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Inhaltsverzeichnis(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift) |
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Freundeskreis aktuell |
Heimgehen in die Herrlichkeit GottesEs begann in Filzmoos |
Verlag |
Spendenbüchertische weltweit |
Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe |
Heilung WeissfleckenkrankheitHeilung chronisches Ödem am rechten Fuss und linksseitige Ischialgie |
Heimgehen in die Herrlichkeit GottesGrete Häusler, die Gründerin und langjährige Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises, ist gestorbenIm Alter von 85 Jahren ist am 6. September 2007 die Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises, Grete Häusler, in Hennef/Sieg gestorben, heimgegangen in die Herrlichkeit Gottes, wie Bruno Gröning es nannte. Sie hatte den Freundeskreis 1979 gegründet und über 28 Jahre geleitet. Während dieser Zeit hat sie aus einem kleinen Kreis von Freunden einen der weltweit grössten Zusammenschlüsse zur Heilung auf dem geistigen Weg aufgebaut. Schon als Kind todkrankGrete Häusler wurde am 25. März 1922 in Wien geboren und lebte seit ihrem 12. Lebensjahr in St. Veit an der Glan in Kärnten. Schon als zweijähriges Kind war sie nur knapp dem Tod entgangen, als sie an einem schweren Asthmaleiden erkrankte. Der Professor, den ihre Mutter aufsuchte, hatte kurz zuvor seine eigene Tochter an der gleichen Krankheit verloren und war entsprechend ratlos. Erst ein Besuch bei dem Begründer der Hochfrequenz-Bestrahlung Valentin Zeileis und eine anschliessende mehrmalige Bestrahlung brachte Heilung. Ihr Leben lang fühlte sie Zeileis gegenüber eine tiefe Dankbarkeit.
Grete Häusler im Jahr 1957 vor ihrem Elternhaus in St. Veit an der Glan. Doch im Laufe der Jahre erkrankte sie erneut. Bis 1950 hatten sich drei unheilbare Krankheiten in ihrem Körper festgesetzt: ein chronischer Stirnhöhlenkatarrh, eine chronische Unterzuckerung und ein schwerer Leberschaden. Erste Begegnung mit Bruno GröningAls sie am 28. August 1950 zu einem Vortrag Bruno Grönings nach München reiste, war sie mehr als skeptisch. Sie war nur als Begleitperson einer Freundin mitgekommen und hielt Gröning für einen Scharlatan. Völlig unerwartet erlebte sie während des Vortrags die Spontanheilung von allen drei Krankheiten. Um auch anderen Kranken helfen zu können, lud sie Gröning 1952 nach Kärnten ein. Im Anschluss an diesen Besuch baute sie in Österreich 23 Gröning-Gemeinschaften auf und wurde eine enge Mitarbeiterin Bruno Grönings. Auch als sie 1957 nach Deutschland übersiedelte, blieb sie ihm und seinem Werk treu. Der Heilstrom wirkt weiterAls Bruno Gröning 1959 starb, zerstreuten sich die meisten seiner Freunde. Von den etwa Dreieinhalbtausend zu seinen Lebzeiten blieb nur eine Handvoll übrig. Zu diesen Wenigen zählte auch Grete Häusler. Sie hielt an dem Wissen um den Heilstrom fest und war sich sicher, dass diese Heilkraft nicht an den Körper Grönings gebunden war, sondern weiter wirken würde.
Grete Häusler begrüsst Freunde zur Jugendtagung in Olpe im Jahr 1987 Die Heilung ihrer seit 14 Jahren auf einem Auge erblindeten Putzfrau, die innerhalb weniger Tage die volle Sehstärke zurückerlangte, bestärkte sie in ihrer Überzeugung. Weitere Heilungen folgten. Der Bruno Gröning-Freundeskreis1979 entschloss sie sich, den Bruno Gröning-Freundeskreis zu gründen. Zu Beginn waren es nur wenige Freunde, und Grete Häusler leitete und besuchte fast alle Gemeinschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz selbst. Tagungen hielt sie im heimischen Wohnzimmer ab. Doch schon nach wenigen Jahren setzte ein stetiges Wachstum ein. Ende der 80er Jahre war die Zahl der Bruno Gröning-Freunde auf über eintausend gestiegen.
