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Inhaltsverzeichnis(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift) |
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Freundeskreis aktuell |
Von der kleinen Homepage zur vielsprachigen Website |
Ausland |
Bitte, ich möchte mithelfen |
Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe |
Dem Gespött der Menschen ausgesetzt – Heilung von Tourette-Syndrom (Tics)Ein Leben ohne Spray – Heilung von Asthma bronchiale |
Bruno Gröning Damals |
"Ich gebe Ihnen zu wissen!" |
Von der kleinen Homepage zur vielsprachigen WebsiteInternet-Auftritt des Bruno Gröning-FreundeskreisesKeiner hätte gedacht, dass sich die 1998 entstandene kleine Website nach beinahe zehn Jahren zu einer vielsprachigen, ca. 15.000 Seiten starken Website entwickeln würde. Die Zeitschrift führt die wichtigsten Fakten nachstehend auf und hat die Freunde des Webteams, die alle in der Schweiz beheimatet sind, zu verschiedenen Fragen interviewt.
IZ: Was fasziniert Sie am Internetauftritt des Bruno Gröning-Freundeskreises? Werner Bürgi: Hilfesuchende finden gleich auf der ersten Seite grundlegende Informationen zur Heilung auf dem geistigen Weg. Mit nur wenigen "Klicks" ist es möglich, sich umfassend über den Bruno Gröning-Freundeskreis zu informieren. Ich darf mithelfen, Übersetzungen in verschiedenen Sprachen aufzubereiten. Dadurch können Hilfesuchende sehr viele Informationen in ihrer Sprache lesen.
Werner Bürgi, Gemeinschaft Aarau
IZ: Welchen Nutzen hat die Website des Bruno Gröning-Freundeskreises für
Hilfesuchende und Interessierte?
Monika Bürgler, Gemeinschaft Wil
IZ: Welche Bedeutung hat die Übersetzungsarbeit für die Website des
Freundeskreises?
Remo De Iaco, Gemeinschaft Wetzikon
IZ: Wieso arbeiten Sie im Webteam www.bruno-groening.org mit?
IZ: Durch welche Qualitäten zeichnet sich die Website des Bruno
Gröning-Freundeskreises aus?
IZ: Wie sehen Sie die Zukunft des Internets im Allgemeinen?
Peter Hartmann, Gemeinschaft Aarau
IZ: Was planen Sie in technischer Hinsicht für die Website des
Freundeskreises?
IZ: Was fasziniert Sie am Internetauftritt des Bruno
Gröning-Freundeskreises?
IZ: Welchen Nutzen hat die Website des Bruno Gröning-Freundeskreises für
Hilfesuchende und Interessierte?
Jost Künzli, Gemeinschaft Aarau
IZ: Welche Vorteile hat die Website für den Freundeskreis?
IZ: Welchen Nutzen hat die Website für Bruno Gröning-Freunde?
Dieter Lüscher, Gemeinschaft Aarau
IZ: Für welche Zwecke nutzen Sie das Internet privat?
IZ: Was fasziniert Sie am Internet allgemein?
Karin Lüscher, Gemeinschaft Aarau
IZ: Welche Bedeutung messen Sie dem Multimedia-Bereich im Internet zu?
IZ: Wofür benutzen Sie persönlich das Internet?
Oliver Wittwer, Gemeinschaft Zürich
Bitte, ich möchte mithelfenDie ersten regionalen Tagungen für NordamerikaIm Herbst 2007 fanden in den USA und Kanada zahlreiche Tagungen und Vortragsveranstaltungen statt. Nach der zentralen Tagung für ganz Nordamerika im Frühjahr 2007 in New York (die IZ berichtete) machten sich nun zahlreiche Betreuer aus dem europäischen Raum auf den Weg, um ihre Freunde in den Gemeinschaften in den USA und Kanada zu besuchen. Der folgende Bericht gibt einen Einblick in die Erlebnisse und Erfahrungen während der Reisen. In allen Teilen dieses riesigen Kontinents wurden zum ersten Mal regional die Tagungen abgehalten. Es machte "klick"Die Westküste der USA ist ein besonderes Fleckchen Erde. Hierhin, ins heutige Florida, hat es in den letzten Jahrhunderten immer wieder solche Menschen gezogen, die dem Geistigen und Göttlichen gegenüber besonders aufgeschlossen sind. Viele, die sich heute dem Bruno Gröning-Freundeskreis anschließen, sind bereits "alte Hasen" in Belangen der Suche nach spirituellen (geistigen) Themen. Menschen, die oft schon sehr viele geistige Erlebnisse hatten, erleben in dem Moment, in dem sie in Verbindung mit dem Heilstrom kommen, diese Kraft im Körper spüren, dass etwas in ihnen "klick" macht: "Stopp, das hier muss etwas ganz Besonderes sein." Wie kann das sein? Kein Studium, keine Jogaausbildung, kein stundenlanges Meditieren, einfach Hände auf, Herz auf, spüren und geschehen lassen. Das überzeugt und begeistert. Und ein begeisterter Amerikaner ist nicht aufzuhalten. Hat er einmal eine Sache als richtig erkannt und ein Ziel im Auge, marschiert er los. Tagung in San FranciscoDies erlebte Claudia Karrenbauer mit einer Gruppe von Freunden, die am ersten Novemberwochenende zur ersten regionalen Tagung für die Gemeinschaften der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika in San Francisco angereist waren.
