9. Jahrgang - Frühjahr 2006



Heilungen Drogenabhängigkeit

Heilung auch für Süchtige?

Ein Betreuer für die Hilfebedürftigsten berichtet: "Beruflich habe ich mit der Betreuung von Alkoholabhängigen zu tun. Ich kenne das Elend und auch die hohen Rückfallquoten. Suchtkrankheiten sind eine weltweite Seuche, die immer weiter um sich greift. Das Elend für den einzelnen Menschen und für seine ganze Umgebung ist erschreckend. Es ist wirklich so, als wenn der süchtige Mensch von einer Macht erfasst wird, die ihn bis zu einem jämmerlichen Tod nicht mehr aus ihren Klauen lässt.

Bruno Gröning wollte immer zuerst den Menschen helfen, die in der grössten Not waren. Er sagte: 'Es gibt kein Unheilbar. Gott ist der grösste Arzt.' Für mich zählen die Suchterkrankungen zu den schwersten Krankheiten. Heilungen in diesem Bereich sind darum von besonders grosser Bedeutung. Hier im Bruno Gröning-Freundeskreis habe ich eindrucksvolle Heilungen auch von schweren chronischen Krankheiten erfahren. Selbst seelische Leiden weichen dieser Kraft, die Bruno Gröning als göttliche Kraft oder auch Heilstrom bezeichnete.

Heilung von Kokainabhängigkeit und Missbrauch von Speed

G. Q. (36), Deutschland

Im Sommer 1988 rauchte ich - gerade 18 - zum ersten Mal Haschisch. Danach probierte ich Speed, dann war Kokain dran. Das dadurch verursachte Gefühl fand ich "cool" und nach ein paar Wochen konsumierte ich täglich fast zwei Gramm. Mit meinem Freund, einem Dealer, gab es nur noch Zank und Schläge. Ich fühlte mich einsam, versank in Selbstmitleid und nahm nun fast rund um die Uhr Kokain.

Seit meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings im März 1989 nahm ich spontan kein Kokain mehr zu mir - ohne dass Entzugserscheinungen auftraten. Ich nahm die Lehre ernst, stellte mich mehrmals täglich auf die Aufnahme des Heilstroms ein und besuchte die Gemeinschaftsstunden.

Nach zwei Monaten trennte ich mich von meinem damaligen Freund. Danach führte ich fünf Jahre ein drogenfreies Leben. In dieser Zeit nahm ich weiterhin regelmässig die Heilkraft auf.

1994 kam ich durch einen drogenabhängigen Mann in Kontakt mit der Droge Speed. Ich ging nicht mehr in die Gemeinschaftsstunden. Ende 1995 nahm ich alle paar Wochen ca. ein halbes Gramm Speed, manchmal auch mehr.

Nachdem ich mich 1997 von diesem Freund getrennt hatte, stellte ich mich wieder auf die Aufnahme des Heilstroms ein und konnte wieder mit den Drogen aufhören. Seitdem habe ich keinerlei Drogen mehr genommen. Meine alten "Freunde" sind mittlerweile alle heroinabhängig. Inzwischen habe ich einen neunjährigen Sohn und führe ein gutes Familienleben.


Heilung Alkoholabhängigkeit

Günter Frings (41), Köln, Deutschland

Mit 15 Jahren kam ich durch Freunde zum Alkohol. Ich trank häufig Bier. Mit zwanzig trank ich mindestens einmal wöchentlich bis zum Vollrausch.

Während meiner Bundeswehrzeit konsumierte ich bis zu 20 Flaschen Bier täglich. Damals war ich nie länger als drei Tage ohne Alkohol. 1989, als ich meine Frau kennen lernte, reduzierte ich zwar den Konsum, stellte aber fest, dass ich abhängig geworden war.

Zwei- bis viermal wöchentlich musste ich sechs bis acht Flaschen Bier trinken. Sonst stellten sich Schlaflosigkeit und Jucken am ganzen Körper ein, und ich fühlte mich anderntags wie gerädert. Am darauf folgenden Abend trank ich dann doppelt so viel wie sonst. Stand ein Kasten Bier zu Hause, trank ich ihn in zwei Tagen leer. Schliesslich arrangierte ich mich mit der Sucht: Ich nahm zwei Tage in der Woche so viel Bier zu mir, dass ich gerade einschlafen konnte und verlegte den Vollrausch auf das Wochenende. Schliesslich wurde ich depressiv. Mir zitterten die Hände, was sich in meinem Beruf als Elektriker besonders negativ auswirkte.