Grete Häusler beim gemeinsamen Musizieren während der Jugendwoche in Rurberg/Eifel 1984
Erfolgsberichte und MWFEin wichtiger Baustein im weiteren Aufbau des Freundeskreises war die Mitarbeit von Ärzten. Schon Bruno Gröning war es ein grosses Anliegen gewesen, die eintretenden Hilfen und Heilungen in Erfolgsberichten festzuhalten. Genauso wurde es auch im Bruno Gröning-Freundeskreis gehandhabt. Erfolgsberichtsarbeitskreise wurden aufgebaut, in denen Freunde halfen, die Berichte von Heilungen aufzuschreiben und mit dem Geheilten klar herauszuarbeiten, welche Beschwerden er hatte, wie genau die Diagnose lautete, welche Therapien unternommen wurden und wie es letztlich zur Heilung gekommen war. Auf Initiative von zwei Medizinstudenten begann 1986 die systematische Mitarbeit von Ärzten, Heilpraktikern und anderen Heilberuflern. 1992 entwickelte sich daraus die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe. Damit wurde Grete Häusler ein grosser Herzenswunsch erfüllt. Endlich befassten sich Ärzte ernsthaft mit der Lehre Bruno Grönings. Weltweites WachstumAnfang der 90er Jahre vervielfachte sich die Zahl der Bruno Gröning-Freunde rapide und stieg bis 1995 auf über 20 000 an. Überall in Europa bildeten sich Gemeinschaften, aber auch im aussereuropäischen Ausland fasste der Freundeskreis Fuss. Einen grossen Anteil daran hatten die freundschaftlichen Kontakte zum Esperanto-Weltkongress und das Engagement des Bruno Gröning-Freundeskreises für diese Sprache. Mittlerweile gibt es weltweit in mehr als 70 Ländern Gemeinschaften, darunter Australien, Japan, Indonesien, Indien, Ghana, Togo, Mexiko, Peru und Brasilien. Auch in den USA gibt es mehrere Tausend Bruno Gröning-Freunde. Im Dienste der NächstenliebeUnermüdlich war Grete Häusler unterwegs, um den Menschen in aller Welt die Lehre Bruno Grönings nahe zu bringen, ob mit dem Auto bei Eis und Schnee durch Rumänien oder Russland oder bei tropischen Temperaturen in Indien oder Afrika. Immer getrieben von dem Wunsch, den notleidenden Menschen zu helfen und ihnen die Lehre Bruno Grönings und deren Kernsätze "Es gibt kein Unheilbar" und "Gott ist der grösste Arzt" zu vermitteln. Unzählige Heilungen in aller Welt waren der Lohn. Noch elf Tage bevor sie heimgehen durfte - sie gebrauchte diesen Begriff viel lieber als das Wort sterben - , leitete sie in Danzig die Landestagung für Polen.