Regionaltagung an der Westküste Unter der Leitung der Amerikanerin Helene Tur wurde diese Tagung zu einem großartigen Erlebnis: Die Gemeinschaften wurden gefestigt, alle Bereiche der Gemeinschaftsarbeit wurden geschult, viele Freunde boten ihre Hilfe an, um hier weiter aufzubauen, ihren Landsleuten ebenfalls die Lehre Bruno Grönings zugänglich zu machen. Manche amerikanischen und europäischen Freunde trafen sich zum ersten Mal persönlich, kannten sich vorher lediglich über telefonischen Kontakt und Gesprächsrunden über das Internet. Frei vom LeidEine amerikanische Ärztin aus Portland, Oregon, freute sich, ihren deutschen Kollegen persönlich kennen zu lernen. Unter seiner fachkundigen Anleitung nahm sie die Aufgabe an, künftig die Heilungsberichte in ihrer Region von ärztlicher Seite aus zu dokumentieren und zu kommentieren. Einige Freunde berichteten, dass sie während der Tagung Zahn-, Kopf- und Rückenschmerzen verloren hätten. Am Sonntag erzählte eine andere Freundin glückstrahlend, dass sie während der Tagung frei geworden sei: Sie hatte seit Jahren Schmerzen am ganzen Körper gehabt, war kaum in der Lage gewesen zu stehen und zu sitzen. Am Sonntagmorgen war sie bereits in der Lage, mehrere Kilometer auf dem Laufband des hauseigenen Fitnessraumes zu absolvieren. Die Informationszeitschrift Bruno Gröning (IZ) sprach mit Claudia Karrenbauer, die gemeinsam mit ihrem Mann die Freunde an der Westküste der USA betreut. IZ: Was hat Sie bewogen, seit nunmehr vier Jahren immer
wieder Ihre wenige Freizeit zu investieren und sich um die Menschen in den
USA zu bemühen? Was bringt Ihnen das? IZ: Frau Karrenbauer, die Menschen im Land der
unbegrenzten Möglichkeiten haben doch nun wirklich alles, was man sich
denken kann. Was ist an der Lehre Bruno Grönings dran, was die Menschen
nicht schon haben? IZ: Sie berichten, dass Sie viele Helfer gefunden
haben. IZ: Wie stehen die Amerikaner zu Bruno Gröning? IZ: Was haben Sie und Ihre Begleiter mit nach Hause
genommen? ChicagoBereits Ende September machte sich das Team um Adeline Weiß auf den Weg in die Region Chicago zur Tagung. Beispielhaft für diese Reise sei hier ein Erlebnis auf der Tagung in Milwaukee angefügt. Reiseteilnehmerin Barbara Schreek berichtet:
Vorn re. Adeline Weiss, Betreuerin der Region Chicago mit amerikanischen Freunden. Hinter ihr steht ein enger Mitarbeiter aus Deutschland, Markus Lorenz. "Die Stunde fing an, und es lief ein älterer Herr hinten im Raum herum. Schon während der Stunde bewegte er sich ständig, die Füße hebend, schauend ... Am Ende berichtete er, was er erlebt hatte: Seine beiden Daumengelenke waren seit etwa drei Monaten steif, jetzt bewegte er sie, zeigte sie uns freudestrahlend. Außerdem hatte er in beiden Beinen Wasserödeme und dadurch geschwollene Beine und Füße. Während der Gemeinschaftsstunde griff er immer wieder in seine Schuhe. Am Ende zog er die Schuhe aus und schaute wieder und wieder auf seine Beine, die normal schlank waren Er drehte und bewegte seine Füße und konnte es nicht fassen, was hier vor sich ging." (art)
Dem Gespött der Menschen ausgesetzt– Heilung von Tourette-Syndrom (Tics) –Erfolgsbericht von Christian Pusch (13), Simbach am InnMonika Pusch-Donislreiter berichtet über die Heilung ihres Sohnes: Christian ist ein Scheidungskind. Bereits in der Schwangerschaft und unmittelbar nach seiner Geburt hat er alle schlimmen Streitigkeiten miterlebt, bis die Scheidung durch war. Kurz danach lernte ich meinen neuen Partner kennen, mit dem ich seit einigen Jahren auch verheiratet bin. Bis heute hat Christian Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Doch gerade in der ersten Zeit nach der Scheidung standen diese Begegnungen unter keinem guten Stern. Im Kindergarten wurde mir gesagt, dass er in seinem Bewegungsdrang oft schwer zu bremsen sei. Das ganze Familienleben war nicht in Ordnung, doch wusste ich damals keinen Ausweg.
