Bruno Gröning - Informationszeitschrift des Freundeskreises
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11. Jahrgang - Herbst 2008

"Das Gute befolgen, das heisst,dem Guten folgen, dem wir alle zu folgen haben, zu dem wir gehören - das müssen wir tun.
Das ist jeder Mensch sich selbst schuldig!"

Bruno Gröning

 

Inhaltsverzeichnis

(Ausgewählte Artikel aus der Zeitschrift)

Das Thema

Der Ring schliesst sich

Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe

Süchtig nach Essen - Bulimie - Erfolgsbericht

Der Hölle der Medikamentenabhängigkeit entronnen - Erfolgsbericht

Von zehn Jahren Dauerkopfschmerzen spontan geheilt - Erfolgsbericht

Bruno Gröning Damals

Wir warteten drei Tage und drei Nächte

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Der Ring schliesst sich

Bruno Gröning-Freundeskreis in Australien – erste Gemeinschaften in Neuseeland

Mai 2008: Ein Arztehepaar landet im Rahmen einer mehrwöchigen Vortragsreise durch Südostasien in Neuseeland. Im Gepäck hat es einen "Schatz", dessen wahrer Wert sich menschlichem Ermessen entzieht. Auf materieller Ebene ist es nicht viel: einige dokumentierte Heilungsberichte, etwas schriftliches Material. Dennoch bringen sie etwas mit, wonach mehr und mehr Menschen bewusst oder unbewusst suchen – auch in Neuseeland: Es ist das Wissen um eine Kraft, die Bruno Gröning Heilstrom nannte, und die in der Lage ist, Men-schen zu heilen, ihr Leben zu ordnen und alles in positive Bahnen zu lenken.

Ich kann nicht mehr schweigen

Was bewegt einen deutschen Arzt und eine deutsche Zahnärztin, ihren Urlaub darauf zu verwenden, in einem unentgeltlichen Ehrenamt auf der anderen Seite der Erde Vorträge über die Lehre Bruno Grönings zu halten? "Es ist etwas Besonderes zu erleben, wie sich Menschen und auch Mediziner in vielen Ländern der Welt diesem Wissen öffnen. Der Austausch mit Kollegen auf der ganzen Erde deutet eine Umkehr in der Medizin an, so dass man nicht schweigen kann, wenn man sich von der Wahrheit der Heilungen überzeugt hat", berichtet der deutsche Arzt.

Die Vorträge in Neuseeland waren die ersten dort überhaupt und nahmen schon deshalb einen besonderen Stellenwert auf der gesamten Reise ein: "Es war bewegend zu sehen, dass die Menschen, die zu den durchweg gut besuchten Vorträgen kamen, so unmittelbar den Heilstrom am eigenen Körper spüren konnten und mit grosser Aufmerksamkeit die Vorträge verfolgten. Das Interesse kam besonders in den vielen Fragen zum Vorschein, welche die Besucher nach den Vorträgen an uns richteten. Man merkte, wie sehr viele das Gespräch mit uns suchten, um noch mehr zu erfahren. Nach einem Vortrag in Adelaide, im südlichen Australien, kam beispielsweise ein Ingenieur auf mich zu, der so beeindruckt war, den Heilstrom sofort spüren zu können, dass er es als eines der grössten Erlebnisse seines Lebens bezeichnete."

Später kommt es so weit, dass alle Nationen erfasst werden. Darum geht es mir.

Bruno Gröning

Der Ring schliesst sich

Die Vorträge in Neuseeland fanden im Grossraum Auckland und in der Hauptstadt Wellington statt und führten zur Entstehung der ersten Gemeinschaften an dem von Deutschland am weitesten entfernten Punkt der Erdkugel.

Ein wesentliches Standbein des Aufbaus sind auch in Australien und Neuseeland die Heilungsberichte, die von Ärzten der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgruppe (MWF) überprüft und dokumentiert werden.

Weltweit hat es sich die MWF zum Ziel gesetzt, diese Dokumentationsarbeit nach und nach in die Hände der im jeweiligen Land lebenden Ärzte zu legen.

Nach dem Besuch war eine grosse Zuversicht da, dass schon bald eine Gemeinschaft von Ärzten in Südostasien entstehen wird, an welcher auch Ärzte aus Australien und Neuseeland teilnehmen können und so mit der landeseigenen Dokumentation begonnen werden kann.