Grete Häusler mit ihrem Sohn Dieter während der Schulungswoche 2006/07. Er hat die Leitung des Bruno Gröning-Freundeskreises übernommen. Ein bewegender MomentAm 13. September fand in Hennef/Sieg unter Beteiligung von etwa 700 Bruno Gröning-Freunden die Beerdigung statt. Es war keine typische Trauerfeier, sondern ein Fest der Freude, Zuversicht und Verbundenheit mit einer Frau, deren Körper zwar zu Grabe getragen wurde, deren Seele aber weiterlebt in der Herrlichkeit Gottes, dem grossen Ziel aller Gottliebenden. Die Leitung des Bruno Gröning-Freundeskreises übernimmt Grete Häuslers Sohn Dieter Häusler. (the)
Es begann in FilzmoosSommeraktivitäten im Bruno Gröning-FreundeskreisEs begann mit dem Schriftsteller Hans Sterneder, der Bruno Gröning in den 50er Jahren besuchte. Bei dieser Gelegenheit war Grete Häusler, Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises, zugegen. Später empfahl Bruno Gröning seinen Freunden die Bücher Sterneders zur Lektüre, da diese, wie er es ausdrückte, die Wahrheit enthielten. So hatte er in einem Buch die Bischofsmütze im österreichischen Dachstein als einen Ort mit einer ganz besonderen Ausstrahlung beschrieben. Seit dem Ende der 80er Jahre, also nunmehr seit 20 Jahren, verbringen viele Bruno Gröning-Freunde im Sommer ein bis zwei Wochen dort, um Urlaub zu machen, gemeinsam zu wandern und ganz besonders, um Kraft zu tanken. Die Wanderwochen für die Jugend und die Erwachsenen wurden auch in diesem Jahr von Grete Häusler geleitet.
Grete Häusler bei der diesjährigen Wanderwoche für Erwachsene. Links im Bild: Horst Weiss, Organisator für die Wanderungen. Ein grösseres Zelt muss herMit dem Wachstum des Freundeskreises wurde auch die Zahl der Teilnehmer an diesen Bergwanderwochen stetig grösser. Als 1994 Horst Weiss aus Dietzenbach bei Frankfurt das erste Mal nach Filzmoos fuhr, war der grösste Raum in der Aumühle, der ortsansässigen Jugendherberge, bereits zu klein geworden; das erste Zelt für die allabendlichen Gemeinschaftsstunden wurde angemietet. Damals kamen bereits etwa 200 Freunde. Mit der Anzahl der Freunde wuchs auch die Grösse des Zelts, das inzwischen mehr als 700 Menschen beherbergen muss. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal eine zusätzliche Woche für Familien mit Kindern aller Altersstufen veranstaltet. Alles braucht eine OrdnungHorst Weiss übernahm im Sommer 1994 die Ausarbeitung der Wandertouren, systematisierte sie und fasste sie in mittlerweile zwei Wanderbüchern zusammen. Mittlerweile gibt es für jede Wanderwoche ein gut eingearbeitetes Team, das ihm bei der Vorbereitung und den Wanderungen zur Seite steht. Vor Ort kann er inzwischen auf über hundert Wanderführer zurückgreifen, von denen manche seit vielen Jahren Erfahrung im Leiten von Wandergruppen gesammelt haben. Jede Woche hat etwas BestimmtesEhefrau Adeline Weiss erlebte in diesem Sommer alle drei Wanderwochen in Filzmoos mit. Hier einige ihrer Eindrücke: "Mit Erstaunen beobachtete ich, mit welcher Ausdauer die kleinen Füsse der Kinder diese ausgiebigen Touren schafften. In der anschliessenden Gemeinschaftsstunde waren sie noch konzentrations- und aufnahmefähig. Die Freude der Kinder sprang auf die Erwachsenen über. Sie halfen ihnen, ihre Herzen wieder der Natur zu öffnen. Die Wanderungen mit den Kindern waren von einer ausgesprochenen Leichtigkeit und Freude geprägt.