Nach meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings im Februar 1995 änderte sich zunächst nichts. Im September 1996 konnte ich auf einmal mit dem Trinken aufhören und bin frei von der Sucht. Ein unabsichtlich konsumiertes Liköreis konnte mich nicht rückfällig machen. Entzugserscheinungen hatte ich keine und bin nun schon seit über sieben Jahren frei geblieben. Ich kann ohne Alkohol wieder ein- und durchschlafen, mit klarem Kopf bekomme alles mit. Meine Hände zittern auch in schwierigen Situationen nicht mehr.



Heilung Borderline-Persönlichkeitsstörung mit schwerer Medikamentenabhängigkeit

Ursula K., (49), Österreich

Im Alter von 22 Jahren traten erste Depressionen auf. Unzählige und Schönheitsoperationen folgten. Später wurde eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Dazu kamen Angstzustände, Schlafstörungen. Stuhlverstopfung, Sodbrennen, Reizblase, übermässige Kälteempfindlichkeit, ein Ekzem an den Fingern und Hormonstörungen. Mehr als zwanzig Jahre lang litt ich an starken Schmerzen am ganzen Körper (Fibromyalgie). Haushalt und Gartenarbeit wurden mir zur Qual. In dieser Zeit nahm ich regelmässig in immer höherer Dosis Medikamente, die zu einer schweren Abhängigkeit führten: Benzodiazepine wie Lexotanil, Rohypnol, Temesta und schwere Schmerzmittel (Tramal).

 Jahrelange Therapien sowie wochenlange stationäre Aufenthalte in Krankenhäusern brachten keinen Erfolg. Ich war so verzweifelt, dass ich mehrmals versuchte, meinem Leben ein Ende zu setzen, einmal mit einer Überdosis von 450 Tabletten. Zweimal kam ich in eine geschlossene Anstalt. Wegen Arbeitsunfähigkeit wurde ich vorzeitig pensioniert.

Im Sommer 2000 lernte ich den Bruno Gröning-Freundeskreis kennen. Regelmässig nahm ich die Heilkraft nach der Lehre Bruno Grönings auf. Im Februar 2002 setzte innerhalb einer Woche der Heilungsprozess ein. Seit diesem Zeitpunkt bin ich frei von allen Belastungen und benötige keinerlei Medikamente mehr. Ich kann wieder alle Arbeiten in Haus und Garten voller Energie verrichten und fühle eine grosse Freude und ein wunderbares Lebensgefühl in mir.


Heilung Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

Erfolgsbericht von Erika Kästner (53), Gemeinschaft Pirmasens, Deutschland

Heilung von Muskelschwäche (Myasthenia gravis), Erika Kästner (53)Im Jahr 1992 begann mein linkes Augenlid schlaff herunterzuhängen, ich sah alles doppelt. Nach 14 Tagen war auch das rechte Auge betroffen. Um richtig sehen zu können, musste ich beide Augenlider mit der Hand nach oben schieben. Schliesslich erklärte mir der Augenarzt, dass die Ausfallerscheinungen auf die Autoimmunerkrankung Myasthenia gravis zurückzuführen sei. Dadurch käme es zu einer fortschreitenden Lähmung der Muskulatur. Auf seine Empfehlung hin wurde ich in einer Universitätsklinik gründlich untersucht. In der Neurologie wurde die Diagnose bestätigt.

