10. Jahrgang - Sommer 2007

Heilung Sudeck‘sche Erkrankung am rechten Fuss

Erfolgsbericht von Velitschka Georgieva Schakanska (45), Bulgarien

Eigentlich hätte nach gut drei Wochen Gipsverband und der anschliessenden Krankengymnastik alles in Ordnung sein sollen.

Im Oktober 2004 hatte ich mir den rechten Fuss gebrochen. Alles sah nach einem guten Heilungsverlauf aus. Doch im Januar 2005 traten plötzlich am gleichen Fuss sehr starke Schmerzen auf.

Die Ärzte sagten mir, das sei eine Sudeck‘sche Erkrankung. Trotz der Schmerzmedikamente und erneuter Krankengymnastik war ich durch die ständigen Schmerzen in meinen Bewegungen sehr eingeschränkt.

Als dann Ende Mai noch Schmerzen im Knie dazukamen, konnte ich nur noch ungefähr 100 Meter gehen, dann waren die Schmerzen in Fuss und Knie unerträglich, so dass ich stehen bleiben und warten musste, bis der Schmerz abgeklungen war.

Velitschka Georgieva Schakanska - vor ihrer Spontanheilung im Vortrag ...

Velitschka Georgieva Schakanska - vor ihrer Spontanheilung im Vortrag ...

Selbst für das kurze Stück bis zur Krankengymnastik brauchte ich wie mir schien ewig, da ich dauernd stehen bleiben musste. Auch zu Hause vermied ich möglichst jede Bewegung.

Die Schwellungen am Fuss sowie die Schmerzen liessen es nur zu, dass ich meinen Schuh ganz locker schnüren konnte.

Durch einen Zeitungsartikel wurde ich am 8. Juni 2005 zu einem Vortrag über Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings aufmerksam. Trotz sehr starker Schmerzen ging ich hin.

Mit grösster Mühe quälte ich mich die drei Stufen herunter in den Saal. Freundliche, mir fremde Menschen, brachten mir sofort einen Stuhl, als sie bemerkten, wie schwer mir das Gehen fiel.

Zu meinem Erstaunen liessen die Schmerzen während des Vortrags nach. Ich konnte es kaum fassen: Als ich nach Hause ging, hatte ich absolut keine Schmerzen mehr!

... und nach ihrer Heilung schmerzfrei und erlöst.

... und nach ihrer Heilung schmerzfrei und erlöst.

Auch am nächsten Tag war ich schmerzfrei. Ich brauchte den ganzen Tag überhaupt kein Schmerzmittel einzunehmen. Vor lauter Freude bin ich so viel gelaufen wie in den ganzen Wochen davor nicht.

Am 9. Juni 2005 ging ich zu einem weiteren Vortrag. Es traten nur kurzzeitig noch einmal Schmerzen auf. Als der Vortrag zu Ende war, waren auch diese Schmerzen verschwunden. Meinen Schuh am rechten Fuss konnte ich wieder normal schnüren.

Nun sass der Schuh sehr locker, was seit neun Monaten nicht mehr der Fall gewesen war.

Ich hatte keinen geschwollenen Fuss mehr, keine Schmerzen und kann seitdem wieder ganz normal gehen.

Ärztlicher Kommentar

Die Sudeck‘sche Erkrankung nach Knochenbruch am rechten Fuss bestand etwa neun Monate lang, die Beschwerden nahmen trotz Behandlung ständig zu. Dass sie innerhalb von zwei Tagen während bzw. nach dem Besuch der Vorträge vollständig und dauerhaft verschwanden, ist medizinisch nicht zu erklären und entspricht nicht dem zu erwartenden Krankheitsverlauf. Aufgrund des direkten zeitlichen Zusammenhangs besteht kein Zweifel an einer Heilung auf dem geistigen Weg.

 

Erfolgsberichtsarbeit in Bulgarien

Ursula Deckhut hat im Sommer 2006 die Betreuung der Erfolgsberichtsarbeit für Bulgarien übernommen. Sie beschreibt ihre Erfahrungen, die sie seither gesammelt hat.

Vor und nach der Herbsttagung am 25. und 26. November in Sofia waren Schulungen in verschiedenen Bereichen eingeplant, also auch für die Erfolgsberichtsarbeit. Was mich besonders berührt hat, war die Bereitschaft der Freunde, eine Aufgabe zu übernehmen.

Es kamen keine Aussagen wie zum Beispiel: "Ich habe keine Zeit" oder "Das kann ich nicht". Sie haben mit Freude gesagt: "Ja, ich möchte helfen." Das zeigt, dass die Freunde dort wirklich erkannt haben, welchen Schatz sie mit jeder einzelnen Heilung in den Händen halten.

Es ist so wunderbar, wenn man die Freunde persönlich kennt, nicht nur von der Liste, es entsteht eine innere Verbindung, die durch nichts zu ersetzen ist. Bei den Telefongesprächen und den Internetgesprächsrunden, die alle sechs Wochen stattfinden und auf die ich mich jedes Mal freue, spürt man, dass eine Beziehung aufgebaut wurde.