Gemeinschaftsstunde in der freien Natur während der Bergwanderwoche in Paklenica (Kroatien) Was mich bei der Jugendwanderwoche in diesem Jahr so begeistert hat, war, dass die Leitung der Wanderungen ganz von der Jugend in die Hand genommen wurde. Es überraschte mich, dass sich die "Erwachsenen" bereitwillig und zufrieden von den "Jugendlichen" führen liessen. Wollte die Jugend in früheren Jahren oft nur die steil ansteigenden und anspruchsvollen Touren führen, liessen sie sich in diesem Jahr von mir dafür begeistern, auch ganz leichte Touren zu führen und dabei auch Erwachsenen und hilfsbedürftigen Menschen eine Wanderung zu ermöglichen. Für sie waren das oft die schönsten Wanderungen, sie erlebten dabei auch so manche Heilung. Herausragend bei der Wanderwoche für die Erwachsenen war der hohe Anteil von Freunden aus dem fremdsprachigen Ausland (ein Drittel), ein weiteres Drittel war zum ersten Mal in den Bergen bzw. auf einer Wanderwoche des Freundeskreises." (art) Die Lehre Bruno Grönings konsequent umgesetztDer erfolgreiche Aufbau von Spendenbüchertischen weltweitBis zum Frühjahr 2006 konnten die Freunde im DACH-Bereich (Deutschland / Österreich / Schweiz) die Bücher der Grete Häusler GmbH-Verlag nur käuflich erwerben. Zum ersten Februar wurde dies geändert. Von da an wurde die Praxis, die Bücher auf Spendenbasis an die Freunde abzugeben, nach dem Vorbild des Auslands auch für Deutschland übernommen. Viele hielten ob dieses grossen Vorhabens erst einmal sinnbildlich den Atem an. Würde das gewagte Experiment gelingen? Bruno Gröning hat zu seinen Lebzeiten immer darauf hingewiesen, dass man mit der Heilung kein Geschäft machen darf, sollte der Segen Gottes darauf liegen. In diesem Sinne hat auch Grete Häusler den gesamten Bruno Gröning-Freundeskreis so aufgebaut, dass es keine Mitgliedschaft gibt und dass der Freundeskreis sich ausnahmslos durch freiwillige Spenden trägt. Seit vielen Jahren ist er als gemeinnützig anerkannt, erhält also keinerlei öffentliche Zuschüsse. Bitte eine Spende!Die Informationszeitschrift Bruno Gröning (IZ) sprach hierzu mit Helga List, die die Betreuung der Spendenbüchertische für den gesamten Freundeskreis übernommen hat.
Am Spendenbüchertisch - zweite von rechts, Helga List als verantwortliche Leiterin für alle Spendenbüchertische weltweit, ganz rechts ihre engste Mitarbeiterin Marlene Hanf IZ: Warum werden Bücher nicht mehr, wie gewohnt, über die Grete Häusler GmbH Verlag verkauft, sondern über Spendenbüchertische weitergegeben? Schliesslich ist es aussergewöhnlich, ein gut funktionierendes System wegen einer neuen, noch unbekannten und nicht erprobten Idee zu ersetzen, sprich: den erfolgreichen Bücherverkauf des Verlags nun gegen Spendenbüchertische auszutauschen, zumal doch ganz offensichtlich jetzt die Gefahr besteht, viel weniger Geld für die Bücher zu erhalten. Was waren diesbezüglich Ihre ersten Gedanken? Helga List: Im Bruno Gröning-Freundeskreis wird ja auch nichts verkauft. Das Schulungsmaterial wird auf Spendenbasis finanziert. Nun kann auch jeder Bruno Gröning-Freund seit dem ersten Februar 2006 Bücher usw. auf diese Weise erhalten. Somit steht jeder Büchertisch im Gleichklang des gesamten Werkes Bruno Grönings. Ich sehe durch die Einführung der Spendenbüchertische eine Weiterentwicklung des Freundeskreises. Autoren, Komponisten, Sänger des Chors, Instrumentalisten – alle geben ihre Liebe, Kraft und ganze Freizeit in die Entwicklung und Aufführung ihrer Werke. Dies geschieht ja unentgeltlich.
