Bruno Gröning - Informationszeitschrift des Freundeskreises
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10. Jahrgang - Sommer 2007

"Sie müssen auch das Interesse für sich selbst, für Ihren eigenen Körper, für Ihr eigenes Leben aufbringen. So viel Interesse müsste jeder Mensch haben." Bruno Gröning
"Sie müssen auch das Interesse für sich selbst, für Ihren eigenen Körper, für Ihr eigenes Leben aufbringen. So viel Interesse müsste jeder Mensch haben."

Bruno Gröning

Inhaltsverzeichnis

(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift)

Verlag

"Die Wahrheit hat allein Bestand!"

Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe

Heilung Sudeck'sche Erkrankung am rechten Fuss

Heilung Nachtblindheit

Ausland

Vorträge in Israel und Palästina

Bruno Gröning damals

"Es ist alles weg" - Heilungen damals

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"Die Wahrheit hat allein Bestand!"

Ein Referenzbuch für Bruno Gröning und den Bruno Gröning-Freundeskreis

Als Bruno Gröning 1949 in Herford bekannt wurde, entfachte sein Auftauchen eine öffentliche Diskussion: Ist er ein "Scharlatan" oder ein "Wunderheiler", ein gottbegnadeter Helfer oder ein Schwindler und Betrüger? Kann er was oder kann er nichts?

Der damals begonnene Meinungsstreit setzt sich bis heute fort. Waren es damals hauptsächlich die Vertreter der Amtsärzteschaft, so sind es heute überwiegend die Sektenexperten der Grosskirchen, die versuchen, den Bruno Gröning-Freundeskreis in die Sektenecke zu drängen und das heutige Geschehen zu verunglimpfen.

Buchumschlag

Buchumschlag

Dem entgegen stellt dieses Büchlein eine Sammlung positiver Stimmen für Bruno Gröning und den Bruno Gröning-Freundeskreis dar. Internationale Pressestimmen damals und heute, Auszüge aus Büchern und Broschüren, aber auch Einzelstimmen sowie Gutachten und Ehrungen aus aller Welt. Abgerundet wird die Sammlung durch Bittbriefe von Ärzten 1949, Heilungsberichte von damals, Stimmen von Ärzten und Medizinern heute und aktuelle Erfolgsberichte.

Die Wahrheit wird sich langfristig immer durchsetzen. Diese Schrift soll dazu einen kleinen Beitrag leisten und den Unentschlossenen eine Entscheidungshilfe geben.

Urkunde Triest: Am 13. Oktober 1955 erhielt Bruno Gröning in Triest (Italien) von der "Universala Akademio de la Regado Kosmo-Astrozofia" einen Ehrenprofessor-Titel, "Profesoro de Psikoterapio"

Urkunde Triest: Am 13. Oktober 1955 erhielt Bruno Gröning in Triest (Italien) von der "Universala Akademio de la Regado Kosmo-Astrozofia" einen Ehrenprofessor-Titel, "Profesoro de Psikoterapio"

Stimmen zu Bruno Gröning:

"Gröning ist eine Einmalerscheinung, keiner psychotherapeutischen, psychologischen Schule einzuordnen. Ich denke, er war ein tief religiöser Mensch. Ein bescheidener, glaubwürdiger, gutartiger, hilfsbereiter Mann."
Helmut Kindler, Verleger.

"Ich habe ihn nicht für einen Scharlatan gehalten ... Unbezweifelbar war für mich, dass von ihm Kräfte ausgingen, die Heilung beim Menschen bewirkten."
Bischof Dr. Hermann Kunst, 1949 bis 1977 Bevollmächtigter des Rates
der Evangelischen Kirche am Sitz der Bundesrepublik Deutschland

"Er selbst ist mir als ein Mann von guten heilerischen Fähigkeiten und lauteren Absichten bekannt. Demnach besteht von sachverständiger Seite keinerlei Bedenken dagegen, ihm seine Fähigkeiten zum Nutzen vieler Menschen, denen er wirklich helfen kann, bestätigen zu lassen."
Dr. med. Wilhelm Beyer in einem Sachverständigengutachten

Dass meine Lehre einen guten Sinn und Zweck hat, ist doch dadurch erwiesen, dass dadurch viele auf den rechten Weg gelangten. Dies kommt doch nur dem Staate zugute und es wird ihm dadurch kein Schaden, sondern nur Nutzen eingebracht