Besonders wertvoll ist es für uns, dass wir auf die Mitarbeit mehrerer Ärzte in Bulgarien selber zurückgreifen können.

Heilung Nachtblindheit

Erfolgsbericht von Ulrike Kovacs-Scheutz (28), Österreich

Aufgefallen ist es mir im Alter von ungefähr zwölf Jahren. Ich ging mit meiner Mutter und meiner Schwester von einem Krampuslauf nach Hause. Der Mond schien damals sehr hell, doch konnte ich trotz allem nichts sehen. Ich kannte diesen Weg in- und auswendig, trotzdem ging ich sehr vorsichtig, mit gestreckten Händen, um alles abtasten zu können.

An unserem Gartenzaun angekommen, konnte ich nur schätzen, wo die Gartentür sein würde, doch ich bog ein wenig zu früh ab und rannte direkt in den Zaun. Meine Mutter sagte sofort: "Du bist nachtblind wie der Vater.” Mittlerweile erwachsen geworden, machte ich wie alle meinen Führerschein. Doch musste ich beim Autofahren sehr vorsichtig fahren, da ich ja das Licht nur sah, so weit der Lichtkegel der Autoscheinwerfer reichte. Ausserhalb dieses Bereichs konnte ich nichts erkennen, zum Beispiel keine Fussgänger, Radfahrer, Tiere und Verkehrstafeln.

Ich wusste auch nicht, ob eine Kurve kommt oder ob es gerade weitergeht. Deshalb fuhr ich in der Nacht nur in Notsituationen mit dem Auto. Ich lebte einfach damit; man kann sowieso nichts tun - glaubte ich!

Ein Reh stand an der Seite�

Mit 24 Jahren kam ich dann im Mai 2004 in den Bruno Gröning-Freundeskreis. Am 15. März des folgenden Jahres besuchte ich eine Gemeinschaftsstunde. Wie üblich fragte uns am Ende der Zusammenkunft unsere Gemeinschaftsleiterin, was wir im Körper gespürt hätten. Ich erinnerte mich, u. a. Schmerzen im Kopf gespürt zu haben. Sogar Tränen hatte ich für kurze Zeit in den Augen. Nach Beendigung der Gemeinschaftsstunde verspürte ich in beiden Augen gleichzeitig einen starken Stich. Doch auch dabei dachte ich mir nichts.

Als ich mit dem Auto heimfuhr, fiel mir auf, dass ich alles sehen konnte, nicht nur das Licht vom Auto vor mir auf der Strasse, nein, ich sah wirklich alles, die Bäume und Sträucher am Fahrbahnrand, und das Komische war, genau an diesem Tag stand auch ein junges Reh auf der Seite, wo ich es früher nicht hätte sehen können.

In dieser Nacht konnte ich es sehen und langsam an ihm vorbeifahren, ohne dass es auf die Strasse sprang. Ich empfand in diesem Moment ein wunderbares Glücksgefühl. Einen Kilometer weiter stand eine ganze Rehfamilie auf der Strasse, auch diese konnte ich rechtzeitig sehen und langsam vorbeifahren. Seitdem ist die Nachtblindheit vorbei. Ich kann alles wieder klar erkennen, besonders auch die Kurven. Es gibt auch beim Autofahren keinerlei Einschränkungen mehr, ich kann fahren, wann immer ich dies tun möchte, und zwar mit einem reinen Gewissen, da ich auf alle möglichen Gefahren rechtzeitig reagieren kann. Diese Heilung hat meine Lebensqualität enorm gesteigert.

Ärztlicher Kommentar

Bei Frau Kovac Scheutz lag eine genetisch bedingte Nyctalopie (Nachtblindheit) vor. Auch ihr Vater litt an der gleichen Erkrankung. Bei der Nachtblindheit kommt es zu einer Funktionsstörung bestimmter Sinneszellen in der Netzhaut des Auges. Die spontane Heilung nach 15 Jahren ist aus medizinischer Sicht nicht erklärbar und mussals Wunder bezeichnet werden. Ich kann die Heilung nur auf die Einwirkung des Heilstroms zurückführen.

 

Das beste und grösste Geschenk in diesem Erdenleben ist nicht Reichtum, nicht das Geld, sondern die Gesundheit, die mehr wert ist als alles Gut der Erde .

Ich gebe nie das so, wie der Mensch es will, denn ich gebe es so, wie ich es empfangen und nicht von Menschen, das kann und darf und muss auch ich betonen oder auch herausstellen, wie ich es von Gott selbst bekomme. Ich kann da nichts ändern und ändere auch nichts!

Natürlich ist der Mensch immer wieder in grösstes Staunen versetzt, indem er sich sagt: Wie ist das nur alles möglich?

Bruno Gröning