Ausländische Freunde, die im Mai 2007 in Deutschland zu Besuch waren, bei der Besichtigung der Verlagsräume Es ist einfach etwas ganz anderes, ein solches Werk zu kaufen oder es durch herzliche Übergabe überreicht zu bekommen. Eine Bruno Gröning-Freundin hatte Tränen in den Augen, als sie berichtete, mit welchen guten Wünschen, so liebevoll, sie vom Bücherwart ein Buch erhielt. Da schliesst sich der Kreis: In Liebe entstandene Werke werden nun aus ganzem Herzen überreicht, und es bleibt jedem selbst überlassen, wie viel er dafür spendet. Vorher war es der sonst übliche Handel in Form von "Geld gegen Ware", wobei ein Bücherwart eben auch mit dem Geldkassieren beschäftigt war. Interessant ist ja auch, wie "natürlich" die Spendenbüchertische entstanden sind: In den 90er Jahren gab es in Ländern wie Russland, Polen, Ungarn, Bulgarien, Südamerika und in einigen afrikanischen Ländern schon Spendenbüchertische, damit jeder mehr über die Lehre Bruno Grönings erfahren konnte. Es soll ja keine Bevorzugung für die Freunde aus finanziell starken Ländern sein, dass nur sie sich die Produkte des Verlags leisten können. Erfreulicherweise können in allen Ländern, in denen es Gemeinschaften gibt, Freunde Bücher usw. erhalten.
Die zentrale Lagerhalle in Mönchengladbach Die Spendenbüchertische werden weltweit gleich gehandhabt, unabhängig davon, ob ein Land "arm" oder "reich" ist. Darin spiegelt sich für mich auch die Umsetzung der Lehre Bruno Grönings wider: Keiner ist privilegiert, einer hilft dem anderen. Früher gab es 309 Büchertische in den fremdsprachigen Ländern, mittlerweile sind es schon über 500, und dies bei einem erweiterten Sortiment. Bücher werden in über 40 Sprachen übersetzt und in 58 Länder geschickt, eben überall dorthin, wo Freunde zur Verfügung stehen, einen Büchertisch in ihrer Gemeinschaft zu leiten. Mittlerweile sind alle Büchertische weltweit mit sämtlicher Musik – MC wie CD – und zwar in der gleichen Ausführung und auch mit Naturkarten, Naturpostern ausgestattet. Gleichzeitig erscheinen laufend weitere Bücher in vielen Sprachen. Ein grosses Betätigungsfeld im Bereich der Spendenbücher ist die Betreuungsarbeit der Bücherwarte im fremdsprachigen Ausland. Jedem ist ein Betreuer zur Seite gestellt, so dass bei Fragen eine entsprechende Hilfestellung geleistet werden kann. In allen Ländern ist mittlerweile dank weltweiter Gesprächsrunden ein gleich hoher Standard möglich geworden. Gerade auch bei dieser Betreuungsarbeit und der Weitergabe der Lehre Bruno Grönings wachsen die Freunde in den vielen verschiedenen Ländern der Erde mehr und mehr zusammen. Das ist wirklich grossartig. IZ: Wie reagierten die Bücherwarte auf die Umstellung? Die meisten waren erleichtert. Manche waren skeptisch und befürchteten, dass die Spende zu gering ausfallen könnte, was sich aber durch die Praxis, also seit anderthalb Jahren, nicht bestätigt hat. Der Bücherwart kann sich auf den Freund einstellen, ihm etwas Gutes wünschen. Der Freund gibt dann eine freiwillige Spende in die Spendenbox. Erfreulicherweise dauerte die Umstellung auch gar nicht lange, da innerhalb von zwei Monaten ein entsprechendes Computerprogramm für die Erfassung und Abwicklung der Spendenbüchertische geschaffen wurde. IZ: Was hat sich für einen Bruno Gröning-Freund geändert, der ein Buch haben möchte? Welche Vor- und Nachteile zeigen sich in der Praxis? Jeder Freund ist für sich gefordert, sich über den persönlichen Wert, z. B. eines Buches, Gedanken zu machen, einfach, wie viel es ihm wert ist und entsprechend zu spenden.