Es begann im Kleinen

Schon vorher hatten sie Australien bereist. Dort hatten Vorträge in Brisbane, Newcastle, Sydney, Canberra, Geelong, Melbourne und Adelaide auf ihrem umfangreichen Programm gestanden.

Auch hier konnten neue Gemeinschaften gegründet sowie bestehende gestärkt werden. Wie überall begann in Australien der Aufbau im Kleinen. Bereits 1996 war die damalige Leiterin des Bruno Gröning-Freundeskreises, Grete Häusler, mit einem Helferteam zum ersten Mal auf den australischen Kontinent gereist, um dort über Bruno Gröning zu informieren. Manfred Fortmann, der damals bereits dabei war, berichtet über die nachfolgende Zeit: "Ende der 90er Jahre waren die Telekommunikationsmöglichkeiten noch nicht so ausgereift und kostengünstig wie heute. Telefonate nach Australien waren recht teuer, der Schriftverkehr per E-Mail noch nicht so verbreitet. Diese Faktoren erschwerten den Aufbau in den von Deutschland weit entfernt liegenden Ländern. Heute stehen wir in dieser Hinsicht ganz anders da." So hat gerade die Kommunikation über das Internet im Bruno Gröning-Freundeskreis mittlerweile einen hohen Stellenwert erreicht, wodurch die Betreuung der Gemeinschaften im Ausland enorm erleichtert ist.

Beim Aufbau aktiv mithelfen

Hautnah erleben konnte diese Entwicklung Stefanie Ebel-Bevins. Sie lebt seit einigen Jahren als Deutsche in Neuseeland. Anfangs bekam sie ab und zu Post oder einen Anruf aus Deutschland. Richtig verbunden mit der Lehre Bruno Grönings fühlt sie sich allerdings erst seit es möglich ist, über das Internet intensiven Kontakt mit Bruno Gröning-Freunden in Deutschland zu halten. Heute hilft Stefanie Ebel-Bevins selbst beim Aufbau in Neuseeland mit und freut sich gemeinsam mit ihren Kindern daran, die Lehre Bruno Grönings im Leben umsetzen zu können.

Sie betont, wie wichtig es ihr ist, neben der Beschäftigung mit der geistigen Ebene des Menschseins ganz mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Diese Kombination hat sie im Bruno Gröning-Freundeskreis gefunden. Ihr Wunsch für Neuseeland: Wachstum der Gemeinschaften und besonders auch den Dokumentarfilm über Bruno Gröning bald dort zeigen zu können, wo er bisher in Australien noch nicht gelaufen ist.

Seit 1996 hat sich in Aus¬tralien einiges geändert. Die Zahl der Gemeinschaften wuchs, mehr und mehr Interessierte kamen. Auch hier leisteten die sich weiter entwickelnden Kommunikationsmedien wertvolle Dienste. In einigen Städten Australiens gibt es bereits mehrere Gemeinschaften.

Die Lehre weitergeben

Stephanie Gutowski fand 2001 über einen Informationsvortrag zum Bruno Gröning-Freundeskreis. Seit ihrer Jugend hatte sie Probleme mit dem Herz und der Schilddrüse, die, teil-weise ausgelöst durch die Nebenwirkungen von Medikamenten, u. a. von Depressionen und Gewichtszunahme begleitet wurden. Nach dem Vortrag wandte sie die Lehre Bruno Grönings in ihrem Leben an und erlebte Stück um Stück eine Besserung ihres Gesundheitszustands. Seit dem Jahr 2005 ist der Herzrhythmus regelmässig, so dass sie die Herzmedikamente absetzen konnte. Eine Untersuchung 2006 ergab schliesslich eine völlig normale Schilddrüsenfunktion. "Ohne die Lehre Bruno Grönings würde ich heute wahrscheinlich nicht mehr leben", fasst die gebürtige Aus¬tralierin rückblickend ihre damalige Lage zusammen.

Bereits seit dem Jahr 2004 leitet sie nun eine Gemeinschaft in Mel¬bourne und übernahm 2007 voller Freude über die neu gewonnene Gesundheit die Leitung für ganz Australien. Ihr Ziel ist es, die Lehre Bruno Grönings an ihre Landsleute weiterzugeben, damit diese ähnlich wie sie Heilung und Hilfe erleben können, wobei sie besonders auch an die Aborigines, die australischen Ureinwohner, denkt: "Ausserdem wünsche ich mir, dass wir Menschen mit einer Drogenabhängigkeit noch besser informieren können. Auch in diesem Bereich gibt es noch viel zu tun."

