Interessanterweise hatte Bruno Gröning selbst Jahre nach den Ereignissen vom Traberhof in Rosenheim eine Gemeinschaft gegründet. Nicht von ungefähr findet dort auch seit Juni 1995 zweimal jährlich die Tagung mit regelmäßig 700 Personen für den gesamten bayerischen Raum statt. Diese Tagungen ziehen auch viele Gäste aus ganz Deutschland, Österreich und Südtirol an. Für alle ist es etwas Besonderes: Die Verbundenheit mit dem Traberhof-Geschehen von damals ist noch immer gegenwärtig.

Das öffentliche Interesse ist groß
Im Oktober 2000 fand ein großer Ärzteinformationsvortrag im Herzen von München statt: Ungefähr 800 Besucher kamen zu dieser Veranstaltung. Dank der großen Resonanz entstand eine Ärztegemeinschaft. Mittlerweile gibt es 93 Gemeinschaften in Bayern: davon sechs Jugend- und zehn Kindergemeinschaften, zwei Gemeinschaften für "Hilfsbedürftigste" (s. auch S. 4/5) sowie eine Ärztegemeinschaft. In der Landeshauptstadt München gibt es fünf Gemeinschaften. Im Herbst 2002 wurden zehn Ärztevorträge über die Lehre Grönings durchgeführt. Es ist mehr als offenkundig: Das ist das wachsende Werk!

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INDIEN - EIN LAND VOLLER VIELFALT UND SCHÖNHEIT

Noch vor zwei Jahren war Indien für mich ein großes Land im Süden Asiens. Als ich dann einige Monate später zum Bruno Gröning-Freundeskreis fand, änderte sich diese Einstellung grundsätzlich. 

Über eine Milliarde MenschenTagung am 12. Februar 2003 in einer Schule in Hyderabad: Vorn rechts Frau Meenakshi (Gemeinschaftsleiterin), neben ihr Michael Och und weitere Freunde und Interessierte.
Bruno Gröning hatte gesagt, er sei für alle Menschen gekommen. Ich empfand daher eine innere Verpflichtung mitzuhelfen, seine Lehre auch in Indien zu verbreiten. Sofort schnappte ich mir ein Lexikon, um mehr über Indien zu erfahren. Haben Sie z. B. gewusst, dass Indien mit 3,3 Mio. km² fast 1,5 Mal so groß ist wie die gesamte Europäische Union (EU)? Die indische Bevölkerung umfasst mittlerweile mehr als 1 Mrd. Menschen - das Dreifache der Einwohner der gesamten EU. Mehr als 20 Landessprachen gibt es in den 28 Bundesstaaten Indiens.

Indien - ein reiches Land?
Und noch etwas gibt es in Indien in Hülle und Fülle - geistige Gruppen und Glaubensgemeinschaften. "Wozu brauchen diese Menschen dann noch die Lehre Bruno Grönings", fragte ich mich damals, "sie haben doch schon alles in dieser Richtung?" Auch diese Einstellung sollte sich während unserer Indien-Reise für mich grundlegend ändern. Mehr als zehn Stunden waren einige der Tagungsteilnehmer unterwegs gewesen, viele hundert Kilometer hatten sie zurückgelegt, "nur" um mehr über die Lehre Bruno Grönings und die vielen eingetretenen Hilfen und Heilungen zu erfahren. 

Der Stein kam ins Rollen
Und noch einmal wurde mir diese besondere Einstellung bestätigt: In Gandhinagar, einer Stadt im Nordwesten Indiens, nahmen führende Politiker offiziell an einer Veranstaltung des Bruno Gröning-Freundeskreises teil. Während unserer Reise war dieser Stein ins Rollen gekommen. Auch im Bundesstaat Gujarat, einem Landesteil mit mehr als 61 Mio. Einwohnern und einer Grundfläche von der Hälfte Deutschlands, besuchten der Vizepräsident des Bundeslandes gemeinsam mit dem zuständigen Gouverneur, HerrHyderabad im Süden Indiens: Ein Helfer bei der Herstellung der Schulungsbriefe in Hindi. In einer kleinen Werkstatt leimt und presst er ca. 2000 Stück von Hand. Sundersingh Pandari und einigen weiteren Politiker den Vortrag von Grete Häusler, der Leiterin des Freundeskreises, über die Lehre und das Wirken von Bruno Gröning.
Viele Vertreter der örtlichen Presse- und Fernsehanstalten waren dabei anwesend.

Über Hilfen und Heilungen wurde berichtet
Sehr beeindruckend waren für mich die vielen Hilfen und Heilungen, von denen während der Besuche und Tagungen berichtet wurde. In Gandhinagar berichtete ein Mann namens Bukharyi von seinem Arm, der durch einen Unfall einige Jahre zuvor völlig zertrümmert und komplett bewegungsunfähig war. Und dennoch ließ dieser Mann - dort auf der Bühne - seinen Arm kreisen, ballte die Faust und beschrieb einen Zettel. "Die Lehre Bruno Grönings und das Einstellen hat mir geholfen", berichtete er. Eine Frau in Hyderabad erzählte uns - unter Anwesenheit mehrere Fachärzte - von ihrer Heilung von jahrelanger Zuckerkrankheit, Arthrose und Rückenleiden. So hörten wir noch viele andere ähnlich erschütternde und bewegende Berichte.