Zwei der ehrenamtliche Helfer im Handlager, von dem aus die Spendenbüchertische beliefert werden. Manch ein Freund schätzt beispielsweise eine CD sehr hoch ein und spendet entsprechend. Ein anderer Freund ist finanziell vielleicht nicht so gut gestellt, aber dennoch soll er nicht "leer ausgehen" müssen, nur weil er sich normalerweise eine solche CD nicht leisten kann. Das gleicht sich letztlich immer wieder aus, niemand muss auf etwas verzichten, jeder kann sich ein gutes Buch "leisten". Es kommt immer häufiger vor, dass Freunde später noch etwas in die Bücherspende geben, da sie den geistigen Wert der Bücher erst beim Lesen erkennen. Je mehr jemand sich mit dem Guten beschäftigt, desto besser. Unser breit gefächertes Angebot hilft vielen Freunden, ihr Herz dem Guten zu öffnen und vermehrt Heilstrom aufnehmen zu können. Daher sind beim Nutzen dieser Medien, z. B. beim Hören von Musik, schon Hilfen und Heilungen eingetreten. (mah) Heilung Vitiligo (Weissfleckenkrankheit)Dafür gibt es auf der ganzen Welt kein MedikamentErfolgsbericht von Jadwiga Pikta (63), Zgierz (Polen)Sie hoben nur hilflos die HändeIch war eine junge Frau, trug gern ärmellose Kleider und Blusen mit Ausschnitt und war ganz verzweifelt, dass ich das alles nicht sollte tragen können. In einem Alter, in dem man sich des Lebens freut und sich auch gern schön anzieht und nun das! Ich schämte mich so, dass ich sogar im Sommer Strumpfhosen trug. Meine Kleidung bedeckte meinen Körper bis an den Hals. Ich war wegen der Flecken dem Spott meiner Mitmenschen ausgesetzt und begann Menschen zu meiden. Das schränkte meine Lebensqualität noch mehr ein, mein innerer Stress wurde noch mehr verstärkt.
Sogar bei Professoren suchte ich Rettung, aber auch sie hoben nur hilflos die Hände. Mir wurde gesagt, ich müsse mich damit abfinden und so weiterleben. Ein Medikament wurde mir als Flüssigkeit zum Einreiben verschrieben, geholfen hat es nicht. In den darauf folgenden zwei Jahren vergrösserten sich diese Flecken noch mehr und hielten sich fast 40 Jahre lang. Über eine Bekannte erfuhr ich im August 1999 von der Lehre Bruno Grönings. Ich begann, regelmässig an den Gemeinschaftsstunden in Zgierz und Łódź teilzunehmen und mich nach der Lehre Bruno Grönings täglich morgens und abends auf die Heilkraft einzustellen. Was hast du gemacht?Ohne dass es mir in dem Moment bewusst war, kaufte ich mir vor zwei Jahren im Jahr 2002 ein Kleid mit Ausschnitt. Und da erinnerte ich mich plötzlich an die Flecken und sah, dass sie verschwunden waren. Ich freute mich sehr und begann mir auch Blusen mit Ausschnitt zu kaufen. Ich fühle mich sehr gut. Meine Familie und Bekannten, die mich seit vielen Jahren kennen, fragten, was ich gemacht hätte, dass die Flecken verschwunden sind und welche Medikamente ich eingenommen hätte. Ich sagte, dass Gott mich geheilt habe. Als ich im Mai 2004 in Warschau zur Tagung war und die verschiedenen Erfolgsberichte hörte, kam mir in den Sinn, dass ich selbst keinen über meine Heilung geschrieben habe, und ich beschloss, das unverzüglich zu tun. Es war mir ein inneres Bedürfnis, der Bitte Bruno Grönings nachzukommen, der die Menschen in den fünfziger Jahren "nur um ein kleines Schriftstück" gebeten hatte, als Dank für die erlebte Heilung. Von ganzem Herzen wünsche ich mir, dass durch meinen Erfolgsbericht anderen Menschen Mut gemacht wird für die eigene Heilung von dieser als unheilbar geltenden Belastung.