Ein neuer Abschnitt hat begonnen

Eng verknüpft mit der Aufbauarbeit in Australien ist ebenso Georgina Tenberg, die im Jahr 2003 von Deutschland aus die Betreuung des grossen Kontinents übernommen hat. Sie erlebte die vielen Stationen des Wachstums mit, weiss aber auch zu berichten, dass es nicht immer leicht war. Als Meilenstein in der Entwicklung des Bruno Gröning-Freundeskreises auf dem australischen Kontinent sieht sie die letzte Landestagung im April 2008 in Sydney: "Während der Tagung war eine ganz besondere Kraft zu spüren, die den Beginn eines neuen Abschnitts erahnen liess. Die Freunde waren mit mehr Ernsthaftigkeit dabei, boten sich mehr als je zuvor zum Helfen an und man merkt, dass alle Aufgaben jetzt auf mehr Schultern verteilt sind. Viele möchten den Aufbau der Gemeinschaften in ihrem Land mit Herz und Hand unterstützen."

Durch diese neue Kraft war aus Georgina Tenbergs Sicht nun auch die Zeit reif für den Start der neuseeländischen Gemeinschaften. Das Einwanderungsland Australien nimmt ausserdem noch eine Sonderrolle ein. "Ich wünsche mir, dass die vielen Nationalitäten Australiens auch in den Gemeinschaften vertreten sind", formuliert die Betreuerin aus Deutschland eines ihrer Ziele.

In dieser Weise kann der Bruno Gröning-Freundeskreis zur weltweiten Völkerverständigung beitragen.

Den Eindruck von der diesjährigen Landestagung bestätigt auch Frank Endries, der seit 1999 als Deutscher in Australien lebt und seit 2006 eine Gemeinschaft in Melbourne leitet. Ein Höhepunkt war für ihn die internationale Schulungswoche in Deutschland Anfang Juni dieses Jahres: "Was ich dort in einer Woche an Gutem, an Erkenntnissen und Erlebnissen mitbekommen habe, lässt sich kaum in Worte fassen." Bei der Rückkehr nach Australien freute er sich schon, dies alles den dortigen Freunden so gut es geht weiterzugeben und so mit ihnen gemeinsam das Wissen um die Lehre Bruno Grönings zu vertiefen und in das Leben einzubeziehen. (chs)

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Süchtig nach Essen – Bulimie

Erfolgsbericht von K. M. (26), Jugendgemeinschaft Wien (Österreich)

Enttäuscht vom Leben, der Liebe und von mir selbst flüchtete ich vor mir selbst nach England. Hier trat ich im Spätsommer 1999 eine Stelle als Au-pair in einer Londoner Vorstadt an. Nach all den Anstrengungen und belastenden Ereignissen der ersten Jahreshälfte dachte ich, ein Jahr Auszeit würde mir gut tun. Von diesem Jahr im Ausland erhoffte ich mir viel: Klarheit für meine beruflichen Zukunftsvisionen, Ordnung für meine privaten und gesundheitlichen Angelegenheiten.

Essen statt Liebe

Bald entdeckte ich einen Ersatz für die fehlende Liebe in meinem Leben – Essen. Es fühlte sich so an, als ob ich damit den Schrei in mir ein wenig stillen könnte. Ich stopfte mich mit allem möglichen Essbaren nur so voll, um hinterher total unglücklich zu sein: Der Selbstbetrug führte schliesslich dazu, dass ich mich total unzufrieden fühlte – mit meiner Situation und meiner Figur. Also erbrach ich immer wieder, was ich gegessen hatte, um mich hinterher wieder vollzustopfen. Die Aggression gegen mich selbst wuchs.

Schleichend wurde im Frühjahr 2000 aus der Angewohnheit eine Krankheit: Bulimie, umgangssprachlich auch "Fress-Brech-Krankheit" genannt. Das Verschlingen von Süssem und das Finger-in-den-Mund-Stecken, um alles wieder herauszubrechen, das wurde für mich zu einem mehrmals täglich wiederkehrenden Ritual.