Leid erhält einen Namen: Tourette-SyndromDie eigentlichen Probleme begannen für Christian mit der Schulzeit. Es wurde viel verlangt und zügig im Stoff vorangegangen. Ich war zu der Zeit halbtags berufstätig und brachte meinem Sohn oft nicht die nötige Geduld entgegen, ihm alles in Ruhe zu erklären, wie er es gebraucht hätte. Dazu kam noch, dass ich zu dem Zeitpunkt eine Fehlgeburt hatte und die darauf folgende Schwangerschaft war auch mit Problemen verbunden. Christian hatte schon öfter so kleine Anzeichen wie Schulterzucken oder Nasenschniefen, aber Mitte Oktober 2001 wurde die Unruhe so extrem, dass er keine Minute mehr stillsitzen konnte, ohne irgendetwas an sich zu bewegen. Am 7. November haben wir dann erfahren, dass man diese Häufigkeiten an Bewegungen Tics nennt und es sich um eine Krankheit namens Tourette-Syndrom handelt, angeblich erblich bedingt. Von den Kindern meiner drei Schwestern haben die von zweien ebenfalls dieses Leiden. Eine Schwester ging den schulmedizinischen Weg: In der Universitätsklinik in München wurden mehrere Tests gemacht. Ihre Tochter musste viele starke Medikamente einnehmen, was aber wegen der starken Nebenwirkungen (Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Übelkeit ...) nur in den Ferien möglich war. "Mama, ich will nicht mehr leben"Mit Christian ging ich andere Wege. Ich wollte ihm die vielen starken Medikamente ersparen. Vor einer physikalischen Therapie hatte ich bereits eine Heilpraktikerin, die auch Pendlerin war, aufgesucht. Christian bekam von ihr homöopathische Mittel, die aber nicht anschlugen. Beide Therapeuten waren mit ihrem Latein am Ende. In dieser Zeit begann bei Christian regelmäßig für fünf bis sechs Sekunden die Atmung auszusetzen. Er war total verzweifelt und weinte sehr viel. Einmal sagte er: "Mama, ich will nicht mehr leben. Ich kann einfach nicht mehr. Wenn ich tot bin, habe ich wenigstens Ruhe." In unserer Verzweiflung beteten mein Sohn und ich zu Gott um Hilfe. Es war eine sehr schwere Zeit für uns alle. Denn wenn man zusehen muss, wie eine unsichtbare negative Kraft ein Kind dazu zwingt, ständig krampfartige und ruckartige Bewegungen zu machen, ist das kein schöner Anblick. Oft fiel es mir schwer, vor meinem Kind die Fassung zu bewahren. Das Elend verfolgte mich oft bis in den Schlaf. Kann ein Mensch ermessen, was es für eine Mutter bedeutet, sein Kind, das völlig normal entwickelt ist, so leiden zu sehen? Den Tics hilflos ausgeliefertChristians Körper schmerzte ihn oft so sehr, dass er weinte. Er konnte die Zuckungen auch nicht unterdrücken. Wenn er es versuchte, wurde es noch schlimmer. Die Tics äußerten sich so:
Diese Tics wirkten sich z. B. so aus: Wenn Christian in der Schule und zu Hause schreiben musste, bedeutete das für ihn, dass er sich dabei ganz ruhig verhalten musste. Die große Anstrengung führte anschließend zu einem verstärkten Bedürfnis, sich körperlich zu bewegen. Er hatte keine Macht über diese zwanghaften Bewegungen. Zum Gespött der Mitschüler gewordenObwohl ich mit der Klassenlehrerin gesprochen hatte, war für viele Lehrer das Verhalten von Christian unverständlich, verzog er im Gespräch mit ihnen manchmal unvermittelt das Gesicht zu Grimassen. Bei Christian war es mit den Symptomen wie auf einer Achterbahn, mal extrem, mal