Lebenslänglich Medikamente

Ärztlicherseits wurde mir Mestinon 180 und Cortison verordnet. Das Cortison wurde später auf Imurek umgestellt. Um nicht durch eine Lähmung der Atem- oder Schluckmuskulatur zu sterben, sollte ich diese Medikamente ein Leben lang nehmen. Durch die Therapie verschwanden die Doppelbilder an meinen Augen. Trotzdem gab es immer wieder Schübe, die zu einer Zunahme der Lähmungen führten. Im Laufe der Zeit trat verstärkt Atemnot auf. Bei geringsten Anstrengungen wurde ich schnell müde. Im Mundbereich machten sich extreme Lähmungserscheinungen bemerkbar: Schluckbeschwerden beim Trinken, so dass die Flüssigkeit durch die Nase wieder hochkam. Beim Zähne- und Fensterputzen, beim Haare kämmen wurden mir schnell die Arme lahm. Meine Zunge war nur mühsam beweglich. Bedingt dadurch hatte ich Sprachschwierigkeiten. Der Arzt führte alle Symptome auf eine zunehmende Schwäche der Muskeln durch die Krankheit zurück.

Von Heilung war keine Rede

Die Imurek-Tabletten verursachten im ganzen Körper stechende Gelenkschmerzen. Um nicht steif und lahm zu werden, übte ich auf dem Heimtrainer, ging wöchentlich zehn Minuten schwimmen und 30 bis 40 Minuten wandern, zu mehr reichte es nicht. Von Heilung war keine Rede. Mittlerweile war ich acht Jahre krank und physisch und psychisch am Ende. Das ging so weit, dass ich nicht mehr leben wollte.

Die Reinigung setzt ein

Im April 2000 kam ich auf Empfehlung einer Freundin in den Bruno Gröning-Freundeskreis. Da mir die Beschwerden weiterhin zu schaffen machten, besuchte ich regelmässig die Gemeinschaftsstunden und nahm den Heilstrom auf. Im Juli 2000, ein Vierteljahr nach meiner Einführung, traten bei mir während der Gemeinschaftsstunde Regelungen auf. Und zwar bekam ich ganz massive Schmerzen im Brustbereich; mir war, als würde mein Brustkorb gesprengt. Hinzu kam ein starkes Rauschen in den Ohren. Als die Stunde vorüber und ich schon auf dem Heimweg war, fühlte ich mich auf einmal so leicht und locker und in mir stieg der Gedanke auf, ich sei geheilt. Kurz danach konnte ich die Medikamente absetzen, da ich kaum noch Beschwerden verspürte.

Heilung

Nach sechs Monaten (Januar 2001) verschwanden die Regelungen ganz und sind nie mehr aufgetreten. Heute bin ich gesund und leistungsfähig wie früher, ohne jegliche Einschränkung. Ich kann ganz normal sprechen, die Augenlider sind in Ordnung, ich kann meine Arme beim Zähneputzen, Haare kämmen und Fensterputzen wieder hochheben, ohne dass sie dabei erlahmen. Auch die Atemnot gehört der Vergangenheit an.

Ärztlicher Kommentar:

1992 erkrankte Erika Kästner an einer Myasthenia gravis. Ursache war eine fehlgesteuerte Immunreaktion durch eine Störung in der Thymusdrüse. Die fehlgesteuerten Antikörper bewirken eine Behinderung der Impulsübertragung zwischen Nerv und Muskel, die dann zu Lähmungen führt. Die Behandlung erfolgte rein symptomatisch medikamentös. Wie häufig bestanden am Anfang nur Symptome an den Augen. Doch entwickelte sich die Krankheit zur schweren generalisierten Form mit Befall der Muskulatur im Bereich des Gesichts- und Mundbereichs sowie der Muskulatur von Rumpf und Gliedmassen. Im April 2000 wurde Frau Kästner in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Seit Januar 2001, d.h. neun Monate später, ist Frau Kästner von den jahrelangen Beschwerden gänzlich frei. So ist es bis heute, seit nunmehr vier Jahren, geblieben. Besonders beeindrucken mich als Ärztin der klare zeitliche Zusammenhang mit der Aufnahme des Heilstroms, dem Auftreten der Regelungsschmerzen im Brustbereich (Sitz der Thymusdrüse) und der schnellen Rückbildung der jahrelang bestehenden Lähmungen. Hier handelt es sich um eine überzeugende Heilung durch die Lehre Bruno Grönings, die aus ärztlicher Sicht nicht mehr zu erwarten gewesen wäre. Sie kann klar auf die Einwirkung des Heilstroms zurückgeführt werden.