Im Griff der Krankheit

Zurück in Österreich wurde alles noch schlimmer. Unmerklich entfernte ich mich immer mehr von mir selber: Ich begann zu studieren, besuchte eine Abendschule. Zusätzlich ging ich halbtags arbeiten. Ich hetzte nur noch von einem Ort zum anderen. Erfüllung fand ich bei keiner meiner Tätigkeiten. Nur wenn ich zwischendurch Süsses in mich hineinstopfen konnte und es anschliessend schaffte, alles wieder aus meinem Magen rauszubefördern, empfand ich Ruhe und war erleichtert. Das gab mir das wenn auch trügerische Gefühl, die Kontrolle über meinen Körper zu haben.

Vor meinen Freunden, meiner Familie und allen anderen Mitmenschen konnte ich mein gestörtes Essverhalten gut verbergen. Selbst als mir irgendwann klar wurde, dass es äusserst krankhaft war, was ich da tat, als ich sogar im Schlafzimmer in einen Müllsack zu brechen begann, damit niemand Verdacht schöpfte, konnte ich an meiner Situation nichts ändern. Deswegen eine Therapie zu machen, kam mir überhaupt nicht in den Sinn.

Über die Mutter zu Bruno Gröning

Meine Mutter hatte, als ich im Ausland war, zum Bruno Gröning-Freundeskreis gefunden. Angeregt durch ihre Erzählungen, hörte ich mir im Oktober 2001 einen Vortrag über die Lehre Bruno Grönings an. Ende Februar 2002 kam ich in die Gemeinschaft.

Nun begann ich mich täglich auf den Heilstrom einzustellen. Dabei bat ich um die Heilung für eine ganz andere Belastung (Krankheit) und dachte nicht an die Bulimie. Auch weiterhin stopfte ich mich hauptsächlich mit süssem Essen voll und erbrach es. Der Unterschied zu früher war der, dass mir bewusst wurde, dass ich das überhaupt nicht mehr wollte.

Etwa drei Wochen nach der Einführung befriedigte ich wie gewohnt diesen Ess-Brech-Zwang. Danach stellte ich mich bewusst auf den Empfang des Heilstroms ein und bat um Heilung.

Eine halbe Stunde später war alles wie weggeblasen. Ein neues Lebensgefühl und grosses Glück flossen durch meine Adern. Ich hatte das starke Gefühl, dass ich eine Heilung erfahren hatte. Nur wovon, das wusste ich noch nicht.
Erst Wochen später bemerkte ich, dass ich schon lange keine Ess-Brech-Attacken mehr hatte, und da begriff ich endlich, dass ich gesund war.

Psychologische Stellungnahme

Im Normalfall ist die Psychotherapie einer solchen Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa) schwierig, langwierig und von Therapieabbrüchen gekennzeichnet. Das Verschwinden jeglicher Symptomatik bei Frau Mattes drei Wochen nach ihrer Einführung in die Lehre Bruno Grönings ist unter Zuhilfenahme psychologischer Modelle und Methoden nicht zu erklären. Der enge zeitliche Zusammenhang mit der Aufnahme des Heilstroms und der Anwendung der Lehre Bruno Grönings spricht für eine Heilung auf dem geistigen Weg.

 

Der Hölle der Medikamentenabhängigkeit entronnen

Angststörung nach Marihuanakonsum, Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln
Erfolgsbericht von Neal McCoy (22), Gemeinschaft Dallas (USA)

Für Neal McCoy hatte alles ganz harmlos angefangen. Wie so viele Gleichaltrige begann er im April 2002 aus Geselligkeit an den Wochenenden mit seinen Freunden Marihuana zu rauchen. Es gefiel ihm. Doch bereits drei Monate später hatte er ein Erlebnis, das für ihn den Beginn eines wahren Martyriums bedeutete. Er erlitt während des Rauchens eine schlimme Panikattacke und hatte das Gefühl, sterben zu müssen. Ab diesem Moment war die Welt eine andere für ihn. Zwar beruhigte er sich etwas, doch alles war irgendwie unwirklich um ihn herum, obwohl er kein Marihuana mehr anfasste. Und dann, nur einige Wochen später, im August, erfasste ihn eine weitere Panikattacke, die der ersten in keiner Weise nachstand.

 

Am nächsten Tag suchte er seinen Hausarzt auf. Aus Angst, dieser würde es seinen Eltern erzählen, verschwieg er die wahre Ursache für die Angstzustände. Der Arzt gab dem jungen Mann Paxil, ein Antidepressivum, das auch bei Panik¬attacken eingesetzt wird, sowie den Tranquilizer Xanax.