 

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HEILUNGSBERICHT VON ADELHElD RUF (47), GEMEINSCHAFT WETZIKON, SCHWEIZ

HEILUNG BORDERLINE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG1

Angstzustände, Depressionen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Suizidgedanken und mehrmalige Suizidversuche, Selbst- und Fremdverletzungen. 

Adelheid Ruf, Heilung von BorderlineSeit meiner Kindheit litt ich unter Todesängsten, oft begleitet durch Schreikrämpfe. Im Alter von 22 Jahren machte ich eine Asienreise, bei welcher dann noch Flug- und Sterbensängste hinzukamen. Auch die panischen Angstzustände meiner Kindheit tauchten urplötzlich wieder auf. 

Im Alter von 15 Jahren begann ich unter starken Depressionen zu leiden, so dass ich manchmal tagelang im verdunkelten Zimmer im Bett bleiben musste. Als ich 38 Jahre alt war, erkrankte ich an Brustkrebs. Der Knoten wurde operativ entfernt, und es folgten drei Monate lang tägliche Bestrahlung. Körperlich verkraftete ich diesen Eingriff recht gut, in dieser Zeit nahmen aber die Depressionen wieder zu. Während neun Monaten suchte ich erfolglos Hilfe bei einem Psychologen, und auch ein dreijähriger Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und Einnahme diverser Medikamente wie Lithium, Neuroleptika (Prazine, Nozinan), Benzodiazepine (Temesta) und Antidepressiva (Fluktrine, Seropram, Tolvon) blieben ohne Erfolg. Mit sechzehn Jahren begann ich wegen der starken Depressionen übermässig Alkohol zu trinken. Im neunzehnten Lebensjahr verschrieb mir der Hausarzt Valium. Bei ganz starken Angstzuständen schluckte ich bis zu 90 mg davon. Während meines Klinikaufenthalts kam ein zusätzlicher Rohypnolkonsum (mehrere Tabletten auf einmal) hinzu. Das Rohypnol besorgte ich mir auf dem Schwarzmarkt. 

Als ich 40 Jahre alt war und gerade neun Monate erfolgloser Therapie hinter mir hatte, versuchte ich mir mit Tabletten das Leben zu nehmen. Auch während meines Klinikaufenthalts unternahm ich mehrere Suizidversuche. 

In der Zeit der stationären Therapie entwickelte ich eine starke Selbst- und Fremdgefährdung. Mit Messern, spitzen Gegenständen oder Zigaretten fügte ich mir selber Wunden zu. Bei der kleinsten Frustration flippte ich total aus, wurde aggressiv und verursachte massive Sachschäden, so dass ich mehrere Male mit Medikamenten ruhig gestellt und isoliert werden musste. Durch mein Verhalten verlor ich mit der Zeit alle Freunde. Im Frühling 1998, immer noch in der Klinik, lernte ich eine Gemeinschaftsleiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises kennen. Diese Frau bat damals ohne mein Wissen Bruno Gröning regelmässig um meine Genesung, und mein Zustand verbesserte sich tatsächlich. Im Juni 1998 hatte ich mich schon so weit erholt, dass ich aus der Klinik entlassen werden konnte und in eine betreute Wohngruppe einzog. Nachdem ich im September 1998 in die Lehre Bruno Grönings eingeführt worden war, nahm ich täglich den Heilstrom auf und trug stets ein Foto von Bruno Gröning bei mir. Ich fühlte mich im Laufe der Zeit immer besser und konnte nach und nach alle Medikamente absetzen. Die Angstzustände, Depressionen, Aggressionen sowie Suizidgedanken sind sukzessive verschwunden, und die Lust am Biertrinken wurde mir nach 30 Jahren genommen. Heute muss ich nicht mehr in einer betreuten Wohngruppe wohnen und arbeite zwei Stunden in der Woche in einem Altersheim. Meine Ärztin ist erstaunt, wie gut ich mich erholt habe. 

1) emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typus 

Ärztlicher Kommentar:
Dr. E. Scheidegger, Psychiater, Schweiz

Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine kombinierte Erkrankung: Auf dem. Boden einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline- Typus traten schwere depressive Episoden, in Abständen wiederkehrende kurze depressive Störungen und ein schädlicher Gebrauch von Valium und Rohypnol auf. Auch Alkohol wurde im Übermaß konsumiert, und es traten die bei Borderline-Patienten oft beschriebenen Selbstverletzungen, Selbstmordversuche und Fremdgefährdungen auf. Der lange und mit traditionellen Methoden wie Medikation und Reizabschirmung kaum beeinflussbare Verlauf ließ dabei nichts Gutes ahnen; oft verläuft eine solche seelische Situation so lange unter Gewalt und Gegengewalt, bis die Patientin sich suizidiert oder dank der vielen Sedativa und Neuroleptika in ihrer Fähigkeit, impulsiv zu reagieren, gedämpft, ein Leben ohne die geringste soziale Integration oder Arbeitsfähigkeit führt. Eine solche Heilung ist sehr eindrucksvoll und zeigt, dass es auch in ausweglos scheinenden Situationen möglich ist, zu gesunden.

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