Heilung chronisches Ödem (Wassereinlagerungen im Gewebe) am rechten Fuss und linksseitige Ischialgie (Ischiasschmerzen im linken Bein)Studien für eine Sprechrolle führen zur HeilungErfolgsbericht von Krystyna Labuda (65), Warschau (Polen)Krystyna Labuda wurde im November 2004 gebeten, als Synchronsprecherin eine Rolle in der polnischen Fassung des Dokumentarfilms über Bruno Gröning zu übernehmen. So kam sie eigentlich zu "Studienzwecken" mit dem Freundeskreis in Berührung. Sie berichtet: Zur Vorgeschichte"Vor dreissig Jahren knickte ich als junge Frau mit dem rechten Fuss um, ging aber nicht zum Arzt. Diese Nachlässigkeit bereute ich später. Immer wenn ich schwer zu tragen hatte oder viele Treppen steigen musste, war der Fuss einschliesslich des Knöchels angeschwollen und gerötet. Wenn es auch nicht schmerzte, so war es doch reichlich unangenehm. Die beiden Chirurgen, die ich schliesslich aufsuchte, stellten fest, dass ich die Krankheit verschleppt hätte und dass keine Behandlung mehr anschlagen würde. Selbst die mir in Aussicht gestellten Durchblutungsstörungen traten ein: Mir war, als gehöre der Fuss, den ich da sah, nicht zu mir – er fühlte sich wie tot an. So lernte ich damit zu leben.
Es kam noch schlimmerAls im September 2004 Schmerzen auftraten, die von der Gesässmitte bis nach unten ins linke Bein ausstrahlten, begann für mich eine schwere Zeit. Es tat so weh, dass ich zu hinken begann. Schon die geringste Belastung löste den Schmerz aus. In dieser Zeit konnte ich auch nicht ungestört schlafen, da ich bei jeder Bewegung und beim Drehen einen besonders starken Schmerz fühlte. Der Arzt stellte eine linksseitige Ischialgie fest. Trotz vielfältiger Therapien kam es sogar zu einer Verschlechterung meines Zustands. So konnte ich in den letzten Monaten vor der Einführung nicht mehr ohne Einschränkungen gehen. Menschen auf einem Friedhof sagten zu mir, ich ginge wie eine alte Frau. Dabei hielt ich als Schauspielerin sehr auf mein Äusseres und sah wesentlich jünger aus, als es meinem Alter entsprach. Das Leben zieht wieder einNach der Einführung in die Lehre Bruno Grönings im Januar 2005 blieb ich gleich zu der anschliessenden Gemeinschaftsstunde da. Plötzlich durchfuhr mich ein starker Schmerz im ganzen rechten Bein. Er war so unerträglich, dass ich es nur mit Mühe aushielt. Vor Schmerz liefen mir die Tränen. Ich hatte ein Gefühl, als ob mir jemand so etwas wie eine Flaschenbürste durch die Venen zwängte. In den Zehen des vorher tauben Fusses spürte ich ein starkes Pulsieren und ein Prickeln, das durch das ganze Bein hinauflief. Frei von SchmerzenAls ich nach der Stunde aufstand und aus dem Saal ging, hinkte ich nicht mehr. Doch das wurde mir erst am nächsten Tag, als ich mit dem Hund spazieren ging, bewusst: Ich war von der Ischialgie geheilt und hatte keine Schmerzen mehr im linken Bein! In diesem Moment merkte ich, dass ich mich in der Nacht ohne Schwierigkeiten auf die andere Seite gedreht hatte und mit Leichtigkeit aus dem Bett gestiegen war. Auch die Beschwerden im rechten Fuss verschwanden nach ein paar Tagen, das Blut zirkuliert wieder. Reich beschenktDas, wofür ich eigentlich meine Studien betreiben wollte, die Aufnahme der polnischen Sprachversion des Dokumentarfilms über Bruno Gröning in Köln, erlebte ich als "Bruno Gröning-Freund". Hier hatte ich die Gelegenheit, eine ganze Reihe sehr liebenswerter Menschen kennen zu lernen. Noch heute ist es für mich unfassbar, dass ich auf so einem Wege mein Glück in der Gesundheit wieder gefunden habe."
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