aus: Zeitschrift Bruno Gröning
12. Jahrgang - Herbst 2009



Heilung von Karpaltunnelsyndrom

Bernadett Mattejat (42), Bad Neustadt (Deutschland)

Schleichend trat es auf, das Missbehagen in meinen Händen und Handgelenken. Anfangs, im Jahr 1995, spürte ich es nur bei schweren Arbeiten: beim Schaufeln oder nach langer Gartenarbeit. Es war ein stechender Schmerz, der bis in die Ellenbogen zog. Ich hatte kein Gefühl mehr in den Händen, das Greifen ging dann sehr schlecht. Meine Hände fühlten sich an wie abgeschnitten, als wäre kein Leben mehr darin. Zusätzlich zu den Schmerzen trat abwechselnd ein Kältegefühl mit starkem Brennen auf. Wenn das Gefühl zurückkehrte, wurden die Hände wie pelzig, und auch das tat weh. Es wurde immer schlimmer. Alle schweren Arbeiten gingen nicht mehr. Ich konnte fast nichts mehr im Garten tun. (Bei der Gartenarbeit wurde es am schlimmsten.) Auch Putzen und Wringen waren schmerzhaft. Die Hoffnung aufgegeben Nach einiger Zeit traten die Schmerzen sogar in der Nacht auf. Ich wachte auf und spürte wieder Kältegefühl und Brennen. Es war ein Gefühl, als ob in den Händen Blut fehlte, sie waren wie tot. (Ich liess die Hände aus dem Bett hängen, es half nicht.) Selbst Wechselbäder halfen nicht. Es war, als wären meine Hände durchtrennt, als wären sie gar nicht mehr da. Manchmal fühlte es sich an, als wären sie tot. Das einzige, was half, war aufzustehen und mich zu bewegen. Selbst dann dauerte es mindestens eine halbe Stunde, bis das Leben darin zurückkehrte. Manchmal war ich nachts zwei Stunden auf den Beinen.

Fachärztlicherseits wurde nach einer Spezialuntersuchung die Diagnose Karpaltunnelsyndrom gestellt. Ich hatte grosse Angst vor der angeratenen Operation. Ich suchte andere Möglichkeiten Hilfe zu erhalten. Doch auch die Verwendung von homöopathischen Mitteln, Reiki u. a. m. konnte keine Hilfe bringen. Es wurde immer schlimmer. In den Jahren 1998 bis 1999 hatte ich die Schmerzen jede Nacht. Mit den tauben Händen konnte ich die Bettdecke nicht greifen und musste sie mit dem Ellenbogen aufschieben. Die Schmerzen zogen jetzt oft von den Händen über die Ellenbogen bis in die Schulter. Ich war verzweifelt, oft weinte ich in der Nacht. Die Hoffnung, dass es wieder gut werden könnte, hatte ich aufgegeben. 1999 war ich nochmals beim Arzt, er überwies mich in die Handchirurgie. Dort wurde mir gesagt, dass sofort operiert werden müsse.

Etwas, das sich jeder leisten kann

Meine Mutter hatte mir von der Lehre Bruno Grönings erzählt. Sie war damals schon seit fünf Jahren im Bruno Gröning-Freundeskreis. Ich liess mich dann im Mai 1999 in diese Lehre einführen.

Seitdem habe ich regelmässig den Heilstrom aufgenommen. Zu meinem grossen Erstaunen wurden die Beschwerden immer geringer. Bald konnte ich wieder jede Nacht durchschlafen.

Ende 2000 gehörten alle Beschwerden der Vergangenheit an. Ich kann jetzt alle meine Arbeiten wieder verrichten. Problemlos mache ich stundenlang meine Gartenarbeit, die ich sehr liebe. Die Putzarbeit geht ohne Schmerzen, alle sind weg. Ich bin voller Freude und Dankbarkeit. Seit langem hatte ich nach etwas gesucht, das Gesundheit bringt, ohne dass es zu teuer ist, etwas, das sich jeder leisten kann. Die Heilung hat mir bestätigt, dass ich den richtigen Weg gehe.

Ärztlicher Kommentar

Die Spontanheilung eines fortgeschrittenen Karpaltunnelsyndroms (Einklemmung und Zerstörung eines Nervs im Handgelenksbereich) gibt es nicht. Hier ist eine operative Freilegung des Nervs Therapiestandard. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass nicht nur die Schmerzen nach der Einführung in die Lehre Bruno Grönings verschwunden sind, sondern auch die gemessenen Nervenleitgeschwindigkeiten wieder annähernd normal sind. Dies ist medizinisch nicht erklärbar.

Es ist schon so, meine lieben Freunde, dass es wirklich so viel gibt, dass es der Mensch mit seinem Verstand gar nicht erfassen kann. Verstandesmässig werden Sie hierfür kein Verständnis haben, das heisst, Sie werden das Ganze nicht verstehen. Hier müssen Sie mit dem Herzen dabei sein, hier müssen Sie‘s fühlen.

Bruno Gröning