Die satanische Macht ist wieder sehr gross geworden, und ich habe weiter nichts zu tun, als diese zu bekämpfen, und das andere geschieht dann von selbst. Der Mensch nennt es Wunder, weil er selbst davon abgekommen ist. Da will ich Sie wieder zurückführen, denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle Kinder Gottes sind. Gott wird uns helfen, wenn wir den Weg zu Ihm wiedergefunden haben.

Bruno Gröning

"Mein Hausarzt sagte, ich solle das Xanax im Falle einer Panikattacke einnehmen, aber daran hielt ich mich nicht, sondern nahm es auch täglich, weil ich solche starke Angst vor den Panikattacken hatte. Der Doktor wies mich nicht auf eventuelle Abhängigkeiten hin.
Beide Medikamente halfen, doch vom Paxil hatte ich schwere Nebenwirkungen wie aggressive Schübe und ein allgemeines Gefühl von Lustlosigkeit. Von Xanax spürte ich keine Nebenwirkungen. Nachdem ich das Paxil ein Jahr lang genommen hatte, entschloss ich mich im August 2003, es wieder loszuwerden. Ich wollte ohne Medikamente frei von allen Ängsten leben.

Es geht nicht ohne

Nachdem es relativ einfach gewesen war, das Paxil innerhalb eines Monats "auszuschleichen", war Xanax dran. Nachdem das abrupte Absetzen des Tranquilizers im November 2003 zu schrecklichen Entzugserscheinungen mit Schweissausbrüchen und schweren Angstzuständen geführt hatte, wollte ich es nun durch eine kontinuierliche Herabsetzung der Dosis über einen Zeitraum von vier Monaten loswerden. Als ich dann im März 2004 das Mittel ganz absetzte, bekam ich scheussliche Entzugserscheinungen. Ich litt die ganze Zeit unter Ängs¬ten und einem Gefühl, als würde ich sterben. Ich hatte ständig ein Brennen im Körper, konnte nicht schlafen und hatte keinen Appetit. Es war so, als ob ich die Hölle betreten hätte. Das hielt ich zwei Wochen aus und beschloss dann, zum Xanax zurückzukehren und fühlte mich unmittelbar besser. Im Mai ersetzte ich Xanax durch Valium 20 mg. Das machte ich, weil mir gesagt wurde, es sei leichter von Valium runterzukommen, weil es den Körper angeblich langsamer verliesse.

Auch Sie, liebe Freunde, werden alles Mögliche versucht haben, um von diesem Übel frei zu werden; und wenn Sie sich jetzt selbst die Frage stellen, was Ihnen das eingebracht hat. Sollten Sie nicht gleich zu dem greifen, zu dem Sie gehören und das zu Ihnen gehört, so dass in Ihrem Körper auch die Ordnung herrscht?

Bruno Gröning

Der dritte Versuch

Ich wurde von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängig, denn ich konnte nicht aufhören, Valium zu nehmen, und damit ich keine Entzugserscheinungen bekam, musste ich immer mehr davon nehmen.

Ich sah klar vor mir, was mich nun erwartete und unternahm zum dritten Mal den Versuch, durch konsequentes Absetzen aus der Medikamentenabhängigkeit herauszukommen. Von August 2004 bis Januar 2005 – währenddessen ich versuchte, das Valium auszuschleichen – war ich absolut zu nichts fähig. Ich konnte nicht mehr zur Schule gehen, der körperliche Entzug war die Hölle. Das einzige, was ich in der Lage war zu tun, war hin und her zu laufen und zu beten. Im Januar 2005 gab ich auf und kehrte zum Valium zurück. Das war mein dritter vergeblicher Versuch.

Ich ging mehrere Male in die psychiatrische Ambulanz und bat letztendlich vergeblich um Hilfe, stattdessen erhielt ich weitere Medikamente. Im Mai 2005 begann ich, häufiger daran zu denken, wie ich mir das Leben nehmen könnte. Eines Tages im Mai 2005 machte ich einen langen Spaziergang im Wald, und aus meiner ganzen Verzweiflung heraus bat ich Gott um Hilfe.

Der Ausweg

Kurze Zeit später traf ich eine Frau, die mir von Bruno Gröning erzählte. Ich wusste instinktiv, hier war etwas Besonderes. Am 16. August 2005 wurde ich per Telefon in die Lehre Bruno Grönings eingeführt und konnte am 7. September selber meine erste Gemeinschaftsstunde besuchen.

Was ich während der Einführung in die Lehre Bruno Grönings erlebte, war unbeschreiblich: Mein geschundener Körper war plötzlich vollkommen in Frieden und Ruhe, während ich den Heilstrom aufnahm. Danach wuss¬te ich, dass Bruno Gröning meine Chance war und stellte mich zweimal am Tag zu Hause auf den Empfang des Heilstroms ein. Gleich nach der Einführung verlor ich das Bedürfnis, Selbstmord begehen zu wollen. Dieses Gefühl wurde ersetzt durch die Hoffnung, die ich aus der Lehre Bruno Grönings schöpfte.

Was Wahrheit ist, müssen Sie erst selbst empfinden, in dieser müssen Sie erst selbst leben, da müssen Sie sich selbst überzeugen, und so Sie überzeugt sind und hier so leben, hier, wo die Wahrheit ist – da ist Gott!

Bruno Gröning

Während der nächsten Monate ging es langsam aufwärts. Es gelang mir, die Dosis des Valiums von 20 mg auf 10 mg zu reduzieren, doch ich traute mich nicht, es ganz abzusetzen. Besonders zu bemerken ist, dass ich wieder Filme und Fernsehen gucken und mich mit anderen unterhalten konnte, was vorher unmöglich gewesen war. Im April 2006 besuchte ich eine Tagung des Bruno Gröning-Freundeskreises in Detroit. Nachdem ich wieder zu Hause war, fühlte ich, dass die Dinge nun wirklich ins Rollen kamen. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr zu vielen Dingen, an denen ich bis dahin interessiert gewesen war. Vorher mochte ich Heavy Metal, Klatsch und Gewaltfilme. Nach der Tagung stellte ich überrascht fest, dass ich mich jetzt schlecht dabei fühlte. Ein paar Monate später, etwa Juli 2006, hatte ich diese Vorlieben komplett aufgegeben. Ich konnte mich wieder frei unter Menschen bewegen.

Ich schaffe es

Im Oktober 2006 hatte ich schliesslich das Gefühl, dass es nun Zeit war, das Valium abzusetzen. Ich war zwar immer noch sehr in Angst darüber, was mit mir los sein würde, wenn ich das Medikament absetzte. Das Trauma meiner früheren Erfahrungen war noch in meinem Kopf lebendig. Am 22. Oktober 2006 hörte ich vollständig auf, das Valium zu nehmen! Es folgten nur noch vier Tage, an denen die alten Ängste wieder kommen wollten, doch durch die Aufnahme des Heilstroms und mein Helfen im Freundeskreis verliessen mich alle Angst und Panik. So war ich zu meinem fassungslosen Erstaunen nach wenigen Tagen vollständig frei von jeglichen Entzugserscheinungen. All die vergebliche wochen- und monatelange Qual des Entzugs war einfach wie aufgelöst! Seitdem gehe ich wieder zur Schule und habe dort alles bestens schaffen können. Ich begann eine Fremdsprache zu lernen und auch das gelang mir. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gewann ich mein Selbstbewusstsein zurück und kann mein Leben heute wieder geniessen. Fünf Monate nach Beendigung der Einnahme von Tabletten, im Februar 2007, wusste ich, dass es der Heilstrom war, der mich getragen hatte und dass allein die Hoffnung auf Heilung mich am Leben gehalten hatte. Ohne die Energie und die Hoffnung, die der Heilstrom und die Lehre mir gegeben hatten, hätte ich wohl nicht überlebt.

Heute, im Mai 2008, studiere ich an einer Universität. Ich bin nie mehr rückfällig geworden und geniesse die Freiheit eines erfüllten Lebens. Die Lehre Bruno Grönings hat aus mir einen zufriedenen Menschen gemacht, wofür ich aus ganzem Herzen dankbar bin."

Psychologische Stellungnahme

Nach gelegentlichem Marihuanakonsum über den Zeitraum von drei Monaten kommt es bei Neal McCoy zu ausgeprägten von Drogen induzierten Angstattacken. 
Aus Angst vor einem erneuten Aufflammen der Angst nimmt Herr McCoy das vom Arzt als Bedarfsmedizin verschriebene Beruhigungsmittel (Xanax, später Valium) täglich ein. Diese Medikamente sind hochwirksame Angstlöser (Anxiolytika) und gehören chemisch zu der Gruppe der Benzodiazepine. Diese Mittel sind bei akuter Angst schnell wirksam und haben kaum spürbare Nebenwirkungen; dadurch weisen sie ein sehr hohes Suchtpotenzial auf.
Bekannt ist der lange und komplizierte Verlauf eines Benzodiazepinentzugs.
Aus psychologischer Sicht ist das Absetzen der Angstlöser ohne gravierende Entzugserscheinungen nach einer solch schweren und tief greifenden Abhängigkeit ausgesprochen beeindruckend und aussergewöhnlich.

 

Von zehn Jahren Dauerkopfschmerzen spontan geheilt

Erfolgsbericht von Daniela Hoffmann (25), Jugendgemeinschaft Hamburg

"Seit 1989/90 litt ich unter Kopfschmerzen. Kurz vor dem ersten Auftreten dieser Schmerzen, die mich 24 Stunden am Tag quälten, hatte ich mir bei einem Sturz auf den Kopf während des Schlittschuhlaufens eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Die Ärzte, die ich aufsuchte, führten die Kopfschmerzen darauf zurück.

Aufgrund der ständigen Kopfschmerzen war ein tiefer und erholsamer Schlaf nur selten möglich. Oft hatte ich Probleme mit dem Einschlafen und schlief teilweise ganze Nächte nicht. Ich war oft müde, nicht belastbar und auch nicht aufnahme- bzw. konzentrationsfähig. Ich war geräusch- und geruchsempfindlich, so dass schon das buchstäbliche Fallen einer Stecknadel mir unerträglich laut vorkam. Ich zog mich zurück, mochte mit niemandem reden, telefonieren oder weggehen. Eine Computertomographie und mehrere EEGs, die ärztlicherseits zur Abklärung durchgeführt wurden, waren unauffällig. Die Ärzte verschrieben mir Schmerzmittel, die aber nur eine kurze Linderung brachten. Schliesslich wurde die Diagnose eines chronischen Dauerkopfschmerzes gestellt und man erklärte mir, ich müsse mich damit abfinden.

Wenn einer fragt, ob ich geheilt habe, dann sage ich nach wie vor: ich nicht! Das habe ich noch nie getan, ich habe nur den Heilstrom richtig verteilt. Wo ich wusste, dass es für den Körper in Ordnung war, dass er aufnahmefähig war, da erhielt er den Strom.

Durch meine beste Freundin und ihre Mutter erfuhr ich im Juli 2001 von Bruno Gröning und seiner Lehre. Ich konnte erst nicht viel mit Heilung auf dem geistigen Weg durch die Lehre Bruno Grönings anfangen. Doch als ich mich übers Internet informiert hatte, entschloss ich mich, am 22. Juli 2001 einen Informationsvortrag in Weiden aufzusuchen, um das Gelesene zu prüfen.

Was ich dann erlebte, überstieg alle meine Erwartungen. Ich konnte das Gesagte im Vortrag gut annehmen und spürte auch in meinem Körper ein sehr angenehmes Kribbeln, ein Strömen. Mir wurde gesagt, das sei schon der Heilstrom. An eine mögliche Heilung habe ich zwar gedacht, aber von einem festen Glauben und Vertrauen, dass auch ich gesund werden könnte, war bei weitem nicht die Rede. Doch als ich nach dem Vortrag wieder zu Hause war, traten besonders starke Kopfschmerzen auf. In dieser Form hatte ich die Kopfschmerzen noch nie erlebt. Es war kaum auszuhalten. Die Schmerzen wurden von einer starken Übelkeit begleitet. Ich dachte dabei sofort an Regelungen. Durch meine Freundin wurde ich in diesem Glauben noch bestärkt. Nach etwa drei bis dreieinhalb Stunden musste ich mich übergeben, und augenblicklich waren die Kopfschmerzen und die Übelkeit verschwunden.

Ich stehe vor allen Menschen nur als ein ganz kleiner Vermittler, als ein ganz kleines Werkzeug oder als ein ganz kleiner Transformator auf dieser Erde, der den Heilstrom verteilt. Dieser Heilstrom ist kein menschlicher, es ist der reine, der ganz natürliche, es ist der göttliche.

Seitdem waren die Dauerkopfschmerzen, die mich so viele Jahre begleitet hatten, einfach weg. Ich kann wieder tief und erholsam schlafen, habe wieder Freude am Leben gefunden. Bis heute spüre ich eine grosse Dankbarkeit in mir, dass mir nach all diesen Jahren spontan die Gesundheit geschenkt wurde."

Ärztlicher Kommentar

Die spontane Heilung des über zehn Jahre andauernden chronischen Dauer- oder auch Spannungskopfschmerzes nach der Einführung in die Lehre Bruno Grönings ist für mich als Arzt nicht erklärbar.
Hier hat offensichtlich eine höhere Kraft gewirkt. Der zeitliche Zusammenhang mit der Aufnahme des Heilstroms und dem Leben nach der Lehre Bruno Grönings ist offensichtlich.

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"Wir warteten drei Tage und drei Nächte"

Lotte Schlüter begegnet Bruno Gröning in Herford – Teil 1

Herford war der Ort, an dem Bruno Grönings Wirken im grossen Umfange begann. Auch die Presse nahm davon Notiz und berichtete. Zu Tausenden kamen die Hilfesuchenden von nah und fern, um hier Hilfe und Heilung zu erfahren. Unter den vielen Menschen stand Frau Schlüter mit ihrer blinden Schwiegermutter. Sie war körperlich sehr schwach und brauchte ständig Hilfe, so auch beim Anziehen, der täglichen Toilette usw. Lotte Schlüter erinnert sich:

"Ich erfuhr durch eine Illustrierte von den vielen Heilungen. Es waren unter anderem auch Bilder zu sehen, die das Geschehen dort in Herford widerspiegelten. Ich sagte mir, da musst du mit der Schwiegermutter hin! Dicht gedrängt, wie Heringe in der Tonne, standen wir dort inmitten dieser vielen Menschen am Wilhelmsplatz, vor dem Haus Nr. 7. Rechts von uns waren etwa 30 Leute, die in Rollstühlen sassen. Wir alle warteten und warteten. Keiner hat gesprochen. Alle waren voller Spannung und schauten hoch zum Balkon, auf dem Bruno Gröning erscheinen sollte. Es war schon sehr spät am Abend. Da kam jemand auf den Balkon, um uns zu vertrösten. Er sagte, Bruno Gröning sei noch bei anderen Hilfesuchenden: "Habt Geduld! Bruno Gröning kommt bestimmt!"

Und dann kam am gleichen Abend, etwa um halb zwölf, jemand raus auf den Balkon und sprach: ‚Ihr Heilsuchenden, ich muss euch vertrösten, Herr Gröning ist bei Schwerkranken. Habt Geduld, Herr Gröning kommt bestimmt.‘ Alle warteten stumm, keiner hat was gesagt, keiner hat geschimpft. So warteten wir drei Tage und drei Nächte. Wir haben nicht gegessen und wir haben nicht getrunken. Und ich hatte auch keinen Hunger. Und die anderen auch nicht. Es ist keiner von dem Platz weggegangen. Und soll ich Ihnen sagen, warum? Weil jeder Angst hatte, er kommt da ja gar nicht wieder hin.

Auf einmal war er da

Und dann ist Bruno Gröning erschienen, auf einmal war er da! Also, da merkte man, alles freute sich. Und dann hat er so die Arme ausgestreckt und sinngemäss gesagt: ‚Ihr Hilfesuchenden, ihr sucht alle die Heilung. Steht auf, ihr Gelähmten, ihr könnt gehen.‘ Keiner stand auf – nichts. Keiner sagte etwas. "Nun steht doch auf, ihr könnt laufen, habt doch Vertrauen zu mir. Ihr könnt laufen, steht auf!" Und dann fingen die Ersten an und standen auf, einer nach dem anderen, und sie konnten gehen! Alles hat geweint, alle waren fix und fertig, kein Mensch konnte es fassen. Später sind die Leute weggegangen, stumm, sprachlos. Und dann bat er die Blinden und Taubstummen ins Haus. Er wollte sie persönlich sehen und mit ihnen sprechen. Und auch dort: Der ganze Hausflur, alles war voller Menschen.

Dort erlebte ich eine Mutter mit einem zweieinhalb Jahre alten taubstummen Kind. Bruno Gröning nahm das Kind auf den Arm und streichelte es und sprach mit ihm. Dann nahm er eine Art Stimmgabel in die Hand, schlug auf das Treppengeländer, und das Kind hat es gehört."

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