Bruno Gröning

Stimmen zum Bruno Gröning-Freundeskreis

"Erfolgsberichte werden wissenschaftlich dokumentiert, wobei die Ergebnisse der von unabhängigen Ärzten durchgeführten Untersuchungen verwendet werden. Auf diese Weise ist über viele Jahre hinweg ein Archiv aufgebaut worden, das beweist, dass organische Krankheiten sich geistig heilen lassen."
Health Network, Grossbritannien, Januar 2000

"Es ist eine enorm grosse und wichtige Aufgabe. Deshalb bin ich sehr davon angetan, was die Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe macht."
Carl Simonton M. D.
Director Simonton Cancer Center,
Pasific Palisades, USA

 "Ich bin Malerin und im Jahr 1993 bekam ich eine Farballergie, die so schwer war, dass die Ärztin sagte, ich dürfe nie wieder mit Farben in Berührung kommen. 1994 bin ich durch einen Zeitungsartikel auf den Bruno Gröning-Freundeskreis aufmerksam geworden und gehöre ihm seitdem an. Ein halbes Jahr darauf habe ich das Gefühl gehabt, ich kann wieder malen. Seitdem kann ich mit allen Farben, die verboten waren, wieder arbeiten."
Prof. Elisabeth Bauerstein-Wildbolz, freischaffende Malerin (the)

Zur Urkunde aus Trujillo (Peru)

"Frau Grete Häusler leistet einen wichtigen Dienst zugunsten der internationalen Gemeinschaft, indem sie geistige Heilweisen, die es Tausenden von Menschen in aller Welt erlaubten, ihre Gesundheit wiederzuerlangen, verbreitet.

Die Verwaltung der Provinz von Trujillo sieht es als geboten an, aufgrund der Wertschätzung ihrer hohen repräsentativen Stellung ebenso wie der fachlichen und menschlichen Fähigkeiten und Tugenden von Frau Grete Häusler, ihr ihren Willkommensgruss durch die Verleihung der offiziellen Auszeichnung dieser lokalen Regierung zu erbieten.

In Ausübung der durch das Grundgesetz für Lokalverwaltungen Nr. 27972 übertragenen Befugnisse ergeht folgender Erlass:

Frau Grete Häusler, Leiterin der weltweiten Bewegung Freundeskreis Bruno Gröning, wird aufgrund der erwähnten Darlegungen zum Ehrengast der Stadt Trujillo ernannt."

Erlass des Bürgermeisteramtes von Trujillo (Peru)
vom 6. Juni 2003

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Heilung Sudeck‘sche Erkrankung am rechten Fuss

Erfolgsbericht von Velitschka Georgieva Schakanska (45), Bulgarien

Eigentlich hätte nach gut drei Wochen Gipsverband und der anschliessenden Krankengymnastik alles in Ordnung sein sollen.

Im Oktober 2004 hatte ich mir den rechten Fuss gebrochen. Alles sah nach einem guten Heilungsverlauf aus. Doch im Januar 2005 traten plötzlich am gleichen Fuss sehr starke Schmerzen auf.

Die Ärzte sagten mir, das sei eine Sudeck‘sche Erkrankung. Trotz der Schmerzmedikamente und erneuter Krankengymnastik war ich durch die ständigen Schmerzen in meinen Bewegungen sehr eingeschränkt.

Als dann Ende Mai noch Schmerzen im Knie dazukamen, konnte ich nur noch ungefähr 100 Meter gehen, dann waren die Schmerzen in Fuss und Knie unerträglich, so dass ich stehen bleiben und warten musste, bis der Schmerz abgeklungen war.

Velitschka Georgieva Schakanska - vor ihrer Spontanheilung im Vortrag ...

Velitschka Georgieva Schakanska - vor ihrer Spontanheilung im Vortrag ...

Selbst für das kurze Stück bis zur Krankengymnastik brauchte ich wie mir schien ewig, da ich dauernd stehen bleiben musste. Auch zu Hause vermied ich möglichst jede Bewegung.

Die Schwellungen am Fuss sowie die Schmerzen liessen es nur zu, dass ich meinen Schuh ganz locker schnüren konnte.

