10. Jahrgang - Herbst 2007

Heilung Vitiligo (Weissfleckenkrankheit)

Dafür gibt es auf der ganzen Welt kein Medikament

Erfolgsbericht von Jadwiga Pikta (63), Zgierz (Polen)

Sie hoben nur hilflos die Hände

Ich war eine junge Frau, trug gern ärmellose Kleider und Blusen mit Ausschnitt und war ganz verzweifelt, dass ich das alles nicht sollte tragen können. In einem Alter, in dem man sich des Lebens freut und sich auch gern schön anzieht und nun das! Ich schämte mich so, dass ich sogar im Sommer Strumpfhosen trug. Meine Kleidung bedeckte meinen Körper bis an den Hals. Ich war wegen der Flecken dem Spott meiner Mitmenschen ausgesetzt und begann Menschen zu meiden. Das schränkte meine Lebensqualität noch mehr ein, mein innerer Stress wurde noch mehr verstärkt.

Sogar bei Professoren suchte ich Rettung, aber auch sie hoben nur hilflos die Hände. Mir wurde gesagt, ich müsse mich damit abfinden und so weiterleben. Ein Medikament wurde mir als Flüssigkeit zum Einreiben verschrieben, geholfen hat es nicht. In den darauf folgenden zwei Jahren vergrösserten sich diese Flecken noch mehr und hielten sich fast 40 Jahre lang.

Über eine Bekannte erfuhr ich im August 1999 von der Lehre Bruno Grönings. Ich begann, regelmässig an den Gemeinschaftsstunden in Zgierz und Łódź teilzunehmen und mich nach der Lehre Bruno Grönings täglich morgens und abends auf die Heilkraft einzustellen.

Was hast du gemacht?

Ohne dass es mir in dem Moment bewusst war, kaufte ich mir vor zwei Jahren im Jahr 2002 ein Kleid mit Ausschnitt. Und da erinnerte ich mich plötzlich an die Flecken und sah, dass sie verschwunden waren. Ich freute mich sehr und begann mir auch Blusen mit Ausschnitt zu kaufen. Ich fühle mich sehr gut. Meine Familie und Bekannten, die mich seit vielen Jahren kennen, fragten, was ich gemacht hätte, dass die Flecken verschwunden sind und welche Medikamente ich eingenommen hätte.

Ich sagte, dass Gott mich geheilt habe. Als ich im Mai 2004 in Warschau zur Tagung war und die verschiedenen Erfolgsberichte hörte, kam mir in den Sinn, dass ich selbst keinen über meine Heilung geschrieben habe, und ich beschloss, das unverzüglich zu tun. Es war mir ein inneres Bedürfnis, der Bitte Bruno Grönings nachzukommen, der die Menschen in den fünfziger Jahren "nur um ein kleines Schriftstück" gebeten hatte, als Dank für die erlebte Heilung. Von ganzem Herzen wünsche ich mir, dass durch meinen Erfolgsbericht anderen Menschen Mut gemacht wird für die eigene Heilung von dieser als unheilbar geltenden Belastung.

Polnische Erfolgsberichte haben die Qualität der deutschen erreicht

Die IZ sprach mit der Betreuerin für die MWF in Polen, Maria Brune

"Wir sind eins mit der MWF im Mutterland Deutschland. Die Berichte haben insgesamt inzwischen das gleiche Niveau wie in Deutschland erreicht. Erst nach ihrer Fertigstellung gehen sie in die Übersetzung ins Deutsche. Da ich selber aus Polen stamme, in Deutschland lebe und von hier aus einen engen Kontakt zwischen beiden Ländern herstellen kann, sind wir sehr gut zusammengewachsen. So kommen polnische Kollegen auch zur Fachtagung der MWF und der Erfolgsberichtstagung nach Deutschland. Gesprächsrunden über das Internet ermöglichen uns einen intensiven Austausch. So kann ich die Freunde in Polen immer auf dem Laufenden halten, was in Deutschland gerade aktuell ist."

 

Ärztlicher Kommentar

Vitiligo (Weissfleckenkrankheit) ist eine Krankheit, für die es in der Schulmedizin keine Heilung gibt. Menschen mit einer derartigen Belastung geben die Behandlung gewöhnlich nach einigen Jahren mit unbefriedigenden Ergebnissen auf. Ähnlich war es hier auch mit Jadwiga Pikta.

Die Heilung von Vitiligo kam Jadwiga Pikta zufällig drei Jahre nach der Einführung und regelmässiger Aufnahme des Heilstroms zu Bewusstsein, was die diesem Bericht beigefügten Zeugenaussagen bestätigen. Aus medizinischer Sicht ist das unerklärlich.


Heilung chronisches Ödem (Wassereinlagerungen im Gewebe) am rechten Fuss und linksseitige Ischialgie (Ischiasschmerzen im linken Bein)

Studien für eine Sprechrolle führen zur Heilung

Erfolgsbericht von Krystyna Labuda (65), Warschau (Polen)

Krystyna Labuda wurde im November 2004 gebeten, als Synchronsprecherin eine Rolle in der polnischen Fassung des Dokumentarfilms über Bruno Gröning zu übernehmen. So kam sie eigentlich zu "Studienzwecken" mit dem Freundeskreis in Berührung. Sie berichtet:

Zur Vorgeschichte

"Vor dreissig Jahren knickte ich als junge Frau mit dem rechten Fuss um, ging aber nicht zum Arzt. Diese Nachlässigkeit bereute ich später. Immer wenn ich schwer zu tragen hatte oder viele Treppen steigen musste, war der Fuss einschliesslich des Knöchels angeschwollen und gerötet. Wenn es auch nicht schmerzte, so war es doch reichlich unangenehm. Die beiden Chirurgen, die ich schliesslich aufsuchte, stellten fest, dass ich die Krankheit verschleppt hätte und dass keine Behandlung mehr anschlagen würde. Selbst die mir in Aussicht gestellten Durchblutungsstörungen traten ein: Mir war, als gehöre der Fuss, den ich da sah, nicht zu mir – er fühlte sich wie tot an. So lernte ich damit zu leben.

Es kam noch schlimmer

Als im September 2004 Schmerzen auftraten, die von der Gesässmitte bis nach unten ins linke Bein ausstrahlten, begann für mich eine schwere Zeit. Es tat so weh, dass ich zu hinken begann. Schon die geringste Belastung löste den Schmerz aus. In dieser Zeit konnte ich auch nicht ungestört schlafen, da ich bei jeder Bewegung und beim Drehen einen besonders starken Schmerz fühlte. Der Arzt stellte eine linksseitige Ischialgie fest. Trotz vielfältiger Therapien kam es sogar zu einer Verschlechterung meines Zustands. So konnte ich in den letzten Monaten vor der Einführung nicht mehr ohne Einschränkungen gehen. Menschen auf einem Friedhof sagten zu mir, ich ginge wie eine alte Frau. Dabei hielt ich als Schauspielerin sehr auf mein Äusseres und sah wesentlich jünger aus, als es meinem Alter entsprach.

Das Leben zieht wieder ein

Nach der Einführung in die Lehre Bruno Grönings im Januar 2005 blieb ich gleich zu der anschliessenden Gemeinschaftsstunde da. Plötzlich durchfuhr mich ein starker Schmerz im ganzen rechten Bein. Er war so unerträglich, dass ich es nur mit Mühe aushielt. Vor Schmerz liefen mir die Tränen. Ich hatte ein Gefühl, als ob mir jemand so etwas wie eine Flaschenbürste durch die Venen zwängte. In den Zehen des vorher tauben Fusses spürte ich ein starkes Pulsieren und ein Prickeln, das durch das ganze Bein hinauflief.

Frei von Schmerzen

Als ich nach der Stunde aufstand und aus dem Saal ging, hinkte ich nicht mehr. Doch das wurde mir erst am nächsten Tag, als ich mit dem Hund spazieren ging, bewusst: Ich war von der Ischialgie geheilt und hatte keine Schmerzen mehr im linken Bein! In diesem Moment merkte ich, dass ich mich in der Nacht ohne Schwierigkeiten auf die andere Seite gedreht hatte und mit Leichtigkeit aus dem Bett gestiegen war. Auch die Beschwerden im rechten Fuss verschwanden nach ein paar Tagen, das Blut zirkuliert wieder.

Reich beschenkt

Das, wofür ich eigentlich meine Studien betreiben wollte, die Aufnahme der polnischen Sprachversion des Dokumentarfilms über Bruno Gröning in Köln, erlebte ich als "Bruno Gröning-Freund". Hier hatte ich die Gelegenheit, eine ganze Reihe sehr liebenswerter Menschen kennen zu lernen. Noch heute ist es für mich unfassbar, dass ich auf so einem Wege mein Glück in der Gesundheit wieder gefunden habe."

Ärztlicher Kommentar

Hier sind zwei Erkrankungen beschrieben. Die erste ist eine durch Verletzung vor 30 Jahren verursachte Beschädigung des rechten Sprunggelenks, deren Folgen eine Schwellung und Durchblutungs-störung im rechten Fuss waren. Die zweite ist eine linksseitige Ischialgie, die sich etwa vier Monate gehalten hatte. Mich verwundert, dass praktisch der erste Kontakt von Krystyna Labuda mit der Lehre Bruno Grönings die vollständige Heilung von zwei Erkrankungen gleichzeitig brachte. Besonders erstaunlich ist für mich die Tatsache, dass die Anschwellung des Fusses und die chronischen Durchblutungs- und Gefühlsstörungen, die über 30 Jahre bestanden, nach lediglich einigen Tagen von selbst verschwanden. Unbestreitbar ist hier die Verbindung der Heilung mit der Aufnahme des Heilstroms, wie Krystyna Labuda das so bildhaft im Erfolgsbericht beschrieben hat. Aus ärztlicher Sicht sind die spontanen Heilungen der zwei chronischen Krankheiten nicht erklärbar.