1990, als ich gerade 30 Jahre alt war, unternahm ich eine achtstündige Flugreise nach Hawaii. Anschließend bekam ich furchtbare Schmerzen in beiden Beinen, die sehr lange anhielten. Der behandelnde Arzt sagte mir, dass ich eine angeborene Hüftgelenksfehlbildung hätte. Der Arzt schlug zwei Alternativen vor: Sofortige Operation, da diese nur in jüngeren Jahren durchgeführt werden kann. Ich konnte mich dazu nicht entschließen, da die Operation mit anschließender Kur sehr langwierig ist (insgesamt vier Jahre), weil jedes Mal nur ein Bein operiert wird. Mein Sohn war damals noch ein Baby, und so kam diese Möglichkeit für mich nicht in Frage. Alternativ spätere Operation, allerdings wäre dann mein Hüftgelenk durch die frühzeitige Abnützung schon so zerstört, dass man zwei künstliche Hüftgelenke einsetzen müsste. Eine andere Alternative gab es nicht. Ich entschied mich abzuwarten.
Die Schmerzen waren immer vorhanden und so stark, dass ich den Haushalt nicht richtig verrichten konnte. Ich habe mich oft hinlegen müssen, besonders nach dem Einkaufen oder wenn ich längere Zeit stehen musste, denn im Liegen ging es besser. Auch wurde ich sehr schnell müde. Längeres Gehen oder das Putzen des Fußbodens war nahezu unmöglich. Treppensteigen habe ich ganz vermieden. Wenn der Schmerz besonders stark war, ging ich zum Heilpraktiker, um mich massieren zu lassen. Das geschah ungefähr zwei Mal im Monat. Daheim nahm ich warme Bäder in meiner Badewanne. Dies linderte die Schmerzen etwas, aber es war nur von kurzer Dauer. Medikamente habe ich deswegen keine eingenommen. Mit den Jahren gewöhnte ich mich irgendwie an die chronischen Schmerzen und dachte, damit müsse ich eben leben. So ging es mir all die Jahre bis zu meiner Einführung*.
Im Sommer 2003 war ich in großer Sorge um meinen fünfzehnjährigen Sohn, und ich vertraute mich einer guten Freundin an. Daraufhin erzählte sie mir von der Lehre Bruno Grönings und dass sie eine Gemeinschaft in Tokio leite. Am 10. November 2003 wurde ich von ihr in die Lehre Bruno Grönings eingeführt. Bei der Einführung habe ich nicht an die Schmerzen gedacht. Zu Hause stellte ich mich immer regelmäßig ein. Ich habe dabei aber nicht an mich selbst gedacht, sondern immer nur um die Heilung für meinen Sohn gebeten, und ich fühlte immer mehr die innere Ruhe. In der Zwischenzeit wurden die Schmerzen in der Hüfte, die ich nun als Regelungsschmerzen* ansehen konnte, leichter. Nach drei bis vier Wochen (Anfang Dezember 2003) hatte ich plötzlich den Wunsch, den Fußboden zu putzen. Diesen Wunsch hatte ich sonst nie! Ich folgte dem Gedanken, und es ging wunderbar ohne Schmerzen. Ich konnte es kaum fassen und war überglücklich. Seit diesem Tag kann ich ohne Probleme meinen gesamten Haushalt leicht verrichten. Nun ist das Leben viel schöner, ich kann wieder lange Strecken zu Fuß gehen, Treppen steigen, körperlich arbeiten und bin nicht mehr erschöpft.
*Erläuterungen siehe Seite 9
Gemäß den geschilderten Beschwerden und den Angaben des behandelnden Arztes handelte es sich offensichtlich um chronifizierte Schmerzen bei einer angeborenen Hüftgelenksfehlbildung (Hüftgelenksdysplasie) beidseits über einen Zeitraum von zehn Jahren. Üblicherweise ist auf Grund des dadurch bedingten vorzeitigen Gelenkverschleißes ohne entsprechende Therapien, insbesondere operative Therapien oder im fortgeschrittenen Stadium ohne einen künstlichen Gelenkersatz, eine weitere Verstärkung von Schmerz und Hüftgelenksfunktionseinschränkung zu erwarten. Dass innerhalb von drei bis vier Wochen nach Einführung in die Lehre Bruno Grönings ohne entsprechende Therapien eine vollständige Schmerzfreiheit eingetreten ist, kann aus medizinischer Sicht nicht erklärt werden.
Seit vielen Jahren litt ich schon an Verdauungsstörungen mit Verstopfung oder Durchfall. Im Mai 2002 diagnostizierte ein Arzt Reizdarmprobleme und Hämorrhoiden und teilte mir mit, dass er dagegen nicht viel tun könne. Ich wählte daher meinen Speiseplan sehr überlegt aus und hoffte, dass die Hämorrhoiden verschwinden würden. Dies war jedoch nicht der Fall. Die Wucherungen gingen manchmal zurück, dann wurden sie wieder stärker. Der Genuss von Fleisch und Fastfood verschlimmerte die Hämorrhoiden, weil der Stuhlgang dann fester wurde. Oft schmerzten die Hämorrhoiden sehr, dann konnte ich mich nur schwer hinsetzen und hatte auch beim Laufen Beschwerden. Ich gewöhnte mich jedoch an den Zustand, und bald betrachtete ich die Belastung als alltägliches Problem. Ein Jahr vor meiner Einführung in die Lehre Bruno Grönings stellte ich Blut im Stuhlgang fest. Vor meiner Heilung waren die Schmerzen der äußeren Hämorrhoiden besonders groß. Ich habe keine Salben oder Zäpfchen benutzt und nahm auch keine Sitzbäder, da ich keine Badewanne zur Verfügung hatte.
Im Oktober 2002 erfuhr ich in Tokio über einen Zeitungsartikel in der English Japan Times von der Lehre Bruno Grönings. Ich wurde eingeführt* und ging zu den Gemeinschaftsstunden*. Anfang 2004 zog ich nach Australien zurück. Seitdem gehöre ich der Gemeinschaft in Sydney an. Ich konnte mich nach einiger Zeit von der Belastung gedanklich lösen und diese als "Regelungsschmerzen"* sehen, wie es Bruno Gröning empfohlen hat. Ich nahm regelmäßig und intensiv die Heilkraft auf. Dennoch dauerte es bis zum August 2006, bis ich meine Heilung geschenkt bekam. Seitdem habe ich überhaupt keine Blutungen mehr und mein Stuhlgang ist seitdem ganz normal, wie schon lange nicht mehr. Die Hämorrhoiden sind komplett verschwunden, und jedes Mal, wenn ich auf die Toilette gehe, bin ich glücklich, dass alles so gut geworden ist.
Es ist medizinisch nicht erklärbar, wie sich Hämorrhoiden ohne spezielle Diät oder Therapie dauerhaft bessern können. Der seitdem normale Stuhlgang ist auch ein Zeichen der Heilung des chronischen Reizdarms.
Mit 14 Jahren (1990) hörte ich über einen Walkman täglich laute Musik. Nach etwa einem halben Jahr konnte ich auf dem rechten Ohr nicht mehr gut hören. Beim Telefonieren fiel es mir besonders auf. Ich beachtete es nicht, stoppte jedoch das Hören lauter Musik über Kopfhörer. Die Schwerhörigkeit auf dem rechten Ohr blieb unverändert. Geräusche, die in meiner Nähe waren, hörte ich, als sei der Lärm sehr weit entfernt. Im Jahr 2005 fing ich wieder mit dem Hören von lauter Musik an. In dieser Zeit begann ein permanentes helles Pfeifen auf beiden Ohren, rechts etwas mehr als links. Es war sehr unangenehm. Da es mich aber nicht ernsthaft im täglichen Leben beeinträchtigte, suchte ich keinen Arzt auf.
Am 27. Oktober 2003 nahm ich in Singapur an einer Einführung* in die Lehre Bruno Grönings teil. Während der Einführung hatte ich ein sanftes Gefühl im Ohr. Als ich nach Hause ging, bemerkte ich eine leichte Verbesserung des Hörvermögens auf dem rechten Ohr. Der Besuch der Gemeinschaftsstunden und das Einstellen zu Hause waren unregelmäßig. In den nächsten Jahren habe ich nicht mehr an die Belastung gedacht. Ich war sie ja schon gewohnt. Als im Jahr 2005 die Geräusche im Ohr hinzukamen, habe ich nicht an Regelungen gedacht. Ich lebte einfach so damit, aber der Heilstrom*, den ich aufnahm, verminderte das Pfeifen. Im Juni 2008 mahm ich an einer Internet-Konferenz teil. Es war die Direktübertragung der Frühjahrstagung des Bruno Gröning-Freundeskreises. Jeweils drei Stunden an zwei Tagen konnte ich auf diese Weise dabei sein. Ungefähr zwei Tage später hatte ich ein sehr angenehmes, weiches Gefühl an beiden Ohrtrommeln, vergleichbar mit dem Gefühl, das man an den Händen hat, wenn eine Creme aufgetragen wurde. Spät am Abend stellte ich fest, dass alles ganz ruhig war. Das Pfeifen in den Ohren war ganz verschwunden. Was ich früher nur sehr weit entfernt gehört hatte, war für mich jetzt so deutlich und nah zu hören, als sei es direkt neben mir. Ich war sehr erstaunt und wusste nun, dass ich die Heilung bekommen hatte. Dann habe ich es mit dem Telefon getestet und stellte fest, dass ich wirklich auf beiden Ohren gleich gut hören kann. So habe ich meine Heilung vor dem Computer sitzend erhalten.
Bei Herrn L. lag eine Schwerhörigkeit, verbunden mit Ohrgeräuschen, vor, die durch eine lärmtraumatische Innenohrschädigung entstand. In den ersten Tagen kann man mit durchblutungsfördernden, gefäßerweiternden Mitteln eine Linderung herbeiführen, was aber nur in wenigen Fällen gelingt. Herr L. hat nach 18-jähriger Schwerhörigkeit auf dem rechten Ohr und dreijährigem Tinnitus allein durch die Einführung in die Lehre Bruno Grönings und die Aufnahme der Heilkraft die völlige Ausheilung beider Belastungen erlebt, was ich als Facharzt nicht erklären kann.