Durch einen Zeitungsartikel wurde ich am 8. Juni 2005 zu einem Vortrag über Hilfe und Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings aufmerksam. Trotz sehr starker Schmerzen ging ich hin.

Mit grösster Mühe quälte ich mich die drei Stufen herunter in den Saal. Freundliche, mir fremde Menschen, brachten mir sofort einen Stuhl, als sie bemerkten, wie schwer mir das Gehen fiel.

Zu meinem Erstaunen liessen die Schmerzen während des Vortrags nach. Ich konnte es kaum fassen: Als ich nach Hause ging, hatte ich absolut keine Schmerzen mehr!

... und nach ihrer Heilung schmerzfrei und erlöst.

... und nach ihrer Heilung schmerzfrei und erlöst.

Auch am nächsten Tag war ich schmerzfrei. Ich brauchte den ganzen Tag überhaupt kein Schmerzmittel einzunehmen. Vor lauter Freude bin ich so viel gelaufen wie in den ganzen Wochen davor nicht.

Am 9. Juni 2005 ging ich zu einem weiteren Vortrag. Es traten nur kurzzeitig noch einmal Schmerzen auf. Als der Vortrag zu Ende war, waren auch diese Schmerzen verschwunden. Meinen Schuh am rechten Fuss konnte ich wieder normal schnüren.

Nun sass der Schuh sehr locker, was seit neun Monaten nicht mehr der Fall gewesen war.

Ich hatte keinen geschwollenen Fuss mehr, keine Schmerzen und kann seitdem wieder ganz normal gehen.

Ärztlicher Kommentar

Die Sudeck‘sche Erkrankung nach Knochenbruch am rechten Fuss bestand etwa neun Monate lang, die Beschwerden nahmen trotz Behandlung ständig zu. Dass sie innerhalb von zwei Tagen während bzw. nach dem Besuch der Vorträge vollständig und dauerhaft verschwanden, ist medizinisch nicht zu erklären und entspricht nicht dem zu erwartenden Krankheitsverlauf. Aufgrund des direkten zeitlichen Zusammenhangs besteht kein Zweifel an einer Heilung auf dem geistigen Weg.

 

Erfolgsberichtsarbeit in Bulgarien

Ursula Deckhut hat im Sommer 2006 die Betreuung der Erfolgsberichtsarbeit für Bulgarien übernommen. Sie beschreibt ihre Erfahrungen, die sie seither gesammelt hat.

Vor und nach der Herbsttagung am 25. und 26. November in Sofia waren Schulungen in verschiedenen Bereichen eingeplant, also auch für die Erfolgsberichtsarbeit. Was mich besonders berührt hat, war die Bereitschaft der Freunde, eine Aufgabe zu übernehmen.

Es kamen keine Aussagen wie zum Beispiel: "Ich habe keine Zeit" oder "Das kann ich nicht". Sie haben mit Freude gesagt: "Ja, ich möchte helfen." Das zeigt, dass die Freunde dort wirklich erkannt haben, welchen Schatz sie mit jeder einzelnen Heilung in den Händen halten.

Es ist so wunderbar, wenn man die Freunde persönlich kennt, nicht nur von der Liste, es entsteht eine innere Verbindung, die durch nichts zu ersetzen ist. Bei den Telefongesprächen und den Internetgesprächsrunden, die alle sechs Wochen stattfinden und auf die ich mich jedes Mal freue, spürt man, dass eine Beziehung aufgebaut wurde.

Besonders wertvoll ist es für uns, dass wir auf die Mitarbeit mehrerer Ärzte in Bulgarien selber zurückgreifen können.

Heilung Nachtblindheit

Erfolgsbericht von Ulrike Kovacs-Scheutz (28), Österreich

Aufgefallen ist es mir im Alter von ungefähr zwölf Jahren. Ich ging mit meiner Mutter und meiner Schwester von einem Krampuslauf nach Hause. Der Mond schien damals sehr hell, doch konnte ich trotz allem nichts sehen. Ich kannte diesen Weg in- und auswendig, trotzdem ging ich sehr vorsichtig, mit gestreckten Händen, um alles abtasten zu können.

An unserem Gartenzaun angekommen, konnte ich nur schätzen, wo die Gartentür sein würde, doch ich bog ein wenig zu früh ab und rannte direkt in den Zaun. Meine Mutter sagte sofort: "Du bist nachtblind wie der Vater.” Mittlerweile erwachsen geworden, machte ich wie alle meinen Führerschein. Doch musste ich beim Autofahren sehr vorsichtig fahren, da ich ja das Licht nur sah, so weit der Lichtkegel der Autoscheinwerfer reichte. Ausserhalb dieses Bereichs konnte ich nichts erkennen, zum Beispiel keine Fussgänger, Radfahrer, Tiere und Verkehrstafeln.

Ich wusste auch nicht, ob eine Kurve kommt oder ob es gerade weitergeht. Deshalb fuhr ich in der Nacht nur in Notsituationen mit dem Auto. Ich lebte einfach damit; man kann sowieso nichts tun - glaubte ich!

Ein Reh stand an der Seite…

Mit 24 Jahren kam ich dann im Mai 2004 in den Bruno Gröning-Freundeskreis. Am 15. März des folgenden Jahres besuchte ich eine Gemeinschaftsstunde. Wie üblich fragte uns am Ende der Zusammenkunft unsere Gemeinschaftsleiterin, was wir im Körper gespürt hätten. Ich erinnerte mich, u. a. Schmerzen im Kopf gespürt zu haben. Sogar Tränen hatte ich für kurze Zeit in den Augen. Nach Beendigung der Gemeinschaftsstunde verspürte ich in beiden Augen gleichzeitig einen starken Stich. Doch auch dabei dachte ich mir nichts.

Als ich mit dem Auto heimfuhr, fiel mir auf, dass ich alles sehen konnte, nicht nur das Licht vom Auto vor mir auf der Strasse, nein, ich sah wirklich alles, die Bäume und Sträucher am Fahrbahnrand, und das Komische war, genau an diesem Tag stand auch ein junges Reh auf der Seite, wo ich es früher nicht hätte sehen können.

In dieser Nacht konnte ich es sehen und langsam an ihm vorbeifahren, ohne dass es auf die Strasse sprang. Ich empfand in diesem Moment ein wunderbares Glücksgefühl. Einen Kilometer weiter stand eine ganze Rehfamilie auf der Strasse, auch diese konnte ich rechtzeitig sehen und langsam vorbeifahren. Seitdem ist die Nachtblindheit vorbei. Ich kann alles wieder klar erkennen, besonders auch die Kurven. Es gibt auch beim Autofahren keinerlei Einschränkungen mehr, ich kann fahren, wann immer ich dies tun möchte, und zwar mit einem reinen Gewissen, da ich auf alle möglichen Gefahren rechtzeitig reagieren kann. Diese Heilung hat meine Lebensqualität enorm gesteigert.

Ärztlicher Kommentar

Bei Frau Kovac Scheutz lag eine genetisch bedingte Nyctalopie (Nachtblindheit) vor. Auch ihr Vater litt an der gleichen Erkrankung. Bei der Nachtblindheit kommt es zu einer Funktionsstörung bestimmter Sinneszellen in der Netzhaut des Auges. Die spontane Heilung nach 15 Jahren ist aus medizinischer Sicht nicht erklärbar und mussals Wunder bezeichnet werden. Ich kann die Heilung nur auf die Einwirkung des Heilstroms zurückführen.

 

Das beste und grösste Geschenk in diesem Erdenleben ist nicht Reichtum, nicht das Geld, sondern die Gesundheit, die mehr wert ist als alles Gut der Erde .

Ich gebe nie das so, wie der Mensch es will, denn ich gebe es so, wie ich es empfangen und nicht von Menschen, das kann und darf und muss auch ich betonen oder auch herausstellen, wie ich es von Gott selbst bekomme. Ich kann da nichts ändern und ändere auch nichts!

Natürlich ist der Mensch immer wieder in grösstes Staunen versetzt, indem er sich sagt: Wie ist das nur alles möglich?

Bruno Gröning

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Vorträge in Israel und Palästina

Bereits im Jahr 2000 wurde durch Informationsvorträge in Israel und Palästina, die ein deutscher Arzt der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe hielt, der Grundstein zum Aufbau der Gemeinschaften in diesen Ländern gelegt. Seit dieser Zeit haben die von Seiten der Kultur und Religion besonderen Länder ihre Tore für die Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings geöffnet. Weitere Vorträge folgten, bei denen die Interessierten schon Heilungen erlebten. Gemeinschaften wurden aufgebaut. Heute hat Israel ebenfalls eine Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe, die von einem israelischen Arzt geleitet wird, der gemeinsam mit seinen Kollegen im Land die eingetretenen Heilungen prüft und kommentiert.

 Das Interesse wächst

Überall im Land wächst das Interesse an der Lehre Bruno Grönings. Dies war der Anlass dafür, im Mai 2007 weitere Vorträge zu planen. Dieses Mal lag der Schwerpunkt im Süden des Landes: Israel mit Beer Sheva, der Stadt in der Wüste Negev und Ascalon, einer Stadt am Meer in der Nähe von Gaza.

Vortrag in Ramallah: Li, die Betreuerin für Palästina, Nermin Sharkawi aus Berlin

Vortrag in Ramallah: Li, die Betreuerin für Palästina, Nermin Sharkawi aus Berlin

Alle im Vortrag anwesenden jüdischen Menschen bekundeten ihr Interesse an einer Gemeinschaft in ihrer Stadt. Sie möchten lernen, die heilende göttliche Kraft, der Bruno Gröning den Namen Heilstrom gab, regelmässig aufzunehmen und die Lehre Bruno Grönings in ihrem Leben umzusetzen.

Neue Gemeinschaften in Palästina

Obgleich die hohe Mauer, die Palästina umgibt, alles andere als einladend ist, konnte sie nicht verhindern, dass auch hier eine ansehnliche Zahl der arabischen Bevölkerung moslemischer Herkunft zu den angebotenen Informationsvorträgen in Bethlehem und Ramallah, der Landeshauptstadt, kamen. Arabische Zeitschriften und Radiosender hatten durch ihre Veröffentlichung die Vorträge unterstützt. Die Menschen spürten auch hier den Heilstrom, der sich bei den Interessierten z. T. in einem Gefühl von Ruhe und Frieden äusserte. Auch hier konnten Gemeinschaften entstehen, die nun von moslemischen Frauen und Männern im Namen Bruno Grönings geführt werden. (msk)

Die IZ sprach nach Beendigung der Vortragsreise in die Heimat ihrer Vorfahren mit der in Deutschland lebenden Palästinenserin  Nermin Sharkawi. Sie hat die Betreuung der Gemeinschaften in Palästina übernommen.

IZ: Was bedeutet es für Sie als Palästinenserin, Ihren Landsleuten die Lehre Bruno Grönings zu bringen?

Nermin Sharkawi: Für mich ist es Friedensarbeit. Das heisst, einerseits einen geistigen Weg und ebenfalls auf einer geistigen Ebene den Frieden ins Land zu tragen. Dieser Frieden ist in erster Linie verbunden mit den Heilungen und Hilfen, die im Leben jedes Menschen und dem seiner Angehörigen geschehen. Wichtig ist erst einmal, dass die einzelnen Menschen diesen Weg des Friedens annehmen können, indem sie persönlich Hilfe und Heilung erhalten. Dann kommt der Rest von selber. Die Lehre und das, was wir ins Land hineintragen, hat nichts mit Politik zu tun. Es ist ein geistiger Weg für Menschen. Dieser steht mit seinem persönlichen Schicksal im Mittelpunkt. Dieser Weg und die Lehre Bruno Grönings steht über Politik und Religion. Hier geht es rein um den Menschen, damit die Menschen das erhalten, was sie auf anderem Wege nicht mehr erhalten konnten.

IZ: Was hat die Menschen bewogen zu den Vorträgen zu kommen?

Nermin Sharkawi: Es kamen Menschen, die selber Heilung suchen und solche, die sich für das Geistige interessieren. Unter ihnen waren Ärzte und Akademiker, die sich für das geistige Gut interessierten, das Bruno Gröning gebracht hat, und ebenso einfache Menschen aus dem Volk. Auffällig war, dass viele muslimische Frauen kamen, teilweise sogar mit Kindern. Sie haben ein grosses Herz und eine grosse Offenheit für das Geistige. In vielen Gesprächen habe ich bei meinen Landsleuten eine tiefe Dankbarkeit für das, was wir gebracht haben, gespürt.

Das Interview führte Armgard Traulsen

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"Es ist alles weg!"

Von den Ärzten zum Sterben nach Hause geschickt - Durch Bruno Gröning geheilt Nikolaus Petersen über die Heilung seines Vaters

Mitte der 1950er Jahre hatte Bruno Gröning in vielen Städten Deutschlands Gemeinschaften gegründet. Nach dem Trubel, der 1949/50 in der Öffentlichkeit um ihn entstanden war, und nach der andauernden Auseinandersetzung mit dem Heilpraktikergesetz, hatte er diesen Weg gewählt, um in geordneten Bahnen wirken zu können. Die Freunde der Gemeinschaften trafen sich in mehr oder weniger regelmässigen Abständen - meist alle drei Wochen - zu sogenannten Gemeinschaftsstunden und befassten sich unter der Leitung eines Gemeinschaftsleiters mit der Lehre und dem Wirken Bruno Grönings. Ein paar Mal im Jahr kam Bruno Gröning selbst in jede dieser Gemeinschaften und hielt einen oder mehrere Vorträge.

Bruno Gröning mit Freunden aus Schleswig

Bruno Gröning mit Freunden aus Schleswig

Nikolaus Petersen besuchte mit seinem Vater drei solcher Gemeinschaftsstunden in Ostenfeld bei Husum. Dabei war Bruno Gröning nicht persönlich anwesend, trotzdem wurde der Vater gesund.

Zum Sterben nach Hause geschickt

"Mein Vater erkrankte schwer, bekam eine Gelbsucht und kam ins Krankenhaus. Dort wurde er operiert, und es wurde festgestellt, dass er von oben bis unten mit Krebs voll war. Dr. Timmermann hatte meinem Vater die Galle und den Gallengang entfernt. Etwa eine Woche später wurde er nach Hause geschickt und zu seinem Hausarzt überwiesen. Beide Ärzte machten uns keine Hoffnung mehr. Er kam nach Hause, um zu sterben.

"Der ganze Saal fing an zu zittern"

Dann hörten wir von Bruno Gröning, dem ‚Wunderdoktor‘. Wir gingen zu Frau Thomson nach Ostenfeld bei Husum. Herr Gröning machte eine Fernheilung, er war selbst nicht anwesend. Mein Vater ging an zwei Stöcken, und als wir in Ostenfeld ankamen, gingen wir in ein Lokal, in dem schon über dreissig Leute sassen. Wir bekamen alle eine Kugel. Es hing nur ein Bild von Bruno Gröning im Raum. Der ganze Saal fing an zu zittern. Das hielt ca. eine halbe Stunde an. Ein Mann, der nur an zwei Handstöcken laufen konnte, sagte danach zu seiner Frau: ‚Oh, Mutter, ich kann jetzt ohne Stöcke gehen!‘ Dann ging er frei nach Hause.

"Von Woche zu Woche ging es ihm besser"

Wir waren dann dreimal dort. Ich wusste, dass es keine Scharlatanerie war, und mein Vater glaubte, sich erleichtert zu fühlen. Vorher ging es ihm sehr schlecht, er wog bei einer Grösse von etwa 1,80 m nicht einmal mehr einen Zentner. Er hatte keinen Appetit, aber danach fing er an zu essen. Vorher war er nur Haut und Knochen, aber nun glaubte er, geheilt zu werden, und von Woche zu Woche ging es ihm besser. Er nahm an Gewicht zu, konnte ohne Stöcke gehen und fing wieder an Rad zu fahren.

Der Arzt konnte es nicht glauben

Eines Tages sah ich im Kaufhaus in Schleswig Dr. Timmermann und sprach ihn an. Er fragte mich, wie lange mein Vater noch gelebt habe, aber ich konnte ihm sagen, dass er immer noch lebte, worauf der Doktor sagte: ‚Dann verwechsle ich den Vater, da war doch gar keine Aussicht mehr.‘ Doch ich konnte erwidern, dass dies bei meinem Vater schon der Fall gewesen sei. Wir sind dann noch einmal zur Untersuchung zu Dr. Timmermann gegangen, und der sagte daraufhin: ‚Herr Petersen, es ist nichts mehr da, es ist alles weg!‘ Mein Vater durfte noch neun Jahre leben und ist dann an Grippe gestorben." (the)