Dr. I. Sch., Ärztin

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Heilung Schwerhörigkeit im linken Ohr

Erfolgsbericht von Uschi Eckes (60), Gemeinschaft Düsseldorf, Deutschland

Heilung von Schwerhörigkeit, Uschi Eckes (60)Im Alter von vier Jahren habe ich mir mit einer Haarnadel das Trommelfell durchstochen. Das linke Ohr eiterte ständig, und ich bekam bis zu meinem 16. Lebensjahr ca. einmal im Monat eine Mittelohr- und Gehörgangsentzündung. Oft konnte ich wegen der starken Schmerzen nicht zum Unterricht in die Schule und durfte auch nicht am Schwimmen teilnehmen.

Es blieb eine Schwerhörigkeit

Im Jahr 1960 wurde ich in der Uni Düsseldorf am linken Ohr operiert und das Trommelfell wurde erneuert. Seitdem hatte ich keine Entzündungen mehr. Allerdings stellte der HNO-Arzt danach bei mehreren Untersuchungen fest, dass ich auf dem linken Ohr kaum hören konnte. In meinem Berufsleben musste ich sehr viel telefonieren und habe dabei über 40 Jahre lang den Telefonhörer an das rechte Ohr gehalten, da ich auf dem linken Ohr nichts verstand. Um mit der rechten Hand schreiben zu können, hatte ich eine Hörerhilfe (eine Halterung aus Gummi) zwischen Kinn und Schulter geklemmt, was sehr lästig war.

Unsicher war ich auch auf der Strasse, denn Radfahrer, die links auf dem Gehweg an mir vorbeifuhren, habe ich nicht gehört. Bei Gesprächen hatte ich auch Schwierigkeiten, alles mitzubekommen. Ich bin wegen dieser Belastung dann nicht mehr zum Arzt gegangen, ich hatte mich schon damit abgefunden.

"Einer hilft dem anderen ..."

Im August 2002 wurde ich durch meine Schwägerin in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Im März 2004 stellte ich mich abends besonders für den Sohn meiner Kollegin ein, der sehr schwerhörig war und an beiden Ohren starke Hörgeräte trug. Ich bat Bruno Gröning inniglich um die Heilung für diesen Jungen. Ich spürte am ganzen Körper sehr starken Heilstrom und mein ganzer Körper war kurz in helles Licht getaucht, wie ich es noch nie erlebt hatte. Es war ein wunderbares Erlebnis für mich. Ich glaubte danach, dass der Sohn meiner Kollegin nun die Heilung bekommen hat, was aber nicht zutraf. An mein linkes Ohr habe ich überhaupt nicht gedacht.

"... uns allen Gott." Bruno Gröning

In einer Gemeinschaftsstunde wurde mir auf einmal bewusst, dass ich den Telefonhörer ja in der letzten Zeit an das linke Ohr gehalten hatte. Eine Freundin bat ich, mir etwas ins linke Ohr zu flüstern und ich habe es verstanden. So wurde mir selber an dem Abend die Heilung geschenkt, ich kann auf diesem Ohr wieder richtig hören, darüber bin ich voller Freude und sehr glücklich. Jetzt fühle ich mich sicher auf der Strasse und höre die Radfahrer auf dem Gehweg. Allen Gesprächen kann ich entspannt folgen, egal wo ich sitze oder stehe. Wie schön ist es doch, links den Hörer zu halten und über Kopfhörer Stereo-Musik zu hören. Mein Leben hat mehr Qualität bekommen. Einen Hörtest habe ich machen lassen, der sehr gut ist.

Ärztlicher Kommentar:

Uschi Eckes litt bis zum 16. Lebensjahr an einer chronischen Mittelohrentzündung am linken Ohr, die nach einer Operation behoben wurde. Eine Schwerhörigkeit links begleitete sie aber nach dieser Operation bis März 2004. Hörgeräte oder andere medizinische Massnahmen wurden bei ihr nicht angewendet. Frau Eckes verlor höchstwahrscheinlich die langjährige Schwerhörigkeit spontan nach intensiver Verbindung mit dem Heilstrom.

Die Nachuntersuchung ergab einen altersentsprechenden Befund, welcher normalerweise bei ihrer Vorgeschichte nicht zu erwarten war.

Dass Frau Eckes nach so vielen Jahren wieder normal hören kann, ist schulmedizinisch nicht zu erklären.

D. V., Ärztin