weniger stark. Im März 2002 erreichten wir einen erneuten Höhepunkt. Es kam noch hinzu, dass auch ältere Schulkinder seine abnormen Bewegungen bemerkten und deshalb auf ihn losgingen. Das geschah besonders dann, wenn kein Lehrer anwesend war oder auch im Bus, denn der Busfahrer griff nicht ein. Die Kinder zerrten an seiner Jacke, an seiner Schultasche, versperrten ihm den Weg, fragten, warum er so blöd gehe, sein Gesicht verzerre und seine Schultern so verdrehe. Helft mir doch!Er konnte auf die Hänseleien der anderen nichts sagen, denn er wusste ja selber keine Antwort, was ihm noch mehr Spott einbrachte. Beim Nachhauseweg ließ er seinen Tränen freien Lauf, und alles kam aus ihm raus. Wenn ich zu Hause sein mit Tränen überströmtes Gesicht sah und er mich mit schluchzender Stimme fragte "Warum, Mama?", fiel es mir nicht leicht, diesen "gemeinen" Kindern in Gedanken Gutes zu schicken. Er weinte sehr oft und bat uns, wir mögen ihm doch helfen. Er wolle die ganzen Tics nicht mehr und ihm täte doch schon alles weh und er könne nicht mehr. Es traten natürlich starke Verspannungsschmerzen auf durch die unnatürlichen krampfartigen Bewegungen.
Ich war froh, dass die Lehrerin in einem weiteren Gespräch zu mir sagte, dass sie die Kinder in der Klasse nicht verstärkt darauf aufmerksam machen wolle. Sie schauten ihn zwar manchmal etwas fragend an, vergaßen es dann aber wieder. Als sein kleiner Bruder geboren wurde, ging er ganz darin auf, dass dieser ihn so liebte, wie er war. Die Freude am Lernen schwindetChristian war nervlich sehr leicht reizbar und nicht belastbar. Er wollte zwar immer der Erste sein, doch ließ die Konzentration meist sehr schnell nach. Oft hatte er Dinge, die er schon verstanden hatte, eine Stunde später wieder vergessen. In der Schule ließen seine Leistungen immer mehr nach. Die Lehrerin sagte, er brauche viel Zeit und sei zu langsam. Vorletzte Station: Ein ArztIm April 2002 begann für Christian eine sechs Monate dauernde Therapie bei einem Arzt, der mit einem Bioresonanz-Gerät arbeitete. Doch auch hier wurden unsere Hoffnungen enttäuscht. Die Berg- und Talfahrten der Symptome blieben dieselben. Ein selbst bestimmtes Leben beginntIch erfuhr von der Lehre Bruno Grönings durch eine Nachbarin und wurde am 6. November 2002 eingeführt. Zehn Tage später kam Christian in die Kindergemeinschaft in Simbach. Ich lernte, mich nicht mehr mit der Krankheit zu beschäftigen und unternahm erst einmal keine neuen Schritte. Es ging immer mehr bergauf, die Tics wurden mit der Zeit weniger, bis sie ganz verschwanden. Wir hatten alles abgegeben und uns regelmäßig auf die Aufnahme des Heilstroms eingestellt, wie es uns angeraten wurde. Den genauen Zeitpunkt der Heilung kann ich nicht mehr sagen. Mir fiel nur im Herbst 2003 bei einem Kinderwochenende in Passau auf, dass Christian frei war. Das war auf den Tag genau ein Jahr nach seiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings am 16. November. War es wohl ein Zufall, dass es mir ausgerechnet da bewusst wurde? Für Christian und für uns alle hatte ein neues Leben begonnen. Es hat noch eine kurze Zeit gegeben, in der ähnliche Symptome noch einmal auftauchten. Doch nun ist Christian gesund, hat zum ersten Mal Freunde und geht mit Freude in die siebte Klasse der Realschule.
Ein Leben ohne Spray– Heilung von Asthma bronchiale –Erfolgsbericht von Alexander Deja (16), KönigslutterIm Alter von sechs Jahren bekam ich immer öfter Husten und Schnupfen, zuerst einmal im Monat, dann drei- bis viermal. Ich bekam Hustensaft und musste inhalieren. Nach ein bis zwei Tagen wurde es dann jeweils besser. Ende 1998 bekam ich immer schwieriger Luft. Es verging kaum eine Nacht, in der ich zur Ruhe kam, weil ich immer wieder durch starke keuchende Hustenanfälle und große Atemnot geweckt wurde. Sehr oft schlief ich im Sitzen. Da war es etwas leichter zu ertragen. Treppensteigen und Anstrengungen, zum Beispiel beim Sportunterricht, machten mir immer mehr Mühe, so dass ich mich oft ausruhen musste. Beim Schulsport saß ich dann auf einer Bank an der Seite und konnte nur zuschauen.
Manchmal bekam ich PanikMeine Kinderärztin schickte meine Mutter mit mir zum Lungenfacharzt nach Wolfsburg. Nach einer gründlichen Untersuchung stellte der Arzt fest, dass ich unter Asthma litt. Zur Linderung bekam ich ein Spray (Allergospasmin) das aber nur eine leichte Besserung brachte. Bei akuten Anfällen, die etwa zwei- bis dreimal im Monat auftraten, musste ich zusätzlich noch inhalieren. Ein Allergietest brachte keine weiteren Erkenntnisse. Es machte mich oft sehr traurig, dass ich nicht mit meinen Freunden Fußball spielen konnte. In der Schule oder beim Spielen musste ich immer darauf achten, dass ich für den Notfall ein Asthmaspray dabei hatte, denn es kam häufig vor, dass ich plötzlich ganz unerwartet kaum noch Luft bekam und stark husten musste, so dass ich Panik bekam. Einige Male sind meine Eltern dann mit mir zum Notarzt gefahren. Für sie war mein Zustand auch nicht leicht zu ertragen. Sie hatten ständig Angst um mich, wenn ich in der Schule oder sonst irgendwo war. Ein Kuraufenthalt auf Sylt brachte im Februar 2000 eine leichte Besserung. Danach konnte ich zwar wieder bei leichten Sportübungen mitmachen, aber so zwei- bis dreimal im Monat kamen immer noch die starken Asthmaanfälle, und dann war ich tagsüber nur mit Inhalieren und Atemübungen beschäftigt. Alles wird leichterIm Jahr 2000 hatten meine Eltern von Bruno Gröning erfahren, und im Frühjahr 2001 fuhren sie mit mir zu einer Einführung in die Lehre Bruno Grönings in die Kindergemeinschaft Braunschweig. Seitdem ist es deutlich besser geworden: Bei dieser Gelegenheit bekam ich Hustenanfälle und wieder starke Atemnot, was etwa drei Tage anhielt. Das mussten die Regelungen, die Reinigung in meinem Körper sein, von der ich in der Einführung gehört hatte. Tatsächlich trat danach eine große Besserung ein: Die Anfälle kamen seltener, nur noch etwa alle zwei Monate, und ich brauchte so nach und nach immer weniger von dem Spray. Im Sommer 2002 fuhr ich mit meiner Mutter zu einer Familienwoche des Bruno Gröning-Freundeskreises nach Bollmannsruh bei Berlin. Hier fanden neben vielen Aktivitäten auch Gemeinschaftsstunden statt. Da kann man gemeinsam viel Heilstrom aufnehmen. Mein Körper hat darauf reagiert: Schon in der ersten Nacht bekam ich einen schweren Anfall. Am nächsten Morgen wurde die Atemnot so stark, dass meine Mutter mit mir nach draußen an die frische Luft ging. In dem Moment konnte ich mich ganz davon lösen, und seit diesem Tag bin ich ganz frei. Alle Beschwerden sind verschwunden, und es ist kein Asthmaanfall mehr aufgetreten. Ich benötige keine Medikamente mehr. Ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen, kann Fußball spielen und bin im Sportunterricht mit Freude dabei. Ich habe keine Atemnot und keine Hustenanfälle mehr. Nachts kann ich wieder ruhig schlafen.
"Ich gebe Ihnen zu wissen!"Die Glaubenslehre des Bruno Gröning – Teil 4Wer die Lehre Bruno Grönings befolgt und sich der göttlichen Kraft öffnet, wird den Heilstrom am eigenen Körper spüren. Ein völlig neues Lebensgefühl wird in ihn einziehen: Schmerzen, Sorgen und Nöte werden weichen, Gesundheit, Harmonie und Freude in ihm Platz greifen. Er beginnt zu erleben, dass Gott nicht als unbarmherziger Richter weit über den Sternen thront, sondern als liebevoller Vater bei den Menschen ist und ihnen helfen will. Die Kluft ist überwunden. Der Mensch erlebt wieder den Urzustand. EinstellenWie aber kann der Mensch den Heilstrom in sich aufnehmen, wie sich der göttlichen Kraft öffnen? Bruno Gröning empfahl den Hilfesuchenden folgende Sitzhaltung: Arme und Beine nicht überkreuzen und die Handflächen nach oben geöffnet auf die Oberschenkel legen. Neben dieser Äußerlichkeit ist es wichtig, alle störenden Gedanken abzuschalten und sich ganz darauf zu konzentrieren, was im Körper geschieht. Eine offene, gläubige Geisteshaltung ist Grundvoraussetzung. Auf diese Weise kann sich der Mensch dem Einströmen der Heilkraft öffnen. Bruno Gröning sagte: "Gott gibt uns alles Gute, nur müssen wir all das Seine, das Er uns sendet, in uns aufnehmen. Also – tun Sie es!"
Bruno Gröning: "Gott gibt uns alles Gute" Warum die Körperhaltung so wichtig ist, erklärte er wie folgt: "Die noch einen freibeweglichen Körper haben, die verkrampfen ihn so oft so gerne, das ist auch die Macht, die Macht der Gewohnheit. Bein übers Kreuz, übereinandergeschlagen; sicher kann er sich mal lümmeln, d. h. seinen Körper mal ausaalen, aber nicht da dann, wenn er das Gute, das Göttliche empfangen will. Da muss er frei sein, mit offenen Händen, mit leeren Händen muss er dasitzen oder -stehen!" Kurt Trampler schrieb in seinem Buch "Die große Umkehr": "Wichtig [...] ist neben der inneren Vorbereitung auch eine scheinbar kleine, aber doch sehr wesentliche Äußerlichkeit. Man soll mit freiem Rücken sitzen und weder beide Beine noch beide Hände aneinanderlegen. Gegenseitige Berührung der Hände bewirkt nach Grönings Auffassung einen Kurzschluss des Lebensstromes im Oberkörper, Aneinanderlegen oder gar Überschlagen der Beine führt zu dem gleichen Schaden im Unterkörper. Wer solche Fehler gewohnheitsmäßig mache, könne sich sogar, auf längere Frist gesehen, recht unangenehme Krankheiten zuziehen." Die bewusste Kraftaufnahme nannte Bruno Gröning "Einstellen". Der Mensch "stellt" sich auf den Empfang des Heilstroms "ein". Wo und wann das geschieht, ist nicht ausschlaggebend. Wichtig ist nur, dass er Ruhe hat, alle störenden Gedanken abschaltet und genau beobachtet, was in seinem Körper vor sich geht. "Was spüren Sie?"Bruno Gröning fragte seine Zuhörer immer wieder: "Was spüren Sie? – Was jetzt? – Was jetzt?" "Sie haben sich nur darauf einzustellen, hier die wahre, göttliche Sendung zu empfangen, besser gesagt: zu erlangen. Wie Sie diese Sendung erlangen, das stellen Sie fest. Aber immer wieder muss ich sagen, erst da dann, so Sie Ihrem Körper wirkliche Beachtung schenken, so Sie achtgeben, was in ihm geschieht, noch viel weniger um ihn, sondern nur in ihm, in Ihrem eigenen Körper." Jeder Mensch kann den Heilstrom am eigenen Leib spüren. Der eine nimmt ein Kribbeln wahr, der andere Kälte- oder Hitzeschauer. Ein Dritter muss Arme oder Beine bewegen, ein Vierter sich schütteln. So ruft der Heilstrom bei den einzelnen Menschen die unterschiedlichsten Reaktionen hervor. Wie Menschen den Heilstrom wahrnehmen, beschrieb Josef Hohmann in seiner Schrift "Unter uns steht einer, den kennt keiner: "Die 1. herausgegriffene Person berichtet: Wärmegefühl im Körper! Die 2.: Zucken in den Händen! Die 3.: Kribbeln im ganzen Körper! Die 4:. ‚Ich fühle mich so frisch und wohl!